21.12.2005, 10:04
Ergänzend noch einige Anmerkungen zu den Köpfen der TEAC-A-Serie
Dumpfe Wiedergabe auf einem Kanal, deutlich über Boxen hörbar, hatte ich auf meiner A3300SX auch. Inspektion der Köpfe ergab makellose Sauberkeit. Trotzdem würde mit Q-Tips und Alc "kurz gereinigt", was aber keine Verbesserung erbrachte.
Nun habe ich das Gerät aus der Anlage gezogen, auf den Küchentisch und dort auf den Kopf gestellt um freie Sicht auf die Kopfspiegel zu haben, auf denen ich jedoch immer noch nichts zu erkennen vermochte. Trotzdem führte ich eine Intensivreinigung durch, und reinigte, wo meiner Meinung nach spiegelblanke Sauberkeit herrschte. Dies brachte Erfolg, die Höhen waren nun auf beiden Kanälen wieder da.
Dieses Problem hatte ich mit Teac-Maschinen noch öfters. Ich habe den Eindruck - ohne daß ich es begründen könnte - daß diese Köpfe besonders empfindlich auch gegen kleinste Verschmutzungen sind. Selbst winzigste Band-Partikel scheinen an den TEAC-Köpfen besonders gut hängen zu bleiben.
Möglich wäre auch, die rauhe Rückseite eines Bandes über die Köpfe laufen zu lassen oder ein bekannt rauhes Band (BASF LGR30)
Ich muss an einer A77 nicht halb so viel reinigen, wie an einer TEAC.
Dann gibt es noch eine andere Besonderheit: Hochwertige Köpfe haben oft eine Bandkanteneinfräsung. Stelle Dir vor, das Band schmirgelt sich im Laufe der Jahre in die Köpfe und gräbt sich einen Kanal, so wie sich ein Fluss ein Bett in die Landschaft gräbt. Der Boden dieses Kanals bleibt in der Regel eben und glatt, er ist halt vertieft. Stabile Verhältnisse also, mit denen man eine lange Lebensdauer der Köpfe leben könnte, wären da nicht die Randbereiche, die sich nicht scharfkantig ausbilden, sondern undefiniert, unscharf verrundet. Die Bandkante stößt immer wieder in diese unscharf ausgebildete Ecke. Hierdurch kommt es an der jeweils aussenliegenden Spur zu kleinsten Pegelschwankungen, was man bei der Aufzeichnung eines Meßtones besonders schön sieht: Die Aussenspur zittert leicht, die Innenspur steht wie angenagelt. So beobachtet an einer X3.
Um diese undefinierte Problemzone gar nicht erst entstehen zu lassen, haben viele Hersteller in diese Randzonen tiefe Gräben gefräst, so daß die Bandkante im Kopfbereich immer frei liegt!
Du ahnst es schon: Die TEACs, obwohl keine minderwertigen Maschinen, haben diese nützliche Einfräsung nicht. Denkbar wäre, daß der Kopf eingelaufen ist, und jemand versucht hat zu justieren, so daß das Band nicht mehr in der Spur läuft sondern "an der Böschung des Flussbetts" anstößt, evtl. sogar abgehoben wird. TEAC-Köpfe waren immer sehr preiswert, sind es heute noch im Vergleich z. B. zu Studer-Revox und ich meine, man hat die Köpfe einfach als häufiger zu wechselndes Verschleissteil gesehen. So hat man sich die Einfräsung gespart. Aus heutiger Sicht ein Nachteil.
Diese Bandkanteneinfräsung wird von unkundigen schon mal als "schlimme Beschädigung" angesehen, was sie aber definitiv nicht ist. Im Gegenteil: Je tiefer sie noch erkennbar ist , desto neuer sind die Köpfe.
Dumpfe Wiedergabe auf einem Kanal, deutlich über Boxen hörbar, hatte ich auf meiner A3300SX auch. Inspektion der Köpfe ergab makellose Sauberkeit. Trotzdem würde mit Q-Tips und Alc "kurz gereinigt", was aber keine Verbesserung erbrachte.
Nun habe ich das Gerät aus der Anlage gezogen, auf den Küchentisch und dort auf den Kopf gestellt um freie Sicht auf die Kopfspiegel zu haben, auf denen ich jedoch immer noch nichts zu erkennen vermochte. Trotzdem führte ich eine Intensivreinigung durch, und reinigte, wo meiner Meinung nach spiegelblanke Sauberkeit herrschte. Dies brachte Erfolg, die Höhen waren nun auf beiden Kanälen wieder da.
Dieses Problem hatte ich mit Teac-Maschinen noch öfters. Ich habe den Eindruck - ohne daß ich es begründen könnte - daß diese Köpfe besonders empfindlich auch gegen kleinste Verschmutzungen sind. Selbst winzigste Band-Partikel scheinen an den TEAC-Köpfen besonders gut hängen zu bleiben.
Möglich wäre auch, die rauhe Rückseite eines Bandes über die Köpfe laufen zu lassen oder ein bekannt rauhes Band (BASF LGR30)
Ich muss an einer A77 nicht halb so viel reinigen, wie an einer TEAC.
Dann gibt es noch eine andere Besonderheit: Hochwertige Köpfe haben oft eine Bandkanteneinfräsung. Stelle Dir vor, das Band schmirgelt sich im Laufe der Jahre in die Köpfe und gräbt sich einen Kanal, so wie sich ein Fluss ein Bett in die Landschaft gräbt. Der Boden dieses Kanals bleibt in der Regel eben und glatt, er ist halt vertieft. Stabile Verhältnisse also, mit denen man eine lange Lebensdauer der Köpfe leben könnte, wären da nicht die Randbereiche, die sich nicht scharfkantig ausbilden, sondern undefiniert, unscharf verrundet. Die Bandkante stößt immer wieder in diese unscharf ausgebildete Ecke. Hierdurch kommt es an der jeweils aussenliegenden Spur zu kleinsten Pegelschwankungen, was man bei der Aufzeichnung eines Meßtones besonders schön sieht: Die Aussenspur zittert leicht, die Innenspur steht wie angenagelt. So beobachtet an einer X3.
Um diese undefinierte Problemzone gar nicht erst entstehen zu lassen, haben viele Hersteller in diese Randzonen tiefe Gräben gefräst, so daß die Bandkante im Kopfbereich immer frei liegt!
Du ahnst es schon: Die TEACs, obwohl keine minderwertigen Maschinen, haben diese nützliche Einfräsung nicht. Denkbar wäre, daß der Kopf eingelaufen ist, und jemand versucht hat zu justieren, so daß das Band nicht mehr in der Spur läuft sondern "an der Böschung des Flussbetts" anstößt, evtl. sogar abgehoben wird. TEAC-Köpfe waren immer sehr preiswert, sind es heute noch im Vergleich z. B. zu Studer-Revox und ich meine, man hat die Köpfe einfach als häufiger zu wechselndes Verschleissteil gesehen. So hat man sich die Einfräsung gespart. Aus heutiger Sicht ein Nachteil.
Diese Bandkanteneinfräsung wird von unkundigen schon mal als "schlimme Beschädigung" angesehen, was sie aber definitiv nicht ist. Im Gegenteil: Je tiefer sie noch erkennbar ist , desto neuer sind die Köpfe.
Michael(F)
