30.10.2006, 21:41
Lieber Andreas,
bitte um Vergebung: Ich komme mir schon immer ziemlich blöd vor, wenn ich zu Überlegung und spitzfingeriger Vorsicht auffordere: Messing und Aluminium sind kritische Materialien. Wir schrauben ja nicht am querfeldeinerprobten VW/Ford/Opel/Chevrolet/Unimog/Kübelwagen von Opa Bräsicke herum, sondern an einem Präzisionsgerät; je näher an den Köpfen umso mehr. Ich glaubte, der Hinweis auf die flachzangenversuchte F36 neulich hätte genügend nachgewirkt. Leider nicht....
Ob die Villingen-Schwenninger den Messingbolzen noch haben, weiß ich nicht. Nachfragen kostet aber wenig (das ändert sich erst mit der Rechnung dorther).
Welche Gewindehülse meinst du; ist bei der Unternehmung noch mehr dahingegangen, als nur der Messingbolzen? Meinst du die Gewindebüchse D17 (1.736.222-03), in der du also das abgerissene Messing-Gewindestück zurücklassen musstest? Lässt sich der Bolzenrest nicht herausdrehen? Vielleicht weiß (unser) Michael F., ob diese Gewindebüchse ein Normteil ist; die Ersatzteilnummer jedoch spricht dagegen. Zumindest wüsste sich wohl einer jener Modelldampfer, die ich unten bemühe, zu deinen Gunsten zu helfen.
Der Bolzen existiert ja links ein zweites Mal in identischer Form; nein, nicht zum Abreißen, sondern zum Aufmessen und Zeichnung anfertigen. Zur Anfertigung des neuen Teiles -sollten die VSler nichts haben- müsstest du dir eine Dreherei, einen Dreher mit (privater?) Werkstatt und keinen Hufschmied suchen. Die Dreherei sollte ausreichende Genauigkeit andienen können. Wenn in deiner Umgebung Modelldampf(bahn)er existieren, so wären diese erste Adressen für die Anfertigung deines Messingbolzens. Den Sechskant kannst du dann selbst feilen und zeigen, wie genau du arbeiten kannst, wenn dir der Modelldampfer das nicht auf einer ggflls. vorhandenen Fräse abnimmt. Vielleicht sieht dein Schlosser, der ja die Metallszene vor Ort kennt, geradliniger Land als ich, dessen Besuche in KEH bislang eher selten vorkamen.
Ansonsten: Alles, was nicht in VS bei Willis Erben (07721-8704-0) zu kriegen ist (und das wird vieles, wenn nicht gar alles sein) muss auf dem Sammlermarkt oder nach dem Selbstbauverfahren beigezogen werden. Da geht zwar prinzipiell extrem viel, doch die Helfer und Helfershelfer, die man dafür braucht, sind mühseliger gesucht als ein vemreidbarer Schaden verursacht ist....
Hans-Joachim
P.s.: Äh, öh, da gibt es eine Berufsschule in Kelheim. Vielleicht dreht da ein Berufsschüler gerne einen Messingbolzen mit Gewinde nach Zeichnung....:
http://www.berufsschule-kelheim.de/berufs.htm
Vielleicht kennste einen der Lehrer auf'm Bild....:
http://www.berufsschule-kelheim.de/bskeh...lehrkräfte
Machen ja so'n ganz verständnisvollen Eindruck.
bitte um Vergebung: Ich komme mir schon immer ziemlich blöd vor, wenn ich zu Überlegung und spitzfingeriger Vorsicht auffordere: Messing und Aluminium sind kritische Materialien. Wir schrauben ja nicht am querfeldeinerprobten VW/Ford/Opel/Chevrolet/Unimog/Kübelwagen von Opa Bräsicke herum, sondern an einem Präzisionsgerät; je näher an den Köpfen umso mehr. Ich glaubte, der Hinweis auf die flachzangenversuchte F36 neulich hätte genügend nachgewirkt. Leider nicht....
Ob die Villingen-Schwenninger den Messingbolzen noch haben, weiß ich nicht. Nachfragen kostet aber wenig (das ändert sich erst mit der Rechnung dorther).
Welche Gewindehülse meinst du; ist bei der Unternehmung noch mehr dahingegangen, als nur der Messingbolzen? Meinst du die Gewindebüchse D17 (1.736.222-03), in der du also das abgerissene Messing-Gewindestück zurücklassen musstest? Lässt sich der Bolzenrest nicht herausdrehen? Vielleicht weiß (unser) Michael F., ob diese Gewindebüchse ein Normteil ist; die Ersatzteilnummer jedoch spricht dagegen. Zumindest wüsste sich wohl einer jener Modelldampfer, die ich unten bemühe, zu deinen Gunsten zu helfen.
Der Bolzen existiert ja links ein zweites Mal in identischer Form; nein, nicht zum Abreißen, sondern zum Aufmessen und Zeichnung anfertigen. Zur Anfertigung des neuen Teiles -sollten die VSler nichts haben- müsstest du dir eine Dreherei, einen Dreher mit (privater?) Werkstatt und keinen Hufschmied suchen. Die Dreherei sollte ausreichende Genauigkeit andienen können. Wenn in deiner Umgebung Modelldampf(bahn)er existieren, so wären diese erste Adressen für die Anfertigung deines Messingbolzens. Den Sechskant kannst du dann selbst feilen und zeigen, wie genau du arbeiten kannst, wenn dir der Modelldampfer das nicht auf einer ggflls. vorhandenen Fräse abnimmt. Vielleicht sieht dein Schlosser, der ja die Metallszene vor Ort kennt, geradliniger Land als ich, dessen Besuche in KEH bislang eher selten vorkamen.
Ansonsten: Alles, was nicht in VS bei Willis Erben (07721-8704-0) zu kriegen ist (und das wird vieles, wenn nicht gar alles sein) muss auf dem Sammlermarkt oder nach dem Selbstbauverfahren beigezogen werden. Da geht zwar prinzipiell extrem viel, doch die Helfer und Helfershelfer, die man dafür braucht, sind mühseliger gesucht als ein vemreidbarer Schaden verursacht ist....
Hans-Joachim
P.s.: Äh, öh, da gibt es eine Berufsschule in Kelheim. Vielleicht dreht da ein Berufsschüler gerne einen Messingbolzen mit Gewinde nach Zeichnung....:
http://www.berufsschule-kelheim.de/berufs.htm
Vielleicht kennste einen der Lehrer auf'm Bild....:
http://www.berufsschule-kelheim.de/bskeh...lehrkräfte
Machen ja so'n ganz verständnisvollen Eindruck.
