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Hi zusammen,
mal abgesehen vom Design, dem Zählwerk und der EE Fähigkeit, was sind denn sonst noch die wesentlichen Unterschiede der beiden Modelle?
Mir geht's in erster Linie um Aspekte der Langlebigkeit, Robustheit und Reparierbarkeit.
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Hallo Kuni ,
die X-1000 hat eine dbx Rauschunterdrückung eingebaut. Die X-10 ist dagegen für eine externe dbx Rauschunterdrückung vorbereitet.
Die X-1000 regelt den Bandzug über die kleinen Rollen, die X- 10 hat dort nur eine Feder und ein mechanisch dämpfendes Seilzugsystem verbaut.
Beim Wechsel vom Schnellspulen zu Stop geht das bei der X-1000 sanfter, solange die in Ordnung ist. Da gibt es bei der 1000 mal Fehler in der Elektronik. Statt Stop rast die Maschine los und reagiert auf keine Befehle mehr.
Band ab- Band läuft,
Rainer
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Das "Durchdrehen" kenne ich auch von meiner X-2000M, allerdings beim Rückspulen im langsameren Archiv-Wickelmodus.
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Danke schon mal.
Irgendwo hatte ich was im Kopf gelesen zu haben - ich meine es ging um Teac - daß die Motoren zu klein und schwachbrüstig seien.
Das war dann eher nicht auf die X-1000 bezogen ?
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11.02.2026, 08:52
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.02.2026, 08:56 von GDR 22.)
genau genommen ist das nur eine Thema bei den "R" Modellen, also die X1000-R mit Autoreverse. Das Problem dort sind sich abnutzende und verschmierende Kohlen. Jede Kohle in Gleichspannungsmotoren nutzt sich bei steter Drehung irgendwann ab, das ist logisch. Bei den Autoreverse- Maschinen ist die Abnutzung aber ungleich höher, auf Grund der Änderung der Drehrichtung des Capstans.
Es gibt hier im Forum Berichte, wo das schon erfolgreich repariert wurde. Ist aber eine elende Fummelei ohne Erfolgsgarantie.
Bei den normalen X- 1000 ist das kein so großes Problem. Trotzdem entspanne ich bei meiner X-1000 den Bandlauf (so das beide Bandfühlhebel nach unten gehen), wenn sie nur im Leerlauf läuft und ich nicht sofort wieder ein Band laufen lassen möchte. Sind die Bandfühlhebel unten, geht der Capstanmotor aus und springt erst wieder bei gestrafftem Band an.
Grüße, Rainer
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Hallo Kuni,
ich hatte bisher noch keine Teac der X Serie mit Problemen der Wickelmotoren. Mit dem Capstanmotor allerdings schon öfter. Es handelt sich halt um übliche DC Motoren mit Kommutator und Kohlebürsten. Vor allem bei den Reverse Modellen wird der Capstan Motor ziemlich beansprucht weil er ohne abzuwarten die Laufrichtung wechseln muss. Das sorgt für vermehrten Abrieb der Kohlebürsten, deren Staub das Motorlager auf Dauer schwergängig macht. Zerlegen und reinigen ist möglich aber nicht trivial, man zerstört leicht die Kohlebürsten. Ersatzmotoren für den Capstan sind kaum aufzutreiben und teuer. Die Wickelmotoren findet man einfacher und die sind auch günstiger.
Der Capstan Motor der X-10 X1000 X2000 ist im Prinzip identisch. Es kann bei einer X- 10 eventuell noch eine Version für nur eine Laufrichtung verbaut sein , der sich dann für den Einbau in eine Reverse Maschine weniger eignet. Hier ist die Feder mit der Motorkohle nur einseitig befestigt. Meistens sind aber auch in den Modellen ohne Reverse CW/CCW Capstanmotoren eingebaut. Lediglich die M Versionen haben einen größeren Capstanmotor.
Was solche DC Motoren aber alle nicht abkönnen ist wenn sie bei anliegender Spannung mechanisch blockiert werden. Beim Capstanmotor wird bei mechanischer Belastung durch die echte Regelung mit Tachogenerator auch noch nachgereicht.
Ein schwergängiger Capstanmotor fällt somit erst einmal nicht auf.
Was bei allen X Modellen passieren kann ist ein klebriger Riemen der sich um das Mottorpully wickelt und rt. den Motor blockiert. Der Motor ist dann schneller durchgebrannt als man reagieren kann. Der Motor ist dann oft ein Totalschaden. Motorschild und Kommutator verformt. Mit nur neu wickeln ist es daher nicht getan.
Ein klebriges Tonband kann natürlich auch einen Wickelmotor zerstören.
Ich hatte mit einem Ersatz des Capstanmotors durch einen bürstenlosen DC Motor experimentiert. Leider ist der in Frage kommende Motortyp inzwischen auch nicht mehr einfach zu finden.
Band ab - Band läuft,
Rainer
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11.02.2026, 09:33
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.02.2026, 09:36 von moxx.)
Die winzigen Capstanmotoren gehen auch bei normalen "X" Modellen ohne "R" durchaus kaputt.
Hatte ich schon bei einer X-10 und einer X-1000.
Rainer hat die Gründe exakt aufgeführt.
Frank
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Ok, danke ... ich hatte gehofft daß mich das Thema bei meiner X-10 nicht betreffen könnte und daß hier ein Vorteil der X-10 gegenüber der X-1000 liegen könnte.
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Ich wusste um dieses Problem und habe die andere X10 trotzdem gekauft, Kuni. Da unsere beiden Geräte ja gewartet sind, gehe ich davon aus, dass wir die nächsten Jahren Ruhe haben werden. Und natürlich kann immer was sein, klar. Aber wir haben ja vermutlich alle genug Ersatzmaschinen herumstehen...
Liebe Grüße
Thomas
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Ah ... ne Thomas, deswegen hatte ich gar nicht gefragt. Die X-10 läuft super und ja, nix ist für die Ewigkeit.
Ne, mich hat die X-10 tatsächlich so begeistert, daß ich mich gefragt hatte ob ich nicht zu einer X-10R oder X-1000 oder X-1000R wechsle.
Das mit den Reverse Modellen laß ich vielleicht besser und ob mir die X-1000 optisch besser gefällt wie die X-10 muß ich erst mal noch schauen.
Nicht daß ich die X-10 häßlich fände, aber an das Design muß ich mich noch gewöhnen ... und oft sind ja die Dinge beständiger, die anfangs nicht so gefällig sind.
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11.02.2026, 11:32
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.02.2026, 13:30 von gasmann.)
Hat eigentlich die X10 auch schon die bei Teac Magnefloat genannten Capstanlager? Oder gab es die erst ab der X10 MK II?
Von diesen "R" Versionen als X-10 und X-1000 würde ich sowieso die Finger lassen. Die haben m.M.n. einen fiesen Konstruktionsfehler. Es gibt bei den "R" Versionen zwischen Capstanwelle und Aufnahmekopf keine Bandführung! Ein absolut stabiler Aufnahmeazimut ist da eigentlich ein Glücksspiel. Und sobald die Andruckrollen einen gewissen Verschleiß haben, wird es kritisch.
Noch schlimmer ist es bei den X-2000 Versionen. Dort gibt es bei den "R" Versionen nur noch eine Bandführung zwischen den Wiedergabeköpfen. Bei der Normalen Version ist diese Bandführung zwischen Rec und PB Head.
Das sieht da folgendermaßen aus:
R: Bandführung, Erase Head, Capstan, Rec Head, PB Head, Bandführung, PB Head, Rec Head, Capstan, Erase Head, Bandführung.
BD: Bandführung, Erase Head, Capstan, Lücke, Rec Head, Bandführung, PB Head, Lücke (bei dem M Version ist hier der 1/4 Spur PB Head), Capstan, Lücke, Bandführung.
Bei X-10 und X-1000 liegen Rec und PB Head zwischen zwei Bandführungen. Die Capstanwellen sind also vor, bzw. nach den Bandführungen. So wie es eigentlich immer sein sollte.
Gruß
Thorsten
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(11.02.2026, 11:22)Kuni schrieb: ...Ne, mich hat die X-10 tatsächlich so begeistert, daß ich mich gefragt hatte ob ich nicht zu einer X-10R oder X-1000 oder X-1000R wechsle....
also wenn Du da noch "aufsteigen" wollen würdest, würde ich aber gleich zur 2000 greifen, die ist dann optisch doch noch etwas gefälliger und zudem das Ende der Fahnenstange von der Entwicklung her ist.  meines Wissens nach hat die auch keinerlei Nachteile gegenüber der 1000. Innen sind die eh ein unglaublicher Draht-Verhau...
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Ich darf mal froh verkünden, daß es nun doch eine X-1000 geworden ist. Die kam hier aus dem Forum und gefällt mir optisch dann doch besser als die X-2000
Die Feiertage über wird geübt damit
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Oh ja, die ist in der Tat sehr hübsch! Gratulation!
Liebe Grüße
Thomas
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Hab sie heute mal eingestellt und eingemessen.
Die Tonköpfe hatte mich zunächst ein wenig nachdenklich gemacht wegen des Kopfspiegels
aber die von meiner X-10 und von einer verkauften A2300SX sahen auch nicht viel anders aus.
Hier das Frequenzgangergebnis nach dem Einmessen auf LPR35:
Das ist mal eine Macht
Hier zum Vergleich der FG auf LPR35 von der X10
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Hallo Kuni, schöne Maschine. Ist es die von André?
Gruß - Theo
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Ja genau. War mal Deine wenn ich nicht irre 
Bleibt also im Forum
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Ja, war mal meine, die war von Jochen Schmidt.
Viel Spaß mit der Maschine.
Gruß - Theo
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Theo, weißt Du noch was da alles dran gemacht wurde ?
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20.04.2026, 12:12
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.04.2026, 12:13 von Kuni.)
Noch ein Unterschied, den ich heute erkunden durfte:
In der X1000 werkeln 2 uC's Typ LM6405H mit der ganzen Logik drin.
Das ist bei der X10 bis auf einen AN6251 (Operation Control Circuit For Tape Recorders ... noch zu bekommen) einfacher gemacht.
Die Bandzugregelung der X1000 kann einen verrückt machen, hier nachzulesen https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=35247
Resumée für mich: Die X10 alles in allem einfacher aufgebaut, deswegen aber klanglich nicht unbedingt schlechter und daher eher was für die Zukunft ...
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Deshalb habe ich die X10 auch nicht hergegeben. Werkelt immer noch gut bei mir !!
Manni
3 Dreher und ca. 30 Tonbandgeräte an vier Anlagen ............
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Einige Tage weiter ... der Ursache an den Problemen der X-1000 jedoch keinen mm näher gerückt, jedoch um einige Erfahrungen reicher:
Ein zweiter Großspuler hätte bei mir eine Alternative zur womöglich irgendwann mal schwächelnden TD20 sein sollen.
Was Robustes wollte ich, etwas was Potential hat für "immer und ewig" reparierbar zu bleiben ... zumindest mit vertretbarem Aufwand an Zeit und Kosten.
Eine A3300 ging mir durch den Kopf (mag das Design aber nicht so), dann kam die X10 als tolle Überraschung.
Nach der Nachfrage an dieser Stelle wurde ich mutig und als sich unverhofft die Möglichkeit auf eine X1000 ergab, zog die dann ja auch ein.
Nun, nachdem ich den Aufbau der X1000 einigermaßen durchdrungen habe, möchte ich sagen:
Mit der X1000 ist es wie mit modernen Autos. Nicht wirklich besser, aber vollkommen overengineered.
Knackpunkte: - Das Platinenmaterial ist vollkommener Murks. Praktisch jede Entlötaktion endete mit abgelösten Pads (und ich KANN löten
- Die Bandzugregelung ist toll, wenn sie funktioniert ... WENN
Andrerseits zeigen zig andere Geräte, daß es auch gut ohne geht.
- Die Bandzugregelung ist lt diverser Quellen im Web bzgl. der X1000/2000 ein konstanter Quell von allerlei Probleme. Selbst richtig eingestellt hängt da wohl viel noch vom Timing und den Spannungen ab.
- Die Steuerung ist in 2 uC "vergossen" ... Black-Boxen die nicht dokumentiert sind. Selbst wenn die wohl selbst eher nicht zu Defekten neigen, de-facto keine Chance bei Logikfehlern die da aus dem Umfeld kommen der Ursache gezielt auf den Grund zu gehen
- Das Manual selbst. Zwar finden sich Pläne in denen Spannungen und einige Timings angegeben sind, das aber nur für Power und Rec/Play PCB, das Contol PCB als Herzstück ist aber weitestgehend nicht näher dokumentiert
Das sei dem o.g. noch hinzugefügt ... schöne Maschine, aber nichts für die Zukunft.
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(23.04.2026, 13:50)Kuni schrieb: ...Ein zweiter Großspuler hätte bei mir eine Alternative zur womöglich irgendwann mal schwächelnden TD20 sein sollen.
Was Robustes wollte ich, etwas was Potential hat für "immer und ewig" reparierbar zu bleiben ... zumindest mit vertretbarem Aufwand an Zeit und Kosten...
darüber reden wir dann die Tage (auch) mal am Telefon
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