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28.11.2025, 17:50
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.11.2025, 18:26 von berndw.)
Servus,
ich habe in einem Bänder-Konvolut ein Maxell XL-II 35-180 "EE" bekommen. Das Vorlaufband ist mit braunen Rechtecken versehen.
Laut der "Maxell Unterscheidungsmerkmal-Liste" im Downloadbereich ist dieser (Reineisen-)Bandtyp nur für bestimmte Maschinen "Tape Selector Position EE" geeignet.
Frage: Die Revoxen A77 und A700 haben keinen solchen Schalter, ebensowenig wie meine TS1000.
Ist dieses Band auf diesen Maschinen brauchbar?
Viele Grüße, Bernd
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28.11.2025, 17:55
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.11.2025, 18:01 von uk64.)
Im Prinzip, nein. Das EE-Band ist auf diesen Geräten nicht sinnvoll nutzbar.
Gruß Ulrich
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Nein, leider nicht. EE-taugliche "Großspuler" gab es nur von Akai und von Teac.
Ich habe eine Teac X-2000M Halbspur-Maschine, auf der ein EE-Band bei 19 cm/s auch nicht besser klingt als ein Maxell UD-XL oder XL-I-Band.
Ich würde es zum Tauschen anbieten - jemand mit einer großen Akai (GX-646 und GX-747 ?) oder Viertelspur-Teac X-1000® oder X-2000® (m. W. auch die 2. Version der X-10)
hätte vielleicht Freude damit.
Gutes Gelingen!
Heinz
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(28.11.2025, 17:55)uk64 schrieb: Im Prinzip, nein. Das EE-Band ist auf diesen Geräten nicht sinnvoll nutzbar.
Gruß Ulrich
Hallo Ulrich,
aber Schaden anrichtenkann es auch nicht? Man soll ja auch nicht mit metallischen Gegenständen an den Köpfen hantieren ...
Viele Grüße, Bernd
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(28.11.2025, 18:00)Heinz Anderle schrieb: Nein, leider nicht. EE-taugliche "Großspuler" gab es nur von Akai und von Teac.
...
Ich würde es zum Tauschen anbieten - jemand mit einer großen Akai (GX-646 und GX-747 ?) oder Viertelspur-Teac X-1000® oder X-2000® (m. W. auch die 2. Version der X-10)
hätte vielleicht Freude damit.
Danke, daran habe ich auch bereits gedacht. Oder verkaufen, denn Bänder habe ich mittlerweile reichlich und auch noch einen Karton aus Münster zum Umspulen
Viele Grüße, Bernd
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28.11.2025, 18:21
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.11.2025, 18:23 von bb_magnetophon.)
Telefunken M20 hat bei 9,5cm/s die Möglichkeit für EE Entzerrung.
Edit: Ups, Thread falsch durchgelesen. Ging ja um die angegebenen Maschinen....
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Hallo,
meines Wissens nach ist das kein Reineisen, sondern ein Chromedioxyd Band. Von Reineisenbändern für Tonbandmaschinen im Handel ist mir nichts bekannt
Beste Grüße
Arno
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Bei der AEG M20 sollten damit wohl Amateuraufnahmen wiedergegeben werden können, oder?
Zum Verkauf oder Tausch: die Preisvorstellungen sind da oft recht phantasievoll, daher würde ich beim Tausch gegen z. B. eine große und eine kleine Spule eines normalen Bandes wohl besser aussteigen, was natürlich auch von der Bandsorte abhängt, auf die die Revoxen eingemessen sind
(z. B. LPR 35 groß und klein gegen EE groß)
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TDK SA und Maxell XL-II sind "Chromsubstitut"-Bänder, nur BASF LPR 35 CR ist "echtes Chromdioxid".
Angeblich war das ein Überbleibsel der Elcaset-Technik, wo solche Bänder als "Typ III" vorgesehen waren.
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Genau genommen wurde das LPR 35 CR aus dem Band für die Unisette entwickelt, welche wiederum, zusammen mit der viel älteren RCA Stereo Cartridge, als Vorbild für die Elcaset diente. Am System Elcaset hat sich BASF meines Wissens nie beteiligt.
Elcaset mit Chromdioxid-Band sind eine echte Rarität, von Bildern kenne ich nur welche von Technics. Sony hatte nur die Typen I (Normal/SLH) und II (FeCr).
Viele Grüße,
Martin
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Der Umschalter Normal-/Ferrochromeband an der UHER SG631 Logic würde da nicht helfen?
Grüße
Erhard
Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem. Karl Valentin
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29.11.2025, 22:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.11.2025, 22:25 von Kirunavaara.)
Ein Stück weit schon, aber die Aufnahmeentzerrung paßt dann nicht mehr, weil die für das FeCr-Zweischichtband den mittleren Frequenzbereich anhebt, und der Arbeitspunkt von FeCr liegt auch näher an LH- als an EE-Bändern.
Sagen wir mal so: Eine anhörbare Aufnahme wirst Du auf EE-Band auch ohne die entsprechende Einstellung hinbekommen, aber das Klangbild wäre sehr höhenbetont (bzw. bei FeCr-Einstellung mittenbetont), und wegen zu geringer Vormagnetisierung könntest Du es nicht besonders hoch aussteuern. Also schade um das interessante und seltene Bandmaterial - der beste Weg wäre wirklich, es einfach an jemanden abzugeben, der ein Gerät mit EE-Position hat, und dafür ein LPR 35 LH oder degleichen zu bekommen. Da haben beide Seiten deutlich mehr davon. Es sei denn, es geht um ein Anschauungsexemplar für die Sammlung - genau deshalb habe ich auch ein LPR 35 CR, ganz ohne passendes Gerät...
Viele Grüße,
Martin
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Um auf den Ausgangs-Thread zurückzukommen:
Ich hatte die Akai GX 636, 646 und 747, alle EE-tauglich (soweit ich mich erinnern kann).
Anfangs hatte ich auch versucht, dem Hype zu folgen und möglichst EE-Band zu ergattern,
was mir auch gelang. Aber genauso schnell habe ich es wieder abgestoßen, da es nicht nur nicht
besser klang als LPR35 oder XL-I, es hatte auch eine wesentlich schlechtere Wicklung beim schnellen
Umspulen. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber kann das sein, dass das nicht rückseitenbeschichtet war!?
Und da habe ich klanglich auch keinen Unterschied zwischen Maxell XL-II und LPR 35 CR feststellen können.
Gemessen mit Ü60-Ohren!
Allerdings war die 747 auch auf XL-I eingemessen. Bringt da der EE-Schalter noch was?
Gruß
Hörbie
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30.11.2025, 01:32
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.11.2025, 02:41 von gasmann.)
Genau so ist es, das XL-II ist nicht Rückseitenbeschichtet.
Normalerweise sollten sich die Maschinen ja in der EE Position separat einmessen lassen. Sollte bei der 747 also auch so sein. Alles andere würde für mich keinen Sinn ergeben.
Dann muss dann natürlich auch gemacht werden, sonst bringt der Schalter in EE Position alleine natürlich nicht den gewünschten Erfolg.
Lieben Gruß
Thorsten
Edit hat gerade im SM gestöbert.....
Unfassbar. An der Kiste lässt sich nicht wirklich viel einstellen. Für EE-Band lässt sich lediglich der Frequenzgang bei 9,5 und 19 korrigieren.
PB Frequenzgang: Nö
PB Level: nur für 19cm/s nicht für 9,5cm/s
Bias: aehhhh gar nicht ....
Rec Level: nicht für beide Geschwindigkeiten
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Ich habe einige EE-Bänder und hatte meine Teac X10 darauf eingemessen. Bei Maxell konnte ich Pegelunterschiede in den Chargen feststellen. Klanglich fand ich EE-Bänder auch nicht besser als XL I oder LPR.
Meine G77 und meine 747 können mit dem EE-Band umgehen. Der Wickel ist auch nicht so perfekt wie bei den beiden bereits genannten Bandtypen.
Wenn du Bernd die Bänder loswerden möchtest, schreib mir eine PN .
Schönen ersten Advent
Frank
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Bei den Halbspur-Teacs bringt EE leider gar nichts, weil diese ja nur 19 und 38 cm/s erlauben, und sie können mit den schmalen Löschkopf-Spuren Viertelspur-Aufnahmen auch nicht über die volle Breite löschen. Ich mußte solche Bänder zweimal über die N4522 oder die A700 als Leer-Aufnahmen löschen, denn nur einmal reichte nicht.
Die GX 747 würde sich aber sicher freuen...
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Die Maschinen, die EE-Band tauglich sind haben einen stärkeren Löschgenerator. Mit "normalen" Maschinenn ist das komplette Löschen eines EE-Bandes nicht möglich. Meine beden Akais hätten Spaß mit dem Band, das stimmt.
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Na dann ... ich gehe davon aus dass das Band auf der Beifang-A77 aufgenommen / einmalig bespielt wurde.
Das höre ich mir bei nächster Gelegenheit an und entscheide dann ob es in den Tauschmarkt oder den Verkaufsmarkt kommt.
Eine extra Maschine für das eine Band zu beschaffen bekomme ich bei der Regierung nicht durch 
Ich wünsche allseits einen schönen 1. Advent
Viele Grüße, Bernd
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Moin, ich habe da die gleichen , schlechten Erfahrungen gemacht. Wickelt schlecht, u. ist nicht besser als XLI .
Die GX636 kann kein EE zumindest nicht Meine , erst ab 646 soweit mir bekannt ist.
Ich habe zwar keine Teac x 1000, dafür aber eine X1000R u. die hat keinen Bias Regler sondern nur einen Umschalter auf die EE-Einstellung. ! Sollte ich den nach über 20zig Jahren nicht gefunden haben?
Gruss
Rainer
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Gruß
Hörbie
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Moin Hörbie,
nicht immer stimmen solche Angaben, die 636 kann kein EE
und...die X-1000 hat auch keinen Bias-Regler, den hat die 2000...wie Rainer schon fragend in den Raum stellte
VG
Frank
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Hallo,
bei allen diesen Betrachtungen sollte man eines nicht vergessen, wurde hier so explizit noch nicht erwähnt:
EE- Band wurde speziell für 9,5cm/s entwickelt ! Es sollte eine Klangqualität wie bei 19cm/s erreicht und somit der deutlich höhere Anschaffungspreis gerechtfertigt werden.
Ich hatte auf meiner TEAC X-1000 auch mal mit EE experimentiert (beide Sorten, Maxell und das BASF Echtchrom Band)und fand den Unterschied jetzt nicht berauschend.
Bei 19cm/s hört man ohnehin keinen Unterschied, Im Gegenteil, irgendein alter Test hatte dem Band sogar mal Nachteile bei 19cm/s bescheinigt, wurde hierzuforen auch in der grauen Vergangenheit schon einmal thematisiert.
Wer also ohnehin mit 19cm/s fährt (ja, ich mache das, obwohl die X-1000 ´ne 1/4 Spur Maschine ist), der kann auf EE locker verzichten..
Grüße, Rainer
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01.12.2025, 12:25
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.12.2025, 12:25 von Sunlion.)
(01.12.2025, 11:29)GDR 22 schrieb: Ich hatte auf meiner TEAC X-1000 auch mal mit EE experimentiert … und fand den Unterschied jetzt nicht berauschend.
Vielleicht war DBX aktiviert?
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01.12.2025, 12:39
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.12.2025, 10:47 von The_Wayne.)
Nur zur Ergänzung:
Es gab in Summe nur drei EE-Typen:
BASF LPR 35 CR
Maxell XL-II
TDK SA 35
Als vierten Typ gäbe es noch Akai EE-150, aber dabei handelt es sich um umgebrandetes Maxell XL-II. Dabei ist BASF LPR 35 CR das einzige Chromdioxid-Band und gleichzeitig das einzige EE-Band mit Rückseitenbeschichtung. Maxell XL-II und TDK SA 35 sind Chromsubstitutbänder, wahrscheinlich aus kobaltdotiertem Eisenoxid. Die fehlende Rückseitenbeschichtung bei diesen Bändern ist auch dem Umstand geschuldet, dass es, wie schon geschrieben, für langsame Bandgeschwindigkeiten wie 9,5 cm/s gedacht ist.
BASF LPR 35 CR ist heute fast immer ein Fall für die Tonne. (EDIT: Stimmt nicht, siehe Beiträge weiter unten). Maxell XL-II und TDK SA 35 sind im Regelfall brauchbar.
Da es sich ab Ende der 70er abzeichnete, dass die Compact Cassette dem offenen Tonband den Rang ablaufen wird, gab es noch Versuche die Entwicklungen, die die Nachteile der Kassette gegenüber dem Tonband kompensierten, wie Typ 2 Bänder (Chromdioxid) oder Typ 3 Bänder (Ferrochrom), dem Tonband ebenfalls zu Gute kommen zu lassen. Beides waren allerdings recht kurzlebige Sackgassen, FeCr noch mehr wie EE. Die beiden sollte man auch nicht verwechseln, was öfter vorkommt. Ab Anfang der 80er Jahre spielte das Tonband für den Consumermarkt kaum noch eine Rolle.
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01.12.2025, 12:52
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.12.2025, 12:53 von djhoerbie.)
(01.12.2025, 10:29)alrac schrieb: Moin Hörbie,
nicht immer stimmen solche Angaben, die 636 kann kein EE
......
VG
Frank
Okay, wieder was gelernt
Aber was sagt dann bei der 636 der Tape Selector "Low Noise" und "Wide Range" aus? 
Ist das dann eher sowas wie Dolby?
Gruß
Hörbie
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War SONY nicht der einzige Hersteller, der FerroChrom-Tonbänder angeboten hat?
Grüße
Frank
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(01.12.2025, 12:52)djhoerbie schrieb: Aber was sagt dann bei der 636 der Tape Selector "Low Noise" und "Wide Range" aus? ...
nein, es gab die Low Noise Bänder, da gehörten z.B. die "ollen" Agfa und BASF zu und die "besseren", wie z.B. die Maxell ab UD-XL oder halt LPR 35...und Konsorten...
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Hallo Wayne,
Du schreibst, "BASF LPR 35 CR ist heute fast immer ein Fall für die Tonne."
Kannst Du das etwas spezifizieren ? Ich habe mehrere Bänder dieses Typs und ja- ich habe beim Durchlauf etwas stärkeren Abrieb festgestellt. Wobei- Abrieb ist nicht ganz richtig, sie stauben eher ein wenig. Sowas wie ein feiner Niederschlag schwarzen Pulvers.
Ansonsten aber nichts weiter, sie kleben nicht, schmieren die Bandführung nicht zu und lassen sich gut bespielen. Sie riechen "typisch", würde ich sagen, empfinde diesen Geruch aber eher als angenehm. So schön technisch...
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Hallo Frank,
ja, ich meine, die "Ferri-Chrome" oder (in Japan) "DUAD" Tapes von Sony waren für 'Spulengeräte m.E. die einzigen FeCr-Bänder, vielleicht gab es noch ein Wega-Pandant. Als Gerät konnte offenbar auch die UHER SG-631 mit einem FeCr-Umschalter aufwarten.
Zu Waynes geneigten Ausführungen kann ich noch die Entzerrungsunterschiede IEC-EE-FeCr beitragen:
Schöne Grüße
Frank
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(01.12.2025, 11:29)GDR 22 schrieb: Hallo,
bei allen diesen Betrachtungen sollte man eines nicht vergessen, wurde hier so explizit noch nicht erwähnt:
EE- Band wurde speziell für 9,5cm/s entwickelt ! Es sollte eine Klangqualität wie bei 19cm/s erreicht und somit der deutlich höhere Anschaffungspreis gerechtfertigt werden.
Ich hatte auf meiner TEAC X-1000 auch mal mit EE experimentiert (beide Sorten, Maxell und das BASF Echtchrom Band)und fand den Unterschied jetzt nicht berauschend.
Bei 19cm/s hört man ohnehin keinen Unterschied, Im Gegenteil, irgendein alter Test hatte dem Band sogar mal Nachteile bei 19cm/s bescheinigt, wurde hierzuforen auch in der grauen Vergangenheit schon einmal thematisiert.
Wer also ohnehin mit 19cm/s fährt (ja, ich mache das, obwohl die X-1000 ´ne 1/4 Spur Maschine ist), der kann auf EE locker verzichten..
Grüße, Rainer
Ich weiß nicht, ob es der war, den Du meinst, aber in der HiFi-Exklusiv 1982 01 wurden die mal getestet.
Beste Grüße
Arno
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Hier im Downloadbereich gibt es auch was dazu:
https://download.tonbandforum.de/index.p...echnik&
Viele Grüße
Andreas
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Interessanter Bericht, vielen Dank für den Link Andreas. Dann werde ich mal meine EE Bänder bei 9,5 cm testen.
VG
Frank
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(01.12.2025, 14:16)GDR 22 schrieb: Hallo Wayne,
Du schreibst, "BASF LPR 35 CR ist heute fast immer ein Fall für die Tonne."
Kannst Du das etwas spezifizieren ? Ich habe mehrere Bänder dieses Typs und ja- ich habe beim Durchlauf etwas stärkeren Abrieb festgestellt. Wobei- Abrieb ist nicht ganz richtig, sie stauben eher ein wenig. Sowas wie ein feiner Niederschlag schwarzen Pulvers.
Ansonsten aber nichts weiter, sie kleben nicht, schmieren die Bandführung nicht zu und lassen sich gut bespielen. Sie riechen "typisch", würde ich sagen, empfinde diesen Geruch aber eher als angenehm. So schön technisch... 
Ich hatte das irgendwie falsch in Erinnerung. Kann sein, dass das im Forum mal so kommuniziert wurde, ich finde aber jetzt tatsächlich keinen Beleg dafür, das LPR 35 CR generell ein Fall für die Tonne ist. Rückmeldungen sind generell wenig.
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