Studer A807 Allgemeinthread
#1
In Bezug auf die Frage, wie man bei der A807 ohne Spurwahltasten auf Input schalten kann:

Also es wurde ja schon gesagt, dass man den Kopfhörerausgang durch ziehen am Poti auf Vorband umschalten kann.
Man kann auch die ganze Maschine auf Input schalten. Dazu muss man aber das Einmessmenü starten. Dann kann man mit der "Tape Dump" Taste (diese ist doppel belegt) die Maschine auf Input schalten. 
Das hat aber einen keinen Nachteil: Wenn man sich vertippt, dann verhaut man die Einmessung der Maschine. Zudem wird da jedes Mal, wenn man das Einmessmenü startet und wieder beendet der EEprom beschrieben. Der hat ein eher endliches Leben. Darum wird der im normalen Betrieb nur nach dem Ausschalten der Maschine beschrieben. Der restliche Ablauf läuft über den Static RAM....

Was die Insertfunktion genau macht, weiß ich nicht. Die Taste allein bringt aber nichts, da für diese Funktion eine Zusatzbaugruppe gebraucht wird. Hab schon vier A807 in den Fingern gehabt, aber in keiner von denen war die Insert Baugruppe verbaut......
Zitieren
#2
Hallo Bernhard,

die Insert-Funktion stammt vom Videoschnitt. Damit wird zwischen einem definierten In- und Out- Punkt neues Material aufgezeichnet.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
Zitieren
#3
(18.11.2025, 21:32)bb_magnetophon schrieb: Das hat aber einen keinen Nachteil: Wenn man sich vertippt, dann verhaut man die Einmessung der Maschine. 

Na ja, dafür müsste man aber erst aus versehen die Einstellung ändern und dann auch noch auf speichern drücken. Wenn man das Menü einfach verlässt, wird nichts gespeichert.

Generell ist es sinnvoll, sich die Werte der Einmessung aufzuschreiben. So viele sind das ja auch nicht.

Gruß
Robert
Zitieren
#4
Die A807 lässt sich auch per RS232 auf Vorband schalten. Alle internen Umschalter (Mosfet-Schalter) sind bei allen Maschinenvarianten enthalten, es fehlen "nur" die Tasten auf dem Bedienfeld. Ich habe das in meiner IR-Fernbedienung umgesetzt, da kann ich mit 2 Tasten zwischen Input und Repro umschalten.

Die Insert Taste kann intern die Signale über zusätzliche Steckkarten laufen lassen oder eben nicht. Insert bezieht sich hier auf das Einschleifen von Zusatzhardware. Zwischen den Audioboard ist Platz für Zusatzkarten.
Das wurde z.B. bei einer "Mono-Karte" benutzt (dann wurde Insert in der Regel auch mit einem "Mono" Aufkleber überklebt). Oder die Zusatzkarten leiten das Signal über zusätzliche Stecker aus der Maschine aus und ein, um z.B. ein Rauschunterdrückungssystem einzuschleifen.

Viele Grüße
Volker
Zitieren
#5
Ich zitiere mich mal selbst aus dem anderen Thread:

"Vielen Dank für die Info.

Ich habe dann mal etwas gelesen......Insert dient zum Einschleifen in die Maschine. Damit lässt sich beispielsweise ein Rauschunterdrückungssystem einschleifen."


Bei 2-Kanal Geräten und bei Geräten mit Stereo Monitor Panelaufbau ist das standarmäßig verbaut. Bei Stereo Geräten kann die Option "Mono" dazugeordert werden. Mit oder ohne Testtongenerator. Dann hat die Taste die Bezeichnung "Mono". Bei Geräten, welche die Insert Hardware nicht verbaut haben ist die Funktion der Taste deaktiviert.

Thorsten
Eine solide Planung ist die Grundvoraussetzung einer gelungenen Improvisation
Zitieren
#6
Moin,
ich habe da mal eine Frage zum Mikrozella-Depotfett (ich habe bisher nur das Fliessfett verwendet). 

Wie wird das Depotfett appliziert? Gibt es etwas Besonderes zu beachten?

Vielen Dank!
Viele Grüße,
Hans-Volker
Zitieren
#7
Hallo Hans-Volker,

ich habe mal versucht, über die Internetseite von Klüber Informationen über dieses Depotfett zu bekommen. Das glaubt man nicht, die rücken ohne Registrierung keine Info über dieses Produkt raus. Der Firma scheint es zu gut zu gehen.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
Zitieren
#8
Also bei den Gleitlagermotoren habe ich bis jetzt zwei Ausführungen in der Hand gehabt.
- Filzring am oberen Lager (vollgesogen mit GLY2100)
- Oberes Lager (axialseitig) mit diesem Fett aufgefüllt. (ca 1~2mm) Da kommt dann wenn ich mich richtig erinnere noch ein Deckel drüber, wo die Welle durchgeht. Dieses Fett war immer eingetrocknet. Ich hab es rausgepult und das Lager mit Aceton geputzt. Dann mit GLY 2100 geölt und den Motor wieder zusammengebaut. Anschließend hab ich dann wieder eine kleine Menge von diesem Fett da drangespachtelt und noch einen kleinen Klecks von dem Öl dazugegeben. Das Fett hat ne ganz komische Konsistenz.
Vielleicht kann man es auch heiß machen und reinfließen lassen? Ds habe ich mich nicht getraut....

Generell zu dem GLY 2100 Öl: Ich hatte mal nen Motor der war mit PDP 65 geölt. Dieses habe ich entfernt und anschließend GLY 2100 dran gemacht. Wenn man die Welle von Hand dreht, so spürt man den Unterschied. Das GLY 2100 hat eine viel höhere Viskosität und ist fast schon gelartig. Das trägt zur Dämpfung im Lager bei.
Zitieren
#9
Prima, das hilft mir weiter. Bei mir gibt es diesen Fliessfett-getränkten Filzring, dann lasse ich das Depotfett in der Dose …
Viele Grüße,
Hans-Volker
Zitieren
#10
Auf der Website von Klüber gibt es eine lesenswerte Broschüre zum download (ohne Anmeldung).Da ist u.a. beschrieben, dass das Depotfett den Filzring ersetzt.
Viele Grüße,
Hans-Volker
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste