Suche: Tandberg TD 20a Wiedergabekopf gesucht
#1
Moin zusammen.
Vielleicht kann mir ja jemand von Euch helfen??
Ich benötige für eine Tandberg TD 20a einen Wiedergabekopf in 4-Spur , Viertelspur, Ausführung.
Leider ist der Kopf meiner Maschine hinüber. Bei ca. 10KHz hat er schon einen Abfall von ca. 8 dB.
Und an der Elektronik liegt es nicht, das habe ich schon geprüft...
Die Oberfläche des Kopfes sieht auch fürchterlich aus, richtig porös.


Habt schon mal vielen Dank.

Beste Grüße
Alfred
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#2
Ich kann zwar nicht mit einem Kopf aushelfen, aber um vorzubeugen, daß es jetzt wieder Stimmen gibt, welche behaupten, daß ein defekter TD20A Ferrit-Wiedergabekopf gar nicht möglich sei, dem sei mein erster Beitrag aus 2013 in diesem Forum ans Herz gelegt.

https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=14010

Exakt das gleiche Problem.
Damals konnte Herr Schmidt noch liefern. (Er war ebenfalls der Meinung, der Kopf könne nicht hinüber sein)

In dem Thread habe ich leider damals Bilder per http: verlinkt und nicht per https:, daher werden diese in manchen Browsern nicht mehr angezeigt, obwohl sie noch vorhanden sind.
Falls jemand die Bilder trotzdem sehen möchte, einfach direkt aufrufen
https://www.terhechte-edv.de/td20a.jpg
https://www.terhechte-edv.de/td20a_2.jpg
https://www.terhechte-edv.de/td20a_3.jpg
https://www.terhechte-edv.de/td20a_4.jpg
https://www.terhechte-edv.de/td20a_5.jpg

Die Links aus dem ersten Beitrag zu den anderen Threads funktionieren auch nicht mehr, daher hier nochmal
https://tonbandforum.de/showthread.php?tid=10841
https://tonbandforum.de/showthread.php?t...#pid121146

Der Aufnahmekopf wurde ja bereits von mehreren Personen (ich incl.) erfolgreich durch einen AKAI GX Kopf ersetzt.
https://tonbandforum.de/attachment.php?aid=65058

Vielleicht ist das mit dem Wiedergabekopf ebenfalls machbar.
https://www.ebay.de/itm/197660914088
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#3
Halb- oder Viertelspur?
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#4
Brille verlegt? Cool

Zitat:
"Ich benötige für eine Tandberg TD 20a einen Wiedergabekopf in 4-Spur , Viertelspur, Ausführung"
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#5
@hannholgi. Damit du nicht lange suchen musst, es wird ein Viertelspurkopf gesucht. Ansonsten kann ich nur bestätigen, dass die Ferrite-Köpfe gerne ausbrechen und die Oberfläche rau wird. Das hatte ich bei meiner Tandberg auch.
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#6
(18.11.2025, 10:16)AKRETA schrieb: @hannholgi. Damit du nicht lange suchen musst, es wird ein Viertelspurkopf gesucht.

Meinst du wirklich, Holgi braucht dazu noch weitere Hinweise ?
Ich denke eher nicht...
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#7
Hallo Jan,
Vielen lieben Dank.
Genau so wie es damals bei dir war ist es auch bei mir.
Nur habe ich leider nicht dieses breite Wissen um solche Tests wie du sie gemacht hattest durchzuführen.
Aber ich hatte die Gelegenheit den Wiedergabeverstärker probeweise gegen einen 100% funktionsfähigen tauschen zu können. Das Ergebnis war ebenfalls eine Wiedergabe fast ohne Höhen…
Und mittels eines Justierbandes konnte ich ebenfalls die Abweichung feststellen.

Leider habe ich keinen Akai Kopf zur Verfügung.
Und nur für einen Test möcht ich das Geld nicht ausgeben wollen.

Vielen Dank für Deine Unterstützung.

Beste Grüße 
Alfred
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#8
Moin hannoholgi,

Ich würde einen 4-Spur Kopf benötigen.

Ein Umbau auf Halbspur wäre auch in Ordnung.
Allerdings würde ich dann ja alle Köpfe benötigen, das würde eindeutig den Rahmen sprengen.
Die Maschine war ohnehin schon grenzwertig vom Zustand und dem nötigen Aufwand her.

Beste Grüße
Alfred
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#9
Ich habe einen Viertelspurkopf von einer 10 X. Ich weiß aber nicht, ob die kompatibel sind — optisch sind sie gleich.
Messwerte pro System: 

Impedanz bei 1 kHz: 5,2 kΩ (1,4 kΩ) 
Gleichstrom-R: 340 (170 Ω) 
Induktivität bei 1 kHz: ~ 890 (220 mH) 

Die Kopfwicklungen haben jeweils eine Anzapfung, also drei Lötpins pro Etage. 
In Klammern daher die Messwerte für die jeweils kleinere Wicklung. 

Die Typenbezeichnung des Kopfes (Klebeschildchen Oberseite) lautet 5606 P. 
Sollte das passen, kannst du den Kopf haben. 

LG
Holgi
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#10
Ich habe gerade den Gleichstrom-Widerstand bei meinem alten Wiedergabekopf (5480/P) durchgemessen und ermittle pro Spur ebenfalls 2 hintereinandergeschaltete Wicklungen à 94 Ohm.
Diese "Mittelanzapfung" wird aber nicht benutzt bei der TD20A. Der Kopf ist also an der gesamten Wicklung mit ca. 188 Ohm angeklemmt.
Wozu diese Doppelwicklung gut sein soll, erschließt sich mir nicht. Bislang hatte ich das gar nicht auf dem Schirm.
Im Schaltplan ist diese zusätzliche Anzapfung auch nicht ersichtlich.

edit:
die Induktivität kann ich mit meinem ELV Meßgerät leider nur bei 50Hz bestimmen. Sie liegt auf der gesamten Wicklung bei ca. 560mH
So groß wird der Unterschied aber nicht sein zu 1KHz
Eigentlich ist die Induktivität ja ein von der Frequenz unabhängiger Wert (in der Theorie)
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#11
Vielleicht ist die Mittelanzapfung fertigungstechnisch bedingt. Die goldenen Telefunken Consumer - Tonköpfe haben die nämlich auch alle (G435 usw.).

Gruß
Wenni
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#12
Hallo Alfred, ich habe gerade mit Jochen Schmidt Telefoniert, er will diese Woche noch nachsehen ob was vernünftiges da ist. 
Er hat ja nicht alles seinem Nachfolger übergeben. Er sagt mir Bescheid, ich schreibe dann hier.

Gruß - Theo
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#13
(18.11.2025, 14:33)Wenni schrieb: Vielleicht ist die Mittelanzapfung fertigungstechnisch bedingt. Die goldenen Telefunken Consumer - Tonköpfe haben die nämlich auch alle (G435 usw.).

Gruß
Wenni

Aber wozu rausgeführt und nicht angeschlossen?
Irgendeinen Grund müssen die 6 Lötpins ja haben.
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#14
Hallo in die Runde,

der Wiedergabekopf der 10X passt in die TD20 .... Ohne elektrische Änderungen am Playback-Amp !

Schon gemacht ....

beste Grüße

Christian
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#15
Andere elektrische Werte hat er aber trotzdem...
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#16
Hallo in die Runde,
vielen Dank für die rege Beteiligung...

Ich habe leider grad nicht die Möglichkeit den Kopf bei meiner 20a zu messen. Die Gute ist im Keller eingelagert...
Werde ich aber morgen mal versuchen.
Mal sehen was mein Tester ( TC1 ) für Werte anzeigen wird.

Und da Christian bestätigt das der Kopf passt würde ich mich mal darauf verlassen. 

Danke Theo das Du dich kümmerst.

Damit hätte ich dann zwei Optionen.

Vielen lieben Dank in die Runde.
beste Grüße
Alfred
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#17
Moin zusammen.

Hab den alten Kopf gemessen:
   


Und noch ein Bild der Oberfläche:
   

Das ganze sieht vielleicht nicht so schlimm aus, aber unter der Lupe sieht man sehr schön die Ausbrüche.


Auch hab ich mal in das Service Manual der 10x geschaut. Dort sind pro Kanal alle drei Anzapfungen der Wicklungen beschaltet…

Beste Grüße 
Alfred
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#18
(19.11.2025, 20:09)Bandfreund schrieb: Auch hab ich mal in das Service Manual der 10x geschaut. Dort sind pro Kanal alle drei Anzapfungen der Wicklungen beschaltet…

Dann siehst du was, was ich nicht sehe.
Hab ich Tomaten auf den Augen?


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#19
Guten Abend.
Es gibt da vielleicht doch verschiedene Versionen?
Die angehängten Auszüge sind aus einem 10 Xd Manual.

Das Foto ist von einer Maschine (10 Xd) eines Bekannten...

Beste Grüße
Fred


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
           
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#20
Tatsächlich, hier ist der mittlere Anschluß vorhanden und wird über die Abschirmung auf Masse gelegt.
Der Playback Amp hat zwei symmetrische Eingänge über einen Doppel FET. Ansonsten würde das keinen auch Sinn ergeben.
Das Layout wurde wohl gewählt um Brummeinstreuungen zu minimieren. Auf der Playback Amp Platine befindet sich auch ein "Hum Adjust" Trimmer. (Hum = Brummen)

Eigentlich steht das "D" bei 10XD ja für Dolby. Trotzdem ist da wohl so einiges anders.
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#21
Das Manual habe ich von HiFi engine.
Entweder gibt es da tatsächlich verschiedene Versionen oder es liegt an der Dolby Ausführung...
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#22
Wenigstens wissen wir jetzt, was es mit dem 3. Anschluß auf sich hat.
Interessant ist allerdings, daß dieser nicht bei allen Tandberg Geräten genutzt wird.
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#23
Hallo,

zur 10X und 10XD und Anschaltung Wiedergabekopf folgendes:

NUR 10X:

Hier wird der Wiedergabekopf wie in der TD20 angeschlossen, da die Anschaltung an den Playback-Amp hier "identisch" zu der der TD20 ist !

NUR 10XD:

Hier wird der identische Wiedergabekopf an einen anderen Playback-Amp angeschlossen, da die Dolby-Versionen der 10X hier den Kopf über Doppel-Fet's in der ersten Stufe Playback-Amp ankoppeln. Dieses dürfte der Dolby-Mimik geschuldet sein .....

Die "Verwirrung" beruht auf den Angaben in den Servicemanuals ......, da die beiden Modelle definitiv unterschiedliche Playback-Amp haben .....

beste Grüße

Christian
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#24
Ich werde dem Alfred jetzt den 10XD-Kopf schicken, wenn er aus dem Urlaub zurück ist. 
Wenn er passt (was ich vermute) behält er ihn, andernfalls bekomme ich ihn zurück. Meine TD20A hat einen einwandfreien WK und ich werde ihn wohl in den paar Jahren, die ich noch körperlich auf dieser Welt bleibe, nicht mehr brauchen.
Der AK ist schon lange durch einen Akai GX ersetzt... 

LG
Holgi
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#25
Hallo, hallo Holgi, das ist gut. Jochen wollte sich melden, hat er aber nicht. Wahrscheinlich vergessen.

Gruß - Theo
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#26
Hallo Holgi,

vielen lieben Dank nochmals.
Du bist mir wirklich eine große Hilfe...

Danke auch an Theo, auch wenn es nicht geklappt hat. Der gute Wille Zählt.

Ich werde dann nach Einbau des Kopfes von Holgi hier kurz berichten ob es denn nun geklappt hat.
So haben alle was davon.

Beste Grüße
Alfred
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#27
Hallo zusammen,

Nun wie angekündigt ein kurzes Update.

Der Kopf von Holgi ist nun schon einige Tage bei mir.
Allerdings hatte ich leider bisher nicht die Zeit ihn einzubauen.

Gerstern Abend hat es nun endlich geklappt, der Kopf ist drin.
Die Maschine klingt wieder wie sie soll.
Einstellungen konnte ich zwar noch nicht machen aber ich bin völlig begeistert und es kann ja nur noch besser werden…

Vielen Dank an euch alle und besonders an Holgi.

Beste Grüße 
Alfred
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#28
(22.11.2025, 11:13)hannoholgi schrieb: Meine TD20A hat einen einwandfreien WK
Der AK ist schon lange durch einen Akai GX ersetzt... 

LG
Holgi

Verstehe ich das richtig und man kann jeden Tonkopf durch einen einer anderen Firma ersetzen ?
Also als Beispiel Revox Köpfe eben durch Akai GX oder Sony F&F Köpfe ?
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#29
(13.12.2025, 14:29)Paulchen Panther schrieb: Verstehe ich das richtig und man kann jeden Tonkopf durch einen einer anderen Firma ersetzen ?
Also als Beispiel Revox Köpfe eben durch Akai GX oder Sony F&F Köpfe ?

Hallo Paul,

das geht nicht so einfach, wie sich das anhört. Ich gehe jetzt nicht auf die Probleme des mechanischen Einbaus eines "Fremd-" Tonkopfs ein, sondern auf die restlichen mechanischen und elektrischen Unterschiede. Die Spurbreite muss bei 3-Kopf Geräten zur Spurbreite des Aufnahme- oder Wiedergabekopfs passen, sonst kann beim Abspielen Rauschen erzeugt werden. Dann sollte der Widerstand und die Induktivität einer Wicklung des Fremdkopfs möglichst nahe bei den Werten des Originalkopfs liegen, damit keine Modifikationen der Elektronik erforderlich werden. Die Breite des Kopfspaltes spielt auch noch eine große Rolle, dieser Wert ist aber nicht für jeden Hersteller verfügbar, Aufnahme- oder Wiedergabeköpfe von 3-Kopf Geräten haben unterschiedliche Spaltbreiten. Bei fehlenden Werten sollte man darauf achten, daß die Köpfe für die gleichen Bandgeschwindigkeiten vorgesehen sind.

MfG, Tobias
Strom kann erst fließen, wenn Spannung anliegt
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