Gestern, 21:02
Die Bandwickelmotoren des Herstellers "escap", welche Revox in seinen Tapedecks verbaut hat, sind grundsätzlich sehr lange haltbar. Einzige Schwachstelle sind, die bis ca. Ende der 80iger Jahre verbauten Gleitlager (Sinterlager). Das Lagerspiel wird mit der Zeit zu hoch, Spulen und Bandstraffung werden unzuverlässig.
Revox hat das erkannt, und diese Motoren irgendwann Ende der 80 iger nur noch mit Kugellager fertigen lassen. Damit laufen die Motoren "ewig".
Neue Motoren werden nicht mehr produziert, aber es besteht die Möglichkeit, alte Motoren von Gleitlager auf Kugellager umzubauen.
Im Folgenden möchte ich zeigen, wie ich diesen Umbau bewerkstelligt habe.
Aber Achtung: Ein "Falscher Fehler" und es ist "Ende Gelände"!
Deshalb mein Rat: Wer sich das nicht zutraut, Revox in Villingen bietet diesen Umbau-Service an. Man schickt die alten Motoren hin und erhält neue (aufgearbeitete) Motoren zurück.
Sinterlager: Innen: 3 mm, außen: 7 mm, Dicke 4 mm
Kugellager Innen: 3 mm, außen: 7 mm, Dicke 3 mm ---> 683-2Z bzw. 683-ZZ
In der Dicke fehlen also 1 mm. Diese Lücke wird mit sog. "Shims" oder zu deutsch "Passscheiben" gefüllt.
Mit folgender Einkaufsliste bin ich in der Bucht auf Shopping-Tour gegangen:
- 4 Rillenkugellager Kugellager 683 ZZ 3x7x3mm
- Passscheiben Set DIN988 40tlg. 0,1mm - 0,2mm - 0,3mm - 0,5mm Edelstahl 304
Mit diesem Bericht möchte ich zeigen, wie ich den Umbau bewerkstelligt habe.
Für Anregungen oder Kritik, wie man es noch besser machen könnte, wäre ich sehr dankbar. Vielleicht hat ja der ein oder andere entsprechende Erfahrungen.
Zunächst hebeln wir die Schutzkappe ab.
Erste Einblicke werden sichtbar
Markierung anbringen, damit der Motor später wieder richtig zusammengebaut wird
Mit einem Bohrer werden die Schweißpunkte vorsichtig abgetragen. Dabei nicht Durchbohren!
Nur so viel, dass die Rückwand entfernt werden kann.
Sicherungsring vorne entfernen. Das Sinterlager wird sichtbar.
Rückwand vorsichtig ab hebeln
Die Motorachse lässt sich leicht durchschieben.
Durch leichtes verkannten mit einem passenden Schlitz-Schraubendreher können die Lager entnommen werden.
Fortsetzung folgt...
Revox hat das erkannt, und diese Motoren irgendwann Ende der 80 iger nur noch mit Kugellager fertigen lassen. Damit laufen die Motoren "ewig".
Neue Motoren werden nicht mehr produziert, aber es besteht die Möglichkeit, alte Motoren von Gleitlager auf Kugellager umzubauen.
Im Folgenden möchte ich zeigen, wie ich diesen Umbau bewerkstelligt habe.
Aber Achtung: Ein "Falscher Fehler" und es ist "Ende Gelände"!
Deshalb mein Rat: Wer sich das nicht zutraut, Revox in Villingen bietet diesen Umbau-Service an. Man schickt die alten Motoren hin und erhält neue (aufgearbeitete) Motoren zurück.
Sinterlager: Innen: 3 mm, außen: 7 mm, Dicke 4 mm
Kugellager Innen: 3 mm, außen: 7 mm, Dicke 3 mm ---> 683-2Z bzw. 683-ZZ
In der Dicke fehlen also 1 mm. Diese Lücke wird mit sog. "Shims" oder zu deutsch "Passscheiben" gefüllt.
Mit folgender Einkaufsliste bin ich in der Bucht auf Shopping-Tour gegangen:
- 4 Rillenkugellager Kugellager 683 ZZ 3x7x3mm
- Passscheiben Set DIN988 40tlg. 0,1mm - 0,2mm - 0,3mm - 0,5mm Edelstahl 304
Mit diesem Bericht möchte ich zeigen, wie ich den Umbau bewerkstelligt habe.
Für Anregungen oder Kritik, wie man es noch besser machen könnte, wäre ich sehr dankbar. Vielleicht hat ja der ein oder andere entsprechende Erfahrungen.
Zunächst hebeln wir die Schutzkappe ab.
Erste Einblicke werden sichtbar
Markierung anbringen, damit der Motor später wieder richtig zusammengebaut wird
Mit einem Bohrer werden die Schweißpunkte vorsichtig abgetragen. Dabei nicht Durchbohren!
Nur so viel, dass die Rückwand entfernt werden kann.
Sicherungsring vorne entfernen. Das Sinterlager wird sichtbar.
Rückwand vorsichtig ab hebeln
Die Motorachse lässt sich leicht durchschieben.
Durch leichtes verkannten mit einem passenden Schlitz-Schraubendreher können die Lager entnommen werden.
Fortsetzung folgt...
Viele Grüße
Manfred
"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
Manfred
"The warm sound of analog recordings is made of harmonic distortion and Tape hiss - I like it".
