16.04.2026, 21:45
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.04.2026, 08:51 von Heinz Anderle.)
Oleg Maisenberg, 1945 in Odessa geboren und nach der Emigration aus der Sowjetunion 1981 in Österreich heimisch geworden, ist im 81. Lebensjahr verstorben, wie heute bekannt wurde. Er wohnte von mir zweimal ums Eck, und man konnte, wenn man Glück hatte, ihn von der Gasse aus, etwa wenn man mit dem Hund spazieren ging, beim "Üben" zuhören, wie mir erzählt wurde. Er hatte sich als Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien (heute Universität) dort ein Haus gebaut.
Die Diskographie des unter anderem vielgerühmten Interpreten des Klavierwerks von Franz Schubert ist erstaunlich klein, mit gerade einmal 29 Einträgen auf Discogs. Es muß jedoch im Vergleich dazu in den Rundfunk-Archiven "unzählige" Mitschnitte seiner Konzerte auf Band oder später digital geben.
Mir ist in einem Konvolut Tonbänder eine private Aufzeichnung eines im Radio gespielten Konzerts von 1995 in die Hände gelangt, als er zu seinem 50. Geburtstag einen Zyklus im Wiener Konzerthaus gab, im Zuge dessen er die Schubert-Impromptus unvergleichlich zum Klingen brachte.
Hoffen wir, daß solche Schätze nun offiziell gehoben werden!
Die Diskographie des unter anderem vielgerühmten Interpreten des Klavierwerks von Franz Schubert ist erstaunlich klein, mit gerade einmal 29 Einträgen auf Discogs. Es muß jedoch im Vergleich dazu in den Rundfunk-Archiven "unzählige" Mitschnitte seiner Konzerte auf Band oder später digital geben.
Mir ist in einem Konvolut Tonbänder eine private Aufzeichnung eines im Radio gespielten Konzerts von 1995 in die Hände gelangt, als er zu seinem 50. Geburtstag einen Zyklus im Wiener Konzerthaus gab, im Zuge dessen er die Schubert-Impromptus unvergleichlich zum Klingen brachte.
Hoffen wir, daß solche Schätze nun offiziell gehoben werden!
