26.11.2006, 18:48
Zitat:GXNet posteteMichael,
Die leichte Masse (Wicklung) ruht. Aus Fertigungssicht könnte ich mir noch vorstellen, dass eine Wicklung schwieriger auszuwuchten ist als ein Eisenrad.
wie ist das gemeint ?
Eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht melden, da von Hans- Joachim bereits ausreichend erschöpfend erklärt.
Ein weiterer Vorteil des Außenläufers ist sein besserer Wirkungsgrad.
Der reelle Windungswiderstand (Verlustfaktor) ist geringer, da die Drahtlänge für die Spulen bei gleicher Windungszahl, aufgrund der kompakteren Anordnung, kürzer ist.
Einen weiteren wesentlichen Verlustfaktor stellt der Luftspalt zwischen Stator und Rotor eines Motors dar.
Beim Außenläufer ist der Luftspaltdurchmesser größer als beim Innenläufer, dadurch ergibt sich bei gleicher Pakethöhe eine größere Luftspaltfläche.
Damit ist die Erzeugung eines größeren Drehmomentes möglich.
Aber der Außenläufer hat auch einen Nachteil, wenn er nicht gerade zum idealen Antrieb eines Lüfters dient.
Aufgrund der zentralen, kompakten Anordnung seiner Wicklung im Inneren des Motors, kann die entstehende Verlustwärme nicht mittels Wärmeleitung über die Motoröberfläche abgegeben werden. Die Wärmeableitung erfolgt über den Befestigungsflansch an das Montagechassis und durch Wärmestrahlung über den Rotor.
Zitat:Mal abgesehen von einem computer- und drehmomentgesteuerten Schrittmotor.Ein Schrittmotor bewegt sich, wie sein Name es verrät, step for step mit hohem Drehmoment von Pol zu Pol (ruckartig), damit lassen sich kleinste Drehwinkel exakt steuern und wiederholen. In digitalen Maschinensteuerungen ein ideales und nicht mehr entbehrbares Stellglied, aber für den Tonbandantrieb unbrauchbar.
Zitat:Aber das ist eine andere (Zukunfts)-Story. Für TBs wahrscheinlich zu spät oder ???Nicht so ganz, auch Willi hat schon Schrittmotoren in seine Bandmaschinen verbaut, aber nicht für den Bandtransport selbst, sondern anstelle von Elektromagneten für die präzise und elegante Steuerung der Andruckrolle (z.B. A820).
Michael
Bernd
