Die Cassette im Jahr 2026
Kommt halt drauf an wie das gemeint ist. Ob mit „eingelegter Cassette“ der Bandtyp allgemein gemeint ist oder eben die eingemessene Sorte. Aber wenn die Werte immer die gleichen sind.

Könnte man ja aber probieren, indem man einmal auf FeCo einmisst und dann Echtchrom und guckt ob die Anzeige immer zum selben Punkt aussteuert.
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Die Anzeige steuert mit der Funktion "Set Level" nicht immer zum selben Punkt. Ich habe kürzlich diese drei Tapes für Aufnahmen eingemessen, aufgrund der "Set Level"-Funktion sind es folgende Peaks: PDM Chromium Dioxide (1986): +0; Fuji GT-II (1982): +1; Fuji JP-II (1992): +2

LG
Manuel
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Dann muss sie das ja anhand vom THD ermitteln…
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(11.03.2026, 18:27)DOSORDIE schrieb: Dann muss sie das ja anhand vom THD ermitteln…

Das ist ja interessant. Bisher habe ich diese Funktion bei meinem B215 nicht benutzt. Das werde ich jetzt mal ausprobieren.

Schönen Gruß 
Wolfgang
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(11.03.2026, 18:27)DOSORDIE schrieb: Dann muss sie das ja anhand vom THD ermitteln…

Nein, das geschieht ganz primitiv nach Eingangs-Pegel. "Set Level" funktioniert auch im Rec-Pause Modus, als ohne Hinterband.

Gerade noch einmal gegengetestet mit einem reinen Sinus. 

Auf Typ I wird ein etwas höherer Pegel als Spitze zugelassen und eingepegelt, als auf Typ II. Sprich, bei Typ II sind es ca. 2 dB weniger.

Das geschieht ganz unabhängig davon, ob das Typ I Band von guter Qualität ist oder von schlechter Qualität. 

Oder anders ausgedrückt. Hat man ein mieses Typ I Band geladen und bedient den "Set Level", ist die Aufnahme verzerrt...
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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Neuer Test gegen eine billige Kassette...Hmmm sieht nicht so geil aus...

https://www.facebook.com/groups/10997541...dc0jAnmEYQ#
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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Hast du’s mit mehreren Cassetten des gleichen Typs gegen getestet? Wenn nicht wäre das bei Manuel ja nur zu erklären, dass er evtl. Unterschiedliche Musikstücke verwendet hat und das dann deshalb zufällig anders eingepegelt hat. Bei ihm waren es ja schließlich unterschiedliche Bandsorten des selben Typs.
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Das überrascht hier, glaube ich, niemanden. Besonders tragisch finde ich das Bild der Bandoberfläche in den Kommentaren. Das ist Kernschrott.
Grüße,
Wayne

Weil immer wieder nachgefragt wird: Link zur Bändertauglichkeitsliste (Erfassung von Haltbarkeit und Altersstabilität von Tonbändern). Einträge dazu bitte im zugehörigen Thread posten.
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(11.03.2026, 21:06)Manfred_K. schrieb:
(11.03.2026, 18:27)DOSORDIE schrieb: Dann muss sie das ja anhand vom THD ermitteln…

Nein, das geschieht ganz primitiv nach Eingangs-Pegel. "Set Level" funktioniert auch im Rec-Pause Modus, als ohne Hinterband.

Wenn die Kassette vorher eingemessen wurde, sind die Werte ja gespeichert. Das Deck könnte es somit auch im Pause-Modus anwenden. Wenn nicht eingemessen wurde, werden die Standard-Werte verwendet.

Den THD messen kann das Deck allerdings nicht, wie sollte das auch gehen? Es müsste ja den Pegel der Harmonischen rausfiltern. Wenn dann kann es höchstens so sein, dass ein Kennfeld hinterlegt ist, dass je nach ermittelten Pegel, EQ und Bias eine gewisse Aussteuerbarkeit errechnet wird. Eine Quelle finden, die das bestätigt, konnte ich nicht. Alle Beschreibungen des Einmessvorgangs des B215 sind recht allgemein gehalten.
Grüße,
Wayne

Weil immer wieder nachgefragt wird: Link zur Bändertauglichkeitsliste (Erfassung von Haltbarkeit und Altersstabilität von Tonbändern). Einträge dazu bitte im zugehörigen Thread posten.
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(12.03.2026, 06:54)DOSORDIE schrieb: Hast du’s mit mehreren Cassetten des gleichen Typs gegen getestet? Wenn nicht wäre das bei Manuel ja nur zu erklären, dass er evtl. Unterschiedliche Musikstücke verwendet hat und das dann deshalb zufällig anders eingepegelt hat. Bei ihm waren es ja schließlich unterschiedliche Bandsorten des selben Typs.

Die Frage ich zwar nicht an mich gerichtet - gerne kann ich aber mein konkretes Vorgehen erläutern: Ich mache Mixtapes, nehme  also jeden Song wieder ab einer anderen Platte auf. Das am Anfang einmal eingemessene Tape wird dann mit "Set Level" für jeden Song neu ausgerichtet damit die Kassette dann später zum Abhören quasi "aus einem Guss" klingt.

Funktioniert alles wunderbar, Gedanken über die Technik dahinter habe ich mir offen gesagt aber nie gemacht.  Smile

LG
Manuel
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(12.03.2026, 06:54)DOSORDIE schrieb: Hast du’s mit mehreren Cassetten des gleichen Typs gegen getestet? Wenn nicht wäre das bei Manuel ja nur zu erklären, dass er evtl. Unterschiedliche Musikstücke verwendet hat und das dann deshalb zufällig anders eingepegelt hat. Bei ihm waren es ja schließlich unterschiedliche Bandsorten des selben Typs.

Ja, genau so ist es.

Die Taste "Set Level" muss man ein paar Sekunden drücken, dann springt der Pegel hin und her, das Deck versucht die passende Spitze zu finden. Je nachdem, wann und wo man den Set Level startet, gibt es unterschiedliche Ergebnisse. Man müsste immer exakt die gleiche Musikpassage nehmen und zum exakt gleichen Zeitpunkt den Set Level starten...fast unmöglich.

So bin ich beim Test vorgegangen:

Zunächst habe ich auf einem 1. Speicherplatz eine BASF Echtchrome eingemessen. Wir wissen, da wird der Pegel hochgezogen, wegen der geringen Empfindlichkeit. 

Dann auf dem 2. Speicherplatz eine neue XL II. Somit hatte ich 2 sehr unterschiedlich empfindliche Bänder auf den jeweiligen Speicherplätzen.

Dann habe ich einen 440 Hz Sinus eingespeist, und jeweils den Set Level für Speicherplatz 1 und 2 getrennt gestartet. Immer das gleiche Ergebnis. Dazwischen habe ich sogar das Deck ausgeschaltet und mit verschiedenen Eingangspegeln experimentiert.

Damit können wir eindeutig feststellen, ja der Set Level berücksichtigt Typ I und II Bänder mit einem unterschiedlich festgelegten Max-Pegel, aber unabhängig von der Einmessung eines Bandes.

Ich habe den Test gerne macht, da mir auch nicht ganz klar war, wie genau der Zusammenhang sich darstellt.

Fazit für mich: Für die schnelle Aussteuerung ist "Set Level" durchaus brauchbar, ich werde weiterhin manuell den Pegel justieren.

Hintergrund früher/ heute: 

Früher saß man am Radio und musste einen Hit mitschneiden. Hatte man den Übersteuert, musste man warten, bis der Hit wieder im Radio gespielt wurde um eine perfekte Aufnahme zu erhalten...hatte man Pech, quatschte der Moderator rein...  Smile  mit Set Level war man auf der sicheren Seite... vor allem weil im Radio die Dynamik sowieso komprimiert wurde/wird.

Heute: Mir ist es schon passiert, dass ich nach einer halben Stunde im Hinterband gemarkt habe, dass die Aussteuerung zu "hot" ist... kein Problem... Platte/CD/DAW/Streaming neu starten und Aufnahme wiederholen...

Aufnehmen macht ja immer noch Laune  thumbsup
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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Manuel, mit Deiner Vorgehensweise:

"Ich mache Mixtapes, nehme  also jeden Song wieder ab einer anderen Platte auf. Das am Anfang einmal eingemessene Tape wird dann mit "Set Level" für jeden Song neu ausgerichtet damit die Kassette dann später zum Abhören quasi "aus einem Guss" klingt. Funktioniert alles wunderbar, Gedanken über die Technik dahinter habe ich mir offen gesagt aber nie gemacht."

hast Du eine sinnvolle und praktikable Anwendung der "Set Level" Funktion entdeckt.  thumbsup


Das ist mir noch nicht in den Sinn gekommen, da ich alle meine Mixtapes auf der DAW vorproduziere. Incl. Übergänge, EQ und Pegel Korrekturen usw. Dann wird in einem Rutsch aufgenommen.

Bei mir: Aufnehmen eigentlich "Stilbruch"  Wink

Bei Dir: Aufnehmen "Fast wie früher"  thumbup
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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Ja, das ist bei mir vollanalog. Bin beruflich genug in der digitalen Welt unterwegs und will in der Freizeit einen Gegenpol; darum höre ich Musik (bis auf ein paar CDs, die aber ebenfalls längst auf Band aufgenommen sind) ab Schallplatte, Kassette und Tonband.

Und wenn andere im Urlaub für etwas Sound am Strand ihr Handy und ihre Ohrstöpsel hervornehmen, krame ich einen Walkman aus der Tasche. Wie damals eben. Nur dass die Aufnahmen viel besser sind als in meiner Jugend (das dumpfe Gedröhn, das mein erster Kassettenrekorder aufs Band brachte kann man eigentlich nicht als Musik bezeichnen).

LG
Manuel
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Ich mach das aber auch wie Manfred. Ich pegele einmal nach dem bassigsten/komprimiertesten Track nach Gehör aus (auf die Anzeige kann man sich heute eh nicht mehr verlassen), dann spiel ich die Songs in einer Spotify Playlist ab und da wird ja der VU Pegel immer angepasst, ohne Einfluss auf die Dynamik zu nehmen. Die Werte sind in den Dateien hinterlegt. So hat man dann automatisch überall die selbe Lautstärke. Steuert man wie früher nach Peak aus, sind die Lautstärken unterschiedlich, aber man kann die volle Dynamik pro Song ausnutzen, so hab ich das früher gemacht, nervt aber vor allem im Walkman extrem.

Auch Aufnahmen von analog mach ich nicht mehr direkt. Die Sachen, die ich nur auf raren Schallplatten habe, digitalisiere ich auf dem MacBook und bearbeite es dann mit Rausch und Knackfiltern nach. Ggf. nehme ich den Song per KI Tool auseinander und mische den Spuren mehr Stereobreite bei, de-esse bei zischeligen Singles die Sibilanten in den Vocals oder mach die Drum Spur lauter wenn nicht genug Punch da ist. Schon geil, was da so geht. Aber alles was digital vorliegt nehm ich nicht von Schallplatte auf. Spotify ist mittlerweile lossless, da zählt auch der Einwand der Komprimierung nicht mehr.

Ich finde es sehr spannend, wie gut eine Cassette klingen kann, wenn man die Artefakte nicht durch eine analoge Quelle verstärkt.

Aber klar, früher war ALC echt Gold wert, wenn Mans mal eilig hatte und nicht erst Zeit zum Einpegeln. Aber ich bin schon froh, dass ich immer wieder zurück skippen kann, bis der Pegel stimmt. Mir passiert es aber auch immer wieder, dass ich dynamische Songs mehrmals aufnehme, weil ich an der falschen Stelle gepegelt hab und dann erst später merke, dass es krass drüber ist. Wenn dann das Verhältnis stimmen soll, muss dann natürlich die ganze Cassette neu Sad wo ist Peak Search wenn man es braucht? Oder heute wäre eher VU Search praktisch. Natürlich baut sowas Spotify nicht ein, weil im Normalfall Niemand mehr Cassetten aufnimmt…

Ich kann dich, Manuel aber auch gut verstehen. Während ich beim Handy dazu neige ständig noch was anderes zu machen oder zu skippen, hab ich beim Walkman irgendwie mehr Ruhe richtig zuzuhören.
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(12.03.2026, 12:01)Marsilio schrieb: … das dumpfe Gedröhn, das mein erster Kassettenrekorder aufs Band brachte kann man eigentlich nicht als Musik bezeichnen.

Und wie hieß die Band, weiß Du das noch?  Big Grin
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(12.03.2026, 12:28)DOSORDIE schrieb: Ggf. nehme ich den Song per KI Tool auseinander …

Welches nutzt Du dafür?


(12.03.2026, 12:28)DOSORDIE schrieb: Ich finde es sehr spannend, wie gut eine Cassette klingen kann, wenn man die Artefakte nicht durch eine analoge Quelle verstärkt.

Meine ich auch. Nie konnte die Audiokassette so gut ihre Fähigkeiten zeigen, wie seit der Entwicklung von CD und Dolby C.


(12.03.2026, 12:28)DOSORDIE schrieb: Mir passiert es aber auch immer wieder, dass ich dynamische Songs mehrmals aufnehme, weil ich an der falschen Stelle gepegelt hab und dann erst später merke, dass es krass drüber ist.

Das wird jedoch recht aufwändig, wenn man wie ich gelegentlich die Titel von iTunes mit Überblendung abspielt und erst beim letzten Titel merkt, dass was nicht stimmt. Dann muss man nicht nur den einen Song wiederholen, sondern die gesamten 45 Minuten, weil man ja nicht zwischendrin neu ansetzen kann. Kürzlich musste ich eine Seite viermal hintereinander aufnehmen, weil etwas nicht stimmte. Beim letzten Mal bemerkte ich, dass das falsche Dolby eingeschaltet war.  Angry
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Man kann ja bei apple music (oder anderen Diensten wahrscheinlich auch) jeden Song einzeln in der Lautstärke verändern, bevor man die Playliste hört oder ausspielt. So mache ich das, wobei das bis zum Update auf Tahoe noch stufenlos möglich war ...
Olaf, der eher passiv seit Jahren hier mitliest und sich an den fachlichen Beiträgen über Tonbandgeräte erfreut
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Aber wozu sollte man das, wenn alle Songs noch VU ausgerichtet werden? Für meine eigene Musik nehm ich dafür mp3Gain Express und dann importiere ich es in die Apple Musik App bzw. Ist der Ordner auch auf Spotify in den lokalen Daten angegeben. Ich wäre schon längst auf Apple Music gewechselt, weil ich das viel schöner ins System integriert finde und man keine zusätzliche App dafür braucht, aber ich habe 160 Playlisten bei Spotify, die ich nicht alle übertragen will.

Naja egal. Wenn die Playlist einmal steht sind die Songs also eh alle gleich laut, es sei denn man möchte sie nach maximaler Sättigung aber unterschiedlicher Lautheit ausrichten.

@Manfred: ja. Sowas ist mir auch schon passiert, oder man nimmt ein Album auf, wählt aber den falschen Track aus, der doch nicht der Lauteste ist. Grad wenn ich sowas nebenbei aufnehme und mir das dann gar nicht anhöre fällt das oft erst nach dem ersten Hören im Walkman auf. Ich hab auch schon Cassetten 3 oder 4 mal komplett neu aufgenommen. Ich bevorzuge es aber schon die Songs mit ausreichend Pause aufzunehmen, damit ggf. auch der Suchlauf geht.

Und ja…. Dolby C kann schon einiges, aber ich benutze es aus mangelnder Kompatiblität eigentlich gar nicht mehr. Kann aber sagen, dass es mir mit Dolby B eigentlich echt gut geht :-)
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(12.03.2026, 16:58)DOSORDIE schrieb: Und ja…. Dolby C kann schon einiges, aber ich benutze es aus mangelnder Kompatiblität eigentlich gar nicht mehr. Kann aber sagen, dass es mir mit Dolby B eigentlich echt gut geht :-)

Bei meinen fünf Decks sind die Kassetten eigentlich sehr gut kompatibel. Nur mein neues Doppeldeck schwächelt auf der linken Seite ein wenig, da klingt die Wiedergabe generell etwas dumpfer. Liegt vielleicht daran, dass naturgemäß das linke Deck häufiger benutzt wird als das rechte und darum etwas abgenuddelter ist.
Bis Du sicher, dass bei Dir alle Werte nach Werksvorgabe einjustiert sind? Es muss ja nicht nur der Azi passen, sondern auch der PBL, sonst pumpt das.

Und ja – ich muss zugeben, bei normaler Zimmerlautstärke und über Lautsprecher ist B schon richtig gut. Das Restrauschen hört man eher bei höheren Lautstärken und über Kopfhörer. Ich benutze es aber nur im Schlafzimmer – da höre ich nie laut, und das kleinste gemeinsame Vielfache dort ist mein Sharp-Radiorekorder, der hat  nur B, darum sind alle Kassetten dort auch mit B aufgenommen und das JVC-Deck muss sich halt damit begnügen.  Shy
Im Wohnzimmer darf es aber C sein. Gestern Abend hab ich mal wieder über Kopfhörer an meinem TA-2570 laute Rockmusik gehört. Das Laufwerk mag zwar zickig sein, aber wenn das Deck läuft, ist der Klang brillant!  Heart
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Mit kompatibel meine ich nicht, dass Dolby C schlecht klingt sondern, dass die Geräte in denen ich die Cassetten die meiste Zeit abspiele einfach kein Dolby C haben und die Cassetten ohne auch nicht so gut klingen, wie wenn man Dolby B ohne abspielt. Früher hatte ich ein Autoradio mit Dolby C und einen Walkman DC2/DD9, da machte das mehr Sinn. Jetzt haben die meisten Geräte Dolby B oder eben gar keins. Aber klar, wenn man nur große Cassettendecks nutzt wo es eh vorhanden ist gibt das natürlich auch keine Probleme!
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Es kommt übrigens bei älteren Doppeldecks drauf an: wenn das linke Deck das Aufnahmedeck ist, klingt das immer etwas dumpfer als das Wiedergabedeck wegen dem Kopfspalt für den A/W Kopf. Das Playback Deck hat oft einen reinen Wiedergabekopf, der dann etwas höhenreicher klingt. In den 90ern verschwand das dann irgendwann.
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Es ist das Onkyo TA-RW70, da sind beide Laufwerke identisch – Quick Reverse und Aufnahme auf beiden Decks. Daher wundert mich das.
Ich hatte mal irgendein JVC, da konnte man nur links aufnehmen, mit Reverse. Das rechte Laufwerk hatte weder Aufnahme noch Reverse. Was für 'ne Gurke! Und die klangen auch unterschiedlich, allerdings das rechte dumpfer.  Huh
Vermutlich war es intern nicht vernünftig kalibriert.
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(12.03.2026, 12:28)DOSORDIE schrieb: Aber klar, früher war ALC echt Gold wert, wenn Mans mal eilig hatte und nicht erst Zeit zum Einpegeln. 

Nur noch mal kurz für alle Mitleser als Anmerkung, dann können wir "Set Level" beim B 215 glaube ich abschließen. 

Das frühere "ALC" war eine automatische Aussteuerung, die bei leisen Passagen den Pegel langsam wieder hochgezogen hat.

"Set Level" scannt nur nach einem Peak und stellt den Aufnahmeregler fest auf einen bestimmten Wert. Die Dynamik bleibt erhalten.


Apropos "ALC". Ich erinnere mich noch an Aufnahmen von Platte mit meinem ersten Grundig Kassettenrekorder. Der hatte nur "ALC" und keinen Pegel-Regler.

REC + Play, Kassette startet, Tonarm auf die Anfangsrille der Platte...RUMPEL ... KNISTER voller Pegel auf dem Tape, bis dann der Track angefangen hat. Die erste halbe sec. totale Übersteuerung, dann regelte das ALC durch den Audioimpuls so weit ab, dass es fast schon wieder zu leise war. Ja, das waren die Anfänge... Wink
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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Na klar ist ALC nicht mit Set Level vergleichbar, ALC ist ja ein ständiger Kompressor, der ständig nachregelt, Set Level justiert sich nur, solang man drückt, aber die Funktion macht ja letzendlich das gleiche. Wobei bei ALC bei einfachen Geräten typischerweise nix im Hintergrund mitläuft. Als ich als Kind oft mit dem Schneider Team Turm meines Opas aufgenommen hatte oder mit dem Grundig Challenge Radiorecorder, den ich damals hatte, passierte es mir oft, dass am Anfang des Songs erst mal der Justiervorgang zu hören war. Die ALC schien mir in beiden Fällen recht träge, es ist mir nie passiert, dass es irgendwann mal hoch und wieder runter gezogen hat (Bohemian Rhapsody Effekt bei Oldiesendern mit schlechtem Soundprocessing…), aber ja, ich kenn das auf jeden Fall.

Spätere Kompaktanlagen waren da schlauer. Mein Panasonic RX DT680 kann bei CD Aufnahme den Pegel so abgleichen, dass er optimal auf die lauteste Stelle abgestimmt wird. Bei alten Grundig Tonbandgeräten gab es ja dann auch noch die Auswahl zwischen Musik und Sprache, wo die Kompressoren dann jeweils eine andere Trägheit hatten.

@sunlion hmm hast du mal den Azimuth gescheckt? Wenn nicht sind die Köpfe vielleicht wirklich etwas runter. Ein einfaches JVC hatten meine Eltern auch. Das war aber spitze!

LG Tobi
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(12.03.2026, 19:22)DOSORDIE schrieb: @sunlion hmm hast du mal den Azimuth gescheckt?

Vom Onkyo-Doppeldeck? Ja, hab mir extra einen Oszi in China bestellt, damit ich nicht immer den kleinwagenteuren Tektronix vonne Arbeit mitschleppen muss.
Das rechte Deck klingt super, Vor- und Rückseite gleich. Beim linken Deck klingt die Vorderseite etwas dumpfer als die Rückseite, beide aber dumpfer als das rechte Deck. Ist aber nicht schlimm, da läuft nur lauschige Hintergrundmucke.
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Hier ein sehr interessantes Video über die neue ReVox Kassette...leider auch nicht so geil...auch sieht man "schön" die Oberfläche... ich bleibe dabei, ReVox hätte lieber RTM auswählen sollen...

https://www.youtube.com/watch?v=Q-SbcOLDjZs
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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...und Staub und oder Abrieb gibt es auch. Dieses Bild hat Alexander - Der Ersteller des YT Videos oben - auf Facebook geteilt. ... Ich bin enttäuscht...

   
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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Diese Tapes sind den Namen nicht wert. Was haben sie sich dabei gedacht, den Kunden solch einen Schrott zu verkaufen??? Für mich steht damit klar fest, dass ich keine neu produzierten Tapes kaufen werde. Auch dann nicht, wenn Revox o. a. drauf stehen. Wie heisst es immer so schön, der kluge Mann sorgt vor. Ich habe so viele neue NOS Kassetten, die alle samt besser sind, als das was da geboten wird. Revox sollte das ganz schnell wieder vom Markt nehmen, sonst leidet ihr guter Name arg darunter. peinlich peinlich

Gruß
Andy
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(12.03.2026, 22:14)Vectra_1 schrieb: Diese Tapes sind den Namen nicht wert. Was haben sie sich dabei gedacht, den Kunden solch einen Schrott zu verkaufen??? Für mich steht damit klar fest, dass ich keine neu produzierten Tapes kaufen werde. Auch dann nicht, wenn Revox o. a. drauf stehen. Wie heisst es immer so schön, der kluge Mann sorgt vor. Ich habe so viele neue NOS Kassetten, die alle samt besser sind, als das was da geboten wird. Revox sollte das ganz schnell wieder vom Markt nehmen, sonst leidet ihr guter Name arg darunter. peinlich peinlich

Gruß
Andy

Ich denke auch der Name wird hier ausgeschlachtet um Profit zu schlagen.

Ist doch auch so bei altbekannten Marken wie Grundig, Telefunken, Bosch, Siemens...
Das hat alles mit der ehemals wunderbaren Qualität von früher nix mehr zu tun.
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Da widerspreche ich jetzt mal. Ich habe aus der letzten Charge ein paar Kassetten erhalten und die sind richtig gut. Kein Abrieb, keine Drop out, keine Beschichtungsfehler oder riefen.
Ich konnte sie problemlos einmessen auf Nakamichi, Yamaha und Technics. Der Vergleich Vorband/Hinterband brachte super Ergebnisse. Ich werde mir da noch ein paar zulegen.
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Mittlerweile wird von mehreren Seiten berichtet, daß es von den Revox-Cassetten Exemplare mit stark unterschiedlichem Bandmaterial gibt:

- Die "schlechten" wie im Video von Alexander haben Band mit den typischen Problemen aller NAC-Bänder, also vor allem ungleichmäßige Beschichtung.

- Die "guten" wie im Video von Carsten haben Band mit glatter Oberfläche und einer ganz anderen Farbe, die jemand auf Tapeheads als sehr "RTM-like" beschrieben hat.

Es scheint also wirklich so gekommen zu sein, wie wir angesichts der Lieferverzögerungen geunkt hatten: Die erste Lieferung NAC-Bandmaterial kam bei Revox an, wurde in Cassettengehäuse gespult, und zum Glück vor dem Versand kurz angetestet und für zu schlecht befunden. Also schaute man sich schleunigst nach besserem Bandmaterial um.

Einzig, daß sie die NAC-Bänder aus der Nullserie nun doch noch unters Volk bringen, läßt mich etwas ratlos zurück. Wenn sie Humor hätten, würden sie Shamrock-Etiketten drüber pappen und die Dinger für 2 Euro pro Stück raushauen.

Viele Grüße,
Martin
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Der Filz sieht ja aus, als ob die Casstte 50 oder mehr Jahre alt und ständig gelaufen ist. Wenn das Band schon im Neuzustand so einen Abrieb hat, wird man keine lange Freude an den Aufnahmen haben, mal ganz davon abgesehen, daß man sich damit ja auch das Deck vollsaut und das dann zu zicken anfängt. Bei den Spulenbändern hatte Revox hinsichtlich der Lieferanten ja auch kein so glückliches Händchen, wie das Schmieren und Kleben zahlreicher Bänder beweist, allerdings trat das oft erst Jahrzehnte später auf.
Apropos ALC: Wenn die einigermaßen gut gemacht ist (idealerweise mit Sprache/Musik Umschalter), regelt die in Stellung "Musik" im Wesentlichen nur ab, das Wiederaufregeln sollte so lange wie möglich dauern (min. 10 min oder mehr). So wird eine zu starke Kompression (die bei Sprache (Diktat) wiederum erwünscht ist) vermieden. ALC eignet sich allerdings nur für gängige Pop- und Unterhaltungs- bzw. Tanzmusik, vor allem zum Mitschneiden aus dem Radio (was heute allerdings sinnfrei ist). Beim Aufzeichnen von Vinyl mußte man zunächt die Platte im Pause-Modus anspielen, damit sich die ALC auf den Pegel einstellte, wenns dann allerdings ans Aufnehmen ging und der Tonarm wieder in die Einlaufrille gesetzt wurde, konnte es passieren, daß durch den Impuls beim Aufsetzen die ALC zugeregelt wurde, weshalb das mit manueller Pegeleinstellung (auch bei anspruchsloser Musik) meist besser klappte. Leider hatten aber manche einfachen Geräte (zB. CN 500 oder 700) gar keine manuelle Einstellmöglichkeit.

Gruß Holger
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(12.03.2026, 23:09)Kirunavaara schrieb: Einzig, daß sie die NAC-Bänder aus der Nullserie nun doch noch unters Volk bringen, läßt mich etwas ratlos zurück. 

Vielleicht war ein Teil der Charge noch schlechter und den hat man durch RTM ersetzt? Die "besten" NAC-Bänder hat man dann rausgeschickt. Vielleicht konnte RTM auch gar nicht auf Anhieb genug liefern...

Gruß
Robert
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Ich hatte mal ein Sony-Doppeldeck aus den 90ern (TC-WE525), das eine Art ALC hatte, die nicht gar so dumm war, aber letzten Endes auch nicht besonders viel Mehrwert hatte. Man sollte - wenn ich mich richtig erinnere - eine möglichst laute Passage der Quelle anspielen und das Deck auf Rec-Pause schalten. Das suchte dann 10 Sekunden (?) den maximalen Pegel und nach Ablauf dieser Zeit war er fixiert. Es gab also keine Kompression, aber wenn man schon die lauten Passagen suchen muss, kann man auch gleich manuell einpegeln, habe ich eigentlich bei dem Deck immer so gemacht.
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(12.03.2026, 22:48)Grendia schrieb: Da widerspreche ich jetzt mal. Ich habe aus der letzten Charge ein paar Kassetten erhalten und die sind richtig gut. Kein Abrieb, keine Drop out, keine Beschichtungsfehler oder riefen.
Ich konnte sie problemlos einmessen auf Nakamichi, Yamaha und Technics. Der Vergleich Vorband/Hinterband brachte super Ergebnisse. Ich werde mir da noch ein paar zulegen.


Sind das 60er oder 90er? Berichten zufolge sind bei der Grandmaster tatsächlich unterschiedlich beschichtete Bänder verwendet worden.

Es wäre sehr nett und hilfreich, wenn Du die Bandoberfläche Deiner Kassetten zeigen könntest.
Viele Grüße 
Manfred

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Diese für mich neue Kassette habe ich gerade beim Stöbern entdeckt:

https://www.thomann.de/de/thomann_audio_...te_c70.htm

Klar ist das eine RTM, aber die J-Card finde ich gelungen...klickt euch mal durch  Smile
Viele Grüße 
Manfred

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Bei den Tapeheads ist man sich schon fast sicher, dass teilweise eventuell RTM Bandmaterial eingespult wird.

Wenn das stimmen sollte, ist die J-Card aber ein Skandal. Da wird ja das "legendäre NAC" Band angepriesen...Hmmmm

Das ist dann in etwa so, wie damals bei Milli Vanilli  Big Grin Big Grin Big Grin Big Grin
Viele Grüße 
Manfred

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(Gestern, 09:33)Manfred_K. schrieb: Diese für mich neue Kassette habe ich gerade beim Stöbern entdeckt:
https://www.thomann.de/de/thomann_audio_...te_c70.htm
Klar ist das eine RTM, aber die J-Card finde ich gelungen...klickt euch mal durch  Smile

Gibts schon länger, finde ich auch schick!  Smile

Kennst Du den RTM-Ableger?
Optisch auch gelungen im 70s Look.  Cool

https://www.wearerewind.com/de/products/cassette-vierge
- - - Hier könnte Ihre Signatur stehen. - - -  thumbup
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Aber… aber Milli Vanilli klangen wenigstens gut! :-(
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Das sind aber auch stolze Preise für neue Kassetten.

Da gibt es locker gute NOS TDK oder Maxell als Type II dafür.
Andreas 

*



*Hier finden Sie die Signatur. 
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Bilder mache ich heute Abend. Bin unterwegs.
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Links ist die C90, rechts die C60


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
   
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Ich bin über folgenden YouTube Kanal gestolpert:

https://www.youtube.com/shorts/PVjKFyITKMs

Die Inder hatten anscheinend ganz viele Karaoke Decks mit integriertem Verstärker. Wenn ihr das Video pausiert könnt ihr sehen, dass da auch ein sehr ähnliches Gehäuse zur klassischen ca. 85-93er HF genommen wurde. Allerdings ist das Plastik milchig.

Ich vermute, dass vielleicht an vielen Orten auf der Welt diese Gussformen vorhanden sind.



Zu den Kassetten von WeAreRewind:

Ich sehe nicht auf der Webseite, dass RTM als Band angegeben ist. Ich finde dieses Gehäuse auch nicht wirklich gut. Ich habe ein Vorbespielte mit so einem Gehöuse hier, das sind auch Gehäuse die Tape Muzik in verschiedenen Farben anbietet. Ich finde da gibt es mechanisch deutlich bessere Gehäuse.


Zu Tape Muzik:

Die hatten auch mal mehr oder weniger interessante Gehäuse:

https://tapemuzik.de/wp-content/uploads/..._08.04.jpg
https://tapemuzik.de/wp-content/uploads/...0742-2.jpg
https://tapemuzik.de/wp-content/uploads/...oKommt.jpg

Da es diese Ghäuse nicht mher gibt, werden das wohl sicher Restbestände gewesen sein, eigentlich schade.

Ich verstehe auch nicht wirklich, warum man das Sony HF Gehäuse bei, wie es bei den Revox verwendet wird nicht bei allen aktuellen Produktionen hierzuladen verwenden kann. Auch bei Vorbespielten. Denn die nicht wirklich guten Gehäuse sind da echt ein Grund mehr, der mich vom Kauf abhält.

https://tapemuzik.de/referenzen/
Gruß
Lorenz
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(Gestern, 19:21)Grendia schrieb: Links ist die C90, rechts die C60


Herzlichen Dank für die Fotos!  thumbup

So wie ich das beurteile, ist das beides mal NAC Band. Die RTM Bänder sind eher rotbraun.

So langsam vermute ich, dass es unter den NAC-Chargen unterschiedliche Qualitäten gibt. Deine Oberfläche sieht nicht so schlecht aus, als wie die im Video von Alexander.

Das wiederum würde auch erklären,  dass Du mit der Qualität zufrieden bist.
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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(Gestern, 19:40)SonyKassette schrieb: Zu den Kassetten von WeAreRewind:

Ich sehe nicht auf der Webseite, dass RTM als Band angegeben ist. Ich finde dieses Gehäuse auch nicht wirklich gut. Ich habe ein Vorbespielte mit so einem Gehöuse hier, das sind auch  Gehäuse die Tape Muzik in verschiedenen Farben anbietet. Ich finde da gibt es mechanisch deutlich bessere Gehäuse.

Guckst Du richtig:


   
Viele Grüße 
Manfred

"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
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(Gestern, 10:45)Steffen87 schrieb:
(Gestern, 09:33)Manfred_K. schrieb: Klar ist das eine RTM, aber die J-Card finde ich gelungen...klickt euch mal durch  Smile

Kennst Du den RTM-Ableger?
Optisch auch gelungen im 70s Look.  Cool

https://www.wearerewind.com/de/products/cassette-vierge

Danke für den Hinweis. Nein, die kannte ich noch nicht. Ich finde die Optisch ebenfalls gelungen...voll RETRO  Heart
Viele Grüße 
Manfred

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Bei den We Are Rewind haben meine Exemplare RTM-Band, und im Gehäuse befindet sich unten ein RTM-Logo. Das Gehäuse ist nur eines von vielen aus dem Sortiment von Musicbox. Bessere gibt's heute leider nirgends mehr neu. Die Verarbeitungsqualität ist schon ok, auch wenn sie etwas streut.

In Indien gab es eine Firma namens Super Cassette Industries oder ähnlich, die unter mehreren Namen Design-Plagiate von allen möglichen Cassetten verkauft hat, darunter eben auch Sony. Einer von deren Namen war T-Series:
https://www.45cat.com/audio-compact-cass...?a=tseries

Dann gab es in Indien noch Meltrack, ebenfalls mit mehr oder weniger Design-Anleihen:
https://www.45cat.com/audio-compact-cass...a=meltrack

Die Gehäuse der Revox-Cassetten sind wesentlich näher am Sony-Original. Da fehlen eigentlich nur die Skala in der Mitte und ein paar Plastik-Nasen innen, und die Kerne und Rollen sind eindeutig von Musicbox.

Viele Grüße,
Martin
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