21.11.2005, 18:59
Nochmals langsam zum mitverfolgen für die, die in der Schaltungstechnik nicht so firm sind:
Matze fragt nach Maschinen "für hohe Dynamik". Er meint damit sicher Maschinen, die hohe Pegel verkraften, so daß man ein Band, daß sich stark durchmagnetisieren lässt (hoher magnetischer Fluss) auch tatsächlich so stark magnetisieren kann, ohne das vor dem Band die Geräteelektronik in den Seilen hängt. Habe ich das richtig verstanden?
Der Sinn der Frage ist mir trotzdem nicht ganz klar:
a) Meines Wissens ist ein Bandfluss von 514 nWb/m der höchste, in der Praxis vorkommende Wert. Man könnte mehr, aber man tut es nicht.
b) Viele der kursierenden Maschinen liegen erheblich darunter, ich sage mal von 180 nWb/m bis 320 nWb/m, wobei letzteres für ein Consumergerät ein eher hoher Wert ist. Für die A77 wird im Service-Manual ein Wert von 257 nWb/m genannt.
c) Die Frage ist also, ob es sinnvoll ist, auf einen höheren magnetischen Fluss einzumessen und ob der Rest der Maschine das verträgt. Um z. B. 514 nWb/m auf's Band zu bekommen, muss das Eingangssignal entsprechend verstärkt werden. Verträgt die Elektronik das? Sicher nicht bei jedem Gerät, bei einer A77 setze ich vorraus, daß sie es verträgt.
d) Werden die 514 nWb/m abgespielt, wird die nachgeschaltete Elektronik mit diesem hohen Pegel "angesteuert" und muss das vertragen. Letztendlich kommen hinten aber trotzdem nur 0,775V (Consumer) oder 1,55 V (Studio) heraus.
Jedes höhere Aussteuern wäre doch eine Abweichung von der gängigen Norm und von der gängigen Praxis mit der Konsequenz, daß das Band u. U. von anderen nicht verwendet werden kann. Im besten Fall ist es einfach nur zu laut, im schlimmsten Fall übersteuert es die wiedergebende Maschine oder klebt deren VU-Meter am Rechtsanschlag fest.
Für mich stellt sich einfach die Frage: Bei einer Akai xxx sind 180 nWb/m im SM angegeben. Ist es sinnvoll, diese Maschine auf z. B. 320 nWb/m einzumessen, sollte man das lieber bleiben lassen und wie kann man das testen?
Matze fragt nach Maschinen "für hohe Dynamik". Er meint damit sicher Maschinen, die hohe Pegel verkraften, so daß man ein Band, daß sich stark durchmagnetisieren lässt (hoher magnetischer Fluss) auch tatsächlich so stark magnetisieren kann, ohne das vor dem Band die Geräteelektronik in den Seilen hängt. Habe ich das richtig verstanden?
Der Sinn der Frage ist mir trotzdem nicht ganz klar:
a) Meines Wissens ist ein Bandfluss von 514 nWb/m der höchste, in der Praxis vorkommende Wert. Man könnte mehr, aber man tut es nicht.
b) Viele der kursierenden Maschinen liegen erheblich darunter, ich sage mal von 180 nWb/m bis 320 nWb/m, wobei letzteres für ein Consumergerät ein eher hoher Wert ist. Für die A77 wird im Service-Manual ein Wert von 257 nWb/m genannt.
c) Die Frage ist also, ob es sinnvoll ist, auf einen höheren magnetischen Fluss einzumessen und ob der Rest der Maschine das verträgt. Um z. B. 514 nWb/m auf's Band zu bekommen, muss das Eingangssignal entsprechend verstärkt werden. Verträgt die Elektronik das? Sicher nicht bei jedem Gerät, bei einer A77 setze ich vorraus, daß sie es verträgt.
d) Werden die 514 nWb/m abgespielt, wird die nachgeschaltete Elektronik mit diesem hohen Pegel "angesteuert" und muss das vertragen. Letztendlich kommen hinten aber trotzdem nur 0,775V (Consumer) oder 1,55 V (Studio) heraus.
Jedes höhere Aussteuern wäre doch eine Abweichung von der gängigen Norm und von der gängigen Praxis mit der Konsequenz, daß das Band u. U. von anderen nicht verwendet werden kann. Im besten Fall ist es einfach nur zu laut, im schlimmsten Fall übersteuert es die wiedergebende Maschine oder klebt deren VU-Meter am Rechtsanschlag fest.
Für mich stellt sich einfach die Frage: Bei einer Akai xxx sind 180 nWb/m im SM angegeben. Ist es sinnvoll, diese Maschine auf z. B. 320 nWb/m einzumessen, sollte man das lieber bleiben lassen und wie kann man das testen?
Michael(F)
