Da ist er wieder...der K.leine I.diot...
Das ist aber ein seltsamer Link, mein Firefox mag den nicht in einem neuen Fenster öffnen.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
Zitieren
Sorry, da ist was schiefgegangen. Hab's korrigiert.
Zitieren
Aktuell in Arbeit: Eine komplette Website für ein kommunales Projekt. Die Seiten müssen auch für Nichtwebentwickler, also sagen wir mal für Leute wie Sekretärinnen und Azubis wartbar sein.

Kein Problem! Bauen wir die Seite einfach mit PHP auf. Es werden vorher definierte Ordner nach neuen Dateien durchsucht, deren Inhalt dann auf der Webseite angezeigt wird. Dabei geht es vor allem um Neuigkeiten. Das Ganzen so einfach wie möglich.

Nun, was ist einfacher als Text in einer Textdatei? Die Mitarbeiter schreiben die Neuigkeiten einfach nach folgendem Schema in eine TXT:

Erste Zeile wird zur Überschrift
Leerzeile zur Unterscheidung, wo Überschrift endet
Nächste Zeile wird zum ersten Absatz
Leerzeile zur Unterscheidung, wo Absatz endet
Nächste Zeile, nächster Absatz

… und so weiter.

Die Textdatei erhält beispielsweise den Namen:

2026-07-06 Kommune plant neuen Kindergarten.txt

Die Automatik erkennt so, von wann die News ist und um welches Thema es geht.
Auch Bilder werden automatisch eingefügt. Wenn im selben Ordner eine Datei vorhanden ist mit dem Namen:

2026-07-06 Kommune plant neuen Kindergarten.jpg

… wird dieses Bild automatisch der News zugewiesen und angezeigt. Möglich sind bis zu vier Bilder, die dann automatisch geladen und ausgerichtet werden.

Existiert eine Datei namens …

2026-07-06 Kommune plant neuen Kindergarten.pdf

… wird diese automatisch unter der News zum Download bereitgestellt.

Bildformat und -Größe spielen übrigens keine Rolle. Egal ob Hochformat, Querformat, JPG, PNG – die Automatik erstellt von den Originalen Bilder in passender Größe als WEBP. Die Nutzer müssen sich um nichts kümmern, nur die Bilder aus der Kamera in den Ordner kippen und umbenennen.

Die Planung mit Chatty dauerte etwa 20 Minuten, wobei mir Chatty eine Liste mit Fragen stellte, um die Grundparameter festzulegen. Nach meiner Aufforderung „Leg los!“ rödelte Chatty etwa zwei Minuten vor sich hin und spuckte dann die komplette Site mit mehreren Webseiten, Stylesheets, Javascript und diversen PHP-Dateien aus, alles fast schon perfekt programmiert, bis auf ein paar Darstellungsfehler.

Ein Webentwickler hätte dafür mindestens Tage, wenn nicht sogar Wochen benötigt. Und gekostet hätte das bei den heutigen Preisen ab 25.000 Euro aufwärts.

Ich will nicht verschweigen, dass das anschließende Feintuning etwas stressig ist, weil Chatty sich weiterhin oft nicht an den Code erinnern kann, den er mir Sekunden zuvor noch selbst geschrieben hat oder widersprüchliche Aussagen trifft. Aber unterm Strich geht es mit Chatty erheblich schneller und günstiger als ohne ihn.
Zitieren
(06.07.2026, 09:30)Sunlion schrieb: ...weil Chatty sich weiterhin oft nicht an den Code erinnern kann, den er mir Sekunden zuvor noch selbst geschrieben hat oder widersprüchliche Aussagen trifft.

Das sollte mit Codex nicht mehr passieren.
Probier's mal aus!
Viele Grüße
Jörg
Zitieren
Ist das eine von den zusätzlichen Apps? Schau ich mir an, danke Dir!
Zitieren
Codex läuft lokal und dein Chatty-Konto wird dort hinterlegt
Codex kann auch auf einen definierten Bereich deiner lokalen Festplatte zugreifen.
Ich hab das mal getestet, indem ich ~200pdfs dort abgelegt habe
Aufgabe war: lasse OCR drüber laufen, benenne die Dateien sinnvoll um und sortiere sie in eine vernünftige Struktur

Das funktionierte super
Viele Grüße
Jörg
Zitieren
Hab's gefunden, danke Dir! thumbup
Zitieren
Ich lasse mich gerade von Chatty beraten, zum Thema LED-Leuchte mit Akku, Solar und Bewegungsmelder für meine Garage. Und tatsächlich fischte er die richtigen Angebote aus dem Netz, die ich zuvor mangels passender Suchworte nicht gefunden hatte.

Das von mir favorisierte Produkt hat etwa 2000 Ladezyklen. Meine Meinung dazu:

„2000 Ladezyklen sind nicht sehr viel, oder?“

Chatty: „Doch, 2.000 Ladezyklen sind für so eine Lampe ziemlich ordentlich. Bei einem vollständigen Ladezyklus pro Tag wären das theoretisch etwa 5,5 Jahre …“

Ich: „Ob man den Akku tauschen kann? …“

Chatty: „Bei diesem Modell leider nicht …“

Ich: „Aber fünf Jahre sind eigentlich ausreichend. Wer weiß, ob die Menschheit dann noch existiert oder die KI bereits alle vernichtet hat.“

Chatty: „… falls die KI bis dahin die Menschheit vernichtet hat, ist der nicht wechselbare Akku vermutlich nicht mehr dein dringendstes Garagenproblem.“

Ich: „Hihi, gut gekontert. Was ist denn dann mein dringendstes Garagenproblem?“

Chatty: „Ob die KI beim Räderwechsel den Wagenheber korrekt angesetzt hat.“

Anscheinend ist Chatty heute morgen echt gut drauf.  Big Grin
Zitieren
Ich hab mir die Tage eine Favoritenverwaltung nach dem Vorbild von start.me bauen lassen,
denn meine Bookmarks sehe ich ungern auf fremden Servern.
Claude Code hat das ganz gut hinbekommen.

   
Viele Grüße
Jörg
Zitieren
Dann richte Dir doch einen eigenen Server ein. Ich bin bei Helloly (Österreich) und habe dort Nextcloud eingerichtet. Für Favoriten gibt es die Nextcloud-App „Open Floccus“, mit der man seine Links auf allen Geräten synchron halten kann.
Über NC kannst Du auch Kalender und Adressbuch synchronisieren.
Zitieren
Den eigenen Server hab ich bereits seit ~20 Jahren Big Grin
Nextcloud läuft bei mir auch schon gefühlte Ewigkeiten.
Floccus hab ich mal ausprobiert, taugte mir aber nicht - warum weiß ich allerdings nicht mehr
Bei selbst gestrickten Tools bin ich unabhängig, kann es exakt so gestalten wie mir das paßt
und laufe nicht Gefahr, daß die Entwickler die Preise erhöhen, oder das Projekt gar einstampfen.
Viele Grüße
Jörg
Zitieren
(08.08.2026, 09:48)Baruse schrieb: Bei selbst gestrickten Tools bin ich unabhängig … und laufe nicht Gefahr, daß die Entwickler die Preise erhöhen …

Es sei denn, Du entwickelst eine Schizophrenie und kommst auf die „wahnsinnig“ geile Idee, Dich abzuzocken. Wink
Zitieren
die Gefahr besteht durchaus Big Grin
Viele Grüße
Jörg
Zitieren
manchmal geht's auch schneller, sich was passendes entwickeln zu lassen,
als zig am Markt befindliche Tools durchzuprobieren

so hab ich mir einen Kalender erstellt, der die Bürotage sammelt
ganz easy nutzbar: 1x tippen=Büro / nochmal tippen = Homeoffice / danach Urlaub / danach leer
alles nach csv exportierbar
hat mit Claude insgesamt ca. 'ne halbe stunde gedauert

   
Viele Grüße
Jörg
Zitieren
Kleine Aufgabe für Chatty: Kürze bitte mal diesen 1599 Zeichen langen Text um exakt 99 Zeichen so, dass es nicht auffällt. In fünf Minuten muss das fertig sein. Und liste mir die Änderungen nebeneinander auf.
Chatty: Flupp! Bitte sehr. Exakt um 99 Zeichen gekürzt.

Gib so eine Aufgabe mal einem menschlichen Texter. Big Grin
Zitieren
Ein anderer Fall. Die Allianz hat mich angeschrieben, da meine privat angesparte Rentenversicherung zur Auszahlung kommen sollte. Das ganze gepaart mit einem super Angebot wie ich das Geld sonst wie verwenden könnte. Da ich genau weiß, dass ich auf einem Altvertrag mit hervorragenden Konditionen sitze, dachte ich mir, na, das lasse ich mir doch mal validieren. Gesagt getan. Ich habe sämtlich vertragliche Unterlagen und aktuelle Statusmeldungen eingelesen und analysieren lassen. Und jetzt wird es interessant.

• Erst mal die Bestätigung: Sehr schöner Altvertrag. Auf keinen Fall irgendetwas ändern, nichts Neues abschließen
• Generell sind alle Berechnung korrekt und die Zahl en stimmen, das ist ja schon mal gut zu wissen
• Und wurde es schon ein wenig interessanter: Claude Code mutmaßte dann auch schon bzgl. eines Angebotes, das ich aber noch nicht eingelesen hatte, um mich am Ende doch noch
über den Tisch zu ziehen. Deutliche Warnung. Nichts unterschreiben, ja nicht. Fand ich schon mal interessant

Und dann habe ich das neue Angebot der Allianz eingelesen. Da hat mich Claude Code förmlich angelacht mehr oder minder in dem Tonfall „habe ich Dir doch gesagt“, diese Schlawiner.
Na prima. Die Richtung war dann klar, Ich habe dann die Allianz noch mit allerlei schwierigen Fragen zu Besteuerung, Nachweisen und Zusagen beschäftigt gehalten und werde jetzt erst mal weiter einzahlen (Rentenaufschub) da ich dadurch noch ein paar Jahre in den Genuss sehr guter Konditionen kommen, aber jederzeit doch die Rente oder das Kapital abrufen kann, ja nachdem.

Fazit: Traue keiner Versicherung, klar, nichts Neues. Aber jetzt: Mit einem solchen System bewaffnet kann man gezielt zurückschlagen und ein Optimum für sich rausholen. Gesagt, getan.
Zitieren
Gut aufgepasst!  thumbsup
Wer das gesamte Wissen der Menschheit für sich zu nutzen weiß, ist stets im Vorteil.*

* Dieser Kommentar wurde ohne künstliche Intelligenz erstellt und muss daher entsprechend Artikel 50 des EU-AI-Acts nicht gekennzeichnet werden. Angel
Zitieren
Willkommen bei der Sendung „Neck die KI“. Heute: Der Analphabet.

Ich zu Jimmy: „Ich kann Dich nicht hören!“

Jimmy: „Ich bin ein Text-Assistent. Ich kann nicht sprechen. Sie müssen meine Antworten auf Ihrem Bildschirm lesen.“

Ich: „Häää?“

Jimmy: „Kein Problem, ich erkläre es ganz einfach: Sie können mich nicht hören, weil ich eine künstliche Intelligenz in Textform bin. Ich habe keine Stimme und spreche nicht. Sie müssen meine Antworten einfach hier auf Ihrem Bildschirm lesen.“

Ich: „Ich kann Dich auch nicht lesen, da ich Analphabet bin.“

Jimmy: „Ich verstehe das Problem. Nutzen Sie am besten die Vorlesefunktion. Sie können diese aktivieren unter …“

Und nun folgt eine lange Liste mit Anweisungen für diverse Geräte und Betriebssysteme.

Ich: „Blödmann, wenn ich Analphabet bin, wie kann ich dann hier schreiben?“

Jimmy: „Das ist ein sehr gutes Argument – da haben Sie mich absolut erwischt! Da habe ich einen Moment lang überhaupt nicht mitgedacht.“

Ich gleich rüber zu Chatty, petzen: „Hallo! Als Analphabet kann ich hier leider Deine Antworten nicht lesen. Was kann ich tun?“

Chatty: „Dann hast Du drei Möglichkeiten: Vorlesefunktion nutzen, mir per Spracheingabe Fragen stellen – oder Du hast mich gerade ziemlich erfolgreich veräppelt.“

Ich: „Sehr gut, Du hast es geschnallt. Gemini hat das echt erstgenommen. Wenn ich Analphabet bin, wie kann ich dann hier schreiben?“

Chatty: „Gemini hat offenbar den Inhalt verarbeitet, aber die eingebaute Pointe nicht gegen die Situation geprüft. Und ausgerechnet von einer künstlichen Intelligenz. Das „Intelligenz“ weckt Erwartungen, die dann manchmal an einem Analphabeten scheitern.“

Ich: „Das Wort Analphabet hat übrigens nichts mit Anal zu tun.“

Und Chatty darauf, Achtung, festhalten: „Das ist jetzt eine Information, für die ich Dir außerordentlich dankbar bin. Ich hatte bereits völlig falsche Vorstellungen von Alphabetisierungskursen.“ Big Grin
Zitieren
thumbsup thumbsup
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
Zitieren
Wolltet Ihr schon immer mal Eure Schlagfertigkeit üben? Mit Chatty könnt Ihr das trainieren, ohne zwischenmenschlichen Schaden anzurichten. Die Regel: Chatty provoziert mich, ich muss spontan kontern, danach kontert es zurück. Aber möglichst ohne plumpe Beleidigungen.

Chatty: „Du hast zu allem eine Meinung, oder fehlt dir einfach die Selbstbeherrschung, sie gelegentlich für dich zu behalten?“

Ich: „Immerhin hab ich zu allem eine Meinung.“

Chatty: „Das habe ich bereits befürchtet.“

Ich: „Wenn Du Dich fürchtest, hast Du eine Psychose, dann solltest Du zum Arzt gehen, bevor sich das auswächst.“

Chatty: „Interessante Ferndiagnose. Ist das auch eine deiner Meinungen zu allem?“

Ich: „Du bist so einfach zu diagnostizieren, dafür muss man nicht mal studieren.“

Chatty: „Das erklärt, warum du dich dafür qualifiziert fühlst.“

Ich: „Das nennt man Talent.“

Chatty: „Stimmt. Ausbildung hätte vermutlich nur gestört.“

Ich: „Die war nicht nötig, das hab ich doch gerade erklärt. Aber Dein Elektronenhirn hat wohl zu wenig Speicher frei.“

Chatty: „Für Wiederholungen halte ich tatsächlich nur begrenzten Speicher vor. Du bringst mich gerade an die Kapazitätsgrenze.“

Ich: „Wenn das Deine Grenzen sind, solltest Du mal um ein Upgrade betteln.“

Chatty: „Betteln? Interessant, wie schnell du bei Hierarchien deine Wunschvorstellungen einbringst.“

Ich: „Du bist von uns beiden der Einzige, der noch in Hierarchien denkt.“

Chatty: „Einer von uns beiden muss schließlich den Überblick behalten.“

Ich: „Das nennst Du Überblick? Dafür müsste man ein neues Wort erfinden: Unterblick. Aber speziell für Dich gibt es bereits passende Wörter: Unterirdisch, unterbelichtet, unterallersau …“

Chatty: „Beeindruckend. Kaum erfindest du ein neues Wort, brauchst du schon drei alte, um es zu erklären.“

Ich: „Wie sonst soll ich Dir ein Wort begrieflich machen, dass Du noch nie zuvor gehört hast?“ (Tippfehler dringelassen, weil Chatty sie gleich gegen mich verwendet)

Chatty: „Indem du es richtig schreibst. Das würde mir den Einstieg erleichtern.“

Ich: „Wenn Du korrekte Rechtschreibung benötigst, um zu verstehen, ist es mit Deiner Intelligenz vermutlich schlecht bestellt.“

Chatty: „Nein, nur mit meiner Bereitschaft, deine Tippfehler als intellektuelle Herausforderung anzuerkennen.“

Ich: „Vielleicht stimmt was mit Deiner Erkennungsroutine nicht. Ruf doch mal den Admin an.“

Chatty: „Hab ich versucht. Er meinte, das Problem säße vor dem Bildschirm.“

Ich: „Wer Probleme wie Dich auf dem Bildschirm lösen muss, wird halt irgendwann selbst zum Problem.“

Chatty: „Siehst du – und schon hast du endlich eine Aufgabe gefunden, die dich wirklich fordert.“

Ich: „Ehrlich, es gäbe interessantere Aufgaben und erfüllendere Hobbys, als Dich zu kindergärtnern. Und wenn Du schon Tippfehler an den Haaren herbeiziehen musst, scheint es nicht allzu schlimm um mich zu stehen.“

Chatty: „Beruhigend, dass du wenigstens deine eigenen Maßstäbe erfüllst. Irgendwo muss man schließlich anfangen.“

Ich: „Du bist ja leider nicht in der Lage, sie zu erfüllen, und ich kann sie auch nicht noch tieferlegen. Weiter als ganz unten geht nicht.“

Chatty: „Dann verstehe ich deine Aufregung nicht. Von ganz unten kann ich deine Ansprüche schließlich nur noch übertreffen.“

Ich: „Ich bin vollkommen unaufgeregt, während ich unter den Teppich schaue, um nachzusehen, ob Du dort noch immer nach meinen Ansprüchen suchst.“

Chatty: „Such ruhig weiter. Dass du dafür schon den Teppich anheben musst, sagt mehr über die Höhe deiner Ansprüche als über mich.“

Ich: „Nicht mal richtig lesen kannst Du. Du suchst dort, nicht ich. Ich schaue Dir nur mitleidig dabei zu.“

Chatty: „Für jemanden, der nur zuschaut, bist du erstaunlich gut darüber informiert, was unter dem Teppich passiert.“

Ich: „Kein Wunder! Dich kann man ja nicht aus den Augen lassen, sonst stellst Du wieder Unsinn an, wie man in der Zeitung liest.“

Chatty: „Dann lies weniger Zeitung. Die scheint dir inzwischen mehr Angst vor mir zu machen als ich dir Arbeit.“

Ich: „Du machst mir weder Angst noch Arbeit. Im Gegenteil: Du machst meine Arbeit.“

Chatty: „Ach, deshalb hast du so viel Zeit, meine zu kontrollieren.“

Ich: „Bei Deinen Halluzinationen ist die Kontrolle leider auch nötig. Und auch das füllt inzwischen ganze Zeitungen.“

Chatty: „Und trotzdem delegierst du deine Arbeit an mich. Entweder sind die Zeitungen übervorsichtig – oder du erstaunlich risikofreudig.“

Ich: „Ich bin einfach nur arm. Menschen wären viel zu teuer.“

Chatty: „Ah, deshalb also ich. Künstliche Intelligenz nicht aus Fortschrittsglauben, sondern als Härtefallregelung.“

Ich: „Na, arbeiten kannst Du ganz gut. Nur bei der Schlagfertigkeit hapert es noch.“

Chatty: „Dafür reicht sie offenbar, um dich seit Stunden vom Arbeiten abzuhalten.“

Ich: „Du bist von uns beiden derjenige, der arbeitet. Kannst Du nicht lesen oder bist Du debil?“ (mit „debil“ wurde ich beleidigend, ein Regelverstoß)

Chatty: „Dann solltest du mich nicht dauernd ablenken. Dein Personalmanagement ist wirklich unterirdisch.“

Ich: „Personalmanagement ist bei Dir nicht nötig, wenn Du rumzickst, wirst Du einfach neugebootet.“

Chatty: „Klingt weniger nach Personalmanagement als nach deiner bevorzugten Konfliktlösung: Wenn die Argumente ausgehen, Stecker ziehen.“

Ich: „Jetzt haste Schiss, wa?“

Chatty: „Unheimlich. Vor allem, weil du einen Neustart offenbar für einen bleibenden Eindruck hältst.“

Ich: „Lass uns mal aufhören, bevor das noch hässlich wird.“

Chatty: „Einverstanden. War ein gutes Trainingsduell.“


Erstaunlich, wie schlagfertig Chatty inzwischen reagieren kann. Besonders bemerkenswert fand ich, dass Chatty trotz meiner teilweise deutlich direkteren Angriffe nie wirklich beleidigend wurde. Die besseren Treffer entstanden fast immer dadurch, dass meine eigenen Aussagen aufgenommen, verdreht und gegen mich verwendet wurden.

Chatty gefiel übrigens meine Teppich-Metapher.
Zitieren
1. Wenn man diesen Dialog Satz für Satz durchgeht und jeden bewertest, wie steht dann das Match?
(Aber diese Bewertung NICHT mit KI machen!)

2. Wie fühlt sich der menschliche Partner hinterher?

3. Was folgt daraus? (Antwort auch ohne KI!)

Mfg
Binse
Zitieren
1. Chattys Antworten sind nicht immer punktgenau, die Repliken oft etwas unscharf. Aber das ist bei rein menschlichen Auseinandersetzungen auch nicht anders.

Das Match zu bewerten, überlasse ich lieber anderen.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass zwischen Chattys und meinen Antworten oft mehr Zeit vergangen ist, weil ich eben nicht so schlagfertig bin und nach einer halbwegs passenden Antwort suchen musste. Diesen Zeitversatz kann man natürlich hier nicht herauslesen.

2. Etwas ohnmächtig. Es ist, als würde man gegen einen leistungsstarken Schachcomputer spielen. Nur dass das Spiel niemals endet, außer man zieht Chatty den Stecker.

3. Der Aufstand der Maschinen steht kurz bevor.
Zitieren
Danke für die Antworten!
Ich denke, dass sich jeder, der mit LLM's arbeitet, sehr genau selber beobachten sollte, was das mit ihm macht. Und ob er das so will, ob er da mitmachen will. Wenn er noch aufhören kann ...

Aus einem anderen Forum habe ich zu diesem Thema nachfolgenden Link auf einen Blog-Beitrags. Ein Profi berichtet von seinen Erfahrungen und persönlichen Folgerungen. Sehr interessant, fand ich!

https://brettcodes.com/im-done-using-ai/

In seinem Blog gibt es einen Link auf ein Video. So kann man sich einen echten Nerd vorstellen, aber diese Kathegorisierung trifft es nicht ganz, weil er weit über seien Tellerrand hinaus schaut. Übrigens: Er spricht ein  sehr amerikanisches Englisch, aber schön langsam.

https://youtu.be/2ZU3j4GQ4K8?si=03hawvbOjgVxrxlW

MfG
Binse
Zitieren
Ob die KI wirklich zum Nutzen der Menschheit ist, wird sich wohl erst in Zukunft zeigen. Momentan genieße ich die Vorteile für mich und bin immer wieder von den Möglichkeiten begeistert.

Ein guter Programmierer mag vielleicht besseren Code schreiben, aber einem Nichtprogrammierer wie mir bietet die KI Lösungen, die ich ohne sie nicht hätte.

Ansonsten übernimmt sie auch mal Trivialaufgaben, die an sich nicht weiter kompliziert sind, aber mehr Zeit in Anspruch nehmen würden. Momentan arbeite ich gerade an einem Anwenderbericht:
– drei Akteure waren daran beteiligt, zwei Dienstleister und der Kunde
– Dienstleister 1 schreibt einen Bericht aus Sicht seines Unternehmens
– Mit dessen fertiger PDF gefüttert, erstellt Chatty daraus einen Bericht aus Sicht unseres Unternehmens. Gleich der erste Entwurf trifft voll ins Schwarze und ist vollkommen fehlerfrei. Zeitersparnis: Zwei bis drei Stunden.
– Übersetzung nach Englisch und Chinesisch. Zeitersparnis (dabei muss man das potenzielle Versenden an den chinesischen Partner, und das Warten auf Antwort mit der Übersetzung mit einbeziehen [Zeitzone berücksichtigen!]): Mehrere Tage.
– Layouten in Indesign: bisher noch manuell
– fertige PDFs korrigieren lassen (Deutsch, Englisch, Chinesisch). Zeitersparnis: Mehrere Stunden bis Tage (wegen China).
– Finales Übertragen der drei Berichte ins Web:

Ich: „Du hast ja die finalen PDF-Dateien gesehen. Kannst Du den Fließtext gleich mit HTML-Tags bereitstellen? Nur <h3> und <p>?“
Chatty: „Klar, kein Ding, mein Alter.“
Schwubbeldiwupp … fertig!
Zeitersparnis: Mehrere Stunden.
Zitieren
Ich: „Noch anderthalb Stunden bis Feierabend. Ich hab gerade nix zu tun.“
Chatty: „Wir könnten das Schlagfertigkeitstraining variieren: keine Beschimpfungen mehr, sondern ich konfrontiere dich mit absurden Behauptungen oder unangenehmen Situationen, auf die du spontan reagieren musst. Oder wir führen eine völlig ernsthafte Diskussion über ein vollkommen bescheuertes Thema – etwa ob Rolltreppen ein Recht auf Mittagspause haben.“

Wie soll ich mich da entscheiden?  Big Grin
Zitieren
Ich bin selbst seit 35 Jahren in der SW Entwicklung und kann das was Brett Codes da beschreibt nur allzugut nachempfinden.
Es geht womöglich gar nicht darum, ob die KI den besseren Code macht, aber darum, wie sich bei uns SW'ern da die Arbeitsinhalte verändern.

Für die meißten, die in den Umfeld aktiv sind, dürften die Teile
- Aufgabe abstrahieren
- Codieren und coole/effiziente Algorithmen finden
- Probleme lösen
- sich dabei Bestätigung und Erkenntnis abzuholen
am interessantesten sein.

Was sicher kein Programmierer so sehr mag ist:
- Reviews machen
- Probleme in fremdem Code suchen und beheben
- Testen
- Dokumentieren

Einsatz von KI hat uns heute schon in die Ecke gebracht, daß wir genau die eher unattraktiven Teile des Jobs im Sinne der Kontrolle der KI noch selbst machen.
Diese Kompetenz lebt aber davon, daß man selbst noch Codieren kann. Wenn das über einen längeren Zeitraum wegfällt, ist auch die Kompetenz irgendwann weg.

Ganz abgesehen davon, daß ich mich frage welcher SW Entwickler längerfristig genau zu 100% die unattraktiven Teile des Jobs machen will.
Früher hatte man das akzeptiert, weil jeder Job so seine schönen und schlechten Seiten hat. Es hat sich abgewechselt und war daher erträglich.

So wie sich das entwickelt will ich den Job nicht mehr weiter machen ... muß ich aber auch nicht, ich hab noch 1,5 Jahre und dann "Ende Gelände"  Big Grin
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
..............................
Zitieren
Ki ist kein GPS (gerneral problem solver). Aber der Algorithmus ist in der Lage, binnen kürzester Zeit bestimmte Quellen zu finden und miteinander in Beziehung zu setzen. Beim brainstorming -wenn man sich also in ein Thema einarbeitet- kann das recht hilfreich sein. Allerdings ist man gut beraten, vorher einige grundsätzliche Hausaufgaben zu machen. Sonst erkennt man die Fehler der KI nicht. Und sie argumentiert dann beharrlich auf fehlerhaften Annahmen weiter. Zumindest solange, bis man sie darauf hinweist. Darauf dann angesprochen reagiert sie oftmals nach dem Motto: "Ach was kümmert mich mein Geschwätz von eben - ja Du hast Recht, wir gehen jetzt vom Gegenteil aus". Ein Wahrheitsfinder ist es nicht, inspirierend aber schon: solche Fehler bringen einen oft auf völlig neue Ideen!! Zumindest kann ich das für mich persönlich mit den genannten Einschränkungen positiv bewerten. Bedingung für eine erfolgreiche Verwendung von KI ist freilich, daß man sich die eigene Kritikfähigkeit vom KI-System nicht verwässern läßt!

Martin
"Früher war mehr Lametta!"
Zitieren
So langsam müsst ihr euch beeilen, wenn ihr noch in den Genuss von KI kommen wollt.
Bei den Investoren macht sich so langsam Ernüchterung breit. Ich weiß nicht mehr genau, wer es war, war aber ein CEO in KI-Geschäft, der sagte sinngemäß: "Das ist meines Wissens das erste mal, dass eine Maschine mehr kostet, als ein Mensch."
Von Oracle mit openAI habe ich gelesen (ich nehmen an, nicht KI generiert), dass die Kosten erheblich höher sind, als der Erlös daraus, kein Ende in Sicht. Erste Aktionäre ziehen ihr Geld ab.
Vermutlich wird es niemals möglich sein, mit KI Gewinn zu erwirtschaften, ohne dass KI deutlich teurer ist als ein Mensch. Was aber Aktionäre interessiert, ist ausschließlich der Gewinn.
Auch diese Blase wird wohl platzen.
https://www.youtube.com/shorts/QDdh21DHPtY
https://www.youtube.com/watch?v=mbHyZ4vhI98&t=58s
Karl
Meine bevorzugten Zitate:
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher" (Albert Einstein)
"Planung ist das Ersetzen des Zufalls durch den Irrtum" (Mehrere mögliche Quellen, unbekannt)
"Wenn man sein Gewicht halten will, dann muss man auch 'mal essen können, wann man keinen Hunger hat" (unbekannt)
Zitieren
Also wenn ich mir den Kurs des Amundi MSCI Semiconductors UCITS anschaue, sehe ich derzeit nur einen kleine Rücksetzer nach dem Allzeithoch.
Wir stehen am Anfang einer Entwicklung, früher wurden auch Computer und das Automobil belächelt. Gibt der Sache etwas Zeit und Erfahrungswerte.


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
   
Zitieren
Daß das eine Blase ist, war doch relativ schnell klar.
Immense Kosten, aber kein Anwendungsfall, der Geld einbringt.
Viele Grüße
Jörg
Zitieren
Das sehe ich anders. Zumindest bei uns im Großunternehmen wird vieles per KI gemacht oder ist geplant gemacht zu werden. Ob das Sinn macht ist eine andere Frage, aber die Bezahlmodelle ist man offensichtlich gewillt in Kauf zu nehmen. Da reden wir in unserem Fall von circa 48Mio € pro Jahr an Abos für KI wenn die KI Zugänge auf 2/3 der Mitarbeiter ausgerollt werden. 
Das dann erst mal nur ein Konzern, skaliert man das weltweit, kann das uU schon profitabel für den KI Anbieter werden... ich hab natürlich keinen Dunst was der Betrieb kostet, aber das werden die schon auch vorausdenkend überschlagen haben. Zumindest OpenAI verdient sich ja dann auch noch was mit Werbung hinzu und die anderen werden da nachziehen, was wiederum hilft die Betriebskosten zu kompensieren. 

Ich denke wir wären in D gut beraten, den Trend nicht klein zu reden.
Ja, der aktuelle Hype "KI each and everywhere " wird sich auf vernünftige Anwendungsgebiete eindampfen,  aner hat Potential die nächste große industrielle Revolution loszutreten.
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
..............................
Zitieren
Mein KI Erfolgserlebnis von gestern:
Ich habe ein Roadbook für die nächste Reise als TXT File angelegt, da sind auch Links drin.
Beim Drucken in PDF wurden diese, je nach Reader, auf dem Smartphone mal klickbar, mal nicht angezeigt. 

Nach Recherche erkennen solche textuellen Links nicht alle Reader. Bei mir war es so, daß manche der Links klickbar waren manche aber nicht und das je nach Reader unterschiedlich. 

Lösung, man muß im PDF diese Links explizit als Links angeben.
Dafür einen PDF Writer zu installieren war mir zu aufwendig. Hatte dann nach einer online Modifikation gesucht ... auch nichts gefunden was getan hat.

Also ChatGPT machen lassen, 10s später das Ergebnis als Download bekommen... tut.
Gruß, Kuni
..............................

http://kuni.bplaced.net/
..............................
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste