14.08.2006, 17:49
Lieber Hoger,
gemäß IEC ist beides genormt. IEC normt sowohl den professionellen Sektor, als auch den der Amateure, und die folgten hierzulande eben nach einer etwas indifferenten aber schon lange zurückliegenden Zeit des Suchens und Findens den NAB-Vorgaben. Ich bleibe dabei: Du hast NAB.
Ich vermeide über die Geschichte der Entzerrungen zu sprechen, die natürlich immer die Entwicklung des Bandmateriales reflektiert. Das Verbleiben bei CCIR (also 35 bzw. 70 µs) hat etwas mit den angestammten, aber heute nicht definitiv bekannten Entzerrungen der frühesten Zeit der Magnettonaufnahme zu tun, aus der nebenbei auch das Verhalten von 528 mitbestimmt ist. Die Geschichte der hochwertigen Magnetbandaufnahme ist in Deutschland ein halben Dutzend Rundfunk-Archiv-Jahre älter als in den USA (und dem Rest der Welt), weshalb ein ständiges Ändern von Entzerrungen und Optimieren von Bändern eigene Probleme heraufbeschwor: Der Rundfunk verwendete bis zum Schluss kein 468 oder 911 im Sendebetrieb. Dafür gab es jede Menge Saurier wie 525, das technisch vor LH liegt.
Meine Zweitaussage oben gründete auf den Mitteilungen Jürgen Heiligers, der sich an erster Stelle, nämlich dem deutschen Obertandberger erkundigt hat. Nun, wenn in dieser Auskunft aber nicht alles stimmt...., gelten die Mutmaßungen meines Erstposts umso weiter....
Auch deine Aussagen waren aber missverständlich, denn oben schreibst du, dass die Höhenanhebung von Vormagnetisierfung und Bandgeschwindigkeit unabhängig sei (zumindest deutete ich das so), nur der gesamte Nutzpegel ändere sich mit der VM. Jetzt aber teilst du uns mit, dass du den Punkt maximalen Pegels bei 10 kHz sowohl von der Seite zu niedriger wie zu hoher Vormagnetisierung her anfahren kannst.
Nu, watt denn nu?
Hast du bei Wiedergabe deines Bezugsbandes definitiv Höhenpegel, die die Tandberg-Spezifikation sprengen? Dann denke an meine Aussagen zur Parallelkapazität.
Misst du nun den Frequenzgang, oder hörst du noch? Was geschieht mit dem Frequenzgang über Band, wenn du -bei einwandfreier Wiedergabesektion des Gerätes, die mit Bezugsband und Millivoltmeter gemessen werden muss und hier nach Möglichkeit in einer kleinen Grafik (dB-Teilung, aber gerne auf kariertem Blockpapier) gepostet werden sollte- bei 10 kHz nach LPR35-Spezifikation (-4 dB) auf den entsprechenden Delta-10-kHz-Wert abgleichst? Ich kann mir schwer vorstellen, dass der (dann aufnahmeseitig zu betrachtende) Frequenzgang innerhalb zweier Terzen (10->12,5 kHz, 12,5->15,6 kHz) um 6 dB in die Höhe schießen sollte.
Hans-Joachim
gemäß IEC ist beides genormt. IEC normt sowohl den professionellen Sektor, als auch den der Amateure, und die folgten hierzulande eben nach einer etwas indifferenten aber schon lange zurückliegenden Zeit des Suchens und Findens den NAB-Vorgaben. Ich bleibe dabei: Du hast NAB.
Ich vermeide über die Geschichte der Entzerrungen zu sprechen, die natürlich immer die Entwicklung des Bandmateriales reflektiert. Das Verbleiben bei CCIR (also 35 bzw. 70 µs) hat etwas mit den angestammten, aber heute nicht definitiv bekannten Entzerrungen der frühesten Zeit der Magnettonaufnahme zu tun, aus der nebenbei auch das Verhalten von 528 mitbestimmt ist. Die Geschichte der hochwertigen Magnetbandaufnahme ist in Deutschland ein halben Dutzend Rundfunk-Archiv-Jahre älter als in den USA (und dem Rest der Welt), weshalb ein ständiges Ändern von Entzerrungen und Optimieren von Bändern eigene Probleme heraufbeschwor: Der Rundfunk verwendete bis zum Schluss kein 468 oder 911 im Sendebetrieb. Dafür gab es jede Menge Saurier wie 525, das technisch vor LH liegt.
Meine Zweitaussage oben gründete auf den Mitteilungen Jürgen Heiligers, der sich an erster Stelle, nämlich dem deutschen Obertandberger erkundigt hat. Nun, wenn in dieser Auskunft aber nicht alles stimmt...., gelten die Mutmaßungen meines Erstposts umso weiter....
Auch deine Aussagen waren aber missverständlich, denn oben schreibst du, dass die Höhenanhebung von Vormagnetisierfung und Bandgeschwindigkeit unabhängig sei (zumindest deutete ich das so), nur der gesamte Nutzpegel ändere sich mit der VM. Jetzt aber teilst du uns mit, dass du den Punkt maximalen Pegels bei 10 kHz sowohl von der Seite zu niedriger wie zu hoher Vormagnetisierung her anfahren kannst.
Nu, watt denn nu?
Hast du bei Wiedergabe deines Bezugsbandes definitiv Höhenpegel, die die Tandberg-Spezifikation sprengen? Dann denke an meine Aussagen zur Parallelkapazität.
Misst du nun den Frequenzgang, oder hörst du noch? Was geschieht mit dem Frequenzgang über Band, wenn du -bei einwandfreier Wiedergabesektion des Gerätes, die mit Bezugsband und Millivoltmeter gemessen werden muss und hier nach Möglichkeit in einer kleinen Grafik (dB-Teilung, aber gerne auf kariertem Blockpapier) gepostet werden sollte- bei 10 kHz nach LPR35-Spezifikation (-4 dB) auf den entsprechenden Delta-10-kHz-Wert abgleichst? Ich kann mir schwer vorstellen, dass der (dann aufnahmeseitig zu betrachtende) Frequenzgang innerhalb zweier Terzen (10->12,5 kHz, 12,5->15,6 kHz) um 6 dB in die Höhe schießen sollte.
Hans-Joachim
