RFT BG33
#1
Heute wurde mir ein Bild von einem Tonbandgerät zugesandt, welches ich bis dato nicht kannte. Ein RFT BG33. Davon wurden wohl nur ca 100 Stück gebaut. Ich habe auch nicht wirklich viel über das Gerät im Netz gefunden. Es ist ein Gerät welches mit Akkus betrieben worden ist. 
Hier das BG33
   
   
Grüße André

Dual TG28/29, ASC 5004, Technics RS1500, Tesla CM160/ 130, Tesla B73, Tandberg TD20a
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#2
Danke Andre' für die Info. Eine BG33 war mir bis dato ebenfalls unbekannt.
M.f.G.
justus



 Onkyo TX8050; TA2760; Philips N4520;  2x Grundig TS945; TK19;24;27 ; 2x Pioneer RL1011L; Telefunken M3000;  M3002L;  Uher 4000 Report L; Report 4400; Report Monitor 4200;  Tesla B41; Mikro Seiki DQ44; Heco Victa 601 

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#3
Noch nie was von gehört/gelesen. Das wurde möglicherweise für "spezielle" Bedarfsträger gebaut, die dann aber doch für Uher Report entschieden haben.

Gruß Holger
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#4
Es war Akku betrieben. In der damaligen DDR wurde ja grundsätzlich entschieden, dass keine Tonbandgeräte mehr für den Heimbereich gebaut werden sollten. Das wurde auf Tesla (Tschechoslowakei) oder Unitra (Polen) festgesetzt. Das BG33 war wohl ein "letzter" Versuch. Wie auch immer, ich versuche mal mehr heraus zu bekommen. In den nächsten Wochen werde ich das Gerät sicherlich mal anschauen können.
Grüße André

Dual TG28/29, ASC 5004, Technics RS1500, Tesla CM160/ 130, Tesla B73, Tandberg TD20a
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#5
Das Produktionsverbot seitens des RGW bezog sich ja nur auf Heimgeräte, ich denke mal nicht, daß das für den Heimgebrauch gedacht war. Als mobiles (Batterie-) Bandgerät gabs in den 60ern in der DDR ja das Tesla Uran für den Heimgebrauch. Dieses BG33 sieht mir eher so aus, als ob das mehr in die professionelle Richtung zielt (Reporter-, Diktier- oder ähnliche Geräte), im Bild sieht es so aus, als ob das Gerät auch eine (mechanische) Bandzugregelung hat, das war im Ostblock bei Consumergeräten damals noch nicht üblich. Außerdem fällt auf, daß es keine Tasten für die Laufwerksfunktionen gibt, die Knöpfe am Gerät scheinen irgendwelche Potis und Schalter zu sein, das LW wurde offenbar mit einer abgesetzten (Fern-) Bedieneinheit bzw. einem speziellen Schaltmikro (damit wären wir wieder beim Diktiergerät) gesteuert. Bin auf weitere Bilder gespannt.

Gruß Holger
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#6
Soweit ich mich erinnern kann, soll dieses Gerät bei den zuständigen "Organen" im Ostteil von Deutschland zur Aufnahme von Befragungen (Verhören) benutzt worden sein. Es sollte wohl seinen Platz in einer Schreibtischschublade finden und mit einem entsprechenden Schaltmikro bedient werden. Deshalb auch die Anordnung der Bedienelemente auf der Oberseite.
Gruß
Rainer


NIVEAU ist keine Hautcreme,
STIL nicht das Ende vom Besen
und HUMOR etwas gutartiges...
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#7
Da hatte der Verhörende aber mächtig was zu tun, wenn all die Regler einstellen wollte.
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#8
Für die Pegeleinstellung gabs sicher auch eine Automatik.

Gruß Holger
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