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21.02.2026, 23:34
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.02.2026, 23:34 von ChrisSaar.)
Hallo zusammen, ich bin die Tage auf die Idee gekommen mein letztes neu gekauftes Tapedeck mal wieder anzuschliessen.
Nix berühmtes ein Yamaha KX 480, hatte ich glaube ich 1996 gekauft um Mixtapes fürs Auto zu machen.
Da ich damals wie heute immer noch Vinyl höre war ein CD Radio für den Wagen keine Option.
1999 zerlegte sich dann mein Autoradio und es gab keine vernünftigen RadioTape Geräte mehr.
Also wurde das Tapedeck eingemottet und ich stieg auf MD um.
Jetzt zum Tapedeck.
OK, Steckdose rein, einschalten, kein Knall, Display leuchtet schonmal. Kassette rein,Vorauf test, geht,
rückwärts geht auch. Play. Band läuft an, Ton kommt, etwas dumpf, etwas zu langsam.
Tonkopf gereinigt, nicht besser. Bandgeschwindigkeit eingestellt, Klang, naja.
Hmm, Klang das damals auch so schlecht? Ich hab s dann ne Weile vor sich hin dudeln lassen
auf einmal ging die Sonne auf, die Brillianz die ich damals so geliebt hatte war wieder da,
es waren ca 30 min vergangen.
Tage später hab ich meinen MD Rekorder angetestet.
Sony MDS 530. Strom drauf, einschalten,Diplay geht, MD rein, wird eingezogen Toc wird gelesen, lässt
sich starten, Musik kommt. Aber die Musik lässt mich kalt. Genau so klingt es auch.
Nicht technisch, aber irgendetwas fehlt. Tapedeck wieder angeschlossen, die Magie ist wieder da.
Dann hab ich mal getestet ob das Tape noch in der Lage ist aufzunehmen.
Extremtest, automatischen Einmessen auf einer frühen 70ger BASF 120 Chrome.
Schafft es. Dann eine CD mit BASF Supercrome 90 aus den späten 80ern aufgenommen.
Klingt anders als die CD, aber das gewisse etwas ist auch hier wieder da.
Ja und ich nehme mit DolbyB auf spiele ohne ab.
Es kann jetzt natürlich sein dass sich Sony auf einem Yamaha Verstärker nicht so gut verträgt und dass es deshalb so
nach Zombie klingt. Aber um den alten Sound mal wieder zu erleben mit dem man früher abgefeiert, 100000e
Kilometer im Aussendienst (55000km/Jahr) runtergerattert hat ist finde ich unbezahlbar.
Von daher würde ich sagen würde es schon Sinn machen diese alten Geräte zu erhalten.
Wie sieht ihr das oder ist mal jemand ähnlich ergangen?
Gruß,
Christian
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Hallo Christian,
mir ist das so ergangen. Und auch nur aus diesem Grund bin ich hier, denn ich habe "nur" Tapedecks, keine großen Bandmaschinen.
Ich hatte 1998 mein letztes nagelneues Tapedeck gekauft, das war ein Yamaha KX-690. Bis dahin hatte ich mehr als 400 Kassetten, die sich in mehr als 20 Jahren angesammelt hatten. In unterschiedlichster Klangqualität.
Aber gerade die schlechteren Aufnahmen (und das war wohl mindestens die Hälfte der damaligen Sammlung) frustrierten mich oft. Dann war Mitte 1998 die Kassetten-Ära fürs Auto auch zu Ende, das nächste Auto hatte schon ein CD-Radio. Und schließlich schwärmten mir sowohl ein damaliger Bekannter als auch mein damaliger HiFi-Händler viel vor, dass diese stationären CD-Recorder (z.B. Philips) so eine tolle Sache seien. Und schon musste ich so ein "Ding" auch haben.
Im Laufe der nächsten fünf Jahre löste ich nach und nach meine Kassettensammlung auf und verkaufte zum Schluss das KX-690. Nun war nur noch CD-R als Aufnahmemedium angesagt!
Und die Ernüchterung kam schon bald! Weder mein Autoradio noch mein allererster stationärer CD-Player konnten alle CD-Rs lesen. Auch fehlte mir, ähnlich wie Dir, das gewisse Etwas! Nur Plastikscheiben, während eine schöne SA oder XL II (z.B.) noch ein "Gesicht" hatte.
So fing ich Anfang 2007 nach vierjähriger Abstinenz wieder an, mir ganz langsam eine neue Kassettensammlung aufzubauen (wieder angefangen bei Null). Da das möglichst nichts kosten durfte (das war noch eine "Erprobungsphase"), fing ich erst mal klein an mit einem tragbaren Grundig CR 485 Stereo-Recorder. Schon dieser hatte eine sehr gute Aufnahmequalität. Die ersten "erwachsenen" Decks hatte ich dann ab 2009/10.
Mitte 2010 dann das erste wirkliche Spitzendeck, das Yamaha K-560, so eins hatte ich in den 80/90ern auch schon mal. Da hatte ich mir angewöhnt, immer öfter die Kassette anstatt der CD-R als Aufnahmemedium zu nehmen. Und so wuchs die Kassettensammlung fast wieder bis zur früheren Größe. Aber es gab, vor allem für Sampler, immer noch (zu) viele CD-Rs, so dass ich den Überblick verlor und manche Zusammenstellungen einfach "suboptimal" waren. Was kann man da machen? Die CD-Rs entsorgen, während man eine Kassette löschen kann. Also ein weiterer Pluspunkt für die Kassette.
In den letzten beiden Jahren habe ich die Mix-CDs fast alle in optimierter Reihenfolge nach und nach auf Kassetten übertragen, heute ist meine Kassettensammlung mehr als doppelt so groß wie 1998 (inzwischen vierstellig). Das macht mir nun noch viel mehr Spaß, seit ich ein Yamaha K-960 als Aufnahmedeck benutze. Das Spitzenmodell aus den frühen 80ern. Bis dahin war es ein weiter Weg, da es mir finanziell nicht so gut geht und ich mir viele Decks zu den heute aufgerufenen Preisen nicht leisten kann. Das 960er hatte ich aber schon seit 2013, es war allerdings in keinem guten Zustand mehr. Ein Jahrzehnt später fand ich jemanden, der es mir instandgesetzt hat. Seitdem geht bei mir auch ganz besonders die Sonne auf.
Derzeit nehme ich entweder ohne Dolby oder mit Dolby B auf, je nach verwendeter Kassette. So "passt" das bei mir am besten mit der Brillanz etc.
Hier stehen mittlerweile mehr als 10 Decks, überwiegend von Yamaha (neben einem Dual C822), und werden abwechselnd benutzt.
Daher finde ich schon, dass es viel Sinn macht, die alten Tapedecks zu erhalten. Und wahrscheinlich wirst Du hier noch so einige Gleichgesinnte finden.
Gruß
Michael
Kassetten-Wiedereinstieg 2007 nach längerer digitaler Phase
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22.02.2026, 05:03
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.02.2026, 05:19 von ChrisSaar.)
Hi Michael, das Grundig hatte ich als Kind.
Ich weiß nicht wie es bei dir war, ich hab bis 1999 hunderte von Mixtapes fabriziert hauptsächlich für s Auto, manchmal in der Dorfdisco aufgelegt, aber seit ich die MD hatte taugten die Mixe nichts mehr. Ich hab die Mixe nicht mehr so gemacht dass das ganze zueinander
gepasst hat. Ich hab in ein paar alte MDs reingehört und war erschrocken.
Die Musik hat auch nicht mehr gekickt. Vielleicht hab ich zu viele Betriebsstunden runter um mein Gehör umzutrimmen.
Erste Versuche mit dem Tapedeck und es klappte auf Anhieb wieder.
Der alte Workflow war wieder da.
Ich hab auch noch diverse andere Tapedecks. Aber bei dem hat s klick gemacht. Dann hab ich die Aufnahmen mal mit anderen
verglichen. Pioneer CTS 610. Nie Probleme gemacht nur Riemen gewechselt, Geschwindigkeit eingestellt, klingt flach, auch mit eigenen Aufnahmen. Daher hatte ich es auch weg gestellt. Pioneer Aufnahme auf Yamaha passt, klingt nicht mehr flach.
KX 393, wohl eines der letzten mit einem Motor, klang dünner technischer, laut LED Anzeige leiser als das KX 480.
Wiedergabe amp überprüft, 4db fehlten wie im Display angezeigt, korrigiert, spielt jetzt auch passabel.
Ich suche noch einen Ersatzmotor für mein KX 670, den hat es komplett gehimmelt, aber das hat Zeit. Die remote Diode ist auch futsch.
Mit dem K560 bin ich richtig zur Musik gekommen. Das hatten die in der Schule im Musiksaal.
A560 & K560 und ich glaube es waren Jamo Lautsprecher.
Da hab ich zum ersten mal die Alan Parsons Project Tales of mystery gehört und war hin und weg.
Gruß,
Christian
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Für Digitalisierungszwecke war ein KX480 da. So schlecht ist das nicht. Erstaunlich gute Aufnahmen. Es sind die letzten "Zuckungen" von Tapedecks, denke es kam noch ganz am Ende der Longseller KX493 nach. HigEnd die Klappe, das gab es z.B. bei den Luxusmodellen K1000 und K2000 um ca 1985.
Tapes habe ich aufgegeben. Noch ein paar NOS Kassetten Typ II und I sind da, testweise RTM C60 und C90. Erstaunlich gut, doch teuer.
Willi Studers Bastelkisten
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Hallo Christian,
das klingt ja alles sehr interessant, es gibt da viele Parallelen, auch was die Decks betrifft.
Als Kind hatte ich von dem Grundig mal die Monoversion CR 455. Überwiegend nutzte ich zu der Zeit aber Telefunken-Recorder.
Zwischen Mitte der 80er und Mitte der 90er erstellte ich auch sehr viele Mixtapes, die dann auf Klassenpartys oder auch Bus-Ausflügen zum Einsatz kamen. Mit Übergängen per Mischpult, aber so richtig passte das oft auch nicht zusammen, gerade die frühen Aufnahmen. Bei vielen Liedern war die Quelle ein Radiomitschnitt, wo schon ein Stück fehlte und teils der Moderator hereinquatschte. Die Klangqualität war auch meist schlecht. Einmal wegen des häufigen Kopierens von einer Kassette auf eine andere, aber auch weil ich zu der Zeit zwei Yamaha K-320 hatte. Diese fielen klanglich doch stark ab im Vergleich zu den meisten anderen Yamahas, die ich so kenne.
MD habe ich nie gehabt. Das Problem waren immer die knappen finanziellen Mittel. Ich hatte nun einmal den stationären CD-Recorder, und damit musste ich dann halt zufrieden sein. Viele meiner Bekannten hatten in der ersten Hälfte der 2000er MD, ich habe das komplett übersprungen (das war die Zeit, in der ich nur CD-R hatte und keine Tapes mehr).
Pioneer CT-S610 hatte ich auch mal. Damit war ich (auch klanglich) zufrieden, bis ich leider mal eine Kassette mit Bandsalat hatte, die im Laufwerk festgeklemmt war. Dabei brach mir leider die letzte Haltenase des Kassettenfach-Deckels ab (die andere Haltenase war schon futsch, als ich das Deck gebraucht kaufte). Auch der Löschkopf bekam dabei etwas ab. Somit war das Deck Schrott, da ich keine Ersatzteile bekommen konnte. Ich werde nie wieder ein CT-S610 haben, da ich mir keins mehr leisten kann. Der Marktpreis hat sich leider seit 2018 etwa vervierfacht. Aber kein Deck mehr mit motorgesteuertem Kassettenfach zu haben, ist auch schön, denn was nicht vorhanden ist, kann auch nicht kaputtgehen!
A- und K-560, das war die erste Anlage meiner Eltern, wodurch ich endgültig zum HiFi-Fan wurde. In den 90ern hatte ich die Komponenten dann selbst übernommen, davon ist aber nichts mehr da. Nur einige nachgekaufte K-560, diesmal in Silber statt Schwarz. So "modern" aufgestellt war unser Musiksaal nicht, bei uns stand ein Dual C901, und das war dort das jüngste Musikgerät.
Den gleichen Ersatzmotor suche ich auch noch bei Gelegenheit, z.B. für K-560. Von den originalen haben einige schon nach und nach den Geist aufgegeben, aus Altersgründen.
Ich bin jedenfalls froh über die Entscheidung, noch mal neu mit Kassetten angefangen zu haben (bin außerdem noch ein großer Schallplatten-Fan). Aber ob ich das heute noch mal machen würde, wenn ich keine einzige Kassette hätte, das denke ich eher weniger. Die Preise für gebrauchte Decks sind ja in den letzten 3-4 Jahren so was von explodiert. Was für manche Modelle aufgerufen wird, ist teils mehr als das Doppelte des Neupreises. Kassetten kaufe ich auch nur gebraucht (vorwiegend Maxell, seltener TDK oder Sony), und auch nur wenn gerade welche im "Angebot" sind. Sobald meine finanzielle Schmerzgrenze erreicht ist, steige ich aus und warte auf die nächste Gelegenheit.
Gruß
Michael
Kassetten-Wiedereinstieg 2007 nach längerer digitaler Phase
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Cassette machte als preiswertes Medium in den 70ern und 80ern Sinn und begann mit den 90er durch MD und mp3 auszusterben. Ohne die MC kaum denkbar Musik im Auto oder Walkman. Das war seine Stärke.
Heute, mit den alten, teils 50 Jahre alten Decks, nicht immer gut erhaltenen Cassetten, kaum und dann noch teure Neuware, ist Cassette bestenfalls Nostalgie. Es gibt weder in neuen Autos Cassette, noch gute Walkmann. Die wenigen neuen sind mäßig im Frequenzgang. Aus der Sicht ist das genauso tot wie Tonbänder.
Wenigstens da sind neue Bänder immer noch zu beziehen, etliche Spezialisten können die vergleichsweise einfachen Geräte warten. Ohne IC Overkill.
So schön das war: issch over.
Auf seine Weise auch Tonbänder. Für eines der beiden mußte ich mich entscheiden.
Cassette. Ebenso aufgegeben MiniDisc und DAT. Alles Vergangenheit.
CD ist auch schon tot.. Neue Autos zB haben gar keine Laufwerke mehr.
Musikspeicher sind auf Smartphones und Streaming gewandert.
Traurig,gewiss. Schade drum. Das war meine/unsere Zeit, die ich sehr mochte.
Willi Studers Bastelkisten
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Nun ja, egal ob Cassette, Spulenband, Vinyl, CD oder USB Stick, das Wichtigste ist der Erhalt der physischen Tonträger in frei lesbaren Formaten. Nur damit ist man unabhängig und hat uneingeschränkten Zugriff auf "seine" Musik, niemand kann sie einem nehmen oder durch unerwünschtes ersetzen. Auch sollte die "historische" Technik erhalten werden, sie hat ja auch den praktischen Vorteil der vergleichsweise oftmals einfachen Reparierbarkeit, so daß man sich in den meisten Fällen sebst helfen kann wenn mal etwas nicht so tut, wie es soll.
Gruß Holger
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(21.02.2026, 23:34)ChrisSaar schrieb: Aber um den alten Sound mal wieder zu erleben mit dem man früher abgefeiert, 100000e
Kilometer im Aussendienst (55000km/Jahr) runtergerattert hat ist finde ich unbezahlbar.
Von daher würde ich sagen würde es schon Sinn machen diese alten Geräte zu erhalten.
Wie sieht ihr das oder ist mal jemand ähnlich ergangen?
Mir geht es ebenso, nur dass ich im Auto eigentlich durchgehend Kassette gehört habe, bis heute. Leider wird es immer schwieriger, funktionstüchtige Geräte fürs Auto zu bekommen, da die nie auf 30 Jahre Laufzeit ausgelegt waren. Ab besten hält sich nach meiner Erfahrung Blaupunkt aus den frühen 90ern, zwei Paris RCR42 und ein Freiburg CR42 laufen bei uns zur Zeit. Es gibt einfach nichts Simpleres und Ablenkungsfreieres als ein Kassettenteil mit Autoreverse, um im Auto Wunschmusik zu hören. Du scheibst die Kassette rein und sie spielt so lange, bis Du eine andere reinsteckst. Es geht nach einem Stop genau an der Stelle weiter, wo Du vorher warst. Du startest den Motor und die Musik startet. Du musst nichts koppeln, in keine Menüs etc. - es läuft einfach.
Und vor dem Auto war es das Geld, natürlich wurde aus dem Radio aufgenommen und von Schulkollegen was überspielt, denn Platten und damals erst recht CDs waren teuer.
In 40 Jahren ist so einiges an Kassetten zusammengekommen und es werden immer noch mehr, denn alle ein, zwei Monate mache ich mir immer noch einen aktuellen Mix. Das ist meine Art, mich intensiv mit meiner Musiksammlung auseinanderzusetzen und dabei neue Favoriten zu entdecken.
Ich habe auch keine große Bandmaschine, nur ein paar kleine Mono-Grundigs zum Spielen und bin daher hier auch einer aus der Kassetten-Fraktion, denn das ist das Medium, welches ich immer noch täglich nutze. Und hoffentlich kann ich das noch eine ganze Zeit lang.
Viele Grüße
Nils
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22.02.2026, 15:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.02.2026, 15:51 von analogi67.)
Autokassette ist wirklich sportlich. In Oldtimern vielleicht per FM-Transmitter streamen, die mp3 auf einem Smartphone von Kassette digitalisiert. Vielleicht hilft das den "Sound" zu konservieren.
Praktisch allen alten Vintagekram habe ich aufgegeben. Ausnahme ein Thorens und die beiden Bandmaschinen. Wenn ich bedenke wieviel Zeit und Geld alle drei verschlungen haben, kommt es zu einem Ende. Da ist wirklich leider kein Platz mehr für Cassette. Solange ein Yamaha-Deck noch durchhält, dann ist gut. Mit dessen baldigen Ende war es das.
Wahrscheinlich stoße ich die Teac noch ab. Sie wird irgendwann ein Fall für eine Generalüberholung. Aktuell noch einwandfrei (ca BJ 1985), macht die es vielleicht noch 5-7 Jahre, bei Glück etwas länger. Lediglich eine (!) Bandmaschine wird auf hoffentlich 20-25 Jahre haltbar gemacht (ist zZt die PR99 Mk2) und den einen (!) Thorens. Auch wenn - mal wieder - der Motor zickt (150V-Motor). Eine weitere PR99 wird gesucht, dann geht die Teac. Wobei die Teac in vielen Dingen eine bessere Maschine ist, bessere Motorregelung, Bandführung usw. Am Ende ziehe ich mich auf je eine Marke bei zwei analogen Gerätearten zurück.
So traurig es ist, wir müssen uns eingestehen, dass unserer Geräte beginnen die 60 Jahre zu durchbrechen. Ein Dual 1019, eine Revox A77, ein Dual C901 Tapedeck. Deshalb ich vorher schon alles abgebaut, bis auf den Thorens, die Teac und die Revox. Noch ist Tonband neu zu bekommen. Genug Rohwickel, Klebestreifen, verschiedene Vorspannbänder und ausreichend Spulen eingelagert. Die eine Magnetbandtechnik kann ich absehen und einlagern.
Cassette würde ich gerne auslagern. Bei Verkaufsofferten 3-5€ für Typ II NOS keinen Erfolg. Geht das Tapedeck kaputt, werde ich es zwar nochmal versuchen und ansonsten wegwerfen. Leider. Liegt nur rum, alleine der Aufwand zum verpacken sollte wenigstens ein paar EUR für neue Cassetten wert sein.
Natürlich verstehe ich die Nostalgie. Decks ab den 1980er Jahren hatten herausragende Tonqualität zu bieten. Die waren es, die zur sang- und klanglosen Einstellung vieler Tonbandgeräte führten. Die paar die durchhielten, Teac oder Revox, waren Ende der 1980er aus praktisch jedem HiFi-Laden verschwunden. Revox hat es noch knapp in die 1990er mit Restbeständen geschafft. Um 2002 - 2005 verschwand die Otari MX5050, Tascam BR20 oder Studer A807. Das ist etwa 25 Jahre her. Yamaha zB hatte noch Ende der 1990er zwei einfachere Tapedecks, die gar nicht schlecht waren, rein von den Daten her. Hier erlegte MiniDisc oder CD-R(W) den Markt an Cassette.
Die goldene Zeit ist leider schon lange lange vorbei. Was danach gebraucht in unsere Hände kam: Man sieht es auch in den Foren. Die Postings gehen zurück, die gehandelte Ware seltener als vor 20-25 Jahre. Da war richtig was los.
Hoffe mit Hilfe der Foren kann ich eben eine Bandmaschine noch 20-25 Jahre unter Dampf halten. Das wäre das Jahr 2045-2050. Meine PR99 kommt dann an die 65 Jahre. Verdammt lange. Eine B710 Mk 1 kommt um 70 Jahre. Es tut mir leid, der Aufwand ein Tapedeck bis dahin am leben zu halten, den gehe ich nicht mehr mit. So long cassettes, thank's for the fish. Das Medium Cassette hatte seine Berechtigung. Heute habe ich einfach keinen Bedarf mehr dafür.
Willi Studers Bastelkisten
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22.02.2026, 20:46
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.02.2026, 20:48 von zinker.)
schöne Vorstellung, Christian
tja, unser Hobby ist wohl nicht nur von ökonomischen Gesichtspunkten bestimmt, sondern eher von ideellen Werten.
Und die sind ja bei Allen unterschiedlich.....
Einer steht auf Dreher, ein anderer auf Kassetten und manche auf Bandmaschinen.
Schön ist, das alles hier rein passt!
Viel Spaß hier + Grüße von der Ostseeküste: Erhard
PS: gerade bemerkt; war ja keine Vorstellung - trotzdem gute Beiträge und schön zu lesen. SORRY
---<alles was hier von mir gelesen werden kann, habe ich selbst verfasst, ausnahmslos>---
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(22.02.2026, 15:43)analogi67 schrieb: Autokassette ist wirklich sportlich. In Oldtimern vielleicht per FM-Transmitter streamen, die mp3 auf einem Smartphone von Kassette digitalisiert. Vielleicht hilft das den "Sound" zu konservieren.
Wenn der Abspieler funktioniert, ist es unerreicht simpel. FM-Transmitter haben wir auch fürs Spotify meiner Tochter. Es sind halt auch Autos aus der Kassetten-Ära. Bei den Blaupunkt Paris geben langsam die Displays auf, aber der Kassettenmechanismus ist von der Langzeitqualität her ungeschlagen. Ich hatte noch keins davon auf, originale Riemen und Rollen. Keine Ahnung, warum die so lange gehalten haben.
Wenn es gar nicht anders ginge, würde ich auch in den sauren Apfel beißen und mir für vermutlich teures Geld eins professionell überholen lassen.
Aber, wie schon gesagt - ich habe dafür keine große Bandmaschine - aber Auto und Mixtape gehören für mich zusammen und ich möchte das auch gerne so behalten. Mit den Autos selbst mache ich es ja auch so.
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Becker Mexico analog mit Motorsuchlauf - das Cassettenlaufwerk ist ein weitestgehend plastikfreier Panzer, die Teileversorgung ist gut, der Klang auch, und es gibt kein Display, was aufgeben kann. Und weil es komplett analog ist, kann man problemlos einen AUX-Eingang fürs Smartphone einschleifen. Leider gibt es diese Geräte nicht geschenkt.
Gruß Frank
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Die einfachen Geräte können langfristig die bessere Lösung sein.
Wenn auch in den technischen Daten mäßig zB ein Dual C901 oder Ein-Moterendecks der späten 1970er-Jahre, Front- oder Toplader. Der Grund für mich auf einen Thorens TD160/150 oder Revox A/B77, PR99 vorzusehen. Gegangen ist ein Dual CS626 oder andere komplexe Geräte. Beim Dual ist es der verschleißende EDS500-Motor. Die Teac hat die DC-Motoren. Sind da die Bürsten durch,wird es schwieriger.
Die DDR Studiomaschine im Video des Youngsters seht einer Telefunken M15 nicht unähnlich. Da ist keine Software, Speicher, ICs zu erwarten.. Vergleichsweise simpel. Germanium kann's vielleicht sein. Auch nicht so ganz einfach. Die Zeit ist lange vorbei.
Willi Studers Bastelkisten
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23.02.2026, 13:39
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.02.2026, 13:41 von lg74.)
Ich habe hier auch noch zahlreiche Kassetten mit Radiomitschnitten aus meiner Jugendzeit. Als dann DAT aufkam, wollte ich mal das Projekt angehen, alle Titel auf CD (leihweise) zu beschaffen und auf DAT zu überspielen. Habe das aufgegeben, kurz nachdem ich damit begonnen hatte. Es war erstens extrem aufwendig und das meiste fand ich nicht im damaligen studentischen Umfeld auf CD, außerdem stellte ich fest, dass da bei den Kassettenmitschnitten etwas ist, was bei den späteren DAT-Kopien von CD nicht ist: die Erinnerung an die Atmosphäre des Momentes, als ich das auf Kassette aufnahm. Ein rein psychischer Effekt, nicht zu ersetzen, nicht zu imitieren. Von manchem Atmer am Ende eines Titels weiß ich heute noch, zu welchem Moderator er gehörte.
Inzwischen ist mein Pioneer CT-900S (was besseres konnte man ja kaum kaufen, zumidnest auf Neuzustand bezogen) seit Jahren nicht mehr sinnvoll einsatzfähig. Selbst wenn ich jetzt zum x-ten male Riemen und Idlergummi erneuern würde, die teuren und nicht neu zu beschaffenden Köpfe sind platt.
Und ich habe längst andere Sorgen im Leben als die, das Kassettenzeugs irgendwie auf ein anderes Medium zu übertragen. Es steht halt hier rum, altert, gammelt und irgendwann wirds jemand in die Tonne kloppen, wenn ich nicht mehr bin.
Technisch gesehen bin ich froh, dass man sich heute nicht mehr mit sowas abgeben muss, um Musik nach Wunsch hören zu können. Dafür bedauere ich, dass ich damals nur Musik, nicht aber wirklich interessante (Wort)sendungen aufgenommen habe. Und muss für mich feststellen: es war für mich sozialethisch eine bessere Zeit. Weit besser als heute. 1991 war mein bestes Jahr. Ab 1992 war es übel. So um 2007 bis 2011 war es für mich nochmal brauchbar. 2012 wurde es weitgehend dunkel. Und was seit 2015 kommt und nun heranrast, ist für mich die Hölle. Da kann die Kassette aber nichts für.
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So geht mir das auch. Die kleinen Imperfektionen der alten (Vinyl- und Cassetten-) Originalversionen sowie der damals selber gemachten Mitschnitte sind gewissermaßen das "Salz in der Suppe", sie transportieren sozusagen die Atmosphäre von damals ins Heute, viele Erinnerungen werden wach. Wenn man dagegen die selbe Musik von heutigen neu erschienenen Medien hört, ist das oftmals alles weg, übrig bleibt ein klinisch reiner, seelenloser Sound, der nicht in die damalige Zeit passt und manchmal sogar im Hochtonbereich "erfundene" Spektralanteile enthält, die im Orignal gar nicht vorhanden waren, anderes fehlt dafür. Deshalb mag ich auch diese sogenannten Remaster überhaupt nicht. Ganz schlimm ist das oft auch bei CD Versionen historischer Aufnahmen, die noch auf Shellackplatten erschienen waren, die klingen oftmals abgehackt und roboterhaft, einfach grauselig.
Gruß Holger
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(23.02.2026, 13:39)lg74 schrieb: Ich habe hier auch noch zahlreiche Kassetten mit Radiomitschnitten aus meiner Jugendzeit. Als dann DAT aufkam, wollte ich mal das Projekt angehen, alle Titel auf CD (leihweise) zu beschaffen und auf DAT zu überspielen. Habe das aufgegeben, kurz nachdem ich damit begonnen hatte. Es war erstens extrem aufwendig und das meiste fand ich nicht im damaligen studentischen Umfeld auf CD, außerdem stellte ich fest, dass da bei den Kassettenmitschnitten etwas ist, was bei den späteren DAT-Kopien von CD nicht ist: die Erinnerung an die Atmosphäre des Momentes, als ich das auf Kassette aufnahm. Ein rein psychischer Effekt, nicht zu ersetzen, nicht zu imitieren. Von manchem Atmer am Ende eines Titels weiß ich heute noch, zu welchem Moderator er gehörte.
...
Technisch gesehen bin ich froh, dass man sich heute nicht mehr mit sowas abgeben muss, um Musik nach Wunsch hören zu können. Dafür bedauere ich, dass ich damals nur Musik, nicht aber wirklich interessante (Wort)sendungen aufgenommen habe. Und muss für mich feststellen: es war für mich sozialethisch eine bessere Zeit. Weit besser als heute. 1991 war mein bestes Jahr. Ab 1992 war es übel. So um 2007 bis 2011 war es für mich nochmal brauchbar. 2012 wurde es weitgehend dunkel. Und was seit 2015 kommt und nun heranrast, ist für mich die Hölle. Da kann die Kassette aber nichts für.
Ich habe das ganz ähnlich empfunden, und daher hat es mir irgendwann sehr leid getan, dass ich meine gesamten alten Kassetten weggegeben hatte.
Die wichtigsten Kassetten habe ich aber irgendwann in möglichst originaler Reihenfolge rekonstruiert. Das waren vor allem drei Zusammenstellungen mit damals aktuellen Hits, einmal Juli 1993 (von MTV), Januar 1995 (von WDR1) und Mai 1998 (von VIVA). Heute natürlich alles in voller Länge und von Downloads. Es ist also doch nicht mehr so ganz dasselbe wie die Originalkassetten, die längst vernichtet sind. Aber irgendwie freue ich mich doch über die bessere Klangqualität und die ausgespielten Songs. Diese Rekonstruktionen hatte ich ursprünglich auf CD-R, das war erst recht nicht authentisch. Jetzt als neue Kassettenversion geht das wieder halbwegs.
Ich hatte in den frühen 90ern auch viele Mitschnitte von Computermusik (C64 und Amiga). Da tut es mir auch etwas leid, die Originalkassetten nicht mehr zu haben. Einiges wurde nach 2000 von Kassette digitalisiert und auf CD gebrannt, dann Jahre später wieder von Digital auf "neue" Kassetten überspielt, teils vorher etwas bearbeitet (altes Rauschen reduziert etc.) oder gleich in bestmöglicher Qualität aus dem Netz geholt.
Ich verbinde auch viele persönliche Ereignisse (oder sogar den gesamten "Lebenslauf") mit der dazu passenden Musik, teils auch noch wann und wie ich was aufgenommen hatte. Mein musikalisch bestes Jahr war 1998 (daraus stammt ja auch das eine o.g. Mixtape). Während es für mich im "sonstigen Alltag" ein eher düsteres Jahr war. Richtig "übel" fand ich meine Zeit bis etwa 1985, und gerade das ist die Zeit, die die meisten meiner Bekannten musikalisch bevorzugen (die sind aber auch älter als ich). Ich war da musikalisch auch schon aktiv, eben die frühen Aufnahmen mit noch bescheidenen technischen Mitteln (mit Mikro vor dem TV-Lautsprecher kannte ich auch noch). In den 90ern dann persönlich Höhen und Tiefen im Wechsel, in Sachen Chart-Musik war das aber meine Blütezeit. Mein persönlich bestes Jahr war 2003 (da war ich voll digital unterwegs, mittlerweile gibt es die Hits von damals aber auch auf Kassette). Zusammen mit 2018, da war ich schon damit angefangen, nach und nach zurück auf Analog umzusteigen. Aber chartmäßig war es ein belangloses Jahr, in den frühen 20ern wurde das wieder geringfügig besser (für meinen Geschmack).
Mich stört es nicht, ein Medium mit technischen Nachteilen zu verwenden. Alles zu seiner Zeit und zu seinem Zweck. Ein paar CDs habe ich noch, diese werden überwiegend im Auto gehört. Auf Ausflügen mit Bus und Bahn höre ich Dateien vom Handy, und wenn ich zu Hause Musik genießen möchte, dann läuft meist eine Schallplatte oder Kassette.
Gruß
Michael
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23.02.2026, 17:53
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.02.2026, 17:58 von lg74.)
(23.02.2026, 17:28)gdy_vintagefan schrieb: Ich verbinde auch viele persönliche Ereignisse (oder sogar den gesamten "Lebenslauf") mit der dazu passenden Musik, teils auch noch wann und wie ich was aufgenommen hatte.
Oh ja! Da habe ich auch so manche Titel, die tief eingefräst sind. Selbst wenn es Allerwelts-Pop ist.
Pet Shop Boys, "It's alright". Im Frühsommer 1989 in den "Schlagern der Woche" auf Bayern 3 gehört und aufgenommen. Und 2 Tage später im Kopf gehabt als Dauerrotation, als ich mit dem Fahrrad die 35 km zu meinem besten Schulfreund gefahren bin. Er ist heute noch mein bester Freund.
Montag, 12.8.1991: dieser Freund und ich paddeln im 2er-Faltboot durch Mecklenburg und kommen in Wesenberg am Zeltplatz an. Vormittags, schönes Wetter, und am Landesteg sitzt jemand und hört leise Radio. Sowas mag ich in der Natur zwar nicht, aber das Lied fräste sich im Kopf fest. Es war zudem mein Lieblingsprogramm (DT64) und der Moderator (ich weiß auch noch, wer es war) sagte den Titel zwar ab, aber merken konnte ich mir das nicht. Irgendwas mit "Rainbow" oder "End of the Rainbow". Damals ohne Internet: keine Chance. Ok, ich hätte DT64 anschreiben und fragen können.
1993 hörte ich das Lied plötzlich, während ich als Zivi im Büro der Kliniksapotheke am Rechner saß. Flashback. Es kam von draußen, der Transoflex-Fahrer hatte es im Auto laufen. Ich raus, wart mal, vielleicht sagen die das Lied ab, ich möchte seit 2 Jahren wissen, von wem das ist. Er so, das ist Kassette, steckte im Radio. Ich borgte mir bis "zum nächsten mal" die Kassette und kopierte den Titel. Wieder wusste ich nicht, von wem der Titel stammt.
Das dauerte dann bis ca. 2005. Da löste jemand für mich im Radioforum das Rätsel anhand eines kurzen Schnipsels. Hier isser:
https://www.youtube.com/watch?v=lTbUfTArXuI
2 Tage später hatte ich die CD-Single bei mir. Endlich. Ohne die Kassettenkopie von 1993 hätte ich es wohl nie herausfinden können.
Noch heute habe ich die Situation am Bootssteg vor meinen Augen, wenn ich das Lied höre.
Oder die genau gleiche Abfolge bestimmter Titel auf den Kasseten von Schulfreunden und mir aus dem Sommer 1990: das waren die jeweiligen Mitschnitte aus der Top 2000 D von SDR 3 und DT64. Löst heute in dieser Reihenfolge noch was aus, genau wie die Sendungen von DT64, die ich Ende 1991 auf VHS HiFi mitgeschnitten habe. Das geht auch in der Gegenrichtung: Titel, die ich 1992 aufgenommen habe, können mich noch heute massiv runterziehen, weil sie mich in eine für mich finstere Zeit katapultieren.
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