21.11.2005, 12:04
Zitat:Matze posteteAbteilung römisch 3: Studiogeräte.
Zitat:MichaelB posteteBei welchen Maschinen ist denn genug Reserve vorhanden?
Theoretisch würde das mit dem SM911 zwar hinkommen, dann wären aber keinerlei Reserven mehr vorhanden.
Die Ausgangsstufe der A77 hat schon bei normalem Pegel keine großen Reserven mehr. Die ASC fing bei +3 dB auf den VU Metern (nach dem Einmessen) schon leicht an zu clippen. Ich meine, wir reden hier über Pegel von 12 dB und mehr. Man sehe sich das einmal auf den VU Metern an, wie groß der Bereich ist. Denn die Aufsprechverstärker müssen diese Pegel ja auch schaffen.
In der M15 sitzen im NF Verstärker LM357. Das sind 4 Watt NF Verstärker. Bei Studer werden Gegentakt-Ausgangsstufen mit BD139/140 verwendet. Dieser NF Ausgang liefert problemlos ebenfalls einige Watt Ausgangsleistung. Diese Leistung ist aber auch nötig, damit der Ausgang entsprechend niederohmig ausgelegt werden kann. Mit diesen Schaltungen hast Du die Reserven, die Du brauchst. Die "normalen" Ausgangsschaltungen mit einem einzelnen Transistor oder auch mit Gegentakt-Kleinleistungstransistoren kommen vielleicht auf 100 bis 300 mWatt. Und das wesentlich hochohmiger ...
Hier mal die Studer Schaltung der A810/A820 Line Verstärker.
![[Bild: output.gif]](https://tonbandforum.de/bildupload/output.gif)
Gruß
Michael
