BASF Spule
#1
   

ist das original?
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#2
Was genau lässt Dich zweifeln ?
Es gab dieses Spulen-Design von vielen Herstellern und mglw auch von BASF
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#3
ich habe diese Version noch nie gesehen
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#4
Das allein kann kein Kriterium sein.

Aber wenn Du die nicht mehr haben möchtest, nehme ich sie Dir gern ab.
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#5
Ich kenne nur diese Beschriftung, die ohne das BASF-Logo original ist:

[Bild: w8LaVdV0MwtOAAAAABJRU5ErkJggg==]

Ansonsten ist immer das Logo links daneben.
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#6
Sieht für mich nachträglich gelabelt aus. Habe ich so noch nicht gesehen.
3 Dreher und ca. 30 Tonbandgeräte an vier Anlagen ............  Rolleyes
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#7
Das mit der Perspektive ist immer so eine Sache...ist das eine 13er oder 18er?

Das Dreiloch-Spulendesign samt Loch neben dem Dreizack ist korrekt. 13er Alus gab es bei BASF serienmäßig nicht.
Jedoch kenne ich die 18er Spulen nur ab 1973 bis ~Ende 80er, danach gab es "offiziell" keine mehr. Ob es ab ~1987 noch eine Alternativversion wie abgebildet ohne Mittelpapier gab?

18er Serienspulen siehe dort:
https://tonbandforum.de/showthread.php?t...#pid432391

Schöne Grüße
Frank
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#8
Laut Verkäufer wären es originale BASF-Spulen mit nachträglich aufgeklebtem Logo. Auch komisch, gab es denn BASF-Spulen ohne Logo. Das Loch im Mittelteil ist ja auch bei Plastikspulen, wozu eigentlich?

Gruß, Micha
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#9
Die BASF 18er Metallspule war meines Wissens nie bedruckt. Sie hatten einen Aufkleber auf der Mitte, der das Loch überklebte.
Das Loch ist für Maschinen, die keine Dreizackaufnahme besitzen sondern nur eine glatte Achse und einen Mitnehmer, der in dieses Loch greift.
Einen Mitnehmer haben z. B. auch die Mehrkanalmaschinen von Fostex (die R-8 fällt mir da z. B. ein).

niels
Nutze Tonband aus Freude daran, nicht aus Qualitätsgründen.
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#10
niels schrieb:Die BASF 18er Metallspule war meines Wissens nie bedruckt. Sie hatten einen Aufkleber auf der Mitte, der das Loch überklebte.
Das Loch ist für Maschinen, die keine Dreizackaufnahme besitzen sondern nur eine glatte Achse und einen Mitnehmer, der in dieses Loch greift.
Einen Mitnehmer haben z. B. auch die Mehrkanalmaschinen von Fostex (die R-8 fällt mir da z. B. ein).

niels

Exactement.

Dieser "Drive Hole" Mitnehmer kommt aus den USA und ist bei der 1965er NAB genormt (NAB Type B, S. 17):
NAB_Reel_Tape_Standard_1965_searchable.pdf
Manche Spulen haben auch der Löcher drei, meist ältere 26er Plastespulen.

Schöne Grüße
Frank
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#11
Das nennt sich auch EIA / Cine Aufnahme.
Meine kleine Fostex (Model 20) hat das auch. Das scheint bei Fostex standard zu sein. Die große E-2 hat das ebenso, auch Model 80, E-22, E-8......

Model 20:
   

Wie viele Andere, hat BASF bestimmt die Spulen auch nicht selbst hergestellt, sondern zugekauft. In der gezeigten Ausführung gab es die aber nie. Wie schon erwähnt und von Frank verlinkt hatten die immer ein Papieretikett in der Mitte, selbst die Goldenen.

Gruß
Thorsten
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
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#12
Danke Thorsten (und auch danke Niels),

waren diese Fostex-Modelle aus den 60ern oder 70ern?
Zumindest in Europa hatte dieses "Drive Hole" ja eher keine Relevanz.

Die 13er und 18er Aluspulen von Agfa (außer der dort von Dir gezeigten https://tonbandforum.de/attachment.php?aid=87443 )
hatten dieses Antriebsloch ja nie, ebensowenig  wie die Agfa-Zweiloch-Plastespulen von 1980-1986 (aber die Dreiloch ab 1987 doch...) und die Uher-Alus...die waren auf den Fostex-Maschinen dann wohl nicht einsetzbar.

Sowohl in der DIN 45514 als auch in der IEC 94-6 (Dreizack) war das Löchlein nicht existent.

Schöne Grüße
Frank

Edit: so eine Fostex benötigte dann ggf. NAB-Adapter ebenfalls mit solch einem Loch? Oder war dann jeweils die ganze Spulenaufnahme tauschbar?
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#13
Die Teac-NABs haben z. B. ein passendes Loch.

niels
Nutze Tonband aus Freude daran, nicht aus Qualitätsgründen.
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#14
Danke für die Erklärung, wieder was gelernt. Erstaunlich, daß sowas heute noch hergestellt wird, wie z.B. bei RTM
Die Löcher sind bei 13 und 18er Spulen unterschiedlich groß, 8 bzw. 10mm.
Micha
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#15
Die Maschinen sind aus den 80ern  Big Grin
Fostex hat da wohl sehr lange dran festgehalten.
Denon hat auch dieses Prinzip verwendet (DH-610S und vermutlich auch noch andere) und Otari hat da teilweise auch sein eigenes Süppchen gekocht. Einige Otaris (und auch die genannte Denon) benötigen ebenfalls spezielle NAB Adapter, da die Maschinen, im Gegensatz zur Fostex, nicht mal ein Gewinde auf dem Hauptzapfen besitzen.

Richtig Niels, die Teac / Tascam Adapter haben das benötigte Loch ebenfalls.

Hier ein Tascam Adapter:
   

Und auf der Maschine. Dank dem großen Inneren lässt sich der mit der originalen Rändelmutter befestigen, so dass das auch stehend betrieben werden kann:
   

Hier die originalen Adapter:
       

Was noch passt, sind die Universaladapter vom Chinesen:
       

Durch die Klemmung lassen sich diese auch bei Otari / Denon verwenden. 
Die höherwertigen von denen in glänzend, welche auch noch teurer sind, haben das benötigte Loch unten nicht

Weitere passende Adapter sind mir bisher nicht untergekommen.
Wickelteller passen dann natürlich auch nur original oder die Billigausführung aus dem Zubehör. Studer / Revox passt nicht
   

Sorry für 
.gif   offtopic.gif (Größe: 41.31 KB / Downloads: 126)

Gruß
Thorsten
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#16
       

Sehen ganz gut aus. Die Buchstaben sind aufgeklebt. Sieht sauber aus. Auf einer ist LPR35LH.

Micha
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#17
Sieht doch trotz der Aufkleber ganz passabel aus.
Kann es sein, dass das Band auf der Nagra mit Schicht außen gewickelt ist? Es wirkt so, als wenn die RSM innen liegt.

Gruß
Thorsten
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#18
Nein, das ist das rote Vorspannband. Ist innen schwarz.
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#19
Ah, ok.  thumbup
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