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Hallo zusammen.
Meine FiF-Schaltuhr schaltet, je nachdem wierum sie in der Steckdose steckt, entweder vollständig ab oder es bleibt ein Reststrom von ca. 70 V. Der Strom reicht aus, um eine LED-Lichterkette noch leicht glimmen zu lassen. Sieht schon unheimlich aus und ich frage mich, wie gehen andere Geräte mit 70 V um. Muss das Ding in den Müll oder ist das "normal", wenn nur ein Leiter geschaltet wird?
Viele Grüße
Dietmar
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Das ist bei diesen einpolig schaltenden Zeitschaltuhren normal. Wenn sie so eingesteckt ist, dass sie den Neutralleiter schaltet, kommt es zu einer kapazitiven Kopplung mit Erde und eine LED Lichterkette glimmt durch den dann fließenden Strom.
Die gemessenen 70V entstehen durch diese kapazitive Kopplung und den Innenwiderstand des Messgerätes, wäre der Innenwiderstand geringer wäre auch die gemessene Spannung kleiner.
Als Lösung die Zeitschaltuhr einfach so rum in die Steckdose stecken, das sie L und nicht N schaltet.
Gruß Ulrich
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Hallo Ulrich.
Danke für Deine schnelle Antwort.
Da es von den Geräten einige geben wird, scheint es also für die geschalteten Geräte unkritisch zu sein. Vermutlich merkt kaum einer, dass noch ein Strom fließt. Ich werde für L einen kleinen Punkt auf die Steckdosen malen, damit ich nicht jedes Mal nachmessen muss.
Viele Grüße
Dietmar
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Für "normale" Elektrogeräte ist dieser kapzitive Reststrom unerheblich, negativ bemerkbar macht der sich im Wesentlichen nur bei LEDs, da diese bereits bei sehr geringem Strom zu glimmen beginnen, die hohe Effizienz der in den LED "Birnen" eingesetzten Wandlerchips bewirkt, daß auch diese bei so geringem Strom mitunter schwach leuchten. Ich kenne das von einer Treppenhausbeleuchtung bei der Verwandtschaft, wo, seit dort nur noch LEDs zum Einsatz kommen, die Lampen ständig ganz schwach leuchten. Schuld daran ist vermutlich ein Störschutz RC Glied, welchen den Kontakt des Zeitrelais überbrückt, durch das ständig ein geringer kapazitiver Reststrom fließt, auf den zwar keine Glühbirne reagiert, wohl aber die LEDs.
Schädlich ist dieser Reststrom aber auf keinen Fall, auch auf die Stromrechnung hat der keinen nennenwerten Einfluß, die umgesetzte Wirkleistung (nur die wird gezählt) beträgt höchstens wenige Milliwatt.
Gruß Holger
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Hallo Holger.
Danke für die Klarstellung. Mir ist es auch nur bei den LEDs aufgefallen und nur deshalb hatte ich nachgemessen.
Viele Grüße
Dietmar
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Ich möchte wirklich nicht den Oberlehrer spielen ABER Strom wird nicht in Volt gemessen und Spannung kann nicht fließen.

Entweder es liegt eine Spannung in Volt an oder es fließt ein Strom in Ampere.
Den Erklärungen von Holger ist nichts weiter hinzuzufügen.
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