05.07.2006, 19:00
Na dann nehme ich dieses Thema mal zum Anlaß, aus meinem Nur-Lese-Status in diesem interessanten Forum aufzutauchen. Es war nämlich ein Tonbandgerät von Sony, das mich als Kind neben der schon vorhandenen Begeisterung für Cassetten auch zu den Spulenbändern gebracht hat.
Die Maschine ist eine TC 277-4 von etwa 1973, nimmt Spulen bis 18 cm und läuft mit 4,76/9,5/19 cm/s. Insofern also ein klassisches, unspektakuläres Amateurgerät in 4-Spur-Technik. Aber jetzt kommt's: Es ist eine Quattro-Maschine, das heißt alle 4 Spuren lassen sich gleichzeitig bespielen oder wiedergeben. Wenn auch entsprechende Aufnahmen heute dünn gesät sind, so hat das wenigstens den großen Vorteil, daß ich mit dem Gerät bisher jedes "kleine" Band mit Aufnahmen in allen erdenklichen Spurlagen abspielen konnte (wenn auch bei Zweispuraufnahmen nicht ganz optimal).
Jetzt zur Qualität: Mit gutem Bandmaterial (z.B Maxell UD oder BASF LPR/DPR) bekommt man bei 19 cm/s durchaus ordentliche Aufnahmen hin, die allerdings bei ehrlichem Vergleichshören nicht mit einer richtig guten Cassettenaufnahme mithalten können. Das Gerät liefert einfach nicht genug Höhen. Allerdings bin ich auch noch nicht in die Kunst des Einmessens eingestiegen, was aber ohnehin nicht viel Sinn machen würde, da mein Bänderbestand kunterbunt ist und ich Aufnahmen damit nur noch selten und aus Spaß an der Freude mache.
Was die mechanische Stabilität angeht bin ich ziemlich begeistert von dem Gerät. Das Laufwerk wird über einen gar nicht mal unpraktischen Drehknopf gesteuert. Der Rücklauf war schon immer etwas schwach, die Kontakte unter den Aufnahmetasten wollen hin und wieder etwas Zuwendung - aber ansonsten funktioniert alles tadellos. Da konnte auch meine kindliche Experimentierfreudigkeit nichts Schlimmes anrichten. Auch die Zugänglichkeit der Köpfe und Bandführungen zwecks Reinigen oder Einstellen ist sehr gut.
Alles in allem - vielleicht nicht gerade ein Gerät für wichtige Aufnahmen in höchster Qualität, aber äußerst robust und vielseitig!
Martin.
Die Maschine ist eine TC 277-4 von etwa 1973, nimmt Spulen bis 18 cm und läuft mit 4,76/9,5/19 cm/s. Insofern also ein klassisches, unspektakuläres Amateurgerät in 4-Spur-Technik. Aber jetzt kommt's: Es ist eine Quattro-Maschine, das heißt alle 4 Spuren lassen sich gleichzeitig bespielen oder wiedergeben. Wenn auch entsprechende Aufnahmen heute dünn gesät sind, so hat das wenigstens den großen Vorteil, daß ich mit dem Gerät bisher jedes "kleine" Band mit Aufnahmen in allen erdenklichen Spurlagen abspielen konnte (wenn auch bei Zweispuraufnahmen nicht ganz optimal).
Jetzt zur Qualität: Mit gutem Bandmaterial (z.B Maxell UD oder BASF LPR/DPR) bekommt man bei 19 cm/s durchaus ordentliche Aufnahmen hin, die allerdings bei ehrlichem Vergleichshören nicht mit einer richtig guten Cassettenaufnahme mithalten können. Das Gerät liefert einfach nicht genug Höhen. Allerdings bin ich auch noch nicht in die Kunst des Einmessens eingestiegen, was aber ohnehin nicht viel Sinn machen würde, da mein Bänderbestand kunterbunt ist und ich Aufnahmen damit nur noch selten und aus Spaß an der Freude mache.
Was die mechanische Stabilität angeht bin ich ziemlich begeistert von dem Gerät. Das Laufwerk wird über einen gar nicht mal unpraktischen Drehknopf gesteuert. Der Rücklauf war schon immer etwas schwach, die Kontakte unter den Aufnahmetasten wollen hin und wieder etwas Zuwendung - aber ansonsten funktioniert alles tadellos. Da konnte auch meine kindliche Experimentierfreudigkeit nichts Schlimmes anrichten. Auch die Zugänglichkeit der Köpfe und Bandführungen zwecks Reinigen oder Einstellen ist sehr gut.
Alles in allem - vielleicht nicht gerade ein Gerät für wichtige Aufnahmen in höchster Qualität, aber äußerst robust und vielseitig!
Martin.
