Die Cassette im Jahr 2026
(30.04.2026, 19:22)Manfred_K. schrieb: Wir können uns glücklich schätzen, dass es noch Firmen gibt, die Neuware herstellen. 


Ja, um die Kassette am Leben zu halten, müssen weiterhin Bänder produziert werden. Produziert wird nur, was auch jemand kauft. Erst wenn nichts mehr produziert wird, ist es ein totes Medium.
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(30.04.2026, 11:28); Norbsi schrieb:
(30.04.2026, 08:55)DOSORDIE schrieb: Norbsi hast du einen Tipp, wie man den ALPS Mech wieder auf Specs kriegt? Ich habe ein Pioneer CT S410, das funktioniert eigentlich super, aber Nach Riemen/Andruckrollen Tausch, Entfernung, Reinigung, Schmierung und anschliessender Aufrauung des Capstans kam ich nur auf 0,1% W&F. Nachdem ich dann den Capstanmotor zerlegt und den Kollektor und die Bürsten blank gemacht und die Lager geschmiert habe waren es so etwa 0,08%, aber auf die in den Specs besser als 0,05% kommt es nicht. Oder ist die Toleranz da zu groß, wenn die älter werden? Den Wickelmotor hab ich noch nicht geserviced, vielleicht rippelt der. Hatte ich beim Sankyo. Spitzen mit 0,12% und mehr….

LG Tobi

Hallo Tobi,

mit Gleichlaufmessungen habe ich mich noch nicht beschäftigt, ich weiß nicht, ob meine Testcassette so genaue Messungen erlaubt:



Werde ich demnächst einmal versuchen, bzw. vergleichen; Revox H1 und H11.
Hören tu’ ich keine Gleichlaufschwankungen, bei beiden nicht.
Bis dato war ich der Meinung, dass mein H1 eventuell besser aufnimmt, als die Testcassette aufgenommen wurde, könnte ich ja auch probieren...
Neue Referenzcassetten habe ich nur für Kopfhöhe, Azimut und eine Spiegelcassette vom Hanspeter.

   

Habe heute ein paar Messungen durchgeführt, wie vermutet ist die ELV Messkassette nicht das Gelbe vom Ei, die Eigenaufnahme am H1 ist besser als die Messkassette.
Ergebnis 0,07%

   

Das H11 ist allerdings wesentlich schlechter, da musste ich auf den Bereich 0,3% schalten; Ergebnis so um die 0,11%:

   
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Zitat:Das H11 ist allerdings wesentlich schlechter, da musste ich auf den Bereich 0,3% schalten; Ergebnis so um die 0,11%



Das H11 ist ja auch kein echtes Revox mehr, sondern ein umgelabeltes Marantz SD-60 bzw. Philips FC-60 und die besaßen eher Consumer-Laufwerke.
Wahrscheinlich hatte Revox damals nur zu genau diesem Deck gegriffen weil es designmäßig in ihre vorigen Konzepte passte.
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Gerade aus Neugier kontrolliert, laut Webseite hat ungefähr die Hälfte der Müller-Filialen in Wien die Mediarange lagernd, darunter auch die beiden Filialen, in denen ich am ehesten einkaufe. Gesehen habe ich sie dort aber noch nicht.
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Ein ALPS Doppelcapstan sollte aber nach Specs mindestens 0,05 schaffen, ich glaube die sind sogar mit 0,035 angegeben. Das Problem hab ich mit dem Pioneer ja auch, nur das ist Single Capstan (laut Pioneer SM besser als 0,05 also schon mehr als gut). Du kannst mal probieren die Motoren zu warten. Ich hab nur den Capstan Motor gewartet und kam dann von über 0,1% auf etwa 0,08, vielleicht wird es noch besser, wenn man den Wickelmotor auch noch wartet, das hat ja beim Sankyo auch geholfen, ansonsten ist vielleicht auch der Bandzug nicht mehr 100%ig perfekt. Ansonsten fürchte ich leider dass die Lager altern und dann nicht mehr so ganz rund laufen, vielleicht liegt es aber auch an den Distanzscheiben oder den Sprengringen mit denen die Lager von vorn befestigt sind (keinen Ahnung ob das in der Doppelcapstan Ausführung auch so ist), aber dieses System macht leider auch bei vielen Walkmans im Alter Probleme. Bisher habe ich keine abschließend befriedigende Lösung gefunden. Vielleicht mach ich das mit dem Motor mal irgendwann. Derzeit machen mir aber das Kenwood und das Technics so viel Spaß, dass ich eigentlich nicht so viel Bedarf hab.

Frage wäre natürlich auch nach welcher Norm du gemessen hast. 0,11% DIN wären ja WRMS schon viel weniger. Revox gibt nach „JIS“ (was auch immer das ist) mit 0,08% an. Wenn du selbst aufgenommen und wieder gegeben hast addiert es sich, verdoppelt sich aber nicht exakt. Ich denke mal wenn du auf 0,07% kommst und es mit 0,08 angegeben ist bist du schon innerhalb der Specs und sogar besser als du so überhaupt messen kannst. Du müsstest einen Ton mit einem Cassettendeck aufnehmen, das nachweislich 0,025 und besser schafft, dann bekommst du auch einen Wert raus, der aussagekräftig ist wobei die Methode mit dem aufnehmen auf dem selben Deck und dann wiedergeben für die Praxis eigentlich aussagekräftiger für den typischen Anwendungszweck früher ist, wo man ja meist mit dem Deck womit man aufgenommen, auch abgespielt hat. Also da kommt ja dann ein ziemlich aussagekräftiger Wert für die realistische Anwendung raus. 0,07 ist auf jeden Fall schon in einem Bereich wo es egal wird und fürs allermeiste gut genug!

LG Tobi
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JIS= Japan industry standard, also 'ne Art japanische DIN. Bei Gleichlaufwerten RMS. Diese Werte addieren sich Quadratisch. Wenn man für Aufnahe und Wiedergabe gleiches Ve rhalten voraussetzt, dann reicht es, den Wiedergabewert mit Wurzel2=1,41 zu multiplizieren. Aus 0,07% wird dann 0,1% für Aufnahme + Wiedergabe
@Norbsi: Könntest Du mir das Schaltbild des ELV-Gerätes zukommen lassen?
Grüßle,
Franz
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Mir reichen diese Gleichlauf-Werte, wenn ich bessere Werte brauche, nehme ich eine Tonbandmaschine.
Das Laufwerk vom H11 ist neu, die Lager werden in Ordnung sein, vielleicht etwas vertrocknet?

Das Schaltbild für das ELV Gerät+ eine genaue Beschreibung gibt es auf:

https://media.elv.com/file/1987_49_06_glp7000.pdf
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Ich hatte neulich ein einfaches 80er Jahre Panasonic Autoradio für 15 Euro gekauft. Mechanisches Laufwerk, aber Autoreverse, Dolby B, Pausensuchlauf. Leistung und Tuner sind nicht mehr relevant, da ich es über den Aux meines modernen BT Radios betreibe und Full Logic ist auch nicht mehr nötig, da das Lenkrad Interface ja eh das neuere Radio steuert und ich keine zweite Fernbedienung brauche, die man zusätzlich ans Lenkrad pappen muss. Mein Blaupunkt Bremen SQR 45 mit dem kultigen Längseinschub für Cassette, das jedes Mal die Cassette auswirft, wenn man das Auto aus macht hält leider die Geschwindigkeit nicht mehr und trotz dem Wechsel der Riemen, Andruckrollen, Elkos in der Motorsteuerung und sogar dem Aufbrechen des Motors bin ich nicht dahinter gekommen, was es ist (der Motor selbst könnte natürlich auch hinüber sein, aber ich hab keinen Ersatz) und so langsam hab ich auch keine Lust mehr zu suchen, das geht nun schon Jahre so. Dem Panasonic habe ich einen neuen Riemen, neue Andruckrollen und einen Motor mit Geschwindigkeitsregelung spendiert. Dazu die ohnehin kaputte Beleuchtung meinem Auto auf blau angepasst. Eigentlich läuft alles topp und klingt auch gut. Was mich aber massiv stört ist, dass Tonkopf und Andruckrolle nicht absetzen, sondern einfach stehen bleiben, wenn man den Schlüssel zieht. Wenn man mal vergisst die Cassette per Hand auszuwerfen, läuft man immer Gefahr, dass Andruckrolle oder Aufnahme Schaden nehmen. Das ist aber kein Defekt sondern dem einfachen Mechanismus geschuldet.

Also hab ich noch mal Kleinanzeigen durchkramt und ein moderneres (zwar nicht so Schönes) aber funktionales JVC Radio für ebenfalls 15 Euro gekauft. Schön ist hier, dass das direkt die ISO Anschlüsse und 2 Pre Amp Outs über Cinch hat und eben ein Full Logic Laufwerk mit mehrfachem Titelsuchlauf, Autoreverse, Dolby B und automatischer Badsortenwahl. Bei den alten Geräten geht die Hauptversorgung nicht über das Dauerplus sondern über die Zündung, Dauerplus ist da nur als Puffer für die gespeicherten Funktionen. Das ist ein Problem, den mein neues Radio gibt ja den Zündungsimpuls über seine Remote Leitung, damit auch beide Geräte zusammen aus und an gehen. Deshalb musste ich ein Relais dazwischen bauen, das auf beide Leitungen die Leistung legt. Bei dem JVC stecke ich einfach nur den ISO Stecker rein und dann geht Alles. Pre Out an den Aux In und fertig.

Was mir wichtig war (sonst hätte ich auch das Blaupunkt Arizona wieder rauskramen können: Kein nerviges Flip Panel. Ich muss während dem Fahren an die Cassette kommen, ohne erst irgendwas Fummeln zu müssen. Dinge die damals wichtig waren (mehr Features, höhere Leistung, größeres Display) sind mir jetzt egal, weil es nur darum geht Cassette abzuspielen. Auch DSP und Equalizer laufen übers neue Kenwood, deshalb brauch ich da keine großartigen Einstellungsmöglichkeiten.

Wahrscheinlich ist das JVC aus den späten 90ern kurz vor der mp3 Ära. Es hat einen CD Wechsler Anschluss, RDS Tuner und sein großer Bruder hat schon so ein Bling Bling Multicolor Flip Panel und natürlich ist es fernbedienbar mit Infrarot Fernbedienung, die ich aber nicht habe.

Als es gestern an kam, dachte ich erst, das ist ja total verschachtelt und ich werde Stunden brauchen um ans Cassettendeck zu kommen. Es ist aber eigentlich recht einfach zu zerlegen. Heute morgen hatte ich es dann mal auf und musste fest stellen, dass der Riemen wahrscheinlich nicht mehr ganz so straff ist, wie vor 25 Jahren, aber noch komplett rund. Die Andruckrollen und der Tonkopf sehen aus, als wäre das Gerät grad erst ausgepackt worden. Zum Ersten Mal seit Langem habe ich etwas gemacht, was ich sonst nie mache, weil ich immer präventiv Alle Gummiteile tausche und auch einmal Alles zerlege und schmiere: Ich habe Alles wieder zusammen gebaut, es eingeschaltet und eine Cassette eingelegt und es läuft.  Selbst meine Knitterbänder frisst es nicht. Und es ist defintiv benutzt worden, denn die Tasten haben die typischen Abnutzungen und es hat auch Kratzer. Aber wahrscheinlich hat der Vorbesitzer damit immer nur Radio und CD über einen Wechsler gehört.

Nur der Stellmotor klingt etwas "ratschig", viel mehr ist es nicht der Motor sondern die Mechanik, ob das normal ist oder trockene Schmiere weiss ich nicht. Die Capstane sind bereits aus Plastik, aber trotzdem schafft das Gerät akzeptable 0,11% W&F, was besser ist, als die meisten Riesen Metall Capstan Autoradios aus den 80ern, deshalb ist mir das ziemlich egal. Sowohl das Panasonic, als auch das Blaupunkt sind schlechter.

Ich glaub ich mach da jetzt erst mal gar nix dran und benutze es, solange es anstandslos läuft einfach. Das ist mir wirklich schon sehr lange nicht passiert. Ich hab noch nicht gemessen, aber zumindest von dem was ich eben gehört hab, scheint Alles voll in Specs zu sein!

Das Laufwerk ist auf jeden Fall besser und solider, als viele 80er Jahre Laufwerke, vor Allem die elektronischen Blaupunkt Laufwerken mit Quereinschub im späteren Bremen SQR 49 haben massive Schwachstellen. Das hier läuft vermutlich noch sehr sehr lange. Das Display hat so eine total sinnlose Gittergrafik, was mich eigentlich eher an die Neon-Computer Optik der 80er erinnert. das sieht sau cool aus, das Display ist aber nur aus bestimmten Winkeln gut ablesbar. Ganz gut finde ich aber, dass die Schrift hier nicht invers ist, wie bei vielen anderen Modellen, wo man dann, wenn Sonne drauf knallt gar nix sieht. Schön, wenn mal einfach so was funktioniert, oder? Vor Allem, wenn es nur 15 Euro kostet und dabei noch echt gut ist. vor den Geräten mit Flip Panel, MiniDisc oder CD Laufwerk war das jedenfalls das größte Modell.

Mir ist schon beim Suchen aufgefallen, dass es erschreckend ist, wie wenig third Party Radios in der zweiten Hälfte der 90er noch Dolby hatten, wobei die Top Modelle der Autohersteller das bis zuletzt konnten (zumindest B).

Hier mal ein Bild vom Nachtdesign, der Volume Wippe war so abgegriffen, dass ich sie mit Nagellack vorsichtig angemalt habe. Eigentlich ist die Wippe silbergrau, ich habe aber nur schwarz oder bunt, also ist sie jetzt schwarz:


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Das sieht ja sehr schön aus. Mach mal noch ein Foto mit Licht, dass man auch was vom Radio sieht. Finde diese "80s Grid" Grafik klasse. Ich bin mal gespannt wie lange das Radio ohne Gebastel läuft.
Gruß
Lorenz
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Verstehe ich das richtig, Tobi, dass Du ein Kassettenradio in einem Auto betreibst, das nach der Kassettenradio-Ära gebaut worden ist? Das finde ich spannend. Um was für ein Auto handelt es sich? Hat das dann einen Doppel-DIN-Schacht, weil Du noch ein anderes erwähnt hast, das in dem Wagen läuft?

Viele Grüße
Nils
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Also, ich habe einen Hyundai i30 von 2010. Das serienmäßige Radio ist Doppel DIN und in die Armaturen in der Mittelkonsole integriert. Tuner war Topp, mp3 CD eigentlich auch, aber es hatte ein paar richtig eklige Angewohnheiten. Der Tuner war nur etwa halb so laut wie CD, evtl. sogar noch leiser und es gab keine Möglichkeit das anzugleichen. Wenn man von Radio auf CD umgeschaltet hat, hat man jedes Mal einen Schock bekommen. Das war auch suboptimal fürs Radio weil um moderate Lautstärken im Radiobetrieb zu kriegen musste man so laut stellen, dass die Loudness runter regelte wodurch die selbe Lautstärke mit CD immer voller klang, als bei Radio. Hinzu kam, dass man die Helligkeit des Displays nicht runterregeln konnte. Das war so extrem blau, dass man bei Nachtfahrten geblendet wurde. Es war wie permanent einen Blitz im rechten Augenrand zu haben. Es gibt dort zwar die Taste "Display Off", aber die ist besonders gemein, denn sobald man am Lenkrad Interface lauter stellt, das Lied oder den Sender wechselt geht das Licht sofort wieder an. Denkt man nicht daran kann man da wirklich einen massiven Schrecken von kriegen.

Ausserdem wollte ich den Sound erweitern. Ich habe schon seit dem ersten Golf III einen ollen passiven Acoustimass Subwoofer im Kofferraum, den ich mal geschenkt bekommen habe. Den hatte ich immer über die Rear Speaker der Vorgängerautoradios betrieben, von da aus bin ich dann über die Satellitenausgänge einfach in die Lautsprecher der hinteren Türen gegangen. So kam der Sound schön aus dem Sub und die Türen schnarrten nicht mehr. Die 90er Jahre Radios, die ich dann bei Ebay für 30 bis 50 Euro dafür benutzte hatten meist schon parametrischer EQs und ordentlich Leistung, Gain Einstellungen für die einzelnen Quellen etc. Manchmal hab ich auch welche geschenkt bekommen. Ich hab mein Autoradios gewechselt wie Unterhosen, Niemand wollte Cassette :-D . So konnte ich Topp Radios für n Appel und n Ei kaufen oder mir schnenken lassen. Denn davon habe ich NIEMALS los gelassen.

Irgendwann hatte ich mal so eine protzige Pioneer Kombi aus den Mitt 90ern mit CD Wechsler im Kofferraum und dem Sub. Da hab ich mir dann alte Bravo Hits und Dance Now und sowas gekauft und bin dann den ganzen Sommer mit runtergelassenen Scheiben auf volle Pulle durch die Gegend gefahren, in einem weinroten Golf III ^^ und hab dann quasi die Zeit, die ich nur als Kind erlebt habe nachgeholt. Das war so 2009 wo auch Alle die 90er Scheiße fanden. Das Acoustimass System ist natürlich nicht der Brüller, aber mit den ganzen Klangverbiegern in den besseren Autoradios kam ich immer zu einem richtig guten Sound und auch extrem laut, ganz ohne Endstufe, denn dieses "Bassmodul" kommt richtig tief, wenn man die Loudness aktiviert und den Tiefbass per Parametrischem EQ anhebt, da sind 30 Hz drin. Die Trennfrequenz ist egal, weil er ja eh im Kofferraum ist und deshalb vorne nur der Tiefbass und Punch von dem Ding an kommt. Man muss nur den Fader etwas weiter nach hinten drehen. Ich hatte NIE eine Endstufe dafür und selbst ein altes GAMMA 3 ging damit extrem laut und klang echt gut.

Als ich dann den Hyundai 2013 bekommen habe, weil der Golf wirtschaftlich nicht mehr tragbar war, habe ich den Sub einfach mit genommen, die Rear Speaker, die schon in den Türen waren aufgetrennt und ihn genau so angeschlossen wie vorher. Vorne hab ich oben in die Türen noch 2 Hochtöner gebaut (die waren in der Ausführung nicht enthalten. Die Front Speaker hab ich mit Kondensatoren vom Tiefbass getrennt, sodass sie den Bereich unter 100 hz nicht übertragen. Damit konnte ich das Radio lauter drehen, die Lautsprecher schonen und dem Sub auch etwas mehr Fundament geben, ohne dass vorne was Kotzte. Das Ding fällt zwar fast auseinander, aber es ist bis Heute in meinem Kofferraum und klingt immer noch super. Mit dem Original Hyundai Radio konnte ich das so nur nicht umsetzen, weil die Klangregelung auf die integrierten Lautsprecher abgestimmt war und es keinen DSP oder parametrischen Equalizer, Q Factor etc, einzustellen gab. Es war damit auch Alles viel zu leise, also wirklich leise. Auf der Autobahn klang das mit dem Radio wie erhöhte Zimmerlautstärke mit dem Setup.

Naja da hab ich mit dem Autohaus wo ich das Auto gebraucht gekauft hatte ausgehandelt, dass sie mir mein Arizona mit dem CD Wechsler für einen zweiten Din Schacht da irgendwie reinbauen. Die haben das zwar richtig scheiße gemacht, weil sie wohl auch keinen Bock hatten und nicht mal Zündung und Dauerplus richtig angeschlossen, sodass die CDs immer Wieder von vorne anfingen, wenn ich das Auto an ließ, aber grundsätzlich hatte ich jetzt 2 DIN Schächte, in die ich reinstecken konnte, was ich wollte.

Irgendwann kamen dann die Smartphones, Bluetooth, DAB+ und ich wollte dann auch mal eine einfache Möglichkeit sicher zu telefonieren. Naja, da hab ich dann überlegt, wie ich das hin kriege, dass ich weiterhin mit dem selben Komfort Cassetten hören kann, ohne dass irgendwelche Adapterkabel durch die Gegend fliegen und ich einen Walkman anschliessen muss, der dann im Getränkehalter liegt oder sowas. Ich hab dann auch drauf geachtet, dass das Kenwood auf jeden Fall einen analogen Aux Anschluss hat und da ich kein Flip Panel mehr wollte, habe ich das alte VW Gamma reanimiert, das ich noch hatte. Das "ging halt noch" ohne Wartung und der Cassettenschacht war so schön zugänglich und es hatte Alles, was ich an Funktionsumfang brauchte. Also habe ich den Adapter der vom Hyundai Bus an das Kenwood ging aufgetrennt, sodass beide Radios gleichzeitig damit versorgt wurden und bin über den Lautsprecherausgang des VW Radios einfach ans Kenwood in den Aux In. Das geht, man darf nur nicht zu laut stellen. Der Aux ist ja eh hochohmig und bekommt dann nicht zu viel Leistung ab. Da man mit dem DSP jede Quelle einzeln einstellen kann machte die brachiale Loudness vom Gamma auch kein Problem und die Displayfarbe kann man beim Kenwood anpassen, sodass das auch nicht zu doof aussah. Ich war also glücklich und konnte meine Cassetten in hervorragender Qualität hören, ohne auf den modernen Komfort zu verzichten.

Das GAMMA fraß dann irgendwann Bänder, ich habe aber nie passende Andruckrollen dafür gefunden, die sind nämlich Ultra  schmal. Das Nachbiegen der Feder brachte auch Nichts, also dachte ich es wär doch cool wenn ich das Blaupunkt SQR 46, das noch aufm Dachboden lag mal versuche in Gang zu setzen. Mit ein Bisschen Bastelei ging das auch eine ganze Weile und ich hab mich immer richtig aufs Einsteigen ins Auto und die Cassette rein drücken gefreut und wie die raus schnappte, wenn man es aus machte. Das erinnerte mich so an das Becker Radio im Mercedes 190 E von meinem Papa, als ich klein war. Ein Flip Panel wollte ich nicht mehr, weshalb die 2 oder 3 moderneren Blaupunkts, die ich noch auf dem Dachboden habe raus fallen. Mindestanforderung war aber immer Autoreverse, Pausensuchlauf, Chromentzerrung und Dolby B.

Naja so nach und nach fielen dann meine vorhandenen Geräte weg und das SQR hat nun auch sehr viel Zeit in Anspruch genommen, weshalb es jetzt mal so langsam gut ist.

Ich habe noch eine wunderschöne Sony Head Unit von 1989 mit Quick Release, Dolby B und C und Full Logic Steuerung, aber dummerweise hab ich da mal was kurz geschlossen und seit dem geht das Cassettendeck nicht mehr :-( Das hatte ich mal auf einem Flohmarkt für 10 Euro mit genommen, vor 20 Jahren oder so. Eingebaut war es nie, weil keine Endstufen, kein RDS, naja, jetzt wäre es perfekt für das was ich damit machen will. Cinchausgang vom Front Out mit Line Level an das Kenwood… Ich weiß nicht, vielleicht ist nur eine Diode oder ein Widerstand kaputt, aber vielleicht hab ich auch irgendein Spezial IC kaputt gemacht. Ich ärgere mich massiv darüber, weil es diese Geräte nirgendwo mehr unter 200 Euro gibt. Vor Allem ist es auch in einem tollen Zustand. Ich hänge ein Foto an. Die Beleuchtung ist aber orange. Ganz früher hatte ich ein Panasonic RD95 im Golf, auch das hatte Dolby C und das hatte ich für 25 Euro bei Ebay ersteigert, heute sind die richtig teuer, aber nach und nach fiel die Beleuchtung aus, dann machte das abnehmbare Bedienteil Probleme, dann fing es auch an Cassetten zu fressen und damals fand ich keine Teile dafür. Es ist längst verschrottet. Heute sind die Dinger ebenfalls extrem teuer und super rar.

Naja, wie dem auch sei. Ich habe derzeit das Panasonic CQ 878EG eingebaut und wie gesagt stört mich eigentlich nur, dass es den Bandlauf nicht absetzt. Gott sei dank finden sich noch gute Cassettenautoradios günstig. Dolby C brauch ich eh nicht. Insofern ist das nicht das Ausschusskriterium, aber wenn ich ein Funktionierendes hätte, das Dolby C hat, würde ich mir vielleicht meine Mixtapes einmal mit B für zuhause und den Walkman aufnehmen und Einmal fürs Auto mit Dolby C. Aber wenn da so viele Geräte rum liegen, die alle nur halb funktionieren aber eigentlich hochwertig sind, seh ich es irgendwie nicht ein noch 10 Becker Mexicos, Blaupunkts und Pioneer, Kenwood, Fisher, ALPINE, Clarion Topp Modelle für Hunderte von Euro zu kaufen.

Ich häng mal ein paar Fotos an.

   
   
   
   
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Ah, das Sony (oder baugleich) mit 10er Wechsler im Kofferraum und Orbid Sound Heck 2 hatte ich in meinem Punto 2. War ein goiler Klang.

Cool
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Servo-Sound Mixer 2002 + 2003, SP 70, 4 x SL 20, 2 x SL 60/D
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Edit: Eben habe ich Alles nachgemessen. Das JVC schlägt sich gut. Mit Originalteilen 0,08% W&F in Vorwärtsrichtung und meist knapp unter 0,1% rückwärts. Der Dolby Level ist exakt eingestellt, der Azimut hat nicht ganz gestimmt, aber man kann ihn für jede Richtung einzeln einstellen. Man kommt an alle Parameter von oben, ohne das Gerät zu öffnen. Sehr sehr schön!

Ralf, hattest du das auch als Head Unit oder die Version mit integrierter Endstufe? Meins hat 3 Stereo Cinch Outs, Front, Rear und Subwoofer und natürlich ein Anschluss für einen CD Wechsler. Der Tuner ist gut, aber nicht besonders trennscharf, aber ARI bringt halt heute nix mehr. Was ich Niemals verstehen werde, ist dass die meisten Geräte manuelle Bandwahl haben. Das hat mich schon immer genervt. Fand ich bei den Radios der Autohersteller immer super. Die späteren Gammas zeigen beim Einlegen einer Typ II oder IV Cassette sogar kurz High Position im Display an. Aber bei Walkmans ist das auch so.

LG Tobi
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(03.05.2026, 16:12)DOSORDIE schrieb: Ralf, hattest du das auch als Head Unit oder die Version mit integrierter Endstufe?

Das Radio hatte eine eingebaute Endstufe, angeblich (glaube ich) 2x25W. Mit der Heck 2 war das ein echter Kracher, die Bässe haben die Kofferraumhaube locker zum schwingen gebracht. Ich habe aber lieber leise gehört, der Sound war wirklich gut.

Allerdings hat die eingebaute Uhr reichlich Strom gezogen. Zwei Wochen im Fiat Panda (der kastenförmige) im damals kalten Winter und die Batterie war leer. Trotz Garage.
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Servo-Sound Mixer 2002 + 2003, SP 70, 4 x SL 20, 2 x SL 60/D
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@Tobi: Danke für den ausführlichen Bericht - wozu ein Radio, wenn man auch zwei haben kann? Es heißt ja schließlich DOPPEL-DIN. Das gefällt mir.

Das dürfte auch mit die letzte Autogeneration sein, wo der Besitzer noch selbst seine Soundanlage reinbauen kann.

(Und dafür, dass sich bei den heutigen Modellen irgendwann so beocentermäßig eine Screen zur Seite schiebt und dahinter sich dann ein Kassettenlaufwerk auftut, wird das Kassettenrevival wohl nie groß genug werden. Wink )
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Ralf, dein Gerät war wahrscheinlich neuer, eine Uhr hat meins nicht und auch keine Endstufen. Evtl. lief deine Uhr auch über RDS, das gabs erst eine Generation später Anfang der 90er. Das Layout war ähnlich aber schon rundlicher als meins. Mein Gerät gab es aber auch als Autoradio mit integrierten Endstufen, eine Uhr war da aber soweit ich weiß auch nicht dran.

tk141: Das geht solang man irgendwo 12 V und einen Aux Anschluss hat. Auch in modernen Autos gibt es immer noch Fächer, die DIN Schacht Größe haben, Da könnte man bestimmt so ein Gerät rein setzen. Ich habe ggf. auch einen BT Transmitter, da kann man eine analoge Quelle dran stecken und dann drahtlos an eine BT Box oder einen Empfänger schicken, aber dann wirds unkomfortabel, wenn man dann zwischen BT Quellen hin und her schalten muss oder das Handy dann immer per Hand connecten. Bei vielen modernen OEM Radios ist der Aux Anschluss bereits weg rationalisiert, da wirds dann schwierig… an sich wirds auch schon doof, wenn man kein Dauer und Zündungsplus mehr abgreifen kann bzw. eine Remote Leitung aber eigentlich sollte das immer gehen, es sei denn das geht Alles über spezielle Datenbus Leitungen.

Genau wie mit nem Subwoofer… An sich kann man ja ein High Level Signal aus jedem Türlautsprecher abgreifen und das dann zu einer Endstufe legen, das Problem ist nur, wenn ein DSP das Signal so krass auf die vorhandenen Speaker eingemessen hat, dass Frequenzen fehlen oder so stark verbogen sind, dass man die externe Endstufe dann nicht mehr vernünftig abstimmen kann...

LG Tobi
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Bei meinem E39 ist die Kassette hinter einer Klappe verborgen, das geht dann schon in Beocenter Richtung. Habe hier eine TDK B wo unten Teile des Gehäuses fehlen, war schon so. Also welche von den Stegen ganz unten hinter denen das Band ist. Die Kassette funktioniert bisher trotzdem in allen Geräten.

Überhaupt finde ich das TDK B Band immer besser. Es scheint mechanisch recht robust zu sein, hat einen subjektiv schön hohen SOL, es gibt zwar ab und zu mal Droputs, aber das ist dann so.
Gruß
Lorenz
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Es gab viele Cassettenradios mit Flip Panel. Von Aiwa gab’s in den 80ern sogar high end Geräte, wo die komplette Front einfach Schwarz war, wenn man es zuklappte, damit es aussieht, als sei kein Radio eingebaut, praktisch als Diebstahlschutz.

Es gibt ja auch Einzelkomponenten, ein einzelnes Deck ohne Tuner wäre mir auch lieber, aber die sind sauteuer und schwer zu kriegen. Meistens haben sie ein ziemlich cooles Design, ich habs allerdings nie verstanden warum jede dieser Komponenten ihre eigene Klang und Lautstärkeregelung hat. Mega umständlich, das dann Alles zu steuern.

Über die TDK B hört man Einiges. Manche sagen es sei „ausreichend“. Andere „ungenügend“. Ein „gefühlt guter SOL“ ist keine Aussage, vor Allem wenn der MOL beschissen ist. Wenn das Band in Richtung Type 0 geht oder ein Rauschgenerator weil nur 50 dB SNR, dazu dann noch Dropouts ist es halt kein besonders gutes Band. Ich hab auch schon überlegt, ob ich die mal zum Umtopfen nehme, weil man sie recht günstig bekommt, aber die Ferro Extra rauscht schon lauter als gleichaltrige HF, D oder UR. Das ist dann nicht zu gebrauchen.

Die HFs, die du an mich abgegeben hast sind gegen die B ja High End. Warum hast du die nicht einfach behalten und benutzt die?

LG Tobi
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Diese TDK B habe ich noch nicht getestet. Da gibt es wohl verschiedene Versionen. Bei den neuen, vermutlich China Ware, sehe ich auch nur C 60.

Gefühlsmäßig bleibe ich dann lieber bei den Maxell UR...
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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In Reisebussen war in den 80er und 90er Jahren oft eine Kombination aus zwei Blaupunkt-Komponenten verbaut: Die eine war der Receiver und steuerte auch die Mikrofonanlage, die andere war quasi nur ein Cassettenlaufwerk, und zwar in der gleichen stabilen Qualität wie z.B. beim SQR 46.

Vielleicht findet sich irgendwo in der Oldtimer-Busszene noch so ein Teil? Allerdings bin ich nicht sicher, ob die 24 V brauchen.

Viele Grüße,
Martin
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Wie gesagt ist mein Laufwerk grad gar nicht so stabil :-(

Im Übrigen ist das auch gar nicht mal so gut was die Specs angeht. Ich meine es wäre mit 0,16% WRMS gewertet. Die späteren Quereinschübe sind meiner Erfahrung nach haltbarer, wenn sie sich erst mal filigraner wirken, aber das ist ja bei vielen Laufwerken so. Nicht die größten, schwersten, „materialintensivsten“ sind auch immer die unproblematischsten.

LG Tobi
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So sieht das dann mit dem JVC aus. Da hat Lorenz dann auch direkt ein Bild bei Tag.

   

Wieso ist eigentlich grundsätzlich Zündung und Dauerplus vertauscht?
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Danke für das Bild, passen beide ganz gut zusammen.

Ganz unten ist die TDK B von der ich rede, ich glaube SR2245 hatte eine von mir damals dort hin geschickt:

https://audiochrome.blogspot.com/2020/12...-d-fe.html


Es mag vielleicht ungewöhnlich sein, aber ich nehme Kassetten fast immer so auf, dass SOL der limitierende Faktor ist. Die Höhen sind halt an den Boxen dann so heruntergedreht. Ich versuche mit der Anlage das Klangbild der Sennheiser Kopfhörer abzubilden... Die Sony WH1000XM4 haben gegenüber dem Sennheiser etwa 10dB Höhenbetonung, finde ich nicht so gut.

Ich höre ja auch nicht so laut, wirklich an Rauschgrenzen komme ich eigentlich nie. Daher ist mir das auch ziemlich egal wie sehr ein Band rauscht. Ein Sharp GF hat im Zweifel an sich schon ein höheres Grundrauschen als normale Ferrobänder würde ich sagen. Einfach mal ohne Kassette laufen lassen und dann mal die Lautstärke hochdrehen, ab wann es über das Ruherauschen ansteigt.

@Tobi
Sicher ist die HF viel besser, aber es gibt eben auch einen haufen Musik, das ist das (fast) egal. Manche Musik würde ich sogar auf irgendwelchen LHs aufnehmen, die sich ohnehin nicht weit aussteuern lassen, LoFi oder so stelle ich mir da gut drauf vor.


Wo wir schon mal dabei sind, ich suche aktuell nach Empfehlungen für einen Bekannten für Kopfhörer, die nicht so viel Kosten, aber gut klingen, möglichst neutral, aber auch keine Mittenschleuder.
Sowas wie die Sennheiser PX100II scheint es gar nicht mehr zu geben, irgendwie wirkt es so als wenn es eher nur die absoluten Billigheimer (Sony ZX110) gibt oder halt dann gleich 70 Euro aufwärts.

Fallen jemandem hier günstige und gute Kopfhörer ein?
Gruß
Lorenz
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Die LGs sind gut und deren Signatur ist recht neutral. Die topp Modelle liegen bei UVP 230 Euro, bekommt man bei Kleinanzeigen regelmäßig für 60 Euro hinterher geworfen und die sind klanglich mit AirPods Pro und co auf einem Level, ANC auch topp, nur Transparenzmodus und Anrufqualität sind nicht so dolle.
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Welche LGs?
Ich meine Kopfhörer mit 3,5mm Klinke, oder zumindest der Möglichkeit diese per Klinke zu verbinden.
Gruß
Lorenz
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Das sind IEMs, BT, aber ich hab die gekauft, weil die das einmalige Feature haben, dass man ans Ladecase einen beigelegten Adapter anschliessen kann, den man in die Ladebuchse steckt, auf der anderen Seite ist ein Klinkenstecker und daran kann man dann jede analoge Quelle stecken. Per Smartphone kann man dann trotzdem parallel die Soundsignatur (ggf den EQ), das ANC und alle anderen Funktionen steuern.

Die heissen LG Tone Free T90S

Ansonsten hab ich mit Kabel Soundmagic E50 und E80, wobei mir die E80 besser gefallen, kosten tun sie das selbe und man bekommt sie auch ohne Mikro und FB im Kabel mit normalem 3 Pol Klinkenstecker. Die gibts bei Amazon für um 25 Euro. Sind aber auch IEMs.

Bei großen Kopfhörern kann ich wenig sagen. Hab noch die Bose Quiet Comfort 35, die kosten mittlerweile auch nix mehr. Klingen in meinen Ohren auch recht neutral und man kann einfach ein Kabel dran stecken, allerdings klingen sie ohne den DSP ziemlich mies, wenn mal der Akku leer ist.
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(04.05.2026, 17:20)SonyKassette schrieb: Ganz unten ist die TDK B von der ich rede, ich glaube SR2245 hatte eine von mir damals dort hin geschickt:

https://audiochrome.blogspot.com/2020/12...-d-fe.html


Die Daten von dem Exemplar sehen ja recht gut aus, der UR von 2012 ebenbürtig. Leider gibt es die anscheinend nur als C60. Kosten bei Ali um 2,50 €.
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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In meinem Auto waren ursprünglich auch zwei Komponenten verbaut, oben hinter (!) der Armaturenverkleidung das Radio, unten ein separates Kassettengerät. Leider sind beide barbarischen Vorbesitzern zum Opfer gefallen Sad und ich finde noch nicht einmal im Netz ein Foto der originalen Ausstattung, daher ein Bild aus der Bedienungsanleitung. Oben hatten die Barbaren ein schiefes Loch reingesägt und unten fehlte neben dem Kassettenspieler einfach auch noch das Stück Verkleidung.  Angry Da habe ich dann ein Fach hinimprovisiert, um das Loch zu stopfen und oben sitzt nun das Blaupunkt Paris RCR 41, das alles gnädig verdeckt...

   

Und Doppel-DIN gab es mit zwei Komponenten schon 1980, im Bekanntenkreis laufen zwei Toyota Crown S110, denen nicht die originalen Stereos rausgerissen wurden, von einem der beiden habe ich sogar ein Bild gefunden:

   

Nachtrag: Der andere hat noch ein anderes Gerät verbaut, denn der hat noch eine andere, höhere Ausstattungsvariante.

Viele Grüße
Nils
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(04.05.2026, 17:20)SonyKassette schrieb: (...)

Fallen jemandem hier günstige und gute Kopfhörer ein?

Superlux 668HD. Sollen eine AKG-Kopie sein. Hab' ich vor einigen Jahren mal bei Conrad auf Empfehlung im Hifi-Forum gekauft. Benutze ich für Walkman und Synthesizer. Sicher nicht die Spitze der Fahnenstange, für den Preis von um die 25.- aber sehr in Ordnung.

Plan B: gebrauchte AKG701.

LG
Manuel
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Superlux HD681 (Die Unterschiede zum HD668 müsste man raussuchen) hat mein Arbeitgeber in gefühlt dreistelliger Anzahl im Einsatz. Bis auf die Kabel ziemlich unzerstörbar und angenehm zu tragen. Und sogar die Kabel kann man sehr simpel austauschen, wenn man das heiße Ende eines Lötkolbens erkennt.
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Die Superlux sollen zumindest laut den Bewertungen bei Thomann eine eher mäßige Haltbarkeit haben und wohl auch viel zu heftige Höhen.

Mir ist dann noch der Koss Porta Pro eingefallen, der soll auch in den Höhen eher dezent sein. Vielleicht wäre das eine Idee.
Gruß
Lorenz
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Ja. Der Koss ist halt Alles Andere als neutral. Super aufgeblasen im Bass und eher muffelig im Hochton aus heutiger Sicht. Ich hab den über Jahre täglich benutzt, danach klang erst Mal Alles Andere furchtbar schrill, jetzt sehe ich das genau andersrum.

Durch die offene Bauweise braucht der das aufgedickte Fundament aber auch um unterwegs nicht dünn zu klingen. Im Alltag passt das so. Im Großen und Ganzen klingt der eigentlich echt angenehm, aber durch den muffeligen Hochton ist er vor Allem in Verbindung mit älteren Walkmans die ja auch nicht unbedingt super linear im Brillanzbereich sind eher kontraproduktiv.
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Die Koss hatten doch früher flüssigkeitsgepolsterte Ohrmuscheln. Heute wohl eher nicht mehr.
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Servo-Sound Mixer 2002 + 2003, SP 70, 4 x SL 20, 2 x SL 60/D
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Ich könnte mir vorstellen, dass das Klangbild des Koss zumndest in den Höhen auch am ehesten noch zu meinem Sennheisern passt. Hast du die Koss noch Tobi?

Dann kann ich dir mal ein Stück digitalisierte Kassette schicken. Würde mich mal interessieren wie du da den klang findest.
Gruß
Lorenz
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Nee hab die Koss leider nicht mehr.
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Ich höre seit Jahren mit Beyerdynamic DT 990 Pro und DT 990 Edition, in der 250 Ohm Variante. 

Sehr guter Klang und hervorragender Tragekomfort, auch wenn´s mal 4 Stunden am Stück an der DAW werden...  Wink
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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250 Ohm ist halt für Walkmans doof, wenn man nicht noch mit nem externen KHV rumlaufen will...
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(05.05.2026, 17:09)SonyKassette schrieb: Die Superlux sollen zumindest laut den Bewertungen bei Thomann eine eher mäßige Haltbarkeit haben und wohl auch viel zu heftige Höhen.

Besonders intensiv habe ich die Superlux noch nicht getestet, aber das mit der Haltbarkeit kann ich beim besten Willen nicht bestätigen. Abgesehen von  Kabelbrüchen überstehen die den härtesten gewerblichen Einsatz ohne Probleme. Wir reden hier von einem Umfeld, wo die Kabel teilweise buchstäblich abgerissen werden, um eine Vorstellung von den Zuständen zu geben. In meiner Abteilung verwenden wir sie hauptsächlich für Sprache, da ist die Qualität herzlich egal.
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(05.05.2026, 20:03)DOSORDIE schrieb: 250 Ohm ist halt für Walkmans doof, wenn man nicht noch mit nem externen KHV rumlaufen will...


Klar, dafür gibt es auch eine 32 Ohm Version. Ich betreibe die nur zu Hause. Auch an den meisten eingebauten KH-Verstärkern in den Tapedecks ist die 250 Ohm Variante ausreichend laut. Die 250 Ohm sollen vom Impulsverhalten besser sein, aber ob man das hört, kann ich nicht sagen.
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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Ich hab manchmal den Eindruck, der Frequenzgang einiger HiFi KHVs ist nicht so ganz sauber, wenn man niederohmige mobile Kopfhörer verwendet. Da machen 250 Ohm schon Sinn. Das ist aber auch die einzige Anwendung, für die ich sowas benutzen würde, also zum Gegenhören beim Aufnehmen von Cassetten. Wenn ich Musik bearbeite oder Songs am MacBook bastele, nehm ich schon mal kabelgebundene, wegen der Latenz. Aber keine Ahnung wie der KHV da mit 250 Ohm umgehen würde. Ich hätte also sonst gar keine Verwendung dafür.
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Hallo zusammen,

in unserem Famila-Prospekt für diese Woche tauchte auch ein Kassettenspieler mit enthaltener Kassette auf und da fragte ich mich, wo die denn noch die neuen TDK D als Beilage her haben könnten ...

   

... also musste ich doch mal ins Geschäft, um mir das näher anzusehen ...

   

... kein D, sondern die B aus Drittländern. Aber immerhin aus der Imation-Phase von TDK. Wohl ein Restposten aber aus den letzten Fertigungen:

   

Oder das ist nur auf die Packung gedruckt und ganz andere Modelle sind enthalten. Das konnte ich aber nicht nachsehen, da ein Sicherungsband um die Kisten gelegt ist. Doch vielleicht greift von euch Jemand zu und kann den Inhalt verifizieren (wenn das ein deutschlandweites Famila-Angebot sein sollte).
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Der hat aber doch keine Autoreverse oder? Sonst wär ja das printing mit dem Pfeil in eine Richtung totaler Quatsch.
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...Moin!

..Artikelbeschreibung sagt: JA  Angel


...mfg, Fränky
...ich sammel Punkte...
...man hat mir schon immer bescheinigt, das ich nen Knall(frosch) hab Big Grin
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Zitat:... kein D, sondern die B aus Drittländern. Aber immerhin aus der Imation-Phase von TDK. Wohl ein Restposten aber aus den letzten Fertigungen:


Sieht auf dem Bild eher nach der aktuellen China Fake Variante aus.
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Scheint tatsächlich Autoreverse zu haben. Hab mir grad mal Bilder angesehen.
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Aber immerhin der lebenswichtige Bleistift dabei  Wink
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(06.05.2026, 16:23)DOSORDIE schrieb: Scheint tatsächlich Autoreverse zu haben. Hab mir grad mal Bilder angesehen.


Habe den bei OTTO gefunden, läuft unter "BIGBEN"

"Der Walkman sieht soweit ganz schick aus ist aber sehr schlecht verarbeitet. Man merkt es schon beim öffnen es Kassettenfachs und beim einschieben der Kassette, die nur mit etwas Druck reinpasst und nicht leicht reinzuschieben geht wie man das von früheren Geräten kennt. Ich habe den Walkman zurückgeschickt da auch das abspielen von Kassetten nicht gut funktioniert. Die Kasseten leihern und beim Autoreverse hört es sich an als ob beide seiten gleichzeitig gespielt werden. Auf meinem Tapedeck laufen meine Kasstten alle einwandfrei."

BigBen Tragbarer Kassettenspieler Kassetten Player

https://www.otto.de/p/bigben-tragbarer-k...h=29634810
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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Na ja, OTTO hat ja noch ein paar mehr im Angebot  Wink.
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Ich hatte vor Jahren mal einen Kassettendigitalisierer mit dem Laufwerk. Das Leiern war so krass intensiv, es war einfach unglaublich.
Gruß
Lorenz
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Ich habe das Gerät mit dem Bleistift bei Otto bestellt und der Bleistift fehlte...  Huh Kam allerdings innerhalb von zwei Tagen, nachdem ich das reklamiert habe. Der Rekorder (er kann aufnehmen) ist halt aus der untersten Schublade und was mich WIRKLICH stört, ist, dass Stereo draufsteht - aber er nur einen Mono-Wiedergabekopf hat...  Confused
Liebe Grüße
Thomas
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