10.03.2006, 13:51
Zitat:stefanfahren posteteDavon kann ich auch nur dringend abraten. Es gibt dort einige Verkäufer, die mit guten Namen Geld zu machen versuchen- zum Teil leider recht erfolgreich.
Über eBay wollte ich mir eigentlich keine mehr schicken lassen.
Eine gute Maschine kostet ihr Geld, denn sie ist revidiert, das heißt die elektronischen und mechanischen Verschleißteile sind ausgetauscht. Ist sie nicht revidiert, ist sie nicht viel Geld wert, da man ab einem bestimmten Alter an der Revision nicht vorbeikommt. Und unsere Revoxe haben wohl fast alle dieses Alter erreicht.
Der Begriff "werkstattgeprüft" bedeutet im Grunde nur sehr wenig: Maschine auf die Arbeitsplatte, einschalten - geht. Ausschalten - geht. --> Jetzt ist sie werkstattgeprüft.
Ein akzeptabler Preis für eine nichtrevidierte A 77 wäre 50 bis max. 100 Euro. Das ist aber schon hochgegriffen. Und dann ab zur Revision (Zentralservice in VS oder diBenedetto). Anschließend hat man eine neuwertige Maschine, die viele Jahre anstandslos laufen wird.
Was die Cassettengeräte angeht, kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen. Bis auf die ersten B 710 MK I (Steuerchip) gibts kaum Probleme.
Die 215 mit Einmeßcomputer ist gerade heute ideal, wo man nicht weiß, welche Cassetten noch wie lange produziert werden. Mit dem richtigen Band ist aber die B 710 schon eine klangliche Offenbarung. An eine Zweispurmaschine kommen sie systembedingt aber nicht heran. Dennoch erstaunlich, was man aus einem so schmalen Bändchen mit nur 4,75 cm/s herauskitzeln kann.
Wenn Deine Maschine dann revidiert und eingemesssen bei Dir zu Hause steht, aufnahmebereit mit einem eingelegten Tonband, dann ist das Aufnehmen in der Tat nicht mehr viel schwieriger, als bei Deinem DAT-Gerät.
Nur Mut, es macht Spaß !!
Gruß Martin
