Uher "Royal De Luxe"
#51
Danke für den Tip!

Bremse: ja, die hält im Pausenbetrieb die Spule nicht ganz fest -- sie dreht bereits ein wenig. Das Vorspulen funktioniert im Moment auch nur ab und zu.


Gruß,
tobber
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#52
Das liegt daran, daß die Bremsgummis des Bandkomparators abgeschliffen sind. Es gibt zwei Methoden, dieses Problem zu beheben. Die Erste wäre die technisch korrekte und umständliche Metode, die Zweite die weniger korrekte aber schnelle Metode. Bei der ersten benötigst du eine Federwaage, die Serviceanleitung und ein Stück Band auf einer Spule im den Bandzug genau zu justieren. Bei der Zweiten benötigst du nur ein Schmirgelpapier (ich bevorzuge diese, da sie schnell ist und ich bei der RDL nicht wirklich Wert auf einen perfekt eingestellten Bandzug lege).

Hier schraubst du einfach hinten den Plastikdeckel ab. Dann siehst du rechts (von hinten gesehen) eine weiße Scheibe der Rutschkupplung wo rechts ein schwarzer Gummi anliegt. Den ziehst du von der Scheibe und legst ein etwas feineres Schmirgelpapier, mit der rauhen Seite zum Gummi zeigend, dazwischen. Nun legst du den Gummi wieder an, sodaß das Schmirgelpapier zwischen Gummi unsd Scheibe eingeklemmt ist. Dann ziehst du den Gummi langsam raus. Es kann dabei passieren, daß sich der Gummi nach außen dreht, dann mußt du in wieder in Position bringen. Das wiederholst du ca. drei mal. Die Lauffläche des Gummis auf der Scheibe zu reinigen schadet auch nicht. Nun sollte der Bandzug wieder fest genug sein.

Was du für eine Methode bevorzugst ist dir überlassen, ich mache es immer so wie ich es beschrieben habe, da es sher viel schneller geht und ich es eigentlich noch nie nach Serviceanleitung gemacht habe.
Grüße,
Wayne

Weil immer wieder nachgefragt wird: Link zur Bändertauglichkeitsliste (Erfassung von Haltbarkeit und Altersstabilität von Tonbändern). Einträge dazu bitte im zugehörigen Thread posten.
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#53
Meine beiden Variocords laufen auch seit 14 Jahren mit einem nach Gefühl eingestellten Bandzug. Bei der einen habe ich den Bremsklotz ausgebaut und ein kleines Stück Radiergummi draufgeklebt. Es ist besser als vorher, aber nicht optimal; ich vermute, dass es an der Art des Radiergummis liegt, aber es war das, was gerade zur Hand war.

Der Bandzug wird jedoch nicht durch dieses Bremsklötzchen bestimmt. Vielmehr ist es der Anpressdruck der weißen Glocke auf die Rückseite des Bandtellers. Hier ist die mehr oder weniger stark verschleissende Rutschkupplung. Der Bandzug wird mit der Madenschraube auf der Rückseite der Glocke eingestellt.

niels

Edit: Ergänzung ergänzt.
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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#54
... ok, Deckel weg, Schmirgelpapier einklemmen, rausziehen ... werde ich probieren -- Danke für den Tip! Ich werde hier noch zum "RDL-Techniker" Smile

Eiei, die Gute spielt selbst Bänder, die ich längst abgeschrieben hatte ... nachher kommt der Psychedelische Countryrock-Test: Gejaule von den New Riders of the Purple Sage. Wenn die Maschine selbst das Steelgitarrengejaule klar abbildet ist sie wirklich gut (damit hatte die Tesla stets ihre Problemchen). Mal schauen ...

Gruß,
tobber
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#55
'Dirty Business' ? - Endlich mal einer, der die New Riders... kennt.
Die Bremsgummis kann man mit wenig Aufwand herausziehen, dann ist das Nachschleifen viel bequemer. Leicht angefeuchtet lassen sie sich danach auch
leicht wieder hineinschieben.
Gruß
Heinz
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#56
"Dirty Business", in der Tat -- es war ihre erste Platte Smile Cooler Song, um die Qualität der Aufnahme zu testen, mit diesem seltsamen Geschnarre.

Morgen hol' ich Schleifpapier und dann schau ich mal ...


Gruß,
tobber
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#57
@The_Wayne/niels:

Gut, der Gummi scheint in der Tat nicht allzuviel Einfluß auf die Bremswirkung zu haben. Habe die Sache wie o.b. durchgeführt, jedoch ohne Resultat.

Die Frage ist nun: wo ist die Madenschraube?
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#58
Hallo Tobber,
nun, was die linke Spule betrifft, ist der Gummi schon wichtig: in der Stellung
'Play' muß er die weiße Plastikglocke daran hindern, sich mitzudrehen. Also, in dieser Stellung muß die Glocke stillstehen, und aus diesem Grund darf der Gummi nicht hart oder glatt sein. Die Madenschraube ist in der Mitte der weißen Glocke.
Sie ist aus Gelbmetall und durch eine Mutter aus silbrigem Metall gekontert.
Nach vorsichtigem Lockern dieser Mutter kann man die Madenschraube verändern.
Dabei den entsprechenden Komparatorhebel beobachten und nur sehr wenig verändern! Wenn sich aber die Plastikglocke bei 'Play' mitdreht, kannst Du den
Bandzug nicht ordnungsgemäß einstellen. Der entsteht durch Reibung zwischen
der (stehenden!) Plastikglocke und dem Filzring auf dem darüberliegenden (drehenden) Metall - Spulenteller. Laß Dich nicht täuschen: auch wenn die Weiße momentan steht, kann sie sich eine halbe Stunde später bereits fröhlich mitdrehen.
Daher ist es wichtig, daß der Bummibacken schön griffig ist und die Glocke sicher festhält. Erfahrungsgemäß ist der Gummibacken rechts oft weniger stark beansprucht als der linke. Eventuell die Seiten wechseln ?
Gruß
Heinz
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#59
Ja, die Scheibe sollte stehen, was sie bei mir auch immer tut, wenn ich den Gummi ein wenig abgeschleift habe. Der Gummi hat glaube ich die Funktion die weiße Scheibe oder Glocke bei der Wiedergabe zu halten und beim Rückspulen drehen zu lassen. Falls er wirklich schon zu hart ist und das Nachschleifen, Nachstellen oder sonstiges nicht hilft, muß er ausgewechselt werden. Entweder wie geschrieben mit dem Anderen tauschen oder aus Radiergummi oder ähnlichem was basteln.
Grüße,
Wayne

Weil immer wieder nachgefragt wird: Link zur Bändertauglichkeitsliste (Erfassung von Haltbarkeit und Altersstabilität von Tonbändern). Einträge dazu bitte im zugehörigen Thread posten.
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#60
... der Witz: die Stop-Funktion hält das Band fest, sowie ein paar Meter durchgelaufen sind! Nur eben zu Beginn nicht -- dummerweise nur dort benötige ich die Stop-Fkt., um die Aufnahme einzupegeln. Ich bediene mich mittlerweile eines Hintertürchens: ich lege auf die rechte Spule zunächst kein Band, drücke auf Aufnahme + Stop und pegel zunächst die Musik ein. Der rechte Spulenantrieb dreht sich halt, aber es liegt ja wie erwähnt kein Band darauf. Erst wenn alles eingepegelt ist kommt das Band darauf und kann dann gleich aufgenommen werden. Kann dieser Leerlauf der Spule irgendwie schaden?
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#61
In der Stellung 'Pause' wird der rechte Komparatorhebel mechanisch nach links gedrückt, was zur Folge hat, daß die rechte Spule fast keinen Bandzug hat. Erst in Stellung 'Play' wird der Hebel freigegeben und regelt den Bandzug rechts.
Nur ist diese Mechanik oft dejustiert, sodaß der Hebel eben nicht in den Linksanschlag gebracht wird. Dann hast Du rechts zu viel Bandzug und die Spule zieht das Band, welches bei Pause ja nicht zwischen Capstan und Andruckrolle eingezwickt ist. Es ist also eine Sache des Bandzugs: rechts zu viel, links zu wenig.
Vielleicht kannst Du mal versuchen, die Pausemechanik dazu zu bringen, den rechten Komparatorhebel nach links zu drücken. Eventuell hilft es, den Hebel beim Schalten in die Stellung 'Pause' zu unterstützen: mit dem Finger nach links drücken und hoffen, daß er dann auch so lange links bleibt, bis Du auf 'Start' stellst.
Edit: Ach so, der Leerlauf schadet sicher nicht!
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#62
... na dann. Es stört mich nicht sonderlich -- zumal die Spulerei immer besser funktioniert. Überhaupt: das Gerät ist eine Augenweise, die Aufnhmen/Wiedergaben exzellent => da will ich durch nicht zu dringliche "Reperaturen" irgend etwas nachhaltig und vor allem ohne echte Not versauen (bin nicht eben ein Basteltalent).

Andere Frage: sehe hier gerade verschiedene Tonkopfträger (2-Spur) bei ebay im Angebot. Daher: Passt der "Z345" auf die RDL? Wie seht es mit "Z347" aus? Und wie sieht es allgemein mit Zweispur- und Vierspurtechnik aus? Lohnt sich der Umstieg? Ist die Qualität dementdprechend besser? Klingt Zweispur/9m/s besser als Vierspur/19m/s? Kann man pauschal sagen 2-Spur besser als 4-Spur? Und, wie habe ich mir 2-Spur in der Praxis vorzustellen? Kann ich ein Stereo-Band dann nur noch auf einer Seite bespielen? Oder wie ...? Hach, Fragen über Fragen.

Grüße an Alle,
tobber
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#63
Aus diesem Thread:
http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic...hreadid=98

Modelbezeichnung ist:
Z 322 1/2 Spur Kopfträger (Royal de Luxe) 2 Spur
Z 324 1/4 Spur Kopfträger (Royal de Luxe) 4 Spur
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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#64
Das Apfel-Birnen-Problem wurde hier ausgiebig diskutiert:

http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic...hreadid=98

9,5 halbspur lässt sich nicht direkt mit 19 viertelspur vergleichen.

niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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#65
Himmel, scheint sich ja um einen kleinen Glaubenskrieg zu handeln. Naja, wäre wohl zumindest nicht schlecht einen 1/2 Spur-Kopfträger zu haben. Werde mal schauen wie hoch die Gebote für den 322er gehen. Vielen Dank einstweilen!
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#66
Zitat:niels postete
Das Apfel-Birnen-Problem wurde hier ausgiebig diskutiert:

http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic...hreadid=98

9,5 halbspur lässt sich nicht direkt mit 19 viertelspur vergleichen.

niels
Das liegt doch sicherlich daran, das die Aufzeichnung beim Tonband linear erfolgt und nicht wie beim Videorecorder im Schrägspurverfahren.
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#67
@Olli: Was meinst du mit deinem "das"?

niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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#68
Wie meinen?

Ich wollte damit die Unterschiede im Aufzeichnungsverfahren verdeutlichen und das im Schrägspurverfahren mehr Aufzeichnungsdichte, bei gleichzeitiger Reduzierung der Geschwindigkeit, ermöglicht wird.
Das Schrägspurverfahren geht ja einher mit rotierenden Aufnahme/Wiedergabeköpfen.
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#69
Ja, schon. Aber was hat die Schrägspurtechnik wiederum mit der 9,5-19-viertel-halbspur-Debatte zu tun, denn jene ist ja noch eine ganz andere Baustelle?!
niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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#70
Wieso, sind Querverweise nicht erwünscht?
Veranschaulicht es doch sehr gut, dass mit zunehmender Aufzeichnungsdichte die Geschwindigkeit reduziert werden kann.
Ist doch erstmal grundlegend unwichtig, das es sich dabei um unterschiedliche Baustellen handelt und das ein Videorecorder auch sehr gute Audioaufzeichnungen ermöglicht, ist ja sicherlich bekannt.

Das jetzt speziell beim Schrägspurverfahren, neue Probleme aufgeworfen werden, ist eine andere Geschichte.
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#71
Zitat:tobber postete
Himmel, scheint sich ja um einen kleinen Glaubenskrieg zu handeln. (...)
Das hat mit Glauben nix zu tun.
Breitere Spuren erhöhen die Qualität.
Höhere Geschwindigkeit erhöhen die Qualität auch.

4-Spur bei Geschwindigkeit 9,5 cm/sec ist eindeutig schlechter als 2-Spur in bei 19 cm/sec. Strittig ist allenfalls ob 2-Spur bei 9,5 cm/sec oder 4-Spur in 19 cm/sec besser ist. Ich würde das je nach Anwendungsfall entscheiden.

Die Frage, ob 2-Spur oder 4-Spur beantworte ich mit: Beides.
Michael(F)
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#72
Zitat:Olli postete
Wieso, sind Querverweise nicht erwünscht?
Veranschaulicht es doch sehr gut, dass mit zunehmender Aufzeichnungsdichte die Geschwindigkeit reduziert werden kann.
Ist doch erstmal grundlegend unwichtig, das es sich dabei um unterschiedliche Baustellen handelt und das ein Videorecorder auch sehr gute Audioaufzeichnungen ermöglicht, ist ja sicherlich bekannt.

Das jetzt speziell beim Schrägspurverfahren, neue Probleme aufgeworfen werden, ist eine andere Geschichte.
Querverweise sind schon gut. Aber deine Schlussfolgerung scheint mir falsch. Denn durch die reduzierte Geschwindigkeit erhöht sich die Aufzeichnungsdichte - nicht umgekehrt, wobei wir noch klären müssen, was wir mit "Aufzeichnungsdichte" überhaupt meinen. Die Aufzeichnungsdichte (bleiben wir mal dabei) wird bei dem Schrägspurverfahren zudem nicht durch die Bandgeschwindigkeit so groß, sondern durch die geringe Spurbreite. Die rotierende Kopftrommel erzeugt eine tatsächlich hohe Geschwindigkeit des Kopfspaltes gegenüber dem Band.
Bei der DCC (um gleich noch eine Baustelle ins Rennen zu werfen (was für eine vollkommen verhunzte Metapher)) wurde die für die Daten notwendig dichte Aufzeichnung durch nebeneinanderliegende Spuren (ich glaube derer 9)geschaffen, was, in gewissem Sinne, auch wieder eine Erhöhung der Bandbgeschwindigkeit zur Folge hat.

Jetzt schweifen wir aber ganz schön ab....

niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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#73
Die "geheimnisvolle" Schraube am Tonkopfträger ...

... ist doch bestimmt zum Einmessen des Bandes gedacht, oder? Hat jemand nähere Informationen?


tobber
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#74
Nein. Damit kann der Azimuth justiert werden (die Drehung des Kopfes). Also wenn vorher daran keiner rumgepfuscht hat, Finger davon lassen.

Die RDL kann man eigentlich nicht einmessen, da die Werkseinmessung durch Bauteile und deren Werte festgelegt ist. D.h., will man die Maschine auf ein Band einmessen, muß man Bauteile austauschen, oder zusätzlich welche dazuschalten.

Es sind zwar im Kopfträger auch ein Haufen Potis drin, für was die sind, weiß ich aber nicht.
Grüße,
Wayne

Weil immer wieder nachgefragt wird: Link zur Bändertauglichkeitsliste (Erfassung von Haltbarkeit und Altersstabilität von Tonbändern). Einträge dazu bitte im zugehörigen Thread posten.
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#75
... das höre ich gern -- "Finger davon lassen" ist mir stets die liebste Alternative!

Danke für die Info.



tobber
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#76
Zitat:The_Wayne postete
Es sind zwar im Kopfträger auch ein Haufen Potis drin, für was die sind, weiß ich aber nicht.
Bias und Wiedergabepegel.
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#77
Zitat:The_Wayne postete
Nein. Damit kann der Azimuth justiert werden (die Drehung des Kopfes). Also wenn vorher daran keiner rumgepfuscht hat, Finger davon lassen.

Die RDL kann man eigentlich nicht einmessen, da die Werkseinmessung durch Bauteile und deren Werte festgelegt ist. D.h., will man die Maschine auf ein Band einmessen, muß man Bauteile austauschen, oder zusätzlich welche dazuschalten.

Es sind zwar im Kopfträger auch ein Haufen Potis drin, für was die sind, weiß ich aber nicht.
Setzen, 6!

Zwei sind für die Vormagnetisierung, damit wird üblicherweise bei Heimaudiogeräten auf ein Bandmaterial eingemessen...

Andreas, DL2JAS
Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
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#78
Aha, ich hab ja gesagt, ich weiß nicht für was die Potis sind.

Aber wie komm ich dann auf das andere? Ich bin mir sicher, daß hier mal gelesen zu haben.
Grüße,
Wayne

Weil immer wieder nachgefragt wird: Link zur Bändertauglichkeitsliste (Erfassung von Haltbarkeit und Altersstabilität von Tonbändern). Einträge dazu bitte im zugehörigen Thread posten.
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#79
Zitat:The_Wayne postete
Aha, ich hab ja gesagt, ich weiß nicht für was die Potis sind.

Aber wie komm ich dann auf das andere? Ich bin mir sicher, daß hier mal gelesen zu haben.
Weil das in der Gebrauchsanweisung steht!
Ich habe sie im Moment nicht vorliegen. Dort steht aber, dass diese Schraube dazu gedacht ist, um den Kopf auf Fremdbänder einstellen zu können. Es wird empfohlen zuvor eine 19cm/s-Aufnahme zu machen, um wieder den Urzustand herstellen zu können. (Obwohl: Ist ja eine Dreikopfmaschine. Der Urzustand lässt sich also theoretisch (!) zu jedem Zeitpunkt wiederherstellen).

niels
Wer bei Stereoaufnahmen kein Gegenspur-Übersprechen haben möchte, sollte Halbspur-Maschinen verwenden.
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#80
Kurze Entwirrung!

Niels meint die Azimutschraube vom Wiedergabekopf. Hat man fremdbespielte Bänder, die mit schiefstehendem Kopf aufgenommen wurden, kann man damit korrigieren. Will man nur nach Gehör den alten Zustand wieder herstellen, wird man das nie richtig schaffen.
Im Kopfträger der Royal sind vier Potis. Zwei sind für die Vormagnetisierung, zwei für den Wiedergabepegel.
Wayne, Du meinst vermutlich Entzerrung bzw. EQ-Einstellung. Das ist bei den meisten Heimaudiogeräten fest vorgegeben, eigentlich nur Profigeräte haben dafür eine Einstellmöglichkeit.

Andreas, DL2JAS
Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com
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#81
Ja, kann sein, daß ich an das dabei gedacht habe. Ich entschuldige mich für die Fehlinformation.

Bei der B77 z.B. läßt sich aber die Entzerrung über Potis ändern, liege ich hier richtig?
Grüße,
Wayne

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#82
@Wayne: kein Problem -- ich rühr` das Ding sowieso nicht mehr an Wink
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#83
Ich glaub hier hat sich jetzt etwas verzwirrt. Meine Fehlinformation bezog sich auf das Einmessen der RDL.

Die Schraube nach der du gefragt hast, ist schon für die Azimuth-Justierung.

Nur das die RDL nicht einmessbar ist stimmt nicht.

Ich hoffe es ist wieder eintwirrt.
Grüße,
Wayne

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