21.12.2005, 10:47
Auch von mir noch eine Anmerkung zur Sache, auch wenn sie für unseren '...---Onkel' nicht mehr unbedingt zweckdienlich sein dürfte:
Die Kopfgeometrie ist bei TEAC eine deutlich andere (weniger konventionelle) als bei Studer. Ich habe mich mit dieser Situation in den 1980ern nie mehr befasst, weil ich dann damals, als es eigentlich zu brennen hätte beginnen sollen, gen Digitalität republikflüchtig geworden war.
Dass sich bei abweichenden Profilen aber andere Ablagerungsvorgänge einstellen, liegt auf der Hand. (Stichwort: Sendust-Köpfe)
Weiter:
Die professionelleren TEAC-Maschinen sind -wenn auch abgeschwächt- 'typische' Japaner mit sehr (bzw. recht) schmalen Kopfspalten, denen gegenüber Studer ebenfalls einen konventionelleren Kurs verfolgte, der bei niedrigen Bandgeschwindigkeiten nicht diese schwindelerregenden Frequenzgänge gestattete. Die Qualität fiel bei 9,5 dann eben den Spaltverlusten entsprechend aus, da biss die Maus keinen Faden ab. Wer mehr wollte, sollte eben adäquate Bandgeschwindigkeiten fahren, der Frequenzgang ist ja nicht das einzige Problem, das mit niedrigen Bandgeschwindigkeiten einhergeht.
So lautete wohl die Studer-Devise, wogegen die Japaner den Ehrgeiz hatten, zumindest bezüglich des Frequnezganges das Verfahren auszuloten, was aber entsprechende Köpfe und das Akzeptieren nicht minder entsprechender Folgen voraussetzt; und das könnte unter Michaels Prämisse heißen:
Je schmaler der Spalt ausfällt, umso sorgfältiger und umsichtiger hat man die Reinigung durchzuführen.
Die Vierkanaligkeit der Maschine hatte ich übrigens in meinem Statement oben berücksichtigt und schlicht von oben als li-re-li-re 'durchgedacht', sah also die aufgetretenen Probleme auf die ersten beiden Spuren bezogen.
Noch etwas geht mir durch den Kopf: Im erworbenen EMTEC-Schrott aus M-Sendling befand sich eine 'handgefeilte' Messinglehre bzw. -Schablone ähnlich einer Abstandslehre, deren Sinn sich mir zunächst nicht recht erschließen wollte, ich kam aber schließlich drauf: Es handelt sich bei dieser Lehre um eine Sammlung von Kopfprofilen, deren Anzahl recht deutlich zeigt, dass es nur mit dem Studer- und dem TEAC-Profil allein keineswegs sein Bewenden hatte.
Hans-Joachim
Die Kopfgeometrie ist bei TEAC eine deutlich andere (weniger konventionelle) als bei Studer. Ich habe mich mit dieser Situation in den 1980ern nie mehr befasst, weil ich dann damals, als es eigentlich zu brennen hätte beginnen sollen, gen Digitalität republikflüchtig geworden war.
Dass sich bei abweichenden Profilen aber andere Ablagerungsvorgänge einstellen, liegt auf der Hand. (Stichwort: Sendust-Köpfe)
Weiter:
Die professionelleren TEAC-Maschinen sind -wenn auch abgeschwächt- 'typische' Japaner mit sehr (bzw. recht) schmalen Kopfspalten, denen gegenüber Studer ebenfalls einen konventionelleren Kurs verfolgte, der bei niedrigen Bandgeschwindigkeiten nicht diese schwindelerregenden Frequenzgänge gestattete. Die Qualität fiel bei 9,5 dann eben den Spaltverlusten entsprechend aus, da biss die Maus keinen Faden ab. Wer mehr wollte, sollte eben adäquate Bandgeschwindigkeiten fahren, der Frequenzgang ist ja nicht das einzige Problem, das mit niedrigen Bandgeschwindigkeiten einhergeht.
So lautete wohl die Studer-Devise, wogegen die Japaner den Ehrgeiz hatten, zumindest bezüglich des Frequnezganges das Verfahren auszuloten, was aber entsprechende Köpfe und das Akzeptieren nicht minder entsprechender Folgen voraussetzt; und das könnte unter Michaels Prämisse heißen:
Je schmaler der Spalt ausfällt, umso sorgfältiger und umsichtiger hat man die Reinigung durchzuführen.
Die Vierkanaligkeit der Maschine hatte ich übrigens in meinem Statement oben berücksichtigt und schlicht von oben als li-re-li-re 'durchgedacht', sah also die aufgetretenen Probleme auf die ersten beiden Spuren bezogen.
Noch etwas geht mir durch den Kopf: Im erworbenen EMTEC-Schrott aus M-Sendling befand sich eine 'handgefeilte' Messinglehre bzw. -Schablone ähnlich einer Abstandslehre, deren Sinn sich mir zunächst nicht recht erschließen wollte, ich kam aber schließlich drauf: Es handelt sich bei dieser Lehre um eine Sammlung von Kopfprofilen, deren Anzahl recht deutlich zeigt, dass es nur mit dem Studer- und dem TEAC-Profil allein keineswegs sein Bewenden hatte.
Hans-Joachim
