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Hi zusammen,
ich hatte heute Besuch an der Haustüre von einem Mitarbeiter von Enpal.
Ja.. ich weiß, an der Haustüre ist eher nicht seriös, jedoch waren bei uns vor Monaten auch schon Leute der Firma, die hier den Glasfaserausbau machen.
Da ging es unverbindlich nur um die Zutrittsgenehmigung zum Grundstück um Glasfaser kostenfreiim Haus und auf den Etagen verlegen zu können.
Nach Recherche alles korrekt.
Aber zurück zu Enpal. Die machen ja mords Werbung auf allen Kanälen. Es ging bei dem Besuch auch lediglich um die Zustimmung, ein unverbindliches Angebot zu erhalten.
Nach telefonischer Erstberatung individuell beinhaltend: Solarzellen auf dem Dach, Wärmepumpe und ggf Speicher ....
Nun habe ich aktuell konkret da nichst vor, bin aber in den nächsten Jahren durchaus an einer Solarlösung mit Wärmepumpe und ggf. Speicher im Keller interessiert.
Was ist also von Enpal zu halten ?
Ist das ein Hersteller, Vertrieb, seriös, überteuert ?
Welche Erfahrungen habt Ihr mit denen gemacht ?
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Moin Kuni,
es soll tatsächlich ein paar zufriedene Kunden geben...aber auch sehr viele andere. Da solltest Du mal ein wenig goggeln. I.d.R. werden "Suppies" geschickt...und es gibt wohl auch eine Art "Leih-Lösung", bei der Du auf Gedeih und Verderb mit denen zusammenhängst...
Hör Dich lieber im Umfeld um, wer da mit wem was gebaut hat.
Viel Erfolg!
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Sehe ich genauso.
Die sind nur Vertrieb, für die Montage kommen irgendwelche Subs.
Ob die gut oder schlecht sind, ist ein Lottospiel.
Es gibt neben positiven Rückmeldung auch zahlreiche Berichte über falsch dimensionierte Anlagen, PV-Unterkonstruktionen die nicht zum Dach gepasst haben und es dann Schäden gab, etc…
Ich würde die Themen losgelöst voneinander angehen, mit Hinblick auf eine mögliche Vernetzung.
Viele Heizungsfirmen sind inzwischen sehr fit auf dem Gebiet der Wärmepumpen.
Es gibt auch viele Elektrofirmen, die bei PV sehr gut aufgestellt sind.
Erfahrungsbericht von Freunden, Bekannten, Nachbarn, etc. sind da hilfreich.
Ich würde sowas immer von örtlichen Installationsbetrieben machen lassen.
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Danke schon mal. Wer so aggressiv wirbt (ich meine auf allen Kanälen Enpal hier, Enpal da) da steckt ja selten was Vernünftiges dahinter.
Dennoch, ein Angebot kostet ja erst mal nix.
Eine WäPu kommt aktuell eh nicht in Frage, ein PV Anlage mit Batterie aber uU schon. Was die Wärmepumpe betrifft, wäre meine erste Wahl natürlich der Installateur der unsere Heizung schon seit Jahrzehnten macht.
Ich hatte mir schon gedacht, daß Enpal eine Vertriebsfirma ist, auf Rückfrage meinte der Mann an der Türe aber nein, es seien eigene Leute ... gut, kann stimmen oder auch nicht.
Mal schauen.
Vielleicht meldet sich hier jemand mit eigenen Erfahrungen mit Enpal ....
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08.12.2025, 18:29
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.12.2025, 18:34 von PeZett.)
Hallo Kuni,
Erfahrung im dem Sinne, über dieses Unternehmen etwas installiert zu haben, habe ich nicht. Neben einem -durchaus kompetent wirkenden- Beratungsgespräch vor Ort von einem Fremd(Sub?)Unternehmen, welches definitiv nur über Enpal auf mich aufmerksam gemacht wurde und das sich nach Angebotsabgabe hinsichtlich seiner Akquise angenehm zurück hält, bekomme ich seit meiner Kontaktaufnahme zu "E...." vor allem eines: mit der Zeit zunehmend Telefonanrufe. Und zwar mittlerweile nahezu täglich ! Ob ich nicht "dies" oder ob ich nicht "das auch..." und ob ich mich entschieden habe und "warum denn nicht" und "wann endlich...": Durchaus freundlich und nicht aggressiv aber nach 3-4 mal habe ich die Anrufe nicht mehr angenommen. Vielleicht deshalb der häufige telefonische Kontaktversuch. Wohlmöglich macht man sich Sorgen um meine Gesundheit...
Es kann also durchaus sein, dass sich auch bei Dir diese "Weckrufe" mit der Zeit mehren. Hat bei mir auch zunächst ein paar Wochen gedauert, bis die "Akquisiteure" richtig Anlauf genommen haben.
Aber man muss ja nicht dran gehen...
Gruß
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Daher gebe ich bei sowas nur noch die Festnetznummer an ... auf der ruft bei uns eh keiner mehr an und geben tut's die auch nur noch, weil Internet ohne ja nicht geht.
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Bei so etwas gebe ich immer die dritte unserer Nummern an....an der hängt leider kein Apparat
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08.12.2025, 19:12
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.12.2025, 19:12 von Dilbert.)
Moin,
wäre bei ENPAL sehr vorsichtig, unter irgendwas eine Unterschrift zu setzen. Ein Nachbar von uns hatte plötzlich einen Vorvertrag unterschrieben....Hat ihn ein paar tausend EUR gekostet, um da wieder rauszukommen.
Wir suchen grundsätzlich Handwerker im engen Umkreis (max. 50km). Da bekommt man schon mit, wer gut oder nicht so gut ist und man da kann zur Not auch mal vorbeifahren. Sind bis dato sehr gut damit gefahren und hatten noch nie Ärger, auch wenn wir möglicherweise ein paar EUR mehr bezahlt haben. Ist natürlich keine Garantie gegen Insolvenz mitten im Projekt.
Grüße
Frank
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Bei uns an der Haustüre macht niemand was, egal was gesabbelt wird oder auf dem Servicewagen steht. Wird´s renitent, kommt der Griff zum cellphone und Anwahl der wohlbekannten dreistelligen Nummer. Die schaffen dann Klarheit. Hatten wir letztes Jahr, als jemand im Keller irgendeine "Anschlussmöglichkeit überprüfen" und sich Zutritt zum Gebäude verschaffen wollte. Die zogen diese Nummer hier in der ganzen Straße ab. Fotos der Kennzeichen gingen an die Polizei. Danach war Ruhe.
Martin
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08.12.2025, 19:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.12.2025, 19:45 von Kuni.)
Martin, das geht aber jetzt in eine andere Richtung. Solche Drücker haben wir hier auch hin und wieder, immer unter dem Deckmantel der Telekom.
Die wollen dann meißt irgendwas checken, oft was, was es bei uns gar nicht gibt, zB Kabelanschluß oder Glasfaser.
Ich denke da geht es oft ums Ausspionieren der Örtlichkeiten für zB einen späteren Einbruch.
Der Mitarbeiter von Enpal hat aber Abstand gehalten und wollte mit keinem Wort ins Haus ... wenn man so sagen kann, war ein sehr angenehmer Zeitgenoße.
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Das kann ich allerdings auch bestätigen.
Bei uns hatte diesen Sommer auch jemand von Enpal geklingelt.
Der Herr war sehr höflich, fragte ob Interesse an einer Beratung zu Wärmepumpen, PV, Speicher, etc besteht.
Wir haben dann verneint.
Er fragte noch, ob er unverbindlich ein Prospekt und eine Karte da lassen kann und wir können uns ja melden, falls doch noch Interesse besteht.
Keine Nachfrage nach Kontaktdaten, kein aufdringliches Verhalten, kein Versuch aufs Grundstück oder ins Haus zu kommen und keine weiteren Versuche der Kontaktaufnahme.
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Auf youtube mal nach Enpal suchen. Gibt es viele Videos. Ich kann nur empfehlen mehrere Angebote einzuholen. Und vor allem darauf zu achten, dass auch der Zählerplatz installiert wird, wenn da Änderungen nötig sind. Solaranlagen lohnen sich finanziell nicht wirklich, davon sollte man ausgehen. Im Winter gibt es keinen Strom vom Dach. Im Sommer dafür viel zu viel, den du dann für ein paar Cent einspeist. Das ist jetzt etwas überspitzt ausgedrückt, aber ich habe eine Solaranlage und weiß von was ich spreche. Wenn du ein Elektroauto fahren möchtest, dann versprich dir nicht zu viel an Einsparung. Die Sonne scheint auch im Sommer nicht immer und das Auto steht am Tag oft beim Arbeitsplatz und kann nicht laden, wenn die Sonne scheint. Zudem kann eine Solaranlage auch nicht unbegrenzte Leistung abgegen. Maximal die Peakleistung, die aber beschnitten wird und so bleiben dann bei einer normalen Anlage 3 bis 5 kW. Damit ist dann eine kleine Batterie in 10 Stunden geladen.
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(08.12.2025, 21:23)AKRETA schrieb: Solaranlagen lohnen sich finanziell nicht wirklich, davon sollte man ausgehen.
Für mich hat es sich bisher sehr gelohnt, das kann man so pauschal nicht verallgemeinern.
Enpal:
Vor 10 Tagen flatterte mal wieder eine Wurfsendung von Enpal in den Briefkasten, ich hab sie weggeworfen, das wichtigste aber gemerkt, dort stand:
ein Mittarbeiter von Enpal hat ihre Straße besichtigt und festgestellt, dass unser Häuser sich hervorragend für eine Solaranlage eignen.
Unsere Häuser liegen alle an einem Hang und haben ein Ost-West Dach. Im Westen ist der Wald, wo nur im Hochsommer die Sonne bis max. 18:00 auf die Dächer scheint. Jetzt z.B. ist um 14:00 Uhr Schluss mit Sonne aus Westen und wegen hohen Bäumen teilweise auch aus Süden.
Das soll also eine Super Lage sein. Egal was die uns einem da vorrechnen, das Ergebnis wird in jedem Fall zu einer große Enttäuschung mit viel Ärger führen.
Ich habe 2 kleine Anlagen auf meinem Dach, eine 1 achsig nachgeführte 1100Wp und ein BKW 2 achsig 860Wp. Die 1100 Watt Anlage hat in diesem Jahr 1292kWh geliefert, das BKW mit 880W 1079 kWh.
Ohne die Nachführung wäre der Ertrag um min. 40% niedriger, die Kosten der Nachführung amortisieren sich schneller als der Rest der Anlagen, allerdings gilt das nur, wenn man in der Lage ist das selbst zu bauen.
Diese 2371kWh wurden komplett selbst verbraucht, Das BKW hat sich nach 2 Jahren amortisiert, der aufwändige Rotor auf dem Dach braucht noch etwa 3 Jahre. Insgesamt also 6,5 Jahre, die Verzinsung liegt aber bei 16%.
Wer keine, oder nicht viel Ahnung von der Materie hat, kann ja, wenn er Zeit und Lust hat, den Enpal Leuten einen Kaffee anbieten, höflich sind die beim ersten Besuch und auch nur Menschen die ihre Brötchen verdienen müssen.
Ich habe jetzt kein Geld um das zu bezahlen, sollte man in keinem Fall sagen, dann kommen die erst richtig in Fahrt, mit Finanzierungsangeboten, mit Mietangeboten, das verkaufen die am liebsten, Stromkosten werden für ein halbes Jahr übernommen usw.
Die Provisionen der Vertreter sind sehr hoch und das erzeugt einen hohen Verkaufsdruck.
Gruß Peter
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Vor ca. 2 Wochen stand hier auch jemand von Enpal vor der Tür.
Ob man denn an einer unverbindlichen Kostenschätzung bezüglich Solar auf dem Dach interessiert sei. Ich wollte den Herrn eigentlich abwimmeln, haben mich dann aber doch überreden lassen, weil ja eben unverbindlich und ich auch nichts unterschreiben musste.
Als mich der Herr dann fragte, wie die Straße heißt, in der wir gerade sind, wollte ich die Tür dann doch schon fast zu machen. Sollte ein Hausierer nicht wenigstens wissen, in welcher Straße er ist (und wie man die schreibt)?
Aber gut, dann doch eine Mail-Adresse und Telefonnummer genannt. 5 Minuten, nach dem er weg war, klingelte schon das Telefon. Mal wollte mit mir einen ausgiebigen Beratungstermin abmachen. Da hatte ich dann wirklich keine Lust mehr. Ein paar Stunden später kam auch eine Email. Das Angebot sei fertig. Und ich könnte es mir ansehen und runterladen, nachdem ich eine Online-Beratung mitgemacht habe.
Ich habe dann in der Email auf abmelden geklickt. Heute rief dann tatsächlich noch mal jemand von denen an. Ich sagte, dass ich kein Interesse mehr habe, woraufhin er auch direkt sagte, dass er meine Daten löscht. Ich hoffe, damit ist das Thema durch.
Gruß
Robert
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das erkennst du daran, ob du noch weitere mails bekommst, pausenlos ;o)
Das wahre Verbrechen verübt die volkstümliche Musik am Gehörgang der Menschheit.
( Benno Berghammer )
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....ähnlich erging es mir, denn ich bekam fast Regelmäßig nicht gewünschte Anrufe von Enpal, die selbst nach Sperrung der Telefonnummer weiter, mit einer anderen Nummer ging, die ich wiederum sperrte, dann dritte Nummer, nach 4x klingeln, ging ich ran und brüllte vor Wut ins Telefon, der Mann am anderen Ende, aber blieb ruhig und erklärte mir, das er nirgendwo etwas finde könne, das ich von Enpal keine weiteren Informationen wünsche, er das aber nun in den PC eintrage, seit dem ist Ruhe.
M.f.G.
justus
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(09.12.2025, 00:24)q-tip schrieb: 5 Minuten, nach dem er weg war, klingelte schon das Telefon. Mal wollte mit mir einen ausgiebigen Beratungstermin abmachen.
Das hatte man mir an der Tür gesagt. Kann ich auch nachvollziehen, daß die zum einen sicher sein wollen, daß die Nummer "lebt" und zum anderen die Disposition eines Termins vom Backoffice kommt anstatt vom Mitarbeiter an der Türe mit Handy.
Egal, ich will's nicht mit aller Gewalt gut reden. Die Meinungen sind hier wie im Netz gemischt. Alle sind sich aber einigermaßen einig, daß die abgegebenen Angebote zu teuer sind, man aber den Vorteil hätte eben alles aus einer Hand zu bekommen. Das kann mMn aber ein Handwerksbetrieb vor Ort auch, zumindest haben die ja oft Kollegen mit denen sie zusammenarbeiten.
Zitat:Ohne die Nachführung wäre der Ertrag um min. 40% niedriger, die Kosten der Nachführung amortisieren sich schneller als der Rest der Anlagen, allerdings gilt das nur, wenn man in der Lage ist das selbst zu bauen.
Da habe ich ehrlich gesagt keinen rechten Ehrgeiz selbst was machen zu wollen.
Wir haben einen Stromverbrauch von 2000kWh, das ist jetzt nicht ultra viel und daher auch nicht das mega Sparpotential (das hätten wir eher beim Gasverbrauch).
Ob das in meinem Fall Sinn macht, sich da überhaupt beraten zu lassen, frage ich mich aber.
Wir haben kein E-Auto, werden wohl auch eher überhaupt kein Auto mehr kaufen und eine WäPu kommt mir erst ins Haus, wenn klar ist, was mit dem Gebäudeenergiegesetz in 2034 genau Sache ist. Vorher gehe ich nicht in Vorleistung.
Eine PV Anlage (vermutlich zzgl Speicher) käme aktuell also nur in Frage, wenn ich damit meinen Stromverbrauch signifikant senken kann. Alleine bei der Rentabilität von Balkonkraftwerken habe ich vor Jahren im Netz zig verschiedene Rechnungen gesehen, von Amortisierung in 5 Jahren, bis hin zu 30 Jahren. Ich würde mich da also wohl überzeugen lassen, wenn mir einer eine plausible Rechnung macht ... die ich ja mit Sicherheit von einem provisionsgetriebenen Vertriebler nicht erwarten kann.
Ein überteuertes Angebot als Basis für eine grobe Kostenabschätzung herzu nehmen um anhand dessen zu überlegen ob ich das Thema angehe oder nicht, ist auch nicht unbedingt der Hit.
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Vor einigen Jahren bin ich / sind wir auch in Kontakt mit Enpal gekommen. Der Kontakt gestaltete sich effizient und angenehm. Ein Drängeln verspürte ich nicht. Als wir den Vorvertrag bekamen, habe ich das mal durchgerechnet (große Excel-Tabelle) ... und festgestellt, dass sich das Leasingmodell (PV-Module, Speicher, Wallbox) keinesfalls rechnet. Von daher kann ich nur empfehlen, das Augenmerk speziell auf die Kalkulation zu richten. Leasingmodelle der Solarbranche lohnen sich im Allgemeinen eher nicht. Es kommt billiger, wenn man das Geld nicht auf der Bank gebunkert hat, einen Kredit für die PV-Anlage bei seiner Hausbank aufzunehmen.
Einziger Schönheitsfehler der Kontaktaufnahme mit Enpal: noch Jahre danach erhielten wir Anrufe von Solarbaufirmen inkl. Angebote zur Reinigung der Module.
Gruß
Peter
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09.12.2025, 09:32
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.12.2025, 09:32 von Dilbert.)
@AKRTEA: keine Ahnung was Du unter "lohnen" verstehst, aber unsere PV (6,6kW/11kW Speicher) hat aktuell eine Amortisatonszeit von 16 Jahren, bei konstantem Strompreis von 28cent. Autarkie im Jahresdurchschnitt 76%, max. 99%. Und ich "verschenke" noch Energie, weil immer noch kein E-Auto :-(
Grüße
Frank
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Hallo,
im Zusammenhang mit Enpal gab es im vergangen Monat einen Bericht in der ARD bei 'PlusMinus' (Link zur ARD-Mediathek).
Da wurde ziemlich über die Firma hergezogen.
Hierzu hat Enpal auch eine Stellungnahme ins Netz gestellt: Enpal - Stellungname
Ich selber habe - da 'nur' Mieter - keine eigenen Erfahrungen.
Gruß,
Klaus
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Grüß Dich Kuni.
Ich kann zu Enpal direkt nichts sagen. Aber da ich im vergangenen Jahr auch eine Solaranlage aufs Dach seztzen lassen habe und wir die WP ausgetauscht haben, kann ICH Dir nur folgenden Rat geben:
Versuche bei diesen Vorhaben auf Firmen zurückzugreifen, die Dir von guten Bekannten oder Freunden empfohlen werden. Es sind derzeit derartig viele "Rattenfänger" unterwegs, dass man, aus meiner Sicht, anders gar keine Chance hat, sein Geld gut zu investieren.
Wir haben uns eine Solarfirma empfehlen lassen. Die waren nicht die billigsten, aber verdammt Preiswert. Zwei meiner Leute aus dem direkten Familienumfeld haben sich von der Werbung blenden lassen und haben RICHTIG viel Geld aus dem Fenster geworfen. Bei meinem Schwager ging es dann soweit, dass ihm meine Solarfirma am Ende die Anlage noch fertig stellen musste.
Aslo dann,viel Erfolg bei Deinen Projekten und immer mit einer guten Portion Sachverstand undSkepsis an die Dinge gehen.
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(09.12.2025, 10:10)der_tommy schrieb: Versuche bei diesen Vorhaben auf Firmen zurückzugreifen, die Dir von guten Bekannten oder Freunden empfohlen werden. Es sind derzeit derartig viele "Rattenfänger" unterwegs, dass man, aus meiner Sicht, anders gar keine Chance hat, sein Geld gut zu investieren.
Ja, sehe ich auch so. Ich halte es für gewöhnlich so niemals early Adaptor zu sein und die Hypes erst mal vorbeirauschen zu lassen. Wenn sich alles beruhigt hat, kommen viele Details zum Vorschein.
Unser Haus ist zB knapp über 100 Jahre alt, aber schon mit vglw neuen Zentralheizkörpern. Mit der Novelle des GEG kam der WäPu Hype und es hieß "nicht geeignet für Altbauten". Sieht heute ganz anders aus.
Wir haben aber 2023 eine neue Gasheizung einbauen lassen (die gab's günstig, weil wollte in der allgemeinen Euphorie für WäPu keiner mehr). Bleibt die Gesetzeslage, dann müßten wir 2034 zB per WäPu einen großen Teil erneuerbare Energie an die vorhandene Hybrid Gasheizung andocken. Erst dann beschäftige ich mich konkret mit WäPu.
In meinem unmittelbaren Umfeld hat da aktuell keiner Erfahrung, weder mit PV, noch mit WäPu. Sind alle eher auf dem "Aussitzen" Trip.
Einzig ein guter Freund hat ein Balkon-KW. Seiner Erfahrung nach eher Hobby, als rentabel im Sinne von wirtschatlicher Amortisation.
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Bzgl. Enpal: zu teuer über die Laufzeit, unabhängig von Handwerksleistungen .......
Bekannter hatte sich vor 5 Monaten ein Angebot von Enpal bzgl. PV geben lassen:
15 kw(p) Anlage, 12 Kw Speicher sollte dann auf 300 monatlich kommen. Fest für 20 Jahre .... Kurz gerechnet: Definitiv zu teuer !!
Die Erfahrungen meines Bekannten decken sich mit meinen (Ebenfalls mal ein Angebot über Enpal eingeholt und ganz schnell verworfen). Über die Laufzeit gerechnet zu teuer.
Im März diesen Jahres haben wir selbst eine "bedarfsorientierte" PV ( 8 kw(p) + 10 kw Speicher) für Haushaltsstrom und Wärmepumpe über unseren örtlichen Handwerker installiert. Insgesamt lagen die Kosten hierfür mehr als nur deutlich unter den "Enpal-Tarifen". An Arbeiten umfasste das Aufbau Module, Lieferung + Installation Wechselrichter/Speicher, Anpassen Hausverteiler / Inbetriebnahme und den "Papierkrieg" für Marktstammdatenregister/Netzbetreiber hat der Handwerker auch mit erledigt. Also Rundum-Sorglos-Paket.
Wärmepumpe für unseren Altbau (Baujahr 1910) wurde Ende 2023 ebenfalls durch den örtlichen Heizungsbauer gebaut und installiert. Und das war gut so den örtlichen Handwerker zu nehmen, da wir als "Wärmequelle" für die Wärmepumpe oberflächennahe Geothermie in Form eines Ringgrabenkollektors nutzen. Und hier war einiges an Detailfragen zu klären ....
Fazit des Ganzen:
Der örtliche Handwerker wird vorgezogen und kriegt den Zuschlag ! Zumal man sich auf dem Schützenfest wieder trifft ............
Meine 5 Cent zu dem Thema.
beste Grüße
Christian
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Ich habe keine direkte Erfahrung mit Montagen der Firma, aber in der Firma in der ich Arbeite holen die Monteure öfter Material ab. Das scheint ein ziemlicher CHaotenverein zu sein. Vielleicht lieber den kleinen Monteur vor Ort fragen...
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(09.12.2025, 13:23)wamamebo schrieb: Bzgl. Enpal: zu teuer über die Laufzeit, unabhängig von Handwerksleistungen .......
Bekannter hatte sich vor 5 Monaten ein Angebot von Enpal bzgl. PV geben lassen:
15 kw(p) Anlage, 12 Kw Speicher sollte dann auf 300 monatlich kommen. Fest für 20 Jahre .... Kurz gerechnet: Definitiv zu teuer !!
beste Grüße
Christian
Mann, da hätte ich meine 25KW Anlage mit 15KW Speicher zweimal dafür bekommen...
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Leasing-Angebote lohnen sich in der Regel nicht. Wer beim Einsatz seines Kapitals eine Amortisationszeit von 16 Jahren als "lohnend" bezeichnet, wird natürlich meine Vorstellung von lohnen nicht teilen. Dasselbe Geld an der Börse angelegt bringt auch unter schlechtesten Annahmen mehr Gewinn. Ich wollte mit dem Satz auch nur bewirken, dass man sich die Amortisationszeiten mal selber durchrechnet. Wer gerne selber bastelt, und auch durch die deutlich preiswerteren Akkus und Solarpanel, kommt wohl inzwischen auf eine schnellere Amortisation. Ich hatte die Anlage alleine als Beitrag zum Umweltschutz gesehen. Erfreue mich jetzt guten Gewissens im Sommer die Klimaanlage einschalten zu können.
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@AKRETA: d'accord in allen Punkten!
Frank
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Egal um was es sich handelt, absolut NIE an der Haustüre
Mit besten Grüßen
Arno
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Gilt das auch für die Kinder an Laternchen?
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Bei einer Firma, die Werbung "auf allen Kanälen" macht, bezahlt doch am Ende der Kunde die Werbung. Solche Firmen sind bei mir sofort aus dem Rennen.
MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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Im letzten Jahr hatte ich auch Kontakt zu Enpal.
Diese wirbt derzeit massiv im Fernsehen mit dem günstigen Stromtarif ab 16 cent. Aber wer bekommt diesen Tarif und zu welchen Bedingungen?
Dazu ein Link https://h7.cl/1f-CW
Diese Firma wollte mein Dach auch auf der Nordseite bestücken, wo so gut wie keine Sonne hinkommt. Hmm....
Ein Mietvertrag rechnete sich für mich nicht - also kaufen.
Bundesweit agierende Unternehmen müssen zwangsläufig Subunternehmer beauftragen, deren Qualifikation oft sehr zweifelhaft ist und deren Mitarbeiter oft kein deutsch sprechen.
So ist der in dem Link beschriebene Fall leider bei Enpal kein Einzelfall.
Beim mdr haben sich Voss & Team um einen ähnlichen Fall (wie im Link dargestellt) gekümmert.
Dort wurde das Dach bei der Installation der Module so stark beschädigt, dass ein Gutachter eine komplette Neueindeckung für erforderlich attestierte.
Enpal schickte ein 2. Team, dass die Module vom Dach entfernte und auf der Terrasse lagerte.
Dann geschah lange Zeit nichts, bis sich der mdr einschaltete. Bei einem entstandenen Schaden von über 20.000 Euro bot die Versicherung von Enpal einen Schadensersatz von unter 10.000 Euro an.
Der mdr fragte an, auf welcher Grundlage man zu dem viel zu niedrigen Angebot kam.
Dazu gab es weder von Enpal noch von der Versicherung irgendwelche Angaben.
Enpal versicherte aber, dass man sich inzwischen mit dem Auftraggeber einvernehmlich geeinigt habe.
Allerdings durfte sich auch dieser Auftraggeber nicht mehr zu dem Fall äußern.
Und das gibt mir sehr zu denken. Die Kunden von Enpal dürfen positive Bewertungen abgeben, aber über Pfusch müssen sie nach Entschädigung die negativen Erfahrungen für sich behalten.
Mir scheint es so, als würde es zum Geschäftsmodell von Enpal gehören, negative Bewertungen durch Druck auf die Kunden zu verhindern.
Ich habe mir 5 Angebote von Firmen im Umkreis von 50 km eingeholt.
Wichtig war mir, dass die Firma mit eigenen Leuten arbeitet, kein Geld im Voraus verlangt und nach Beginn der Installation auch die anderen Arbeiten ohne zeitliche Verzögerungen erledigt werden.
Innerhalb einer Woche waren alle Arbeiten inklusive neuem Zählerschrank und Erdanker für den Potentialausgleich erledigt. Seit Juli habe ich jetzt eine Solaranlage auf dem Dach und bin hochzufrieden.
Es gibt sicher Kunden, die mit ihrer Anlage von Enpal glücklich sind, aber wenn Kunden mit schlechten Erfahrungen monatelang hingehalten werden und danach die Klappe zu halten haben, dann ist das für mich (und nur für mich) ein Ausschlusskriterium.
Gruß, Enno
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Hi
Jeder muss für sich selber entscheiden welches Risiko er gehen möchte, Enpal ist überall in der Kritik
Habe dieses Jahr sowohl Solaranlage als auch kleine Splitt Klima mit Wärmepumpen Heizfunktion einbauen lassen, beides von bekannten lokalen Unternehmen im direkten Umkreis.
Beide waren termintreu und im Falle des Falles habe ich einen vor Ort an dessen Ohren ich ziehen kann
Lars
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Bei meiner Anlage wurden Li-Ionen-Akkus im Speicher der Fa. Senec verwendet. Es kam wohl zu mehreren Bränden oder zumindest Überhitzungen mit den Akkus. Mein Speicher wurde vorsorglich abgeschaltet und mir eine Entschädigung für den Strom bezahlt. Die Akkus wurden dann kostenlos gegen Li-Eisenphosphat-Akkus getauscht. Hat ein paar Monate gedauert, aber all das geschah ohne eine Intervention von mir. Ich wurde nur aufgefordert mich für den Austausch anzumelden.
Ich möchte noch darauf hinweisen, dass ich die Notstromfunktion, bei der die Solaranlage auch ohne Netz funktioniert extra bestellen und bezahlen musste. Die Leistung ist in diesem Fall auf 2 kW begrenzt. Gibt es heute bestimmt schon besser, aber man muss aufpassen, ob man die Anlage auch ohne Netzversorgung nutzen kann. Bei vielen Anlagen wird der Akku dann noch leergenuckelt, aber durch die Solarpanels nicht mehr geladen.
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Wir haben die Notstromfkt. auch extra installiert und bezahlt. Das ist aber auch eine separate Box (Enwitec), in der beide "Kanäle" eingehen, also Netzstrom und PV-Wechselrichter und dann über Relais zum Sicherungskasten geschaltet werden. Die Umschaltung dauert <1 Minute.
Grüße
Frank
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.12.2025, 20:32 von R@lly.)
Ich betreibe eine s.g. "Inselanlage" d.h. eine vom öffentlichem Netz vollkommen unabhängige Anlage.
Kein Stammregister, Zählerumbauten/Abnahmen.......
Z.Z. 7,5 KW Solar an 3x 24V 320 Ah LifePo4 Akkus. ca. 24 KW/h , nutzbar VOC Rest 20% ca 20 KW/h -
2 Hybrid Wechselrichter a 5 KW - + zuschaltbarem Notstromaggregat (Diesel) bei Bedarf.
Zus. habe ich ein Balkonkraftwerk, 800W Einspeisung, ist angemeldet aber die Stadtwerke haben den Zähler
noch nicht getauscht ( Ferraris Zähler ) so lange läuft der legal rückwärts.
Ich habe mein komplette Anlage incl. Accu Packs selbst gebaut. - Solarpanele sind nicht auf dem Dach, sondern im Garten
aufgeständert - kann ich jederzeit erweitern.
Irgendwelche "Amortisation" interessiert mich nicht, ist auch witzlos. - In einer Zeit, wo alle alt hergebrachten Gewissheiten
eine Halbwertzeit von Softeis im Sommer haben,- wer will da noch über Jahre Daten/Werte hochskalieren.
Welcher "realistisch" denkende Mensch hätte vor 5 Jahren die heutigen Verhältnisse erahnt,-
Krieg in Europa, Corona....... und da will mir ernsthaft heute Jemand erzählen er könne die nächsten 10 Jahre "vorhersehen" / kalkulieren?
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" Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten,
aber Gott erwartet Sie am Boden des Glases. "
(Werner Heisenberg)
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Gruß
Ralf
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Ich hatte heute das Gespräch mit Enpal.
Keine Ahnung wieso man mich die Tage telefonisch erreichen wollte, auf jeden Fall hab ich 3 unterschiedliche Nummern aus dem Speicher gelöscht und alle Enpal zugeordnet.
Der Mitarbeiter hat meine Wünsche aufgenommen und dann online ein erstes Draft für ein Angebot erstellt (Genaueres ... und das kann ja auch nicht anders sein ... erst nach einer Besichtigung). Ein Finanzierungsmodell wurde vorgestellt, aber nicht besonders herausragend beworben.
Was trotz Nachfrage ein wenig nebulös blieb ist, wer die Arbeit ausführt. Es hieß, es sind Mitarbeiter von Enpal. In einem anderen Satz dann, alle Mitarbeiter werden in einem eigenen Schulungszentrum geschult ... was ja auch unter Vertrag genommene Firmen beinhalten kann. Kurzum, soooo ganz eindeutig war das nicht, wer am Ende die Arbeit macht.
Das vorläufige Angebot habe ich mir ge-screenshottet, soll mir auch nich gemailt werden, was aber bislang noch nicht passiert ist.
Da ich deutlich gemacht habe, daß ich aktuell keine WäPu will, sondern nur eine PV Anlage (und die auch nur eventuell) und die WäPu in circa 10 Jahren für mich spruchreif wird ... hatte ich den Eindruck daß die Motivation des Mitarbeiters (ich hatte ihn per Video vor mir) deutlich nachließ.
Interessant ist aber nun das Layout der Anlage, unter folgenden Randbedingungen
• Jahresverbrauch (ohne WäPu) 4000kWh (alle Parteien im Haus und allg.Strom)
• Dach ist fast 100% süd-ausgerichtet
• das ganze südlich gerichtete Dach wird voll gemacht
kam folgendes grob abgeschätzte Angebot heraus:
• 6,3kWp Module auf dem Dach (nennenswert mehr geht auch nicht, da ansonsten nur noch nach Nord ausgerichtete Fläche zur Verfügung steht)
• 3160kWh Speicher
• HEMS (Home Energy Management System) Einheit
• Smarter Zähler
• Notstromfunktion
• Wallbox (könnte man auch noch rausnehmen)
• Komplette Abwicklung, Installation, Genehmigung, Subventionsanträge über Enpal
= Kaufpreis 29760€
Zum Preis kann ich nichts sagen, hab ja kein Vergleichsangebot.
Die 6,3kWp scheinen mir dann aber fast zu knapp zu sein, wenn man mal bedenkt daß noch irgendwann eine WäPu hinzukommt, die in meinem Fall (das Haus hat um die 280qm gesamt) ja deutlich mehr als 4000kWh (das ist der Zusatzverbrauch eines Bekannten in einem EFH) verbrauchen wird.
Anders gesagt: Ich habe womöglich zu wenig sinnvoll nutzbare Fläche um im Hinblick auf den Verbruach MIT einer WäPu richtig viel Energie selbst erzeugen zu können. So meine Erkenntnis dazu.
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4723,80€/kWp sind auch mit dem kleinen Speicher und einer Wallbox zu viel.
- - - Hier könnte Ihre Signatur stehen. - - -
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Ich hatte Enpal auch mal bei mir im Haus und hatte mir eine Angebot für eine PV Anlage auf unserem Dach machen lassen. Danach habe ich mir von zwei weiteren Anbietern ein Angebot machen lassen. Enpal war immer am teuersten und auch irgendwie undurchsichtig in ihrer Struktur. Ausserdem war der Vertreter sehr aufdringlich, auch im Nachgang.
Die haben in Berlin einen großen Firmensitz, wo angeblich bis zu 2000 Mitarbeiter arbeiten sollen, die wollen natürlich auch bezahlt werden.
Ich habe mich dann für einen regionalen Betrieb entschieden, der zwar nicht der Günstigste war, aber weit unter dem Angebot von Enpal lag. Das ist nun mittlerweile über ein Jahr her, dass die 9kW PV Anlage mit Speicher installiert wurde und bislang läuft alles störungsfrei und bringt mir einen guten Energieertrag. Ich kann auf ca. 500€ bauen, die mir ausgezahlt werden für den Strom, den ich nicht selbst verbrauchen konnte und somit ins Netz eingespeist habe. Ich habe dieses ja dann knapp 10 MWh an Strom erzeugt, wovon ich ca. die Hälfte selbst verbraucht habe.
Gruß André
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(12.12.2025, 15:42)Kuni schrieb: kam folgendes grob abgeschätzte Angebot heraus:
• 6,3kWp Module auf dem Dach (nennenswert mehr geht auch nicht, da ansonsten nur noch nach Nord ausgerichtete Fläche zur Verfügung steht)
• 3160kWh Speicher
• HEMS (Home Energy Management System) Einheit
• Smarter Zähler
• Notstromfunktion
• Wallbox (könnte man auch noch rausnehmen)
• Komplette Abwicklung, Installation, Genehmigung, Subventionsanträge über Enpal
= Kaufpreis 29760€
Zum Preis kann ich nichts sagen, hab ja kein Vergleichsangebot.
Die 6,3kWp scheinen mir dann aber fast zu knapp zu sein, wenn man mal bedenkt daß noch irgendwann eine WäPu hinzukommt, die in meinem Fall (das Haus hat um die 280qm gesamt) ja deutlich mehr als 4000kWh (das ist der Zusatzverbrauch eines Bekannten in einem EFH) verbrauchen wird.
Anders gesagt: Ich habe womöglich zu wenig sinnvoll nutzbare Fläche um im Hinblick auf den Verbruach MIT einer WäPu richtig viel Energie selbst erzeugen zu können. So meine Erkenntnis dazu.
Der Kaufpreis für eine so kleine Anlage ist viel zu hoch!!! Ich habe für meine 9 kWp + 8 kWh Speicher mit mySigen Store und Wechselrichter + Smartmeter + neuer Unterverteilung incl. aller Arbeiten 19500€ bezahlt. Wie gesagt, es war nicht der Günstigste Anbieter, aber der mit dem meisten Vertrauen meinerseits.
Gruß André
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Viel zu teuer, sollte deutlich unter 20 liegen.
Akku zu klein, im Sommer alles kein Problem aber in der dunklen Jahreszeit ist die Zeit in der nichts vom Dach kommt schon sehr lang und da liegt auch ein großer Anteil des Verbrauchs.
Habe 5,3 KW Peak auf dem Dach und 5,4 Akku.
Das ganze Problem ist, im Sommer kommt Strom ohne Ende, bekommst Du aber oft nicht vergütet wegen neg. Strompreis und im Winter ist es limitiert. Also viel mehr Panel auf dem Dach helfen eigentlich nur bei E Auto was dann bei Sonnenschein auch zu Hause sein muss
Gestern relativ sonnig, da habe ich sogar mal den Akku auf 75% bekommen
Lars
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Finde die Batterie auch viel zu klein. Ich hatte es ja zuvor schon mal geschrieben, wir haben bei 6,5kW PV-Leistung eine 11kW Batterie, die erlaubt dann auch eine Autarkie von >90% in den Monaten März bis August ohne E-Auto. Kleiner dürfte sie bei uns gar nicht sein....
Frank
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12.12.2025, 17:25
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.12.2025, 17:28 von R@lly.)
Meiner Meinung nach wird speziell mit den "Stromspeichern" und der hoch angepriesenen USV, sprich "Notstrom Versorgung"
am meisten Schindluder getrieben.
Ein Bekannter z.B. hat einen 9,7 KW/h Stromspeicher (auf dem Papier) Li-Ion Technik.- So geben eigentlich Alle "Stromspeicher Hersteller"
einen nutzbaren Bereich von 10 - 90% an.- Merkwürdigerweise allerdings, - alle Zellenhersteller, egal ob Li-Ion, oder LiFePO4 ( Eisenphosphat)
geben einen Bereich von 20% Minimum Rest an um auf die max. angegebene Voll Zyklenzahl zu kommen.
Bei Li-Ion ist das ohnehin eher bescheiden- ca. 1000 Voll Zyklen und die sind bei kleinen Speichern und ständiger Entladung schnell "verbraucht"
( ganz abgesehen von Brand und Expositonsgefahr bei Li-Ion- LifePO4 können nicht brennen )
Bei LiFePO4 Zellen sind das immerhin ca. 8000 Zyklen (je nach Hersteller)
Natürlich kann man die Zellen bis fast "Null" entladen, da der Spannungsabfall zwischen Voll und Leer sehr gering ist.- aber das geht halt auf die
"Haltbarkeit" - Die meisten BMS ( verbaute Battery Management System) helfen da auch nicht weiter.
"Hochvoltsysteme" sind da ohnehin sehr problematisch ( 48V - 96 V und mehr ) da sind dann 16 bzw. 32 Zellen in Reihe geschaltet und das BMS
schaltet bei der "niedrigsten Spannung" einer Zelle den ganzen Stromspeicher ab- Auch ein "aktiver Balancer" hilft da nur wenig.
Das ist z.B. neben der Redundanz einer der Gründe, warum 3 Speicherblöcke a 24V ( 8Zellen) zu nominal a 8KW/h betreibe.
meine Erfahrung bei brauchbarem USV Betrieb über etliche Stunden ohne Einschränkungen,- mind 15 KW/h. Alles Andere (unter 10KW/h) ist wirklich
nur für den Notfall über kurze Zeit.
Speicher sind teuer, vermutlich neben dem (Hybrid)Wechselrichter die teuerste Komponente einer PV Anlage.
Marken Panels in Schindeltechnologie sind inzwischen spottbillig, und oftmals (aus Kostengründen) verbautes 4² Kabel
sind auch nicht wirklich ein Kostenfaktor.
Wobei die Arbeit hier wohl einer der eher größeren Posten ist- aber gute Arbeit, zumal aus der Region kostet nun `mal.
Ich habe hier auch viel Lehrgeld zahlen müssen, am Anfang meiner "Eigenbau PV Kariere" - So wurde ich von Ali um mehr als 1200€ betrogen,
für Speicher die weder die angegebene Kapazität, noch anständige Komponenten verbaut hatten. Reklamationen, mit Fotos etc
lassen die erst gar nicht zu, sind eher die Komplizen der vorsätzlichen Betrüger.
Mit Hilfe eines Ings aus der Entwicklung ( Elektro) habe ich dann Zellen direkt vom Hersteller gekauft, anständige BMS, SI Automaten etc.
Hersteller CATL aus laufender Produktion-
Die bei Ali und Genossen verkauften Zellen sind meist B Ware und oft werden dort gebrauchte Zellen als "Neu" verkauft. liefen oft schon 1 oder 2
Jahre in China in E-Bussen-
Das in jedes Zellengehäuse "eingelaserte" Hologramm ist bei Ali u.ä. meist unleserlich gemacht,
oder durch ein Hologrammfolie überklebt.- Ich habe einige Bekannte, die dort bestellten und entspr. Foren bestätigen das.
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Ralf
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Eines ist vielleicht noch interessant, hatte mich im Gespräch nicht sonderlich interessiert, ging mir dann aber noch durch den Kopf:
(1) Als Enpal Kunde könne man Strom für 0,26Ct/kWh auch von denen beziehen. Mindestlaufzeit 12 Monate. Bei Verlängerung immer jeweils Deckelung auf Mac 0,26Ct. Ggf billiger, aber nicht teurer.
(2) Höhere Einspeisevergütung (weiß nicht mehr wieviel genau, war aber mEn 2-3 mal höher als die 0,08Ct (oder sind's 0,07Ct?) per Standard. Möglich sei das, weil Enpal den so gewonnen Strom an der Strombörse handelt und daher mehr bezahlen könne.
Gut, Details müsste man im Vertrag dann schauen. Ich meine das soll halt locken, weil man ja einen Teil dieser besseren Konditionen schon mit dem teuren Kauf vorfinanziert hat.
Ein weiterer Punkt: Zumindest lt den Bildern im Prospekt sind alle Komponenten gelabelt mit "Enpal". Fraglich ob man die echten Hersteller dann rausbekommt und ob sowas von anderen Betrieben auch gewartet wird.
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Ich hatte ja schon mal rund 16 Jahre Amortisationszeit in den Ring geworfen, da sind 1-Jahreskonditionen (oder Strombörsen) doch recht risikoreich. Und wenn die dann wie die Allianz bei der Riester-Rente Verluste an den Kunden weiterreichen, Gewinne aber möglciherweise für sich verbuchen .....
Mit zweifelnden Grüßen
Frank
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`mal ganz abgesehen von absolut unkalkulierbaren zunehmenden Risiken mit "langfristigen Skalierungen" in die Zukunft,-....
. ... da ich den Altersdurchschnitt der hier vertretenden Protagonisten in etwa kenne, finde ich "Amortisationszeiträume"
von 16 - 20 Jahre schon recht "ambitioniert"
.
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Ralf
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13.12.2025, 10:50
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.12.2025, 10:51 von peter-hifi.)
?
………..
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Das was Ralf da anspricht ist genau das, an was ich auch denke. Ich bin fast 60, rechne mit noch circa 20-25 Jahren. Was sich in der Zeit nicht amortisiert, kaufe ich sozusagen für den Käufer der Immobilie nach meinem Tod.
Ja, ja, jetzt kommt das Umweltargument. Gut, ich kann ja auch beim Strom aus der Steckdose nachhaltig sein, wenn es der Strom ist den ich dort kaufe.
Ansonsten ist die umweltpolitische Lage so voltil, daß man eh nix mehr vorhersehen kann...Siehe zB Aus des Verbrenner-Aus.
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13.12.2025, 14:14
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.12.2025, 14:15 von Steffen87.)
Die Amortisationsdebatte finde ich persönlich so überflüssig, wie sich bei sowas von irgendwelchen politischen Entscheidungen leiten zu lassen.
Entweder hat man das Geld und möchte es ausgeben oder nicht.
Eine PV-Anlage steht bei uns auch noch auf der To-Do-Liste, genau wie eine Wärmepumpe als neue Heizung, da unser Gastherme inzwischen 20 Jahre alt geworden ist.
Beides wird in den nächsten paar Jahren kommen, unabhängig irgendwelcher politischen Schachzüge und Gesetzesverbiegungen. Und egal welche Grenzwerte die EU verabschiedet, wird auch das nächste Auto wieder ein E sein.
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Mal eine andere Rechnung aufmachen. Man investiert 20.000€ in eine PV Anlage mit Speicher, nutzt die gewonnene Energie für sich selbst und spart monatlich am Abschlag für Strom und speist den Rest für 0,8 Cent ins Netz und erhält am Ende des Jahres 500€ dafür.
Ich habe das jetzt mal bei mir grob gerechnet. 500€ Vergütung durch Einspeisung + ca. 850€ Einsparung an Abschlag an den Energieversorger. Macht 1350€ Einsparung im Jahr.
Lege ich aber 20000€ als Festgeld für momentan 3,1% an, bekomme ich an Zinsen nur 620€.
Bei dieses Rechnung sind jetzt keine Kosten für Reparaturen etc. mit dabei. Aber wenn ich das Geld über habe, dann würde ich es jederzeit wieder so in eine PV Anlage investieren.
Gruß André
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13.12.2025, 14:53
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.12.2025, 14:55 von hyberman.)
Hier mal meine Excel Tabelle von diesem Jahr. Der Dezember fehlt logischerweise noch. In diesem Jahr hatte ich noch 26 Cent die KWh bei Bezug aus dem Netz. Nächstes Jahr sind es dann leider schon wieder 35 Cent. Aber um so mehr lohnt sich die PV Anlage.
Gruß André
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