27.12.2006, 15:42
Ich dachte, so etwas passiert nur anderen. Diese Short-Story möchte ich hier gern loswerden:
Wir hatten DSL1000 und normales Festnetz bei der Telekom. Da kam ein verlockendes Angebot daher: Telefon-Flatrate + DSL 2000. Wir schlugen zu und schon nach wenigen Anrufen, wo denn nun die Umstellung bleibt, wurden wir freigeschaltet.
Das hinderte die Telekomiker jedoch nicht daran, zusätzlich auch den alten Tarif abzurechnen. Nach einer Rückfrage kam zunächst einmal ein Schreiben mit neuen Zugangsdaten. Das hat unsere Fragen und Probleme jedoch nicht gelöst, also wollten wir wissen, was es denn nun mit den neuen Zugangsdaten auf sich hat. Ganz einfach: neuer Tarif = neue Zugangsdaten und den alten Zugang müssten wir ja wohl kündigen.
Nach Eingabe der neuen Zugangsdaten war keine Internetverbindung mehr möglich. So nebenbei hatten wir per Fax den alten Anschluss gekündigt und bekamen verbindlich die Kündigungszusage. Nach Rücksprache stellte sich heraus, dass man nun doch den neuen Anschluss gekündigt hatte...
Ich hatte dabei so oft probiert, wohlgemerkt auf der neuen Leitung, die ja gekündigt ist, dass man mir eine Passwortsperre auferlegt hat. Passwortsperre heisst, 24 Stunden kein Internet als Strafe für nicht sofortige, korrekte Eingabe der Zugangsdaten.
Diese Zugangsdaten setzen sich aus verschiedenen Zahlenkolonnen zusammen. Wie die zusammengesetzt werden müssen, was alles noch dazugehört, darüber schweigt sich die Telekom aus. Insofern sind Passwortsperren (ich würde es lieber Zugangsspere nennen) vorprogrammiert. Das hat die Telekom wohl auch erkannt und durch Angabe der Buchungsnummer (die steht nicht auf dem Schreiben der Anschlusskennung, sondern auf einer Rechnung) kann man sogar sofort wieder freigeschaltet werden. Immerhin. Gut, man muss die richtige Stelle anrufen, aber nach einigen Stunden hat man das raus
Ein kurzer Blick ins Kundencenter zeigt: ja, neuer Tarif, leider ist der aber nicht wechselbar, weil er eine 'Vertragslaufzeit' hat. D.h. das neue Angebot bzgl. DSL6000 können wir nicht in Anspruch nehmen, obwohl es ja nur ein Tarifwechsel ist. Diese Vertragslaufzeit hat man uns untergeschoben - wer achtet bei einem blossen und ach so einfachen Tarifwechsel darauf, dass ein offenbar komplett neuer Vertrag entsteht? Nun könnte man hier von Betrug reden, allein, das traue ich den Jungs und Mädels nicht zu!
Wer sich dort mal durch die Hotline-Landschaft gequält hat oder auf deren völlig verkorkster Homepage irgendwas findet, der muss von einem anderen Planeten stammen, was mich wieder an diese Fernsehwerbung erinnert
Was erwarte ich in Zukunft?
1) Werbemails mit dem Vorschlag, DSL6000 ohne Mehrkosten zu nutzen
2) Auf der Rechnung wird der neue Tarif nach den alten Gebühren abgerechnet
3) Es wird eine zweite Rechnung geben, die den alten Tarif mit den neuen Gebühren abrechnet
4) Demnächst wird unser Anschluss gekündigt, weil jemand das Fax bekommen hat
5) Man stellt nach reichlich Gezeter DSL1000 mit normalem Festnetztarif wieder her
6) Man rechnet DSL2000 + Festnetz-Flat ab
usw.usw.usw.
Hat jemand einen Vorschlag, was man da tun kann? Anwalt oder Verbraucherschutz oder???
Wir hatten DSL1000 und normales Festnetz bei der Telekom. Da kam ein verlockendes Angebot daher: Telefon-Flatrate + DSL 2000. Wir schlugen zu und schon nach wenigen Anrufen, wo denn nun die Umstellung bleibt, wurden wir freigeschaltet.
Das hinderte die Telekomiker jedoch nicht daran, zusätzlich auch den alten Tarif abzurechnen. Nach einer Rückfrage kam zunächst einmal ein Schreiben mit neuen Zugangsdaten. Das hat unsere Fragen und Probleme jedoch nicht gelöst, also wollten wir wissen, was es denn nun mit den neuen Zugangsdaten auf sich hat. Ganz einfach: neuer Tarif = neue Zugangsdaten und den alten Zugang müssten wir ja wohl kündigen.
Nach Eingabe der neuen Zugangsdaten war keine Internetverbindung mehr möglich. So nebenbei hatten wir per Fax den alten Anschluss gekündigt und bekamen verbindlich die Kündigungszusage. Nach Rücksprache stellte sich heraus, dass man nun doch den neuen Anschluss gekündigt hatte...
Ich hatte dabei so oft probiert, wohlgemerkt auf der neuen Leitung, die ja gekündigt ist, dass man mir eine Passwortsperre auferlegt hat. Passwortsperre heisst, 24 Stunden kein Internet als Strafe für nicht sofortige, korrekte Eingabe der Zugangsdaten.
Diese Zugangsdaten setzen sich aus verschiedenen Zahlenkolonnen zusammen. Wie die zusammengesetzt werden müssen, was alles noch dazugehört, darüber schweigt sich die Telekom aus. Insofern sind Passwortsperren (ich würde es lieber Zugangsspere nennen) vorprogrammiert. Das hat die Telekom wohl auch erkannt und durch Angabe der Buchungsnummer (die steht nicht auf dem Schreiben der Anschlusskennung, sondern auf einer Rechnung) kann man sogar sofort wieder freigeschaltet werden. Immerhin. Gut, man muss die richtige Stelle anrufen, aber nach einigen Stunden hat man das raus

Ein kurzer Blick ins Kundencenter zeigt: ja, neuer Tarif, leider ist der aber nicht wechselbar, weil er eine 'Vertragslaufzeit' hat. D.h. das neue Angebot bzgl. DSL6000 können wir nicht in Anspruch nehmen, obwohl es ja nur ein Tarifwechsel ist. Diese Vertragslaufzeit hat man uns untergeschoben - wer achtet bei einem blossen und ach so einfachen Tarifwechsel darauf, dass ein offenbar komplett neuer Vertrag entsteht? Nun könnte man hier von Betrug reden, allein, das traue ich den Jungs und Mädels nicht zu!
Wer sich dort mal durch die Hotline-Landschaft gequält hat oder auf deren völlig verkorkster Homepage irgendwas findet, der muss von einem anderen Planeten stammen, was mich wieder an diese Fernsehwerbung erinnert
Was erwarte ich in Zukunft?
1) Werbemails mit dem Vorschlag, DSL6000 ohne Mehrkosten zu nutzen
2) Auf der Rechnung wird der neue Tarif nach den alten Gebühren abgerechnet
3) Es wird eine zweite Rechnung geben, die den alten Tarif mit den neuen Gebühren abrechnet
4) Demnächst wird unser Anschluss gekündigt, weil jemand das Fax bekommen hat
5) Man stellt nach reichlich Gezeter DSL1000 mit normalem Festnetztarif wieder her
6) Man rechnet DSL2000 + Festnetz-Flat ab
usw.usw.usw.
Hat jemand einen Vorschlag, was man da tun kann? Anwalt oder Verbraucherschutz oder???


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