21.04.2006, 06:23
´
Die normale B77 wurde auf das Langspielband Typ Revox 641 eingemessen, dieses Material ist heute als Quantegy 457 erhältlich.
Bei der HS- Version ist es möglich, dass auf Standardband Ampex/ Quantegy 456, also die "dicke" Version des 457 eingemessen wurde. Nachdem Revox den Vertrieb von Bändern unter eigenem Namen eingestellt hatte, empfahl man den Kunden LPR35, auf dieses Band wurden im Servicefall die Maschinen eingestellt.
Bei einer Neueinstellung würde ich empfehlen, Bänder von RMG, also LPR35 oder SM911 zu verwenden. Diese sind von den elektroakustischen Eigenschaften den Quantegy- Typen mindestens ebenbürtig, haben aber erheblich bessere Wickeleigenschaften. Das ist besonders vor dem Hintergrund, dass die B77 HS freiwickeltauglich ist, von Interesse. Dann könntest Du freitragende Wickel verwenden, was gegenüber dem Betrieb mit Spulen preiswerter ist.
Ferner ist zu bedenken, dass bei der (bandfressenden) Geschwindigkeit 38,1 cm/s Langspielbänder weniger geeignet sind, da sie zu Kopierechos neigen. Ob der doppelte Bandverbrauch gegenüber 19,05 cm/s den Gewinn an Tonqualität wert ist, mußt Du selbst entscheiden. Wenn aber häufig die hohe Geschwindigkeit zum Einsatz kommen soll, ist das Einmessen auf Standardband mit 52 my Dicke (z. B. RMG SM911, Quantegy 456) den Langspielbändern mit 35 my Dicke ( z. B. RMG LPR35, Quantegy 457, 407) vorzuziehen.
Was meinst Du mit "erschwinglichen" Bändern? Audiobänder kosteten vor 30 Jahren auch schon DM 60.- bis DM 70.- , das entspricht € 30.- bis € 35.- Heute muß man also kaum mehr hinblättern. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass wegen der steigenden Material- und Energiepreise Tonbänder zukünftig etwas teurer werden.
Die normale B77 wurde auf das Langspielband Typ Revox 641 eingemessen, dieses Material ist heute als Quantegy 457 erhältlich.
Bei der HS- Version ist es möglich, dass auf Standardband Ampex/ Quantegy 456, also die "dicke" Version des 457 eingemessen wurde. Nachdem Revox den Vertrieb von Bändern unter eigenem Namen eingestellt hatte, empfahl man den Kunden LPR35, auf dieses Band wurden im Servicefall die Maschinen eingestellt.
Bei einer Neueinstellung würde ich empfehlen, Bänder von RMG, also LPR35 oder SM911 zu verwenden. Diese sind von den elektroakustischen Eigenschaften den Quantegy- Typen mindestens ebenbürtig, haben aber erheblich bessere Wickeleigenschaften. Das ist besonders vor dem Hintergrund, dass die B77 HS freiwickeltauglich ist, von Interesse. Dann könntest Du freitragende Wickel verwenden, was gegenüber dem Betrieb mit Spulen preiswerter ist.
Ferner ist zu bedenken, dass bei der (bandfressenden) Geschwindigkeit 38,1 cm/s Langspielbänder weniger geeignet sind, da sie zu Kopierechos neigen. Ob der doppelte Bandverbrauch gegenüber 19,05 cm/s den Gewinn an Tonqualität wert ist, mußt Du selbst entscheiden. Wenn aber häufig die hohe Geschwindigkeit zum Einsatz kommen soll, ist das Einmessen auf Standardband mit 52 my Dicke (z. B. RMG SM911, Quantegy 456) den Langspielbändern mit 35 my Dicke ( z. B. RMG LPR35, Quantegy 457, 407) vorzuziehen.
Was meinst Du mit "erschwinglichen" Bändern? Audiobänder kosteten vor 30 Jahren auch schon DM 60.- bis DM 70.- , das entspricht € 30.- bis € 35.- Heute muß man also kaum mehr hinblättern. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass wegen der steigenden Material- und Energiepreise Tonbänder zukünftig etwas teurer werden.
Frank
Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.
