05.03.2026, 21:15 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.03.2026, 21:16 von ChrisSaar.)
Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei an meinem alten Yamaha Verstärker das Lautsprecherrelais zu wechseln.
Vor dem Einbau habe ich mal den Spulenwiderstand vom alten gemessen, 1100 Ohm, 24VDC.
Das neue hat 1400 Ohm, 24VDC.
Kann ich das neue einbauen oder bekomme ich damit früher oder später Probleme?
So, jetzt sind neue Relais in 3 älteren 90er Yamaha Verstärker/Receivern drin.
Es ist ein ganz schöner Unterschied zwischen alt und neu.
Alle 3 hatten bei leiser Lautstärke Kanalausfälle und klangen (leise) unsauber, müde.
Falls es interessiert, einer ist ein RX460, Displaylampe erneuert, Relais ern. Standbyverbrauch 1 Watt.
RX496, Hielt Sender nicht, Tasten reagieren sehr schlecht, Supercap (sitzt vorne auf Displayplatine), Tasten mit
Kontaktspray Scotch3m behandelt, keine Besserung, Ballistol, etwas besser, Relais ern.
Standbyverbrauch 1 Watt.
AX 592, 2 X Relais ern, Wahlschalter mit Ballistol behandelt.
Alle hatten die gleichen Relais verbaut. DEC DH2TU 24VDC 3 A 120VAC
Ich hab jetzt FTRF1CL024R drin. 8A 24V DC 8A 250VAC
Was mich verwundert, der AX 592 hat einen harten Ausschalter, verbraucht aber trotz Ausschaltung auch 1 Watt.
Stromkabel geht auch zuerst auf Standby Platine. Wozu? Mit der Fernbedienung kann man ihn in diesem Zustand nicht einschalten.
Zitat:Was mich verwundert, der AX 592 hat einen harten Ausschalter, verbraucht aber trotz Ausschaltung auch 1 Watt.
Stromkabel geht auch zuerst auf Standby Platine. Wozu? Mit der Fernbedienung kann man ihn in diesem Zustand nicht einschalten.
Wie sollte man den 592 auch mit einem ausgeschalteten Netzschalter per FB schalten können
Um den 592 per FB ein-/ausschalten zu können muss der Netzschalter ja logischerweise immer eingeschaltet sein/bleiben.
Die Frage ist nicht warum lässt er sich mit der Fernbedienung bei hart aus nicht einschalten,
die Frage ist warum verbraucht das Gerät trotzdem Strom bei hart aus.
Meine bevorzugten Zitate:
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher" (Albert Einstein)
"Planung ist das Ersetzen des Zufalls durch den Irrtum" (Mehrere mögliche Quellen, unbekannt)
"Wenn man sein Gewicht halten will, dann muss man auch 'mal essen können, wann man keinen Hunger hat" (unbekannt)
Diese Dauerstromversorgung dient vermutlich zum Datenerhalt in einem Speicherchip. Manche Geräte haben dafür eine eingebaute Knopfzelle, dieses hier offenbar nicht.
Zitat:Manche Geräte haben dafür eine eingebaute Knopfzelle, dieses hier offenbar nicht.
Das ist aber lange her.
Seit über 3 Jahrzehnten werden dazu hauptsächlich Elkos oder Gold-Caps eingesetzt. Deren Speicherverhalten ist aber relativ begrenzt und somit wird damit der Datenspeicher nur wenige Wochen am Leben gehalten.
(25.04.2026, 17:54)ChrisSaar schrieb: Die Frage ist nicht warum lässt er sich mit der Fernbedienung bei hart aus nicht einschalten,
die Frage ist warum verbraucht das Gerät trotzdem Strom bei hart aus.
Noch ein wenig ausführlicher:
Zu "Hart Aus": Ich kenne nur den Schaltplan des Gerätes, nehme aber an, dass der POWER Schalter rastet und Dir somit das Gefühl eines echten Netzschalters vermittelt. Dieser liegt hier jedoch nicht vor, s.o.. Daher also der Stromverbrauch nach "Ausschalten". Im Prinzip wird mit dem "Ausschalten" nur ein Signal an den Mikroprozessor gegeben (Pin 28, POWER SW KEY DETECT). Solange das Gerät am Netz ist, bleiben Teile davon weiterhin versorgt, u.a. auch der Mikroprozessor.
Der, ich nenn ihn mal, "Weich Aus", also POWER auf "Ein" und in Stand-by geschaltet per Fernbedienung bedeutet dann, dass z.B. die Fernbedienung weiterhin zum Einschalten genutzt werden kann.
Übrigens "merkt" sich das Gerät über einen "BACK-UP" Modus, den Zustand (POWER ON/OFF) beim Trennen des Netzsteckers, also auch ohne Standby-Spannung (s.u., letzte Zeile):