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16.01.2026, 19:04
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.01.2026, 19:05 von djhoerbie.)
Nachdem ich keine passende Rubrik gefunden habe, dachte ich mir, hier bin ich einigermaßen richtig.
Und zwar geht es um besagten Player, den ich mir Anfang der 2000er gekauft hatte (zumindest war
es schon ein Euro-Preis).
Beim Auf-/Ausräumen hab ich den wieder gefunden, nachdem ich ihn jahrelang nicht mehr benutzt
hatte. Sogar noch in original Verpackung!
Wenn ich jetzt im Internet herum-google, kann ich nichts mehr über das Gerät finden und auch auf der
Jamba-Seite gibt es die angegebene Software natürlich nicht mehr zum Download. Aber die hab ich
damals eh nicht gebraucht.
Ich dachte mir, ich stell ihn Euch zumindest mit ein paar Fotos mal vor.
Übrigens: neue Batterien rein und das Ding läuft wie am ersten Tag...mit orginal CD's und auch mit
gebrannten MP3-CD's!!
Gruß
Hörbie
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Sachen gibt's - der stammt wohl aus der Zeit, als Festspeicher noch teuer waren, aber ein ausgewachsener Discman wegen der bereits aufkommenden Festspeicher-mp3-Player irgendwie zu groß und veraltet wirkte. Also verlagerte man den Speicher auf kleine, verhältnismäßig günstige Wechselmedien.
Eigentlich gar nicht so dumm. Nur mußte man die kleinen CD-Rs überhaupt erstmal finden, und wenn man wirklich welche bekam, waren sie mindestens doppelt so teuer wie große... also doch wieder nicht ganz zu Ende gedacht. Vorbespielte CD-Singles im Mini-Format gab es ja in der Praxis auch kaum, die wurden ja fast immer auf große CDs gepreßt, damit man sich nicht mit diesen lästigen Adapterringen herumschlagen mußte.
Also, vielleicht kein "Meilenstein", aber eine durchaus interessante Momentaufnahme aus einer Zeit, als das portable Musikhören sich ganz schnell mehrmals umgekrempelt hat. Für die breite Masse war das der Weg von Walkman über Discman und Festspeicher-Player bis zum Smartphone, daneben gab es noch ein paar Nischen wie Minidisc und SD-Karten, aber das hier muß eine ziemlich kleine Nische gewesen sein.
Viele Grüße,
Martin
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16.01.2026, 20:47
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.01.2026, 20:47 von djhoerbie.)
Ja, Martin, gut beschrieben.
Ich hatte irgendwann mal die Anwandlung, diese kleinen 3"-Single-CD's zu sammeln,
die so zwischen 1989 und 1991 oder so aktuell waren und später in den 2000ern wieder mit diesen
Pockit-CD's einen ganz kurzen Aufschwung erlebten.
An diesen 3"-CD's bin ich nach wie vor interessiert, aber absolut unabhängig von dem Mini-CD-Player!
Also falls jemand welche abstoßen möchte, gerne mal melden!
Für den Player hab' ich dann die Mini-Rohlinge gekauft, die gar nicht so teuer waren. Davon hab ich sogar
noch unbenutzte (sogar printable), die ich dann die nächste Zeit mal aktiviere
Gruß
Hörbie
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Brauchst du evtl. noch weitere Rohlinge? Hab noch eine Spindel liegen, gegen 2,90 € Porto dürfen die gerne weiterwandern.
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Hi Micha, hast PN
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Das ist so frühe 2000er, dass ich es einfach gutfinden muss. Mini-MP3-CDs sind doch ein wunderbares Nischen-Format. Innerhalb eines kurzen Zeitraums hat die Idee auch tatsächlich Sinn ergeben.
Und ich wusste gar nicht, dass Jamba außer nervigen Klingeltönen noch andere Sachen vertrieben hat. Wer hat das Gerät wohl hergestellt?
Viele Grüße
Nils
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(18.01.2026, 10:36)tk141 schrieb: Das ist so frühe 2000er, dass ich es einfach gutfinden muss. Mini-MP3-CDs sind doch ein wunderbares Nischen-Format. Innerhalb eines kurzen Zeitraums hat die Idee auch tatsächlich Sinn ergeben.
Und ich wusste gar nicht, dass Jamba außer nervigen Klingeltönen noch andere Sachen vertrieben hat. Wer hat das Gerät wohl hergestellt?
Viele Grüße
Nils
Hallo Nils,
seltsamerweise ist in der BDA keinerlei Hinweis auf den Hersteller angegeben. Lediglich die Fa. Innovum, Köln
ist erwähnt, aber das dürfte sich nur auf das Urheberrecht beziehen. Wobei der letzte Absatz in der Urheberrechtsklausel
mMn vermuten lässt, dass Innovum das Teil zumindest entwickelt hat!?
Auf dem Player selbst steht nur "Made in China", was sonst
Gruß
Hörbie
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Ich finde es ja so geil, dass du auch noch Karton und BDA dazu hast.
Das klingt für mich eher so, dass Innovum diese deutsche BDA verfasst (oder in Auftrag gegeben) hat und daran das Copyright hält. Ich würde aber fast wetten, dass hinter dem Gerät ein fernöstlicher OEM steckt und es das auf anderen Märkten auch unter anderen (Vertriebs-) Markennamen gab. Aber vielleicht hat niemand so ein Gerät aufgehoben oder es im Netz vorgestellt, zumal ich mir vorstellen kann, dass es das vielleicht nur ein, zwei Jahre zum Kaufen gegeben hat.
Vielleicht stellt VWestlife irgendwann mal eine amerikanische Version davon vor, wer weiß?
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Vielleicht haben die auch die MP3 Software gebastelt...?
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Servo-Sound Mixer 2002 + 2003, SP 70, 4 x SL 20, 2 x SL 60/D
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"Behält sich das Recht vor, Verbesserungen....und der darin beschriebenen Produkte vorzunehmen!"
Wird wohl nicht mehr zu klären sein.
Den Jamba MP120 findet man im Internet ja noch, seltsamerweise die Weiterentwicklung MP480 nicht mehr.
https://www.ebay.de/itm/395063628832?srs...S8L_rebIg_
Oder der Markt war 2001 schon übersättig?
Ich find ihn noch/wieder cool und werde ihn weiter verwenden
Gruß
Hörbie
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19.01.2026, 08:17
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.01.2026, 08:17 von The_Wayne.)
Solche Mini-/8cm-CD/mp3-Player gab es zu der Zeit mehrere. Ich habe damals auch immer mit einem geliebäugelt, aber dann doch nie einen gekauft. Das Problem von solchen Geräten ist einfach, dass man damit keine normalen 12cm-CDs abspielen kann, was mich davon abgehalten hat.
Interessanterweise war mein erster mp3-Player dann ein NAPA DAV-315, welches exakt das gleiche Gerät wie der Jamba MP120 war. Das bestätigt die OEM-Theorie und das Gerät hat an sich ganz gut funktioniert.
Man muss halt bedenken, dass man bei einer normalen CD-ROM 700MB Kapazität für mp3s hatte und auch bei der 8cm-CD immerhin noch 210MB. 2001/2002 kostete eine 64MB SD-Karte ca. 50 Euro, ich glaube ich habe meine erste SD-Karte 2002 gekauft und die hatte 32MB und 35 Euro gekostet. Wenn man da 128MB oder 256MB haben wollte war man deutlich dreistellig und zum Teil über dem Preis des Abspielgeräts. Und mit den 8cm-CDs waren trotzdem kompakte Geräte möglich.
Aus diesem Grund gab es ja sogar Digitalkameras, die auf 8cm-CDs brannten, wie die Sony Mavica Serie, die vorher noch auf 3,5"-Disketten speicherte. Eine weitere Nischenlösung waren noch Camcorder, die auf 8cm-DVDs aufnahmen.
Eine andere Alternative zu dieser Zeit waren mp3-Player mit 2,5"-Festplatten, weil diese auch deutlich günstiger waren als Halbleitspeicher. Die ersten Apple iPods hatten auch noch Festplatten, da waren schon mehrere GB üblich, die Archos Jukebox Serie war auch recht beliebt.
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