29.01.2006, 17:50
Was Oskar sucht, ist unter dem Stichwort "bulk eraser" per Suchmaschine zu finden. Diese Bandspulen-Löschgeräte nahmen eine volle Magnetbandspule auf und löschten sie mit einem kräftigen Wechselfeld derart, dass erstens die Aufzeichnung wirklich komplett gelöscht und das das Band zweitens ohne Einschränkungen für Neuaufnahmen verwendet werden konnte. Es gab Ausführungen für Bänder bis 25,4 mm (1 Zoll), möglicherweise sogar 50,8 mm (2 Zoll). Rundfunkanstalten und größere Studios hatten solche Geräte, meistens standen sie im Schallarchiv.
Löschstraßen gab es auch in der Bandproduktion: da nach dem Ausrichten der Magnetitteilchen in Längsrichtung des Bandes mittels starker Magnetfelder das Band gesättigt war, lief - meist nach der Konfektionierung - jedes Band über eine kontinuierlich arbeitende Löschvorrichtung. Das hatte auch den Vorteil, dass eventuell aus dem Produktionsablauf stammende Meßaufzeichnungen verschwanden.
Gleichfeld-magnetisierte Bänder erzeugen neben höherem Rauschen übrigens auch Klirrschwingungen 2. Ordnung (also bei Signalfrequenz 1 kHz Störschwingungen mit der Frequenz 2 kHz), während normalerweise nur Klirrschwingungen 3. Ordnung auftreten.
F.E.
Löschstraßen gab es auch in der Bandproduktion: da nach dem Ausrichten der Magnetitteilchen in Längsrichtung des Bandes mittels starker Magnetfelder das Band gesättigt war, lief - meist nach der Konfektionierung - jedes Band über eine kontinuierlich arbeitende Löschvorrichtung. Das hatte auch den Vorteil, dass eventuell aus dem Produktionsablauf stammende Meßaufzeichnungen verschwanden.
Gleichfeld-magnetisierte Bänder erzeugen neben höherem Rauschen übrigens auch Klirrschwingungen 2. Ordnung (also bei Signalfrequenz 1 kHz Störschwingungen mit der Frequenz 2 kHz), während normalerweise nur Klirrschwingungen 3. Ordnung auftreten.
F.E.
ZEITSCHICHTEN, barrierefreier Zugriff im "GFGF-Buchladen", URL https://www.gfgf.org/de/b%C3%BCcher-und-schriften.html (ca. 240 MB)
