07.05.2026, 15:53
Bei dem Ding braucht man den Bleistift vermutlich sogar...
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Die Cassette im Jahr 2026
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07.05.2026, 15:53
Bei dem Ding braucht man den Bleistift vermutlich sogar...
07.05.2026, 18:22
(07.05.2026, 14:13)Darwin schrieb: ... und was mich WIRKLICH stört, ist, dass Stereo draufsteht - aber er nur einen Mono-Wiedergabekopf hat... Oh, Ha, das ist heftig, da stimme ich Dir voll zu. STEREO muss sein. Besser hätten die Entwickler auf das Autoreverse verzichtet, das macht ein billiges Laufwerk mit Sicherheit weniger störanfällig.
Viele Grüße
Manfred "The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
09.05.2026, 15:50
So, hier nun die Bumpboxx-Vorstellung von Techmoan: https://www.youtube.com/watch?v=_1DAyHpP1ok
10.05.2026, 03:18
Ich habe gesehen, es gibt auch neue Decks. Ist jemandem dazu etwas bekannt?
https://www.otto.de/p/teac-teac-w-1200-b...CS040B0UM/ https://www.otto.de/p/teac-ad-850-se-b-c...-S046E0LW/
10.05.2026, 08:40
Die gibt’s glaub ich schon seit 10 Jahren. Es gibt dazu auch mehrere Reviews u.a. Eins von VWestlife.
Letztendlich sind Aufnahme und Wiedergabeverstärker ganz vernünftig, die Laufwerke sind aber eine Full Logic Version der bekannten Tanashin Klone und der W&F variiert so stark, dass man Glück haben kann und eins bekommt, das unter 0,01% liegt, die Regel ist aber eher 0,2 und mehr. Selbst Deck 1 und 2 können sich extrem unterscheiden. Dolby ist aufgrund der ausgelaufenen Lizenzen sowieso nicht mehr vorhanden und es gibt Chargen wo der Kopf bereits nach weniger als 100 Betriebsstunden so runtergenudelt ist, dass Leute sich um ihre Cassetten fürchten (was aber nicht die Regel zu sein scheint, es gibt dazu aber einen ellenlangen Thread bei tapeheads). Wenn der W&F stimmt erreicht es auf jeden Fall die Performance eines soliden Einsteiger Decks aus den 90ern, also schon ganz gut, nur leider stimmt der halt so gut wie nie. Typ IV lässt sich damit übrigens nicht bespielen, es hat aber immerhin eine echte Chromentzerrung, die auch Aufnahmeseitig wirkt und scheint mit TDK SA gut zurecht zu kommen. Bis aufs (fürchterliche) Leiern klangen die Testaufnahmen in den Videos sehr gut. Würden die das in den Griff kriegen wäre das tatsächlich eine neue Alternative für HiFi Cassettendecks, wenn man ohne Dolby leben kann, das Noise Reduction Dings das da eingebaut ist, ist wohl sowas wie DNL bei Philips war und hat keinen Einfluss auf die Aufnahme. Leider kriegen die das aber nicht in den Griff oder wollen es auch gar nicht. Warum man zum selben Preis nicht ein Single Deck anbietet, das man auf einen akzeptablen Gleichlauf optimiert (der Curtis Blaster und der Fiio CP13 scheinen das ja auch hin zu kriegen), anstatt ein völlig unbrauchbares Doppeldeck ist mir leider rätselhaft. Früher hat jedes bessere Kompaktanlagen Deck unter 0,12% gelegen. So ein ALPS Mech schaffte schon 0,08%. Selbst mein Autoradio ist mit 0,11% spezifiziert, laut Messungen schafft es 0,09. Erstaunlicherweise hat mein Sharp Ghettoblaster GF9191 laut SM 0,3%, Meine Messungen ergaben nach dem Service eher so 0,2%, aber durch die Größe Schwungmasse scheint sich das eher auf Wow zu belaufen und fällt dadurch nicht so auf. Das klingt jedenfalls ganz ganz anders, als dieser moderne Kernschrott wo es bei einem bei jedem Klavieranschlag die Zähne raus reißt.
10.05.2026, 09:27
Der größte Witz ist ja soweit ich weiß, dass die ganze Technik längst frei verfügbar ist (Patente ausgelaufen), aber die Namensrechte weiterhin bei Dolby Labs liegen und man daher auf das Deck nicht die Bezeichnung und das bekannte Logo machen dürfte, weil Dolby B und C nicht mehr lizenziert werden.
10.05.2026, 09:43
Ja, da gibts ja auch richtig gute emulierte Software Tools, die B und C können und dann halt auch einfach anders heißen, aber das selbe machen. So ne Architektur kann man einfach auf einen FPGA machen und hat ganz easy und billig einen voll funktionierenden Dolby Chip. Wobei es die originalen sicherlich auch noch massenweise billig zu kaufen gibt, sollte ja dann auch kein Rechteproblem geben, wenn man von aussen kein Dolby Logo drauf macht. Soweit ich weiß haben das einige Billighersteller ja auch gemacht früher.
Und das RMS aus der DDR war glaube ich auch Dolby kompatibel, ANRS von JVC ebenfalls, High Com hatte die D Expander Stellung, die später auch aufnahmeseitig funktionierte und ebenfalls Dolby B konform war. Insofern müsste es die Möglichkeit ja geben...
10.05.2026, 09:54
Zur BB777:
Laut Techmoan sind es keine Tanashin Clone Laufwerke, wie sie sonst üblich sind. Full Auto Stop, elektrischer Löschkopf, die Testaufnahme war sehr gut (bis auf den zu hohen W&F, den die Laufwerke laut Bumpboxx normalerweise nicht haben). Die Pegelanzeige scheint doch Stereo zu sein, zumindest sah es zeitweise so aus, doof bleibt (wenn das W&F Problem noch beseitigt wird), dass es keine Chromentzerrung gibt und die Laufwerke wohl nur einen Motor haben, da er das Gerät nicht auf gekriegt hat, werden wir es erst später erfahren und aufgrund dem Umstand, dass es ein Vorseriengerät ist, wird sich bei der finalen Version vielleicht noch was ändern. LG Tobi
10.05.2026, 11:01
Das fand ich an dem Video bemerkenswert, dass er seine Kritikpunkte am Vorserienmodell den Leuten von Bumpboxx mitgeteilt hat und sie das durch vor dem finalen Serienanlauf noch mögliche Verbesserungen sogleich angegangen sind. Da gibt sich offenbar jemand tatsächlich Mühe und schon alleine das finde ich anerkennenswert.
Die finale Version wird er, wenn sie bei ihm angekommen ist, dann auch testen. Als ernsthafter Hersteller von Kassettengeräten kommt man inzwischen offenbar nicht mehr an Techmoan vorbei, das muss man als YouTuber auch erst einmal hinbekommen. We Are Rewind waren ja auch auf ihn zugekommen. Weil sie halt wissen, dass ein großer Teil der Zielgruppe sich bei ihm informiert.
10.05.2026, 11:55
Naja, das ist aber auch nicht grundlos so. Er ist kein Techniker, aber hat so viel Anspruch, dass er auch nix unbrauchbares durchgehen lässt und weiß was er messen muss, damit das, was man als Endverbraucher wissen muss auch bekannt ist. Dazu hat es immer einen Unterhaltungswert, weil man mit ihm gern mal ein Bier trinken oder abhängen würde, während so versnobbte Typen wie Ana(dia)log halt irgendwie ein Bisschen zu viel Schwurbeln und ständig unreflektierte Soundeinschätzungen geben, sich aber als totale Profis hin stellen. Da werden dann unlineare Frequenzgänge als warmer Sound umschrieben und Sachen als Features verkauft, die halt scheiße sind.
Wen ich auch sehr schätze ist VWestlife, aber häufig ist sein Anspruch halt ein Anderer, bei so Shoebox Recordern und Plattenspielern ohne Gegengewicht bin ich raus. Sowas würd ich nie kaufen. Das ist auch nix, was ich irgendwem empfehlen würde. Oder so Leute aus dem Deutschsprachigem Raum. Oluv ist z.B. super repräsentativ. Wenn ich neue BT Lautsprecher haben will, guck ich seine Reviews und dann gibts noch diesen verrückten Alan Ross. Mend it Mark find ich auch Super, Felxiba, Alexibexi, SwagTab, OwnGalaxy, TurnOn… Es gibt so viele gute Tech Channels, aber die haben halt alle n anderen Schwerpunkt. Wenn einer so ein Produkt, wie der Ami testet und Alles Amazing findet, hab ich keine Referenz und keine Ahnung wie gut oder schlecht das wirklich ist. Oder Speakershocker ist auch son Ding. Da kommt dann die Klangbeschreibung so ungefähr: "Der Bass mach Spass und ist vielleicht ein Bisschen stärker, aber es ist jetzt nicht so, dass man das Gefühl hat, dass Höhen oder Mitten fehlen und der Klang ist schön warm aber trotzdem sind die Höhen sehr präsent…". und ich sitze da und frag mich, wo mein Aluhut hin ist. Und dann schreiben Alle drunter "Super Video, toll erklärt…". Es geht aber noch krasser, wenn man dann in diese High End Bereiche vordringt. Deshalb bin ich echt dankbar über Kanäle wo man Schlüsse draus ziehen kann, zumal Techmoan den originalen GF777 hat und die auch miteinander vergleichen kann. LG Tobi
Ja, da bin ich bei Dir, Techmoan blickt aus Verbrauchersicht darauf und spricht über die Dinge, die wirklich interessieren. Und er ist mit seinem trockenen Humor dazu auch sehr unterhaltsam. Bei Vwestlife mag ich die Bodenständigkeit, gerade, weil er ständig irgendwelchen Quatsch aus dem Thriftstore mitnimmt, den er sich in Ruhe zuhause anschauen will. Ich neige auch dazu. Zudem ist er der wohl unamerikanischste amerikanische YouTuber und auch sein Humor ist eher britisch. Daher schaue ich beide regelmäßig, ich mag es auch lieber ruhig und nicht so zappelig. Mend it Mark ist klasse, wenn's technisch werden soll. Ohnehin bevorzuge ich britische Channels, beim Thema alte Autos haben die auch einige, die richtig gut sind, wogegen ich auf dem Gebiet bei den Amis oft nur verständnislos mit dem Kopf schüttle. Zum Themenbereich alte Computer hingegen haben die USA durchaus etwas zu bieten.
10.05.2026, 12:47
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.05.2026, 12:49 von SonyKassette.)
Ich fand das Review von Techmoan auch sehr interessant. Insgesamt finde ich den WeAreRewind Curtis wie schon vermutet das stimmigere Gesamtpaket.
Ich finde die Lösung mit dem Lüfter echt doof. Was heizt denn da so? Wäre das nicht mit einem großen Kühlkörper gegangen? Bei der Analogfotografie gibt es aber auch genauso einige YouTube Kanäle, die ähnlich wie hier nur im Fotografiebereich rumtesten. Ist mir auch sympatischer als zwei, drei Magazine, wo das dann in zwei Redaktionen getestet wird. So war es ja früher oft.
Gruß
Lorenz
10.05.2026, 15:03
Aus der analogen Fotografie bin ich aus Zeitgründen leider weitgehend raus - aber klar, auch da wird man sicherlich fündig. Wenn man sich durch den ganzen Müll bei YouTube gewühlt hat, bleiben Kanäle übrig, bei denen man weiß, was man an ihnen hat. Und die gibt es mit Sicherheit für jedes Interessengebiet.
10.05.2026, 17:21
Stimmt. Das hab ich auch schon gesehen, die kaufen irgendwelche alten unbenutzten Filme und probieren aus, ob sie noch funktionieren und so. Oder die checken so alte Objektive. Find ich interessant, aber selbst hab ich da keinen Hang zu.
10.05.2026, 18:18
Das habe ich vor ca. 15 Jahren exzessiv betrieben. Und jetzt habe ich mehrere Kameras stehen, in die ich in den letzten 5 Jahren mal einen Film eingelegt habe... und jeweils fünf bis zehn Aufnahmen sind gemacht. Tja. Aber so ganz lassen kann ich davon noch nicht. Sind halt auch schöne Geräte, wenn man sie nur anschaut und anfasst.
10.05.2026, 19:33
(10.05.2026, 11:01)tk141 schrieb: Das fand ich an dem Video bemerkenswert, dass er seine Kritikpunkte am Vorserienmodell den Leuten von Bumpboxx mitgeteilt hat und sie das durch vor dem finalen Serienanlauf noch mögliche Verbesserungen sogleich angegangen sind. Da gibt sich offenbar jemand tatsächlich Mühe und schon alleine das finde ich anerkennenswert. Stimmt. Ich fand es allerdings erschreckend, wie schlecht anscheinend die einzelnen Komponenten voneinander abgeschirmt sind. Die Aktivität vom CD-Laufwerk hört man im Lautsprecher und das Radio empfängt nur richtig, wenn das Gerät über den Akku läuft, weil das Netzteil stört. Und das schien nicht so, als würde das noch korrigiert werden. Gruß Robert
10.05.2026, 19:47
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.05.2026, 19:51 von SonyKassette.)
Diesen Kanal finde ich da zum Beispiel herrlich:
https://www.youtube.com/watch?v=tmt4Xtu37Ls Es ist ja aktuell so, dass gerade neue Farbfilme auf den Markt kommen. Da ist ein ähnlicher Trend wie auch bei den LP und Kassetten-Freaks in Gange.
Gruß
Lorenz
@Lorenz: Da kriege ich ja schon fast wieder Lust. In der FED-5 ist z.B. gerade dieser ORWO-Farbfilm drin, Impulskauf bei dm als der da erstmals stand. Ist wohl auch recht speziell. Jetzt ist Frühling, ich sollte ihn endlich mal durchjagen.
@Robert: Das fand ich auch irritierend - und zwar ganz besonders zu dem Preis, Das kennt man sonst eher von späten Medion-Portables für 35 Euro oder ähnlichem Zeug. We Are Rewind scheint da hochwertiger konstruiert zu haben. Viele Grüße Nils
11.05.2026, 15:56
Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, dass es nur wenige Videos gibt, wo erklärt wird, wie man eine Kassette ordentlich aufnimmt?
Das finde ich sehr schade, denn vom Gefühl würde ich sagen, dass Techmoan oder ein anderer bekannter YouTuber da ein eigenes Video mal machen sollte. Gerade für die jüngere Generation, die das nicht weiß. Hier wird es nicht gezeigt: https://youtu.be/9wZuKBylciI Das ist schon besser, aber auch eher an der Praxis vorbei: https://www.youtube.com/watch?v=0vlcxgp1QBo Die Software Emulation für Dolby finde ich interessant. Schon ganz gut, aber den Kalobrationsprozess hat er auch nicht wirklich erklärt oder gezeigt. Und die Aufnahme ist deutlich übersteuert: https://www.youtube.com/watch?v=VlZkHhee_VU Das beste bisher: https://www.youtube.com/watch?v=hrt-XGgipjc
Gruß
Lorenz
11.05.2026, 16:10
Was mich bei der Bumpboxx etwas besorgt, sind die magnetisch befestigten Lautsprechergitter. Ob das in direkter Nähe zu Cassetten so eine tolle Idee ist?
Viele Grüße
Alex We Sold our Souls to Rock 'N' Roll!
11.05.2026, 16:18
die lautsprecher sind doch aber auch magnetisch
Das wahre Verbrechen verübt die volkstümliche Musik am Gehörgang der Menschheit.
( Benno Berghammer )
11.05.2026, 17:04
@al3x135 stimmt, das wollte ich auch die ganze Zeit ansprechen, wenn das so moderne Supermagneten sind, ist zumindest der Eine gefährlich nah am Laufwerk.
Na die Lautsprecher sind aber in einem eigenen Gehäuse, das theoretisch zumindest geschirmt sein könnte.
12.05.2026, 19:22
Kann mir jemand sagen, ob der WeAreRewind Curtis Ghettoblaster auch mit herausgenommenem Akku und Stromversorgung über das Netzteil funktioniert?
Ich fände es blöd, wenn der Akku immer drin sein muss, damit es läuft und somit auch zwangsweise immer geladen wird, wenn man den Strom über das Netzteil anschließt.
Gruß
Lorenz
13.05.2026, 21:06
(02.05.2026, 17:34)Ragnar_AT schrieb: Gerade aus Neugier kontrolliert, laut Webseite hat ungefähr die Hälfte der Müller-Filialen in Wien die Mediarange lagernd, darunter auch die beiden Filialen, in denen ich am ehesten einkaufe. Gesehen habe ich sie dort aber noch nicht. Vorgestern getestet: Müller Wien Westbahnhof hatte vier Stück im Regal liegen. Bisschen versteckt auf Kniehöhe allerdings.
16.05.2026, 10:21
Kann mir jemand was zu der Kassettenkultur in anderen Ländern sagen?
Aus China ist mir bekannt, dass erst als sich China dem Weltmakrt geöffnet hat, dass muss vielleicht so in den 90er Jahren gewesen sein, viel Musik in Form von eigentlich unbrauchbar gemachten Kassetten (wo reingesägt wird), die als Plastikmüll angekommen waren, in das Land gekommen ist. Dadurch enstand wohl die Situation, dass die Beatles für die genauso neu waren wie Metallica oder so. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=o9pclYwRQag
Gruß
Lorenz
16.05.2026, 21:13
Dokumentationen zum Thema Kassette:
https://www.youtube.com/watch?v=fH1_MpHcNsY Kennt das jemand schon?
Gruß
Lorenz
18.05.2026, 10:35
Na, da haben sich zwei gefunden: NAC kauft ATR!
"I am pleased to announce National Audio Company will be taking over operations effective July 1st 2026". ATR Magnetics
Viele Grüße
Manfred "The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
18.05.2026, 15:06
Aber wer ATR nicht sowieso einfach nur umgelabelte RTM Ware?
18.05.2026, 15:29
Das könnte eventuell die Qualität der NAC-Bänder drastisch verbessern...
18.05.2026, 17:21
Warum? In den ATR Cassetten, die ich habe, ist das selbe NAC Müllband drin, wie in den NAC Cassetten…
18.05.2026, 19:04
(18.05.2026, 15:06)DOSORDIE schrieb: Aber wer ATR nicht sowieso einfach nur umgelabelte RTM Ware? Mir ist nicht bekannt, dass die RTM verwenden. Da ist nach meinen Infos nur NAC eingespult...
Viele Grüße
Manfred "The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
18.05.2026, 19:18
Sorry vertippt. Das meinte ich doch. Also dass ATR das Band von NAC drin hat. Die haben ja auch diese Reel Cassetten mit völlig unbrauchbaren Typ II Bändern.
18.05.2026, 19:22
ATR stellt Bandmaterial für Spulengeräte und Offenwickel selbst her.
Cassetten von ATR hatten und haben Bänder verschiedener Herkunft. Zuerst kamen sie mit Typ II namens Pro Chrome (graues Inlay) auf den Markt, die mit Restbeständen von BASF/Emtec bestückt waren. Dabei gab es Exemplare mit FeCo und welche mit Echtchrom-Band. (Die zwischenzeitlich angeblich eingespulten TDK-Bänder halte ich für ein Gerücht.) Kurz nach NAC fing auch ATR an, Typ-I-Cassettenbänder selber neu herzustellen. Die sind wirklich erheblich besser als die NAC-Bänder, erreichen aber nicht RTM-Niveau. Verkaufsnamen: Master (C60, blaues Inlay) und MDS (C90, rotes Inlay). Als der Vorrat der alten Typ-II-Pancakes von BASF aufgebraucht war, kam ATR mit den beiden neuen Modellen Cobalt Silver und Cobalt Gold. Nur diese beiden enthalten das aktuelle Typ-II-Band von NAC. Hier sind alle zu sehen: https://www.45cat.com/45spaces/audio-com...-magnetics Viele Grüße, Martin
18.05.2026, 19:25
Deshalb wundert mich dann auch diese vollmundige Ankündigung:
https://www.horchhouse.com/de-de/product...9322306895 Dem Text nach, ist da Grandmaster NAC Band eingespult... Na, da bin ich auf die Reaktionen gespannt
Viele Grüße
Manfred "The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
19.05.2026, 07:05
Soll ja in den industriell gefertigten Cassetten ganz gut funktionieren. Die höhere Geschwindigkeit senkt wohl die Dropoutrate, aber auch das hab ich nur gelesen
Danke an Martin!
19.05.2026, 10:06
Das ist die Frage, wie die Kassetten aufgenommen werden. Eventuell verwenden die, ganz exclusiv, auch das B 215...
Viele Grüße
Manfred "The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
19.05.2026, 10:53
Wenn man sich das mal so überlegt…
Eigentlich hätte es so ein Duplizierverfahren auch für den privaten Gebrauch geben können. So wie bei der MiniDisc NetMD, Tapedeck mit USB oder Thunderbolt, dann per Software Interface an den Computer. Man zieht einfach seine Files da rein drückt auf "Send" und dann wird mit einem 4 Spur Kopf Alles in x Facher Geschwindigkeit in der vorher festgelegten Reihenfolge aufs Band übertragen mit so einem Super Special MHz High Speed Kopf wie in den Digitalen Dupliziermaschinen im Kopierwerk. Vorher misst das Cassettendeck natürlich vollautomatisch die perfekten Parameter der eingelegten Cassette ein, stimmt den Maximalpegel der Files auf den MOL und SOL des Bandes ab, codiert mit dem gewünschten Dolby, misst die exakte Länge, warnt noch, falls Titel auf A oder B Seite am Ende nicht ganz passen, macht ggf. alternative Vorschläge, damit Alles drauf passt und nach 2 oder 3 Minuten ist die C90 voll in einer Qualität, die sogar besser ist, als in Single Speed. Wenn man dann noch geschickt optional einen DSP einsetzt, könnte man das Musikmaterial auf die Dynamik der eingelegten Cassette optimieren und so den Rauschanteil in leiseren Passagen weiter absenken. Im Prinzip hätte man den Rasen auch nutzen können um Titelinformationen zu übertragen oder Indexmarkierungen. Bei AIWA gab es ja auch mal Auto Dolby, was wohl nicht so ganz zuverlässig funktionierte, aber ich denke Ende der 90er bzw. in den frühen 00er Jahren hätte man da sicher bessere Möglichkeiten gefunden.
19.05.2026, 13:27
(19.05.2026, 10:53)DOSORDIE schrieb: Wenn man sich das mal so überlegt… Wann hätte es das denn geben sollen? Zu den Hochzeiten der Tapedecks gab es weder USB noch Thunderbolt und schon gar keine DSPs, die in der Lage waren, solche komplexen Dinge durchzuführen. Und diese MHz-tauglichen Tonköpfe waren auch ein wenig größer als das, was man so in normalen Tapedecks verbaut hat. Und, was hätte denn so ein Traumgerät wohl gekostet? Wenn man mal das Nakamichi Dragon Deck, mit seinem gegenüber deinem Traumgerät eher mageren Fähigkeiten, als Vorlage nimmt, würde der Preis wohl in die Richtung eines Mehrfamilienhauses tendieren. Heutzutage ist es überhaupt nicht mehr sinnvoll, so etwas mit Kassetten realisieren zu wollen. Das geht viel billiger und technisch besser mit nahezu jedem digitalen Handrekorder. Zumal es überhaupt keine Fertigungsanlagen und Teile für vernünftige "normale" Tapedecks mehr gibt. Wenn es tatsächlich ein größeres und vor allem beständiges Tape-Revival geben sollte, würde sich dieser Technikaufwand wohl eher für ein professionelles Kopierwerk anbieten.
19.05.2026, 14:08
(19.05.2026, 13:27)rowi_kb schrieb: Wann hätte es das denn geben sollen? Zu den Hochzeiten der Tapedecks gab es weder USB noch Thunderbolt und schon gar keine DSPs, die in der Lage waren, solche komplexen Dinge durchzuführen. Ab 1995 gab es zumindest FireWire und die MACs waren an sich doch für Audio prädestiniert, oder?
___________________________________________________
Servo-Sound Mixer 2002 + 2003, SP 70, 4 x SL 20, 2 x SL 60/D
19.05.2026, 15:39
Und das ganze unter Win95
ich schmeiß mich wech…
Schöne Grüße
Meine Maschinen: Akai GX-400D, GX-630 PRO, GX-650D, GX-747, GX 75/95/MKII, A&D GX-Z9100/Z9100EV Revox PR99 MKIII, Sony TC 766-2, TC 880
19.05.2026, 15:55
Selbst wenn es technisch möglich gewesen wäre - von der Wirtschaftlichkeit mal ganz zu schweigen - hätte das die Geräte-Industrie gegen den Willen der Plattenindustrie durchsetzen können?
Die heutige Technologie, mit der man heute jede CD/DVD mit Content schnell und einfach kopieren kann, wurde ja nicht speziell für diesen Zweck entwickelt, das war doch eher ein Art Kollateral-Schaden. Frank
A77 MKIV 1/2-Spur, B77 MKII 1/4-Spur, PR99 1/2-Spur CCIR, B710-MKII, AKAI-GX 265D 1/4-Spur-AR
19.05.2026, 16:16
Das hätte sich natürlich nicht mehr durchgesetzt. Die DCC hatte aber damals schon eine Schnittstelle zur direkten Übertragung auf Soundprogramme in Windows 3.1, klar die ist digital. Aber wenn die anderen Formate nicht den Rang abgelaufen wären hätte es das Ende der 90er/Anfang der 00er noch geben können. Ich verstehe diese Abwegigkeit nicht. So einen Tonkopf hätte man schon entwickeln können, schliesslich sind in den Technics AZ Decks auch Dünnfilm Köpfe wie in DCC Laufwerken.
Ich denke am Ende wäre das recht günstig realisierbar gewesen, wenn es den Markt noch dafür gegeben hätte. Videorecorder sind zig mal komplexer als ein HiSpeed Cassettenlaufwerk. Die gabs im Ausverkauf teilweise für 50 bis 60 Euro mit HiFi Ton und ausser TBC konnten die Alles. Oder denk mal an DVHS/D Theater von JVC. Da kann mir keiner sagen, dass es nicht möglich gewesen wäre so eine Technologie für einen bezahlbaren Preis für zuhause zu entwickeln. Klar, es war zu spät, aber ein DSP kommt auch auf Computern vor 25 Jahren klar. Stereo Tool hatte ich schon damals, zwar nicht in der aktuellen Version, aber das was es für die Cassette hätte machen müssen wäre auf jeden Fall mit wenig Leistung realisierbar gewesen. USB gabs da auch schon. Ich meine selbst iPods und sogar billige mp3 Player wie der Sansa clip können mit Rockbox schon ne ganze Menge , Kompressor und Limiter mässig, genau wie VLC und Winamp etc. was dafür ja voll ausgereicht hätte. Zumindest in Doppelter Geschwindigkeit mit 4 Spur Köpfen wäre das mit bestehenden Mitteln leicht zu realisieren gewesen, denn das konnten schon diverse Doppeldecks in den 80ern. Auch damit ist eine C90 dann in 23 Minuten Komplett fertig.
19.05.2026, 16:19
(19.05.2026, 15:39)akai747fan schrieb: Und das ganze unter Win95 Ich werfe dazu mal meinen Beitrag in die Runde. https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=35291 Es gab damals schon professionelle Audiohardware für den PC. Aber halt nicht für Peanuts und auch nicht die meisten Privatanwendern.
19.05.2026, 18:01
Ja, genau so wie es HiFi Bausteine und Kompaktanlagen gab, die den Maximalpegel einer CD auswerten, die passende Cassettenlänge berechnen und die Titel so aufteilen, dass beide Seiten möglichst gleich lang werden, dazu dann noch 10 sec am Anfang und 3 oder 4 zwischen den Songs für den Suchlauf setzen konnten. Zumindest das wäre auch schon mit einer mp3 Playlist oder einen anderen Dateiformat und einem besseren Win95 Rechner gegangen. Oder man denke mal an den Atari Falcon, der konnte auch schon Anfang der 90er Multi Track HDD Recording out of the Box,
19.05.2026, 20:05
(19.05.2026, 16:19)Micha94 schrieb:Du brauchst mich nicht zitieren, wir sind 92-94, damals sind die letzten Hi-End Decks vom Band gelaufen und Win95 hatte nicht mal vernünftig USB mit Treiber unterstützt und Vobis hatte damals nur Schrott für teueres Geld mit lahmen Seriell und Parallel Schnittstellen verkauft.(19.05.2026, 15:39)akai747fan schrieb: Und das ganze unter Win95 Eine MIDI Schnittstelle war schon Hi-Fi für Italo-Disco geklimper ohne Stimmen.
Schöne Grüße
Meine Maschinen: Akai GX-400D, GX-630 PRO, GX-650D, GX-747, GX 75/95/MKII, A&D GX-Z9100/Z9100EV Revox PR99 MKIII, Sony TC 766-2, TC 880
19.05.2026, 20:20
nö, das habt ihr rein interpretiert. Mir Gings eigentlich darum, was hätte gehen können, wenn Ende der 90er nicht Schluss gewesen wäre, denn Systeme wie NetMD und mp3 Player, Napster und Co gabs da ja auch schon. Es gab auch dieses mp3 Radio, das über die Austastlücke vom Videotext von NBC GIGA sendete mit 128 kbps. Man brauchte dafür nur eine analoge TV Karte und eine Software mit der man den Sender empfangen konnte. Die hat dann legal und automatisch die dort ausgestrahlten Songs gerippt. Die Hits liefen von ganz allein auf meine Festplatte. Das Programm war gar nicht so schlecht.
19.05.2026, 20:32
Oktober 2001 kam iPod Apple auf dem Markt, hat alle vom Markt gefegt.
Schöne Grüße
Meine Maschinen: Akai GX-400D, GX-630 PRO, GX-650D, GX-747, GX 75/95/MKII, A&D GX-Z9100/Z9100EV Revox PR99 MKIII, Sony TC 766-2, TC 880
19.05.2026, 21:46
Es gab durchaus Schnellkopiergeräte für den semiprofessionellen Einsatz, also z.B. Tonstudios, die Kleinserien von 50-100 Cassetten dupliziert haben. Die haben in 2- oder gar 4-facher Geschwindigkeit alle vier Spuren gleichzeitig von einer Master-Cassette auf 5 oder 7 Slave-Laufwerke kopiert. Für Ausbildungs- und religiöse Inhalte, bei denen es nicht so sehr auf Hifi-Qualität ankam, oft auch nur in mono. Da wären wir dann allerdings beim Thema "Die Cassette im Jahre 1976" :-) Ob es diese Kleinserien-Kopiergeräte später auch mit digitalem Master gab, weiß ich nicht. Bisher kenne ich nur Bilder von diesen komplett analogen Geräten mit einem Master-Cassettenlaufwerk.
Das Problem bei den richtig hohen Geschwindigkeiten, wie sie in professionellen Kopierstraßen vorkamen, also 32x oder 64x, sind vor allem die dabei entstehenden Temperaturen, und eventuell auch hoher Kopfverschleiß. Das wäre für zu Hause nicht wirklich praktikabel. Viele Grüße, Martin
19.05.2026, 23:25
Die Hochgeschwindigkeitskopien auf den professionellen Kopierstraßen sind nur auf großen offenen Spulen möglich, das ganze Laufwerk, einschließlich der Köpfe, ist sehr voluminös. Beim Kopieren auf bereits in Cassetten eingespulte Bänder, würden die sich bei der hohen Geschwindigkeit wohl schon durch die Reibung derart erhitzen, daß sie in Rauch aufgingen.
Diese Kleinkopiergeräte von Cassette zu Cassette, ich hab sie bisher auch nur auf Fotos gesehen, arbeiteten mit geringerer Geschwindigkeit (ca.4fach). Gerüchten nach, sollen sie damals bei in der Ing. HS so eins gehabt haben, zum Kopieren von Computerprogrammcassetten (KC85/3, KC87, C64). Das soll 4 Slave Laufwerke gehabt haben, in einem Durchlauf waren also 4 Kopien möglich, das Ganze soll aber nur mit maximal C60 Cassetten funktioniert haben, für 90er und erst recht 120er war das wohl zu ruppig. Gesehen hab ich das allerdings nie, ich vermute mal, daß diese Kopiererei nicht so ganz legal war. Auf jeden Fall haben die kopierten Cassetten einwandfrei funktioniert. Gruß Holger
20.05.2026, 07:45
Na dann hätte man halt was entwickelt, damit das geht. Bänder, die hitzebeständiger sind, Gehäuse die das aushalten, ein zusätzliches Loch damit das Deck erkennt in welcher Geschwindigkeit es die Cassetten bespielen kann, das gabs ja bei CD Rohlingen auch. Ich meine als die CD Brenner aufkamen sind die in kürzester Zeit dramatisch billiger geworden. Ich hab für meinen ersten 2000 noch 350 Mark bezahlt, das war ein TEAC 4 Fach Brenner, in dem Zeitraum kamen die billigen Fujitsu Siemens Rohlinge (10 Stück für 10 Mark) in den Mediamarkt. Das waren Entwicklungen, die haben Monate gedauert, plötzlich gab es Spindeln mit CD Rohlingen für ein paar Pfennige. Die waren billiger als Cassetten. Auch die Brenner Preise purzelten innerhalb von wenigen Monaten auf 100 Mark und genau so schnell (etwa halbjährlich) verdoppelte sich die Geschwindigkeit. "Buffer Underrun" gabs ganz schnell nicht mehr. Mein erster Brenner hat das noch regelmäßig gemacht.
Noch 1995, als die ersten 1 Fach Brenner für den Privatgebrauch kamen, die für Audio CDs viel zu schlecht waren (ich hatte ein oder 2 CDs, die damit gebrannt waren, das klang fürchterlich, ständig kleine Aussetzer) kosteten die 2000 Mark. Es war für mich als Kind undenkbar, das sowas überhaupt ging, dabei gabs ja die ersten CD Recorder schon viel früher und MiniDisc kam auch 1991 oder Fisher hatte die MOCD. Noch viel irrsinniger fand ich dann diese Brenner, mit denen man auch CDs bedrucken konnte. Das wirkte für mich Alles so, als hätte sich das Jemand in nem Fantasie Science Fiction Buch ausgedacht. Dann heißt es hier stur das ginge Alles nicht. Klar, wenn der Markt dafür da gewesen wäre und das Kapital, dann hätten BASF und TDK schon was entwickelt womit das gegangen wäre. Besonders hitzebeständige Gleitfolien und Gehäuse, bzw. reissfeste, hitzebeständige Bänder oder Köpfe und Bänder mit einer so glatten Oberfläche, dass die Hitze gering bleibt, oder ein Kühlsystem oder was auch immer. Irgendwie wär das schon gegangen. Aber selbst wenn nicht. 2 Fach oder 4 Fach war auch im Konsumerbereich möglich und dafür hätte es kein USB, Thunderbolt oder was auch immer gebraucht. Die Steuerung hätte man über einen einfachen MIDI oder seriellen Port machen können, die Soundausgabe über den analogen Ausgang der Soundkarte. In den 90ern waren selbst einfache Doppelkassettendecks in der Lage mit High Speed Dubbing nicht hörbar schlechtere Aufnahmen zu fabrizieren. 4 Spur Kopf Plus doppelte Kopiergeschwindigkeit wär in Summe schon 4 Fache Geschwindigkeit weil man ja nur einmal Alles aufnehmen muss. 4 Spur Kopf Plus 4 Fache Kopiergeschwindigkeit hieße dann also keine 12 Minuten für eine 90er und 8fach wär schon nur noch die Hälfte und je schneller umso kleiner werden die Sprünge. Dafür reichen dann normale Soundkarten nicht aus, weil der Frequenzbereich sich verschiebt und dann praktisch abgecuttet würde. Aber schon damals gab es brauchbare Soundkarten für 30 oder 40 Mark. Also wärs bestimmt nicht son großer Aufwand gewesen, ein Interface ins Tapedeck zu bauen, dass mit der höheren Geschwindigkeit auch den verschobenen Frequenzbereich mit übeträgt, oder Soundkarten zum akzeptablen Preis anzubieten, das können (gab und gibt ja wohl auch immer wieder welche, die ungewollt viel höher kommen als 20 kHz). Es war ja auch nur ne Spinnerei, gabs nicht und wirds nie geben, obwohl es eigentlich genau jetzt in neuen Geräten für die GenZ Sinn machen würde. Ein Gerät, auf dem man seine Spotify Playlist einfach nur auf die Kassette "überträgt" und in 20 Minuten ist die Cassette in Topp Qualität fertig bespielt. Für den Consumer, der sich nicht mit Technik beschäftigen will, aber Retro cool findet, wäre das genau das Richtige. Am Besten gleich in nem Walkman, eben wie früher bei NetMD. Ich wollte da gar nicht son Fass auf machen. Ja, diese Kopiermaschinen gabs ja in kleineren Labels häufig. Aber die schaffen Alle nicht mehr als 12 kHz. Eigentlich dürfte es damit gar nicht möglich sein, eine Dolby Aufnahme vom Master vernünftig zu übertragen. LG Tobi |
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