16.12.2006, 21:57
Nach Handbuch X 1000-R, S. 12 sollen die 400 Hz des institutseigenen Bezugsbandes (also 185 nWb/m nach deinen Infos vom Beipackzettel) in Stellung "Cal" des Ausgangsstellers einem Pegel von 436 mV (= 5 dB unter dem Vollaussteuerungspegel) entsprechen, der damit bei 0,775 Volt liegt.
An meinen obigen Pegelangaben ändert sich nichts, denn wenn man über ein übliches VU-Meter gängiges Musiksignal laufen lässt, dann treten Spitzen auf, die zwischen 6 und 15 dB höher liegen. Um diese wenigstens durch eine gewisse Zeigerbewegung zu erfassen, gibt man dem Messwerk jenen Lead. Wenn du in der kalibrierten Einstellung einer TEAC (gemäß Beschreibung im Handbuch) statische 185 nWb/m auf 0 VU legst, steuerst du bei Musikmodulation bereits bis 370 nWb/m aus, weil die Integrationszeit des VU-Meters so indiskutabel lang ist (250-300 ms), dass eben kapitale Unterschiede bei der Anzeige von statischen Signalen und solchen mit musikgängigen Spitzen auftreten (von Sprache ganz zu schweigen). Die 185 nWb/m des Bezugsbandes werden von TEAC sichtlich -zumindest in meinen Unterlagen zur X 1000- als 0VU (statisch) betrachtet. Was in späterer Zeit ggflls. gesehen, gedacht oder gemacht wurde, kann ich nicht nachverfolgen. 3 % Klirrfaktor sind für mich eine absolute Obergrenze (traditionelle Grenzaussteuerung im professionellen Bereich), die für den Amateur in ählicher Weise früher mal empfohlenen 5 % eigentlich nicht mehr tragbar. Man bedenke, dass schon DIN 45500 (wenn auch für Verstärker) einen Klirrfaktor von weniger als 1 % für notwendig hielt. Warum müssen Verstärker so gut sein, wenn der Speicher schon eine 14 dB schlechtere Klirrdämpfung hat.
Aussteuerungen werden ansonsten vor und nicht hinter Band gemessen, das gilt umso mehr dann, wenn hinter Band der Bezugspunkt einer Messeinrichtung verändert werden kann. Hinter Band ist es mitunter zwar auch lehrreich, zu messen, aber allemal zu spät, denn da ist das Gesabbere schon auf dem Band drauf, ehe sich die Anzeige über die nächsten 300 ms in Bewegung setzt.
Vor Band ("Source") lässt sich die Anzeige der TEAC X-1000 im Übrigen auch nicht frei einstellen, womit ein fixer Bezug zwischen angezeigtem Aufsprechpegel und erzielter Bandremanenz ins Spiel kommt. Man kann daher einen vom Tongenerator bei 315 Hz (9,53 cm/s) bereitgestellten 0 VU-Pegel aufnehmen, auf Hinterbandbetrieb umschalten und dann sehen, wohin man den Ausgangssteller drehen muss, damit das VU-Meter 'wieder' 0 VU anzeigt.
Hans-Joachim
An meinen obigen Pegelangaben ändert sich nichts, denn wenn man über ein übliches VU-Meter gängiges Musiksignal laufen lässt, dann treten Spitzen auf, die zwischen 6 und 15 dB höher liegen. Um diese wenigstens durch eine gewisse Zeigerbewegung zu erfassen, gibt man dem Messwerk jenen Lead. Wenn du in der kalibrierten Einstellung einer TEAC (gemäß Beschreibung im Handbuch) statische 185 nWb/m auf 0 VU legst, steuerst du bei Musikmodulation bereits bis 370 nWb/m aus, weil die Integrationszeit des VU-Meters so indiskutabel lang ist (250-300 ms), dass eben kapitale Unterschiede bei der Anzeige von statischen Signalen und solchen mit musikgängigen Spitzen auftreten (von Sprache ganz zu schweigen). Die 185 nWb/m des Bezugsbandes werden von TEAC sichtlich -zumindest in meinen Unterlagen zur X 1000- als 0VU (statisch) betrachtet. Was in späterer Zeit ggflls. gesehen, gedacht oder gemacht wurde, kann ich nicht nachverfolgen. 3 % Klirrfaktor sind für mich eine absolute Obergrenze (traditionelle Grenzaussteuerung im professionellen Bereich), die für den Amateur in ählicher Weise früher mal empfohlenen 5 % eigentlich nicht mehr tragbar. Man bedenke, dass schon DIN 45500 (wenn auch für Verstärker) einen Klirrfaktor von weniger als 1 % für notwendig hielt. Warum müssen Verstärker so gut sein, wenn der Speicher schon eine 14 dB schlechtere Klirrdämpfung hat.
Aussteuerungen werden ansonsten vor und nicht hinter Band gemessen, das gilt umso mehr dann, wenn hinter Band der Bezugspunkt einer Messeinrichtung verändert werden kann. Hinter Band ist es mitunter zwar auch lehrreich, zu messen, aber allemal zu spät, denn da ist das Gesabbere schon auf dem Band drauf, ehe sich die Anzeige über die nächsten 300 ms in Bewegung setzt.
Vor Band ("Source") lässt sich die Anzeige der TEAC X-1000 im Übrigen auch nicht frei einstellen, womit ein fixer Bezug zwischen angezeigtem Aufsprechpegel und erzielter Bandremanenz ins Spiel kommt. Man kann daher einen vom Tongenerator bei 315 Hz (9,53 cm/s) bereitgestellten 0 VU-Pegel aufnehmen, auf Hinterbandbetrieb umschalten und dann sehen, wohin man den Ausgangssteller drehen muss, damit das VU-Meter 'wieder' 0 VU anzeigt.
Hans-Joachim
