24.07.2006, 15:45
Und nochmal... ich hatte gestern ein ellenlanges Post geschrieben, kurz vorm Abschicken ist der PC abgestürzt. Da hat sich irgendwas verzogen, der läuft wenn man den Stecker von der Festplatte rauszieht wochenlang einwandfrei und plötzlich gehts dann wieder los, muss das Board mal lockern und wieder festschrauben, das soll ja oft helfen.
Ja, es ist eine 4 Spur und meine AKAI ist eine GX 260 D mit Autoreverse.
Das magische Auge funktioniert einwandfrei.
An dem Kopfträger wurde, bevor ich das Gerät bekam nicht rumgefummelt, die Schrauben waren Verlackt, Aufnahme gelb, Wiedergabe rot, zu meinem Verhängnis sind das glaube ich M3 Muttern zum justieren, die Schrauben sind am Kopf festgeschraubt, ich Dödel hab dann mit ner Zange versucht daran herumzudrehen, weil ich keinen passenden Steckschlüssel hatte, wodurch die eine Schraube abgebrochen ist, ein Stückchen ist aber noch dran, sodass es mir gelang, den Kopf wieder einigermaßen richtig zu justieren, zumindest klingt es nicht schlechter oder besser als vorher und auch der Equalizer zeigt nichts anderes an, was da Messgeräte sagen, weiß ich nicht. Die Schraube ist ja nun auch schon sehr alt und hält schon lange diese Spannung aus, zusätzlich hatte ich kein Gefühl durch die Zange...
Links und Rechts klingen unterschiedlich dumpf, das liegt wahrscheinlich daran, dass das Kopfsiegel unterschiedlich abgeschliffen ist, es bildet mehr ein Trapez als ein Rechteck, ausserdem hat der Wiedergabekopf unten einen "Flecken", den ich nicht weg bekomme, liegt unmittelbar unter der zweiten Spur, dürfte als auf die Wiedergabe eigentlich keinen Einfluss haben, eher auf die Bandabnutzung, zumindest müsste Spur I einwandfrei klingen, Aufnahme und Wiedergabekopf sehen nämlich sonst ok aus, auch der Rest der Maschine ist keineswegs verbastelt, wie gesagt, nur die Justierung habe ich versaut, aber jetzt weiß ich zumindest, dass es nicht daran lag. Ihr könnt mir jetzt zwar erzählen, dass es nur sehr unwahrscheinlich ist, dass ich den Kopf nach Gehör genau justieren konnte, aber nicht, dass eine minimal ungenaue Justage zufolge hat, dass die Maschine von UKW auf Mittelwelle sinkt, dann muss der Kopf schon wirklich gnadenlos schief hängen, ne viertel Drehung nach links oder rechts machts zwar dumpfer aber nicht so stark... das hat garantiert ne andere Ursache, entweder die Köpfe sind komplett im Eimer, oder es ist ist was mit der Elektronik. Ich habe auch öfter mal das Problem gehabt, dass die Bremsen nicht mehr richtig zogen (Tandberg 10 X, die habe ich nicht mehr), also habe ich während der Aufnahme und Wiedergabe die linke Spule etwas mit der Hand gebremst sodass das Band mehr Zug hatte, aber auch das änderte nichts, wie gesagt, die Wiedergabe von F36 Aufnahmen auf der AKAI war super.
Ich hatte ein ähnliches Problem mit so ner Billig magnetophon Maschine von TELEFUNKEN, die eine Spur klang recht hell, die andere total dumpf, aus einem TK 745 hatte ich noch einen Tonkopf, den hab ich dann mit ein bisschen "Basteln" da reingebaut und sogar einigermaßen richtig justiert bekommen, seitdem klingen wieder beide Kanäle gleich hell, ich bin aber fast überzeugt davon, dass es bei der F36 genauso ist, ich glaube schon, dass der Kopf runter ist, aber die eine Seite müsste noch auf jeden Fall noch gut klingen und selbst die dumpfere Spur dürfte nicht so dumpf klingen, wie sie es derzeit tut.
Also 19 cm, wenn man da die Höhen anhebt über EQ schlagen die Hohen Frequenzen bis ca. 6,3 kHz oder maximal bis 10 kHz aus, aber nur schwach, schaltet man auf 9,5 cm hat man das Gefühl das geht auf die Hälfte runter, so ein großer Unterschied dürfte das wegen 2,5 oder 5 kHz Differenz nicht sein. Wegen Röhren hab ich mal geguckt, habe ne ganze Tüte voller alter Röhren, die wollten sie in der Schule und in der Lehrwerkstatt damals wegwerfen, da habe ich sie mitgenommen, ist aber nichts passendes dabei, alles andere Bezeichnungen, im Conrad kann man die aber glaub ich für 2,50 Euro bestellen.
Das Gerät wurde bei ebay von einem Röhrenradiosammler versteigert, der hat es im Sperrmüll von seinen Nachbarn gefunden, die am selben Tag "ausgemistet" hatten, der alte Herr der dort lebte, war Funktechniker und setzte die alten Maschinen instand und sammelte sie. Verbastelt sieht das Gerät nicht aus, weder von aussen noch von innen, sondern sehr gepflegt. Die Mechanik ist einwandfrei, die Elektronik, abgesehen von den sichtbar kaputten Elkos auch. Das Gerät stand auch nicht längere Zeit bei Feuchtigkeit draussen sondern wurde Nachmittags auf den Hof geräumt, der Versteigerer hat dann gefragt ob er es haben kann (war auch noch ein SABA Röhrengerät dabei, das habe ich in einer anderen Auktion gesehen, sah aus wie neu) und nahm es mit, wollte es ursprünglich selbst instandsetzen, aber hatte zu wenig Ahnung von Tonbandgeräten, sodass er es lieber abgab. Bis auf ein paar Kratzer im Plastik, dort wo die Spulen sind, wahrscheinlich vom Umspulen (Das Ding spult irre schnell, wahrscheinlich doppelt so schnell wie die A77, in den technischen Daten steht was von 80 sec.), ich weiß dass die F36er sehr begehert sind, die letzte Auktion war total verranzt, die Maschine ging sogar teurer weg, als die gepflegte, die ich habe, das Gerät ist auch sehr sauber, weder auf der Front war Dreck, noch im Gehäuse groß selber, nur die Röhren waren etwas angelaufen.
Ich habe bei der Bahn Energieanlagenelektroniker gelernt bis Januar diesen Jahres (bin erst 20) , bin jetzt bei Bombardier, eine Firma, die hier in Kassel Züge baut.
Mein Wissen über alte Unterhaltungselektronik habe ich aus eigenen Erfahrungen, Fachliteratur und dem Internet, ich liebe alte Analogtechnik, es ist mein Hobby mich damit zu befassen, aber über Röhrentechnik lernt man heute kaum noch was... wobei das Transistorzeugs habe ich auch schon wieder verlernt. *g*, aber zum Elkos tauschen reichts und ne Maschine Einmessen könnte ich mit dem nötigen Kram sicherlich auch.
Also Alexander, da sind definitiv Elkos kaputt. Zumindest im Steuerstromkreis, so wie ich das sehe, die sind obenrum richtig zerbrochen, sind mit Sicherheit mal irgendwann geplatzt. Die frei verdrahteten auf der Rückseite der Maschine sehen alle noch gut aus, aber das sagt ja nun meist nichts aus. Übrigens machte der eingebaute Lautsprecher furchtbare Klirrgeräusche also habe ich die Holzpappe mit Acryl ausgefüllt und damit diePappe zum Subchasis abgedichtet. Die Resonanz ist zumindest schonmal beseitigt. Ich habe das gemacht OHNE Sauerei im Gerät zu veranstalten.
CU Tobi
Ja, es ist eine 4 Spur und meine AKAI ist eine GX 260 D mit Autoreverse.
Das magische Auge funktioniert einwandfrei.
An dem Kopfträger wurde, bevor ich das Gerät bekam nicht rumgefummelt, die Schrauben waren Verlackt, Aufnahme gelb, Wiedergabe rot, zu meinem Verhängnis sind das glaube ich M3 Muttern zum justieren, die Schrauben sind am Kopf festgeschraubt, ich Dödel hab dann mit ner Zange versucht daran herumzudrehen, weil ich keinen passenden Steckschlüssel hatte, wodurch die eine Schraube abgebrochen ist, ein Stückchen ist aber noch dran, sodass es mir gelang, den Kopf wieder einigermaßen richtig zu justieren, zumindest klingt es nicht schlechter oder besser als vorher und auch der Equalizer zeigt nichts anderes an, was da Messgeräte sagen, weiß ich nicht. Die Schraube ist ja nun auch schon sehr alt und hält schon lange diese Spannung aus, zusätzlich hatte ich kein Gefühl durch die Zange...
Links und Rechts klingen unterschiedlich dumpf, das liegt wahrscheinlich daran, dass das Kopfsiegel unterschiedlich abgeschliffen ist, es bildet mehr ein Trapez als ein Rechteck, ausserdem hat der Wiedergabekopf unten einen "Flecken", den ich nicht weg bekomme, liegt unmittelbar unter der zweiten Spur, dürfte als auf die Wiedergabe eigentlich keinen Einfluss haben, eher auf die Bandabnutzung, zumindest müsste Spur I einwandfrei klingen, Aufnahme und Wiedergabekopf sehen nämlich sonst ok aus, auch der Rest der Maschine ist keineswegs verbastelt, wie gesagt, nur die Justierung habe ich versaut, aber jetzt weiß ich zumindest, dass es nicht daran lag. Ihr könnt mir jetzt zwar erzählen, dass es nur sehr unwahrscheinlich ist, dass ich den Kopf nach Gehör genau justieren konnte, aber nicht, dass eine minimal ungenaue Justage zufolge hat, dass die Maschine von UKW auf Mittelwelle sinkt, dann muss der Kopf schon wirklich gnadenlos schief hängen, ne viertel Drehung nach links oder rechts machts zwar dumpfer aber nicht so stark... das hat garantiert ne andere Ursache, entweder die Köpfe sind komplett im Eimer, oder es ist ist was mit der Elektronik. Ich habe auch öfter mal das Problem gehabt, dass die Bremsen nicht mehr richtig zogen (Tandberg 10 X, die habe ich nicht mehr), also habe ich während der Aufnahme und Wiedergabe die linke Spule etwas mit der Hand gebremst sodass das Band mehr Zug hatte, aber auch das änderte nichts, wie gesagt, die Wiedergabe von F36 Aufnahmen auf der AKAI war super.
Ich hatte ein ähnliches Problem mit so ner Billig magnetophon Maschine von TELEFUNKEN, die eine Spur klang recht hell, die andere total dumpf, aus einem TK 745 hatte ich noch einen Tonkopf, den hab ich dann mit ein bisschen "Basteln" da reingebaut und sogar einigermaßen richtig justiert bekommen, seitdem klingen wieder beide Kanäle gleich hell, ich bin aber fast überzeugt davon, dass es bei der F36 genauso ist, ich glaube schon, dass der Kopf runter ist, aber die eine Seite müsste noch auf jeden Fall noch gut klingen und selbst die dumpfere Spur dürfte nicht so dumpf klingen, wie sie es derzeit tut.
Also 19 cm, wenn man da die Höhen anhebt über EQ schlagen die Hohen Frequenzen bis ca. 6,3 kHz oder maximal bis 10 kHz aus, aber nur schwach, schaltet man auf 9,5 cm hat man das Gefühl das geht auf die Hälfte runter, so ein großer Unterschied dürfte das wegen 2,5 oder 5 kHz Differenz nicht sein. Wegen Röhren hab ich mal geguckt, habe ne ganze Tüte voller alter Röhren, die wollten sie in der Schule und in der Lehrwerkstatt damals wegwerfen, da habe ich sie mitgenommen, ist aber nichts passendes dabei, alles andere Bezeichnungen, im Conrad kann man die aber glaub ich für 2,50 Euro bestellen.
Das Gerät wurde bei ebay von einem Röhrenradiosammler versteigert, der hat es im Sperrmüll von seinen Nachbarn gefunden, die am selben Tag "ausgemistet" hatten, der alte Herr der dort lebte, war Funktechniker und setzte die alten Maschinen instand und sammelte sie. Verbastelt sieht das Gerät nicht aus, weder von aussen noch von innen, sondern sehr gepflegt. Die Mechanik ist einwandfrei, die Elektronik, abgesehen von den sichtbar kaputten Elkos auch. Das Gerät stand auch nicht längere Zeit bei Feuchtigkeit draussen sondern wurde Nachmittags auf den Hof geräumt, der Versteigerer hat dann gefragt ob er es haben kann (war auch noch ein SABA Röhrengerät dabei, das habe ich in einer anderen Auktion gesehen, sah aus wie neu) und nahm es mit, wollte es ursprünglich selbst instandsetzen, aber hatte zu wenig Ahnung von Tonbandgeräten, sodass er es lieber abgab. Bis auf ein paar Kratzer im Plastik, dort wo die Spulen sind, wahrscheinlich vom Umspulen (Das Ding spult irre schnell, wahrscheinlich doppelt so schnell wie die A77, in den technischen Daten steht was von 80 sec.), ich weiß dass die F36er sehr begehert sind, die letzte Auktion war total verranzt, die Maschine ging sogar teurer weg, als die gepflegte, die ich habe, das Gerät ist auch sehr sauber, weder auf der Front war Dreck, noch im Gehäuse groß selber, nur die Röhren waren etwas angelaufen.
Ich habe bei der Bahn Energieanlagenelektroniker gelernt bis Januar diesen Jahres (bin erst 20) , bin jetzt bei Bombardier, eine Firma, die hier in Kassel Züge baut.
Mein Wissen über alte Unterhaltungselektronik habe ich aus eigenen Erfahrungen, Fachliteratur und dem Internet, ich liebe alte Analogtechnik, es ist mein Hobby mich damit zu befassen, aber über Röhrentechnik lernt man heute kaum noch was... wobei das Transistorzeugs habe ich auch schon wieder verlernt. *g*, aber zum Elkos tauschen reichts und ne Maschine Einmessen könnte ich mit dem nötigen Kram sicherlich auch.
Also Alexander, da sind definitiv Elkos kaputt. Zumindest im Steuerstromkreis, so wie ich das sehe, die sind obenrum richtig zerbrochen, sind mit Sicherheit mal irgendwann geplatzt. Die frei verdrahteten auf der Rückseite der Maschine sehen alle noch gut aus, aber das sagt ja nun meist nichts aus. Übrigens machte der eingebaute Lautsprecher furchtbare Klirrgeräusche also habe ich die Holzpappe mit Acryl ausgefüllt und damit diePappe zum Subchasis abgedichtet. Die Resonanz ist zumindest schonmal beseitigt. Ich habe das gemacht OHNE Sauerei im Gerät zu veranstalten.
CU Tobi
