Hallo,
im Tonbandspeicher lag, hinter andere Geräte gerutscht, etwas Kleines. Och, wie süß, dachte ich zunächst, aber dann doch eher och, wie klapprig.
Klapprig, mit einer Ausnahme.
Da ist es, ein AIWA TP 703 Kleintonbandgerät japanischer Herkunft. So Mitte 60er wohl, bevor die Cassettengeräte
übermächtig wurden.
Schön, da ist sogar noch die Anleitung drin.
Nichts abgebrochen, keine fehlende Tonkopfabdeckung.
Sogar echte AIWA-Spulen.
Wann und wo ich das Ding erworben habe? Keine Ahnung.
Der Schaltplan:
Erst einmal Offenmachen:
Aha, 2 Köpfe, immerhin kein Dauermagnet zum Löschen. Leider aber primitive Gleichstromlöschung, die Killerapplikation. Mist.
Unteren Deckel ab:
Einfach gebaut, sogar noch relativ gut erhalten (bis auf den Riemen).
Beim Abbauen der Abdeckung fällt "klonk" der vordere Rahmen ab, der ist aus verchomtem oder vernickeltem Druckguss! Ein Plastikhobel-Gehäuse billiger Machart, aber dann so etwas, mekwürdig.
Von oben:
Schnellen Vorlauf kann es nicht, aber wenn man es einschaltet, würde es, wenn es könnte:
https://youtu.be/Q4h-2q38qT4
Auf dem Band sind zunächst ungelenke Sprechversuche eines Herrn, dann seines Sohnes Stimme, Vater sagt, dass er "mal vernünftig reinsprechen" solle. Danach etwas Tanzmusik, dann verzerrte Aufnahme mit Mikrofon aus dem Radio, der übliche Käse. Das war es. Vielleicht wurde das Gerät da schon als unbrauchbar angesehen und weggepackt, wer weiß.
Immerhin hat es ca. 60 Jahre überdauert.
im Tonbandspeicher lag, hinter andere Geräte gerutscht, etwas Kleines. Och, wie süß, dachte ich zunächst, aber dann doch eher och, wie klapprig.
Klapprig, mit einer Ausnahme.
Da ist es, ein AIWA TP 703 Kleintonbandgerät japanischer Herkunft. So Mitte 60er wohl, bevor die Cassettengeräte
übermächtig wurden.
Schön, da ist sogar noch die Anleitung drin.
Nichts abgebrochen, keine fehlende Tonkopfabdeckung.
Sogar echte AIWA-Spulen.
Wann und wo ich das Ding erworben habe? Keine Ahnung.
Der Schaltplan:
Erst einmal Offenmachen:
Aha, 2 Köpfe, immerhin kein Dauermagnet zum Löschen. Leider aber primitive Gleichstromlöschung, die Killerapplikation. Mist.
Unteren Deckel ab:
Einfach gebaut, sogar noch relativ gut erhalten (bis auf den Riemen).
Beim Abbauen der Abdeckung fällt "klonk" der vordere Rahmen ab, der ist aus verchomtem oder vernickeltem Druckguss! Ein Plastikhobel-Gehäuse billiger Machart, aber dann so etwas, mekwürdig.
Von oben:
Schnellen Vorlauf kann es nicht, aber wenn man es einschaltet, würde es, wenn es könnte:
https://youtu.be/Q4h-2q38qT4
Auf dem Band sind zunächst ungelenke Sprechversuche eines Herrn, dann seines Sohnes Stimme, Vater sagt, dass er "mal vernünftig reinsprechen" solle. Danach etwas Tanzmusik, dann verzerrte Aufnahme mit Mikrofon aus dem Radio, der übliche Käse. Das war es. Vielleicht wurde das Gerät da schon als unbrauchbar angesehen und weggepackt, wer weiß.
Immerhin hat es ca. 60 Jahre überdauert.
