20.07.2006, 17:00
Tjoar. Ich kanns eigentlich garnicht beurteilen, ob die jemals besser klang, aber ich vermute stark, dass sie nicht viiiiiiiel schlechter als eine G36 klingen dürfte und die klingt ja nun, soweit ich weiß widerrum fast so gut wie eine A77. Zumindest hat die F36 nach Gebrauchsanweisung bei 19 cm/sec immerhin einen Frequenzgang bis 15 kHz. Mein Equalizer zeigt da was anderes an, die letzten Balken blinken da bei 6,3 kHz und zwar auch nur die ersten beiden, selbst wenn ich die Höhen bis zum geht nicht mehr anhebe.
Ich habe Aufnahmen gemacht und sie auf meiner AKAI GX 260 D abgespielt, klingt total super, sowohl 9,5 als auch 19 cm/sec. Und bei 9,5 soll sie auch immerhin bis 10 kHz kommen, mein RFT Stern R 4100 aus der DDR kommt auch nicht weiter, wenn man einen Lautsprecher anschliesst kommen die Höhen aber dennoch glasklar rüber, natürlich sicherlich kein Vergleich zum Original, aber ausreichend gut um anständig Musik zu hören. Auch ein Ghetto Blaster kann mit gleichen Werten gut klingen und 1962 war auch sicher Revox schon so weit entwickelt dass der Sound anständig war. Da klingt mein Philips EL 3302 Cassettenrecorder mit abgeschliffenen Köpfen von 1968 besser und da steht was von bis 7 oder 8 KHz. Die F36 klingt wie Mittelwelle. Und da ist nichts wo man sie einmessen könnte oder sowas in der Art. Zwar ein paar Potis aber die stellen alle andere Dinge ein teilweise will ich da auch nicht dran rumdrehen, wer weiß was die mit der Heizspannung der Röhren anrichten.
Die Köpfe sind abgenutzt aber sehen noch ok aus, das Kopfsiegel ist nicht über 3-4 mm wobei bei der Wiedergabe die eine Spur dumpfer klingt, als die andere, aber das ist nur minimal, liegt wohl am Kopf, dennoch müsste zumindest die eine klar und sauber klingen.
Ich war ja nun schon im HiFi Forum, das älteste was die da kannten war aber die G36, dafür hat mir auch jemand nen Schaltplan gescannt aber ich weiß nicht ob mir der wirklich was bringt. Also dachte ich mir als erstes mal Elkos auf Verdacht tauschen, im Steuerstromkreis (sieht zumindest so aus, wahrscheinlich für die Halbelektronische Steuerung mittels Fernbedienung oder Anlaufstrom der Motore?! hab keine Ahnung) sind 3x 0,1 uF (ihr wisst was gemeint ist, weiß nich wie man das Microzeichen macht) die sind alle zerbröselt und obenrum gebrochen, sieht ziemlich brutal aus, die auf der Rückwand sehen eigentlich noch vernünftig aus, aber wer weiß das schon?!
Auf jeden Fall hab ich das Ding mal durchforstet und extrem wenige Elkos gefunden, 10 Stück um genau zu sein, wenn ich die im "Steuerstromkreis" mitzähle. Der Rest waren Folien oder was anneres, von dem ich nich weiß was es ist. Dann gabs noch die großen Eumel für die Siebung, aber die scheiden aus, sonst würde die Kiste ja brummen und das tut sie nicht, die is ruhig wie ne Transistormaschine, sowas hab ich Röhrenmäßig noch nie gehört, der bisher erste Vorteil... lol, ich hoffe das bleibt er nicht, denn ich würde das Gerät gerne ernsthaft betreiben, alleine schon wegen dem eingebauten Lautsprecher, wenn man mal schnell n Band abhören will.
Vorgehensweise: Über eingebauten Verstärker aufgenommen und abgespielt, Gerät an meinem AKAI AM 75 Verstärker angeschlossen und über Monitor aufgenommen und abgespielt, ob nun Band oder Hinterband, beides total dumpf, ob über den integrierten Amp oder einen externen. Normalerweise hört man ja keinen Unterschied wenn das Signal über Monitor durchgeschleift wird, es ist allenfalls lauter oder leiser als das Original, nimmt man mit einem Dreikopf Cassettendeck oder Tonband auf sollte auch der Unterschied zwischen Band und Quelle möglichst gering sein, dann hat man noch die Möglichkeit Monitor auszuschalten und die Quelle direkt anzuwählen, als ich das gemacht habe, habe ich einen Schrecken bekommen, der Unterschied war wirklich so extrem als würde man den selben Sender einmal auf Mittelwelle und einmal auf UKW hören. Dass das Gerät nicht High End ist, ist mir klar, aber das sind alte Röhrenradios auch nicht und die klingen gut, also kann das die F36 sicherlich auch.
Also - was meint ihr - ist zu tun?
Danke schonmal
CU Tobi
Ich habe Aufnahmen gemacht und sie auf meiner AKAI GX 260 D abgespielt, klingt total super, sowohl 9,5 als auch 19 cm/sec. Und bei 9,5 soll sie auch immerhin bis 10 kHz kommen, mein RFT Stern R 4100 aus der DDR kommt auch nicht weiter, wenn man einen Lautsprecher anschliesst kommen die Höhen aber dennoch glasklar rüber, natürlich sicherlich kein Vergleich zum Original, aber ausreichend gut um anständig Musik zu hören. Auch ein Ghetto Blaster kann mit gleichen Werten gut klingen und 1962 war auch sicher Revox schon so weit entwickelt dass der Sound anständig war. Da klingt mein Philips EL 3302 Cassettenrecorder mit abgeschliffenen Köpfen von 1968 besser und da steht was von bis 7 oder 8 KHz. Die F36 klingt wie Mittelwelle. Und da ist nichts wo man sie einmessen könnte oder sowas in der Art. Zwar ein paar Potis aber die stellen alle andere Dinge ein teilweise will ich da auch nicht dran rumdrehen, wer weiß was die mit der Heizspannung der Röhren anrichten.
Die Köpfe sind abgenutzt aber sehen noch ok aus, das Kopfsiegel ist nicht über 3-4 mm wobei bei der Wiedergabe die eine Spur dumpfer klingt, als die andere, aber das ist nur minimal, liegt wohl am Kopf, dennoch müsste zumindest die eine klar und sauber klingen.
Ich war ja nun schon im HiFi Forum, das älteste was die da kannten war aber die G36, dafür hat mir auch jemand nen Schaltplan gescannt aber ich weiß nicht ob mir der wirklich was bringt. Also dachte ich mir als erstes mal Elkos auf Verdacht tauschen, im Steuerstromkreis (sieht zumindest so aus, wahrscheinlich für die Halbelektronische Steuerung mittels Fernbedienung oder Anlaufstrom der Motore?! hab keine Ahnung) sind 3x 0,1 uF (ihr wisst was gemeint ist, weiß nich wie man das Microzeichen macht) die sind alle zerbröselt und obenrum gebrochen, sieht ziemlich brutal aus, die auf der Rückwand sehen eigentlich noch vernünftig aus, aber wer weiß das schon?!
Auf jeden Fall hab ich das Ding mal durchforstet und extrem wenige Elkos gefunden, 10 Stück um genau zu sein, wenn ich die im "Steuerstromkreis" mitzähle. Der Rest waren Folien oder was anneres, von dem ich nich weiß was es ist. Dann gabs noch die großen Eumel für die Siebung, aber die scheiden aus, sonst würde die Kiste ja brummen und das tut sie nicht, die is ruhig wie ne Transistormaschine, sowas hab ich Röhrenmäßig noch nie gehört, der bisher erste Vorteil... lol, ich hoffe das bleibt er nicht, denn ich würde das Gerät gerne ernsthaft betreiben, alleine schon wegen dem eingebauten Lautsprecher, wenn man mal schnell n Band abhören will.
Vorgehensweise: Über eingebauten Verstärker aufgenommen und abgespielt, Gerät an meinem AKAI AM 75 Verstärker angeschlossen und über Monitor aufgenommen und abgespielt, ob nun Band oder Hinterband, beides total dumpf, ob über den integrierten Amp oder einen externen. Normalerweise hört man ja keinen Unterschied wenn das Signal über Monitor durchgeschleift wird, es ist allenfalls lauter oder leiser als das Original, nimmt man mit einem Dreikopf Cassettendeck oder Tonband auf sollte auch der Unterschied zwischen Band und Quelle möglichst gering sein, dann hat man noch die Möglichkeit Monitor auszuschalten und die Quelle direkt anzuwählen, als ich das gemacht habe, habe ich einen Schrecken bekommen, der Unterschied war wirklich so extrem als würde man den selben Sender einmal auf Mittelwelle und einmal auf UKW hören. Dass das Gerät nicht High End ist, ist mir klar, aber das sind alte Röhrenradios auch nicht und die klingen gut, also kann das die F36 sicherlich auch.
Also - was meint ihr - ist zu tun?
Danke schonmal
CU Tobi
