Pabst Motoren - Neue Lager
#4
@lehmo @firstthird

Hallo ebenso,

dann scheint es ja tatsächlich ein breites Band an Toleranzen zu geben. Bei den beiden Motoren, die ich bisher auseinandergenommen hatte, lassen sich die Lager nicht mit den Fingern herausnehmen, sondern braucht es schon ein erhebliches Maß an Gewalt, die alten rauszukriegen.

Wenn ich also resümieren darf: Wenn die Neuen reinflutschen, läßt man sie flutschen und muß sie ggf. noch extra befestigen, flutschen sie nicht, muß man sie zwingen. Entweder "abenteuerlich" mit Schraubzwinge oder - wenn man hat - mit Einpreß-Gerät.
Mal fragen, was mein Eisenwarenhändler dazu sagt.

Anmerkung. Natürlich sollten Lager NICHT einfach reinflutschen, weil sie dann genauso leicht wieder rausflutschen, d.h. viel Spiel haben und im Betrieb sicherlich mehr Wärme, Lärm und Verschleiß erzeugen.
Gutwillig nehme ich mal an, der leichte Einbau per Hand ist Resultat häufig gewechselter Lager und der daraus resultierenden Abnutzung der Fassung. Andernfalls wäre das nämlich Pfusch, den ich keinem Pabst oder Lagerhersteller unterstellen möchte.
Die Befestigung mit Kleber hat zur Folge, daß man das nächste Lager noch schwerer wechseln und die Fassung hinterher erst mal reinigen muß. Ein Maschinenbauer würde mir jetzt erklären, man müsse halt auf das nächste Übermaß ausweichen, wenns denn geht. Aber wer hält sich schon ans Lehrbuch, wenns nicht so teuer werden soll.

Tschüß, Matthias M
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch
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[Kein Betreff] - von Matthias M - 05.01.2006, 14:00
[Kein Betreff] - von Frank Stegmeier - 08.01.2006, 17:23
[Kein Betreff] - von lehmo - 08.01.2006, 23:49
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