18.12.2005, 11:46
Lieber Friedrich,
der unbestechliche Chronist fordert Genauigkeit ein, recht so:
Frank, Andreas und ich haben uns jedoch (und vermutlich) korrekt verstanden; inwieweit allerdings der 'exuberante Jargon' anderweitig Mord und Totschlag auslöst, darüber haben wir uns wenig Gedanken gemacht, da hast du schon Recht....
Ich gelobe Besserung anhand dessen, was ich verstand:
Frank will umbauen, also seine PR 99/II von NAB 9,5 (3180+90µs = DIN 9,5) und NAB 19 (3180+50µs = DIN 19H) auf DIN 9,5 und DIN 19S (mithin lin + 70µs) umstellen. Ich deutete das auch so, dass da in beiden Geschwindigkeiten jeweils Ordnung herrschen, die Tiefenentzerrung also durch den Umschaltvorgang komplett umgestellt werden sollte. Bei 9,5 besteht kein Änderungsbedarf, weil sich DIN 9,5 und NAB 9,5 gleichen, bei 19 jedoch wären Umbauten erforderlich..
Sieht man sich die Reihe der von Studer-Revox mit immer identischen Verstärkerkonzept gelieferten Entzerrungen an (wenigstens 5 von "Superlow-speed" bis 38,1 cm/s hinauf), so ist das grundsätzlich möglich und in Kombination von NAB und IEC von Studer zumindest für die A77 wiedergabeseitig sogar als 'normale Ausstattung' geliefert worden (Wiedergabeprint 1.077.720). Nachdem in Franks Fall aber zusätzlich aufnahmeseitig manipuliert, also umgeschaltet werden soll, reichen unter Umständen zur Verfügung stehende Umschalterkontakte nicht mehr hin, weshalb u. U. ein Relais oder ein FET-Schalter hinzugefügt werden müsste. Da die PR99 ohnehin elektronisch schaltet, steht eine verwendbare Schaltspannung zur Verfügung.
Nachdem auf der PR99 für die tiefen Frequenzen kein Frequenzgangabgleich über Potentiometer vorgesehen ist, entfällt aber schon der Versuch, auf Andreas' Weise zum Ziel zu gelangen. Ums Löten kommt man daher nicht herum.
Hans-Joachim
der unbestechliche Chronist fordert Genauigkeit ein, recht so:
Frank, Andreas und ich haben uns jedoch (und vermutlich) korrekt verstanden; inwieweit allerdings der 'exuberante Jargon' anderweitig Mord und Totschlag auslöst, darüber haben wir uns wenig Gedanken gemacht, da hast du schon Recht....
Ich gelobe Besserung anhand dessen, was ich verstand:
Frank will umbauen, also seine PR 99/II von NAB 9,5 (3180+90µs = DIN 9,5) und NAB 19 (3180+50µs = DIN 19H) auf DIN 9,5 und DIN 19S (mithin lin + 70µs) umstellen. Ich deutete das auch so, dass da in beiden Geschwindigkeiten jeweils Ordnung herrschen, die Tiefenentzerrung also durch den Umschaltvorgang komplett umgestellt werden sollte. Bei 9,5 besteht kein Änderungsbedarf, weil sich DIN 9,5 und NAB 9,5 gleichen, bei 19 jedoch wären Umbauten erforderlich..
Sieht man sich die Reihe der von Studer-Revox mit immer identischen Verstärkerkonzept gelieferten Entzerrungen an (wenigstens 5 von "Superlow-speed" bis 38,1 cm/s hinauf), so ist das grundsätzlich möglich und in Kombination von NAB und IEC von Studer zumindest für die A77 wiedergabeseitig sogar als 'normale Ausstattung' geliefert worden (Wiedergabeprint 1.077.720). Nachdem in Franks Fall aber zusätzlich aufnahmeseitig manipuliert, also umgeschaltet werden soll, reichen unter Umständen zur Verfügung stehende Umschalterkontakte nicht mehr hin, weshalb u. U. ein Relais oder ein FET-Schalter hinzugefügt werden müsste. Da die PR99 ohnehin elektronisch schaltet, steht eine verwendbare Schaltspannung zur Verfügung.
Nachdem auf der PR99 für die tiefen Frequenzen kein Frequenzgangabgleich über Potentiometer vorgesehen ist, entfällt aber schon der Versuch, auf Andreas' Weise zum Ziel zu gelangen. Ums Löten kommt man daher nicht herum.
Hans-Joachim
