Das magische Band als Wiedergabeanzeige
#2
Grundsätzlich, lieber Thomas, ist das möglich, denn eine Anzeige mit 'magischen' Bändern, Augen oder Fächern unterscheidet sich in nichts von den üblichen Aussteuerungsmessern der Transistorzeit, die aus Vorverstärker, Gleichrichter mit Intergratorkondensator und Anzeigestufe/Messwerk bestehen.
Schwierigkeiten könnte die Perpipherie im Bandgerät selbst bereiten, weil in Amateurgeräten der Röhrenzeit oft großer Überlegungsaufwand dahingehend getrieben wurde, wie man tricky die eine oder andere Verstärkerstufe einsparen konnte. Dies führt dann dazu, dass an den entsprechenden Stellen keine weiteren Lasten verdaut werden, ohne dass dies Einfluss auf die Wiedergabequalität hätte und/oder aber die notwendige Ansteuerspannung (Röhren liefern kaum Strom, wohl aber leidenschaftlich Spannung) nicht zur Verfügung steht.
Dann müsste man schon wieder zu bosseln beginnen, was dem Geräteorganismus unter Sammlerprämissen ja nicht so ohne weiteres bekommt.
So bleibt nichts anderes, als im Einzelfall in die Schaltung zu sehen und dann zu entscheiden.

Man hat mit magischen Bändern auch im Profibereich Versuche unternommen, kam davon aber trotz des Vorteils der Trägheitslosigkeit wieder ab, weil die Skalenlänge für eine ordentliche Pegelabschätzung einfach zu kurz ist.

Hans-Joachim
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[Kein Betreff] - von TK 240 - 08.05.2006, 09:45
[Kein Betreff] - von PhonoMax - 08.05.2006, 11:00

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