10.08.2006, 17:22
Zitat:TB-Dani posteteNicht zuletzt daran sehe man, dass es immer ganz gut ist, wenn man sich von den Umständen 'vor Ort' ein halbwegs zutreffendes Bild machen kann. Man weiß dann halt, wofür der Unrat dient.
...., dass eine Spule ggf. auch zu überbrücken ist, beruhigt mich schonmal.
Nachdem die M5 -1954!- ja als ganz traditionelles, aber professionelles ("Reise"-) Magnetofon konzipiert wurde, verwundert auch angesichts der Hochohmigkeit der Röhrenverstärkertechnik nicht, dass der Funkenlöschung eines mit Induktivitäten vollgestopften Bandgerätes (von Leistung bis Nf) konstruktiv besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Sieht man sich die ja nur mit schlichten Schaltern gesteuerte Wickelmotorelektrik an, die den Motor u. a. auch umpolt, während der in unmittelbarer Nähe von Tonköpfen und Ein- und Ausgangsinduktivitäten respektable Arbeit verrichtet, wundert der Aufwand nicht. Man war ja himmelweit von jeder "kontaktlosen" Motorsteuerung entfernt. Und dass die Kontakte belastet sind/waren geht ja aus der Empfehlung des Handbuches hervor, nach einigen hundert Betriebsstunden die Schaltkontakte mit der Kontaktfeile zu malträtieren. Das lässt man heute natürlich, war damals aber sicher auch Teil der Strategie zur 'elektrischen Geräuschminderung' Typ RRG.
Sind bei dir eigentlich sämtliche Röhren vorhanden? Welche Typen der EF 804 (Hersteller?, Version 'normal' oder 'S'[pezial]) finden sich denn in deinem Gerät? Dein Ding ist ja wohl mono, od'r? Hast du ein originales Handbuch oder auch 'nur' einen Kopiensatz?
Hans-Joachim
