22.10.2006, 17:48
Dazu, lieber Hermann, haben wir hier im Forum schon zu meinen Frühzeiten länger und breiter diskutiert, weshalb dich die Suchfunktion vielleicht zu diesen erklecklich langen Threads bringen wird. Dort sind praktisch alle Haupt- und Seitbereiche auseinandergezogen, das Procedere erläutert und die erforderlichen Messgeräte behandelt worden.
Grundlegend:
Man justiert den Wiedergabekanal mit Hlfe eines Bezugsbandes hinsichtlich Spaltsenkrechtstellung, Pegel (nach den Pegel-Angaben des Bandgeräteherstellers oder eigenem, angemessenerem Gutdünken) und Frequenzgang (sofern der im betreffenden Gerät überhaupt in Tiefen und Höhen abzugleichen ist).
Erweist sich der Wiedergabezug als tadellos, richtet man den Aufnahmezweig mit dem Band ein, das man zu verwenden beabsichtigt. Dafür wird die Spaltsenkrechtstellung kontrolliert und notfalls nachgeglichen, die Pegeleinstellung bei 1 kHz kontrolliert und abgeglichen. Daraufhin wird bei 20 dB unter Vollaussteuerung ein 10 kHz-Signal aufgenommen und auf Pegel-Maximum gebracht. Daraufhin erhöht man den Vormagnetisierungsstrom um einen im Datenblatt angegebenen "Delta-10-kHz-Betrag" weiter. Daraufhin führt man eine Frequenzgangprüfung im vom Bandgerätehersteller für die jeweilige Bandgeschwindigkeit spezifizierten Frequenzband durch. Abweichungen in den Höhen können mitunter durch vorgesehene Einstellorgane korrigiert werden (A77, B77), mitunter aber auch nicht (A-G36). Man muss sich dann überlegen, ob man den Vormagnetisierungesstrom im Falle des Fehlens weiterer Einstellorgane weiter erhöht oder aber den konstatierten Anstieg belässt.
Professionelle Geräte erlauben zumeist einen Abgleich im Tiefton wie im Hochtonbereich.
Die erforderlichen Geräte sind ja bekannt: Hinreichend stabiler und einigermaßen klirrarmer Sinusgenerator, Nf-Millivoltmeter mit geeigneter Gleichrichtung, die bis 20 kHz ordentlich arbeitet, X/Y-Oszilloskop. Klirraktormessbrücke und ein Gleichlaufmessgerät sind nur ausnahmsweise nötig. Bei neuzeitlichen Dreimotorenlaufwerken ist für die Geschwindigkeitsjustage gelegentlich ein Frequenzzähler hilfreich.
Hans-Joachim
Grundlegend:
Man justiert den Wiedergabekanal mit Hlfe eines Bezugsbandes hinsichtlich Spaltsenkrechtstellung, Pegel (nach den Pegel-Angaben des Bandgeräteherstellers oder eigenem, angemessenerem Gutdünken) und Frequenzgang (sofern der im betreffenden Gerät überhaupt in Tiefen und Höhen abzugleichen ist).
Erweist sich der Wiedergabezug als tadellos, richtet man den Aufnahmezweig mit dem Band ein, das man zu verwenden beabsichtigt. Dafür wird die Spaltsenkrechtstellung kontrolliert und notfalls nachgeglichen, die Pegeleinstellung bei 1 kHz kontrolliert und abgeglichen. Daraufhin wird bei 20 dB unter Vollaussteuerung ein 10 kHz-Signal aufgenommen und auf Pegel-Maximum gebracht. Daraufhin erhöht man den Vormagnetisierungsstrom um einen im Datenblatt angegebenen "Delta-10-kHz-Betrag" weiter. Daraufhin führt man eine Frequenzgangprüfung im vom Bandgerätehersteller für die jeweilige Bandgeschwindigkeit spezifizierten Frequenzband durch. Abweichungen in den Höhen können mitunter durch vorgesehene Einstellorgane korrigiert werden (A77, B77), mitunter aber auch nicht (A-G36). Man muss sich dann überlegen, ob man den Vormagnetisierungesstrom im Falle des Fehlens weiterer Einstellorgane weiter erhöht oder aber den konstatierten Anstieg belässt.
Professionelle Geräte erlauben zumeist einen Abgleich im Tiefton wie im Hochtonbereich.
Die erforderlichen Geräte sind ja bekannt: Hinreichend stabiler und einigermaßen klirrarmer Sinusgenerator, Nf-Millivoltmeter mit geeigneter Gleichrichtung, die bis 20 kHz ordentlich arbeitet, X/Y-Oszilloskop. Klirraktormessbrücke und ein Gleichlaufmessgerät sind nur ausnahmsweise nötig. Bei neuzeitlichen Dreimotorenlaufwerken ist für die Geschwindigkeitsjustage gelegentlich ein Frequenzzähler hilfreich.
Hans-Joachim
