Suche: gebrauchtes Bandmaterial .
#1
welches aber noch gut  zu gebrauchen ist  Wink

Münsterbänder sollen doch gut und günstig sein oder was habt Ihr anzubieten ?

Gern auch via PN 

Danke sehr
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#2
Gegen Ende des Jahres habe ich 3x26er Spulen mit Maxell Band über.
Welches weiß ich noch nicht, aber vermutlich UD-XL oder XLI 35-180B.
Kannst Dich ja dann nochmal melden, wenn das bis dahin noch aktuell sein sollte.
Gruß, Kuni
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#3
Hast Du die Bänder aus den Bananenkisten von neulich etwa alle schon bespielt?

Martin
"Früher war mehr Lametta!"
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#4
Die hole ich doch erst demnächst ab - und weiß nicht, wieviele davon noch wirklich gut klingen werden.

Ich habe mal überschlagen und werde so ca. 80 große Bänder als Zielgröße anpeilen - da fehlen noch viele

@Kuni
Wir haben ja jetzt schon Dezember somit kannst Du mir ja schon mal schreiben, was Dir als Preis vorschwebt
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#5
Wenn du so viel Bänder benötigst, dann bestell doch gleich in Münster einen kompletten Satz. Da kann ich deine Maschine gleich drauf einmessen. Alles andere ist doch dann nur durcheinander gewürfelt.
Grüße André
Grüße André

Dual TG28/29, ASC 5004, Technics RS1500, Tesla CM160/ 130, Tesla B73, Tandberg TD20a
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#6
Wo muss ich die bestellen ?
Habe mal Münsterbänder gegoogelt aber nichts herausgefunden
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#7
Die Adresse ist nicht öffentlich, aber es wird Dir ganz jemand eine PM schicken  Wink
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Servo-Sound Mixer 2002 + 2003, SP 70, 4 x SL 20, 2 x SL 60/D
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#8
Das würde mich freuen
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#9
(08.12.2025, 09:49)Paulchen Panther schrieb: Wo muss ich die bestellen ?
Habe mal Münsterbänder gegoogelt aber nichts herausgefunden

Ich schicke dir die Daten heute Abend 

Grüße André
Grüße André

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#10
Die Frage ist dann noch welche der Bandsorten soll ich denn nehmen ?
Es muss toll klingen und es reicht wohl, wenn es noch ca. 10 Jahre (sic) hält
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#11
Das ist mMn vollkommen egal. LPR35 und PER368 liegen in allen Belangen sehr dicht beieinander. Es gibt hier mehrere Beiträge, in denen die Unterschiede berklammüsert werden. Ich hab von beiden, kann da kein Pro und Contra für das eine oder andere ausmachen.
Gruß, Kuni
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#12
Danke !

Ist das eine quasi das Pendant zum Anderen nur eben von der anderen Firma ?
Sind die also vielleicht sogar gleich einzumessen ?
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#13
Offiziell wohl nicht, aber so oder so ähnlich kann man das vermutlich sagen.
Am Besten Du machst Dir selbst ein Bild https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=28617

Ich hatte anfänglich ein wenig Gebrösel mit dem LPR35, das ist aber nicht dem Band zuzuschreiben, sondern der Tatsdache, daß sich die Ecken der Führungen an den Umlenkhebel der TD20A zusetzen und sich dort dann ein wenig Band abschrabbelt.
Gruß, Kuni
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#14
Ein Gerät auf PER368 eingemessen hat hörbare Unterschiede, wenn LPR35 genutzt wird. Ich hatte mich für PER368 entschieden. Habe einen kompletten Satz in Münster gekauft. Mir gefällt die helle Rückseitenbeschichtung sehr gut. Auch steht drauf welches Band es ist, selbst nach Jahren ist es zuzuordnen. Ein hörbaren Unterschied zwischen den beiden Bandsorten kann ich nicht ausmachen. PER368 ist sehr hoch aussteuerbar, bei LPR35 hab ich das aber noch nicht in diesem Maße versucht. Wer in Münster einmal ein Set gekauft hat, sollte sich um Bänder eigentlich keine Sorgen mehr machen müssen. Es sei denn es ist ein extrem Aufnehmer  Big Grin Also ist es eigentlich egal was genommen wird.

Grüße André
Grüße André

Dual TG28/29, ASC 5004, Technics RS1500, Tesla CM160/ 130, Tesla B73, Tandberg TD20a
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#15
Hallo André.

ich bin jetzt etwas irritiert. Diese beiden Sätze von dir widersprechen sich doch.

Ein Gerät auf PER368 eingemessen hat hörbare Unterschiede, wenn LPR35 genutzt wird. 

Ein hörbaren Unterschied zwischen den beiden Bandsorten kann ich nicht ausmachen.
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#16
Ich habe allerdings schon einige LPR Bänder, was mich dann eher dazu tendieren lässt.
Gab es bei irgendjemandem schon "Probleme" mit dem LPR oder PER von dort ?
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#17
@Jan
Andre meint, wenn er LPR auf einer Maschine abspielt, die auf PER eingemessen wurde - ist also nicht einfach austauschbar / kompatibel
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#18
(09.12.2025, 10:17)Paulchen Panther schrieb: @Jan
Andre meint, wenn er LPR auf einer Maschine abspielt, die auf PER eingemessen wurde - ist also nicht einfach austauschbar / kompatibel

Ich kann mir nicht vorstellen, daß André das so meint.
Was soll an einer Bandmaschine wiedergabeseitig auf eine bestimmte Bandsorte eingemessen werden?
Der Wiedergabepegel wird einmalig mit einem Meßband mit vordefiniertem magnetischem Fluß justiert und das wars. 
Die Anpassung auf eine bestimmte Bandsorte erfolgt doch ausschließlich im Aufnahmezweig. (Aufnahmepegel, Vormagnetisierung, bei manchen Geräten auch Hochton-Entzerrung)
Somit spielt es doch für das wiedergebende Gerät überhaupt keine Rolle, auf welche Bandsorte es eingemessen ist.
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#19
PP hat da wohl was verwechselt, das bezog sich natürlich auf die Aufnahme.
- Aufnahmen mit jeweils auf die richtige Bandsorte eingemessener Maschine (LPR resp. PER) ==> keine Unterschiede
- Aufnahme mit LPR auf eine auf PER eingemessenen Maschine und vis versa ==> Qualitätseinbußen

So sollte es jetzt korrekt sein :-)

Frank
A77 MKIV 1/2-Spur, B77 MKII 1/4-Spur, PR99 1/2-Spur CCIR, B710-MKII, AKAI-GX 265D 1/4-Spur-AR
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#20
ich habe einfach das Wort "abspielt" an Stelle von "aufnimmt" benutzt, aber meinte es genau wie Frank es geschrieben hat.

Bevor das untergeht hier nochmal die Frage :

Gab es bei irgendjemandem schon "Probleme" mit dem LPR oder PER von dort ?
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#21
Mit PER 368 von "dort" keinerlei Probleme, im Gegenteil. Besser und günstiger kann man wirklich nicht an gutes Bandmaterial kommen.

Grüße
Erhard
Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem. Karl Valentin
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#22
(09.12.2025, 10:16)janbunke schrieb: Hallo André.

ich bin jetzt etwas irritiert. Diese beiden Sätze von dir widersprechen sich doch.

Ein Gerät auf PER368 eingemessen hat hörbare Unterschiede, wenn LPR35 genutzt wird. 

Ein hörbaren Unterschied zwischen den beiden Bandsorten kann ich nicht ausmachen.

Kurz noch mal etwas genauer. 
1. Ist eine Maschine auf PER368 eingemessen ist bei Aufnahmen mit dieser Maschine und der Nutzung von LPR35 ein Unterschied Vor/ Hinterband zu hören. Ist eine Maschine mit LPR35 eingemessen und es wird bei Aufnahmen PER368 genutzt ist ein Unterschied bei Vor/ Hinterband zu hören. 

2. Ist eine Maschine ordentlich mit PER368 eingemessen und wird genutzt, ist mit diesem Band das Ergebnis bei Aufnahmen genauso gut wie bei einer Maschine die mit LPR35 eingemessen ist und mit LPR35 genutzt wird.

Ich meine nur, dass LPR35 oder PER368 für mich letztendlich keinen Unterschied ausmachen vom Hören her. Voraussetzung ist natürlich, dass die Maschine immer jeweils auf des richtige Band eingemessen ist. Für welches Band er sich entscheidet ist eigentlich egal, beides sehr sehr hochwertig. Er sollte sich möglichst auf eine Sorte festlegen. Ich hatte mich für PER368 entschieden. Jetzt lässt sich die Thematik noch deutlich erweitern. Bei meiner Technics wäre es nahezu egal, da ich verschiedene Bandsorten einstellen kann. Eine super tolle Lösung hat Michael Herberts für die ASC. Er bietet ein Bandsortenschalter an. Hierbei kann ich separat 3 verschiedene Bänder einmessen.

Grüße André
Grüße André

Dual TG28/29, ASC 5004, Technics RS1500, Tesla CM160/ 130, Tesla B73, Tandberg TD20a
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#23
(09.12.2025, 10:26)janbunke schrieb:
(09.12.2025, 10:17)Paulchen Panther schrieb: @Jan
Andre meint, wenn er LPR auf einer Maschine abspielt, die auf PER eingemessen wurde - ist also nicht einfach austauschbar / kompatibel

Ich kann mir nicht vorstellen, daß André das so meint.
Was soll an einer Bandmaschine wiedergabeseitig auf eine bestimmte Bandsorte eingemessen werden?
Der Wiedergabepegel wird einmalig mit einem Meßband mit vordefiniertem magnetischem Fluß justiert und das wars. 
Die Anpassung auf eine bestimmte Bandsorte erfolgt doch ausschließlich im Aufnahmezweig. (Aufnahmepegel, Vormagnetisierung, bei manchen Geräten auch Hochton-Entzerrung)
Somit spielt es doch für das wiedergebende Gerät überhaupt keine Rolle, auf welche Bandsorte es eingemessen ist.

Genau so ist das! Dem ist nicht hinzuzufügen.
Grüße André

Dual TG28/29, ASC 5004, Technics RS1500, Tesla CM160/ 130, Tesla B73, Tandberg TD20a
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#24
und was ist mit den "erwachsenen" Bandmaschinen, deren Frequenzgang man auch wiedergabeseitig einstellen kann/muss z.B.: Telefunken M15a, Revox PR 99, Studer A807, und bei vielen anderen? Bei einer M15a z.B.: gibt es 2 Einstellmöglichkeiten für die Höhen und eine für die Tiefen für das Bezugsband bei Wiedergabe

Beste Grüße

Arno
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#25
(09.12.2025, 17:27)R2R schrieb: und was ist mit den "erwachsenen" Bandmaschinen, deren Frequenzgang man auch wiedergabeseitig einstellen kann/muss z.B.: Telefunken M15a, Revox PR 99, Studer A807, und bei vielen anderen? Bei einer M15a z.B.: gibt es  2 Einstellmöglichkeiten für die Höhen und eine für die Tiefen für das Bezugsband

Beste Grüße

Arno

Ich hatte schon geahnt, daß dieser Hinweis kommt. Selbst bei meiner Tandberg TD20A kann man an der Wiedergabeentzerrung für den Hochtonbereich herumdrehen.
Das macht man aber nicht jedesmal neu, wenn man die Bandsorte wechselt, sondern einmal für die Maschine mit entsprechenden Meßbändern oder sonstiger Serviceanweisung und dann geht man da normalerweise nicht mehr dran.
Es ging doch darum, daß man eine Bandmaschine nicht wiedergabeseitig auf einen bestimmten Bandtyp einmißt. Das gilt auch für die Profi Geräte.
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#26
Ich bräuchte auch nochmal ne PN. Ich hätte gerne nochz Münsterband LPR35 :-)
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#27
Ich habe gehört es soll wohl keine mehr geben, aber warte noch immer auf Bestätigung
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#28
(09.12.2025, 23:02)Paulchen Panther schrieb: Ich habe gehört es soll wohl keine mehr geben, aber warte noch immer auf Bestätigung

Gestern gabs noch welche...
Was ich suche: Kopfträger für die Technichs RS-1500/1506US sowie Teile oder ganze Maschinen von Akai: GX-77 und GX75/95
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#29
(09.12.2025, 17:27)R2R schrieb: und was ist mit den "erwachsenen" Bandmaschinen, deren Frequenzgang man auch wiedergabeseitig einstellen kann/muss z.B.: Telefunken M15a, Revox PR 99, Studer A807, und bei vielen anderen? Bei einer M15a z.B.: gibt es  2 Einstellmöglichkeiten für die Höhen und eine für die Tiefen für das Bezugsband bei Wiedergabe

Die Frage zeigt daß du die Grundlagen, bzw. den Sinn der Einmessung nicht wirklich verstanden hast Angel
Viele Grüße
Jörg
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#30
Wiedergabeseitig wird nur einmalig mit dem Bezugsband der Kopfazimuth sowie, für die jeweilige Geschwindigkeit und Entzerrung, Pegel und linearer Frequenzgang eingestellt. Daß es da bei höherwertigen und Profigeräten mehrere Einstellpunkte gibt, liegt an den eingeengten Toleranzen, die die Parameter dieser Geräte einzuhalten haben. Da der Bandflußverlauf standardisiert ist, ist die Wiedergabe bandsortenunabhängig. Die Einmessung des Aufnahmezweiges auf die jeweils verwendete Bandsorte sorgt ja gerade dafür, daß das Band mit ebendiesem genormten Bandflußverlauf magnetisiert wird. Die (aufnahmeseitige) korrekte Einmessung auf eine Bandsorte (Optimierung von Vormagnetisierung, Aufsprechpegel und -frequenzgang) kann demnach nur dann erfolgreich durchgeführt werden, wenn das Gerät wiedergabeseitig unter Verwendung eines Bezugsbandes bereits korrekt eingestellt wurde, da der Wiedergabeteil sozusagen als Referenz dient (Einstellung auf Pegeltreue und linearen Frequenzgang über Band, gehörmäßg kein Unterschied zwischen Abhören vor und hinter Band). Deshalb (vor allem, wenn man kein Bezugsband hat) niemals an den Abgleichtrimmern des Wiedergabeteils drehen! Beim Austausch des Wiedergabekopfes sowie defekter pegel- und/oder frequenzbestimmender Teile im Wiedergabezweig muß natürlich wiedergabeseitig neu eingemessen werden, wozu man zwingend ein Bezugsband braucht. Das zu beschaffen dürfte das größte Problem sein und bedeutet auch einen erheblichen Kostenaufwand. Improvisierte Lösungen mögen für reine Dudelgeräte genügen, sind aber untauglich, wenn man an die Aufzeichnungs- und Wiedergabegüte (auch bei fremdbespielten Bändern) gewisse Ansprüche stellt.

Gruß Holger
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#31
(10.12.2025, 01:13)Analoghoerer schrieb: Wiedergabeseitig wird nur einmalig mit dem Bezugsband der Kopfazimuth sowie, für die jeweilige Geschwindigkeit und Entzerrung, Pegel und linearer Frequenzgang eingestellt. Daß es da bei höherwertigen und Profigeräten mehrere Einstellpunkte gibt, liegt an den eingeengten Toleranzen, die die Parameter dieser Geräte einzuhalten haben. Da der Bandflußverlauf standardisiert ist, ist die Wiedergabe bandsortenunabhängig. Die Einmessung des Aufnahmezweiges auf die jeweils verwendete Bandsorte sorgt ja gerade dafür, daß das Band mit ebendiesem genormten Bandflußverlauf magnetisiert wird. Die (aufnahmeseitige) korrekte Einmessung auf eine Bandsorte (Optimierung von Vormagnetisierung, Aufsprechpegel und -frequenzgang) kann demnach nur dann erfolgreich durchgeführt werden, wenn das Gerät wiedergabeseitig unter Verwendung eines Bezugsbandes bereits korrekt eingestellt wurde, da der Wiedergabeteil sozusagen als Referenz dient (Einstellung auf Pegeltreue und linearen Frequenzgang über Band, gehörmäßg kein Unterschied zwischen Abhören vor und hinter Band). Deshalb (vor allem, wenn man kein Bezugsband hat) niemals an den Abgleichtrimmern des Wiedergabeteils drehen! Beim Austausch des Wiedergabekopfes sowie defekter pegel- und/oder frequenzbestimmender Teile im Wiedergabezweig muß natürlich wiedergabeseitig neu eingemessen werden, wozu man zwingend ein Bezugsband braucht. Das zu beschaffen dürfte das größte Problem sein und bedeutet auch einen erheblichen Kostenaufwand. Improvisierte Lösungen mögen für reine Dudelgeräte genügen, sind aber untauglich, wenn man an die Aufzeichnungs- und Wiedergabegüte (auch bei fremdbespielten Bändern) gewisse Ansprüche stellt.

Gruß Holger

Hallo Holger,

sehr gut geschrieben. 

An dieser Stelle möchte ich mich hier beim Forenmitglied Peter Ruhrberg bedanken. Peter hatte mir in diesem Jahr Bezugsbänder gefertigt. Ich habe von ihm NAB wie auch CCIR Bezugsbänder in höchster Qualität bekommen. Darüber hinaus hat er mir speziell nach meinen Wünschen Pegeltonbänder erstellt, auch für 9,5cm. Die Bezugsbänder sind von ausgesprochen hoher Qualität. Ich bin überglücklich diese zu besitzen, alleine schon für 9,5cm Maschinen, welche ich auch regelmäßig zur Reparatur habe. Ohne solche Grundlagen ist eine gute Revidierung der Geräte nicht möglich. Ich wäre froh dieses Wissen vom Peter zu haben und selber Bezugsbänder erstellen zu können.

Grüße André
Grüße André

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#32
Wenn man immer den gleichen Bandflußhaben will, so mist man die Wiedergabe (pro Geschw. und Entzerrung) nur einmal ein. Bei digital einstellbaren Maschinen (A820, A807, A812, A816, A810, M20 usw) gibt es ja mehrere Bandsorten "zur Auswahl". Also man kann die Parametrierung per Tastendruck wechseln. Da mist man wiedergabeseitig nur einmal ein und notiert sich die Werte. Die tippt man dann in den anderen Speicherplätzen nur identisch ein. Nur die Aufnahme wird individuell nach verwendeter Bandsorte eingemessen.
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#33
aktuelle Info aus Münster
Hab mit dem lange telefoniert und er sagte es seien noch jeweils ca. 3000 Stück da (PER u LPR).
Es gab da wohl auch Leute die gleich tausende auf einen Schlag gekauft haben...
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#34
(10.12.2025, 13:41)Paulchen Panther schrieb: Es gab da wohl auch Leute die gleich tausende auf einen Schlag gekauft haben...

Mann, mann, was will man denn mit so vielen?

In der Bucht werden schon die Leerspulen vertickt und einer macht schön einen Klarsichtbeutel drum und verkauft die für horrendes Geld. Schweinerei.
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#35
Ich habe mich schon gefragt, was ich mit den Leerspulen anfangen soll ..
aber noch viel wichtiger, woher ich genug günstige Leerspulen herbekomme
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#36
(10.12.2025, 09:25)bb_magnetophon schrieb: Wenn man immer den gleichen Bandflußhaben will, so mist man die Wiedergabe (pro Geschw. und Entzerrung) nur einmal ein. Bei digital einstellbaren Maschinen (A820, A807, A812, A816, A810, M20 usw) gibt es ja mehrere Bandsorten "zur Auswahl". Also man kann die Parametrierung per Tastendruck wechseln. Da mist man wiedergabeseitig nur einmal ein und notiert sich die Werte. Die tippt man dann in den anderen Speicherplätzen nur identisch ein. Nur die Aufnahme wird individuell nach verwendeter Bandsorte eingemessen.

Bei den Studer Maschinen kann ja auch auf NAB-Entzerrung umgeschaltet werden. Dafür muss dann die Wiedergabe-Einmessung mit einem Messband mit NAB-Entzerrung vorgenommen werden.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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#37
Oder man sagt der Maschine, sie soll das stur umschalten und die Einmesswerte, von der jeweiligen anderen Entzerrung übernehmen. Sollte (Achtung Konjunktiv) ausreichend hinhauen :-)
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#38
(10.12.2025, 13:41)Paulchen Panther schrieb: aktuelle Info aus Münster
Hab mit dem lange telefoniert und er sagte es seien noch jeweils ca. 3000 Stück da (PER u LPR).
Es gab da wohl auch Leute die gleich tausende auf einen Schlag gekauft haben...

Und dann gibt es auch noch Kandidaten die den Kram noch als "Büromaterial" erfolgreich von der Steuer absetzen....
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#39
(10.12.2025, 14:12)Paulchen Panther schrieb: Ich habe mich schon gefragt, was ich mit den Leerspulen anfangen soll ..
aber noch viel wichtiger, woher ich genug günstige Leerspulen herbekomme

Welche Größe soll es denn sein? Wenn ich meine Münsteraner alle auf Wickel geklebt habe, dann werden da auch seeehr viele Leerspulen übrig sein. Aber da beschenke ich eher die Uher-Report Fans hier.

Aber ich vermute, Du brauchst eher 18 oder 26,5?
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#40
Schlechte Menschen, die mit Ihrem Verhalten unserem ganzen System schaden und somit auch jedem einzelnen von uns, nur um sich selbst zu bereichern gibt es leider viel zu viele
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#41
(09.12.2025, 23:07)Baruse schrieb:
(09.12.2025, 17:27)R2R schrieb: und was ist mit den "erwachsenen" Bandmaschinen, deren Frequenzgang man auch wiedergabeseitig einstellen kann/muss z.B.: Telefunken M15a, Revox PR 99, Studer A807, und bei vielen anderen? Bei einer M15a z.B.: gibt es  2 Einstellmöglichkeiten für die Höhen und eine für die Tiefen für das Bezugsband bei Wiedergabe

Die Frage zeigt daß du die Grundlagen, bzw. den Sinn der Einmessung nicht wirklich verstanden hast  Angel

Absoluter Quatsch.

Mein Kommentar bezog sich erkennbar auf die Aussage: "Was soll an einer Bandmaschine wiedergabeseitig auf eine bestimmte Bandsorte eingemessen werden? Der Wiedergabepegel wird einmalig mit einem Meßband mit vordefiniertem magnetischem Fluß justiert und das wars. "

Bei der Justage mit Meßband  oder auch Bezugsband geht es eben nicht nur um den magnetischen Fluss.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Arno
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#42
(10.12.2025, 17:10)RalfR schrieb:
(10.12.2025, 14:12)Paulchen Panther schrieb: Ich habe mich schon gefragt, was ich mit den Leerspulen anfangen soll ..
aber noch viel wichtiger, woher ich genug günstige Leerspulen herbekomme

Welche Größe soll es denn sein? Wenn ich meine Münsteraner alle auf Wickel geklebt habe, dann werden da auch seeehr viele Leerspulen übrig sein. Aber da beschenke ich eher die Uher-Report Fans hier.

Aber ich vermute, Du brauchst eher 18 oder 26,5?

Nicht eher, sondern ausschlieslich :-)

Die kleinen Spulen kann ich dann auch verschenken
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#43
(10.12.2025, 20:27)R2R schrieb:
(09.12.2025, 23:07)Baruse schrieb:
(09.12.2025, 17:27)R2R schrieb: und was ist mit den "erwachsenen" Bandmaschinen, deren Frequenzgang man auch wiedergabeseitig einstellen kann/muss z.B.: Telefunken M15a, Revox PR 99, Studer A807, und bei vielen anderen? Bei einer M15a z.B.: gibt es  2 Einstellmöglichkeiten für die Höhen und eine für die Tiefen für das Bezugsband bei Wiedergabe

Die Frage zeigt daß du die Grundlagen, bzw. den Sinn der Einmessung nicht wirklich verstanden hast  Angel

Absoluter Quatsch.

Mein Kommentar bezog sich erkennbar auf die Aussage: "Was soll an einer Bandmaschine wiedergabeseitig auf eine bestimmte Bandsorte eingemessen werden? Der Wiedergabepegel wird einmalig mit einem Meßband mit vordefiniertem magnetischem Fluß justiert und das wars. "

Bei der Justage mit Meßband  oder auch Bezugsband geht es eben nicht nur um den magnetischen Fluss.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Arno

Ich empfehle "Absoulter Quatsch" mit "fehlinterpretiert"/ "aneinander vorbeigesprochen" ersetzten.
Ich glaube,d ann kommen alle wieder klar. Ich hatte es auch erst fehlinterpretiert.......
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#44
Hallo,

wenn das Forumsmitglied Baruse seinen im Ton mal wieder völlig daneben liegenden Beitrag löschen sollte, mache ich das  auch gerne mit meinem.

Ansonsten gilt halt das alte Sprichwort: "wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus"

Eigentlich wollte ich mich lieber wieder den Weihnachtsplätzchen zuwenden

Arno
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