Servus zusammen,
als mir ein Nachbar heute anbot, folgende drei Blaupunkt Einzelkomponenten geschenkt zu bekommen, sagte ich natürlich nicht nein:
Es handelt sich um folgende Geräte:
Hier soll es aber um das C-1700 gehen, ein weitestgehend im Internet undokumentiertes Cassettendeck. Laut Typenschild ist es, wie ich es im Vorfeld schon vermutet habe, in Japan hergestellt worden:
Im Cassettendeck war beim Transport schon ein Rascheln zu hören, da hab ich erst mal mit dem Schlimmsten gerechnet - hat da eventuell schon jemand herumgebastelt und aufgegeben
Aufgemacht - und nein, das lose Etwas war nur der Plastikpulley, der den rechten Aufwickeldorn des rechten Laufwerks mit dem Bandzählwerk verbindet. Der Riemen ist der einzige, der sich komplett aufgelöst hat und der Pulley wird hier scheinbar nur durch den Riemen und Schaft im Zähler in Position gehalten. Reißt der Riemen, kann er nach hinten herausfallen.
Ansonsten sind noch alle Riemen intakt. Mal schauen, ob ich für den Zählwerksriemen Ersatz da habe, das Gerät funktioniert aber auch ohne. Autostopp hängt nämlich nicht am Zähler mit dran. Sollte ich den Riemen wechseln, wird hier bebildert und berichtet.
Die Innereien sehen wie folgt aus:
Die Laufwerke sind ganz schön plastikreich - ob das Deck so noch das nächste Jahrzehnt erreichen wird
Das linke Laufwerk hat außerdem das Problem, dass die Pause-Funktion nicht mehr ganz ein- und ausrastet, da muss man nachhelfen. Im besten Fall nur verharztes Fett, im Wurst-Case könnte das auch schon das erste Anzeichen auf Zahnradkaries sein.
Die beiden Laufwerke werden über sehr leichtgängige, aber immer noch vollmechanische Pianotasten gesteuert. Jedes Laufwerk hat seinen eigenen Motor und der läuft dauerhaft, sobald man das Gerät einschaltet. Das dauerhafte Laufen dient hier auch dazu, bei Funktionen wie bspw. "Pause" die Zahnräder in ihre entsprechende Position zu heben, das geschieht nicht durch die Pianotasten alleine und darum sind diese auch sehr leichtgängig.
Die Tonköpfe sind noch ganz gut in Schuss, das Gerät darf also weiterleben. Das Aufnahmelaufwerk hat natürlich einen elektromagnetischen Löschkopf und das linke Laufwerk, das nur abspielen kann, hat stattdessen ein weiteres Bandführungsbauteil an entsprechender Stelle. Weitere Bilder vom Laufwerk reiche ich eventuell noch nach.
Wahnsinn eigentlich, was die Leute alles so wegwerfen, damit könnte man in den Kleinanzeigen sicherlich noch einen Hunni bekommen, wenn man geduldig ist.... Alle Geräte verfügen über Cinch-Anschlüsse, an den Verstärker kann man also ohne Weiteres jeden 0815 Bluetooth-Adapter oder ein Klinkenkabel zur Modernisierung anschließen
als mir ein Nachbar heute anbot, folgende drei Blaupunkt Einzelkomponenten geschenkt zu bekommen, sagte ich natürlich nicht nein:
Es handelt sich um folgende Geräte:
- Blaupunkt A-5510 Stereo Vollverstärker mit Subsonicfilter, Loudness, Phono-Vorverstärker und den üblichen anderen Reglern
- Blaupunkt C-1700 Stereo Doppelcassetendeck mit Brot und Butter-Ausstattung
- Blaupunkt T-3610 UKW und MW Digitaltuner, in dem Fall mit weiß-rotem Vakuumfloureszenzdisplay und Senderspeichern
Hier soll es aber um das C-1700 gehen, ein weitestgehend im Internet undokumentiertes Cassettendeck. Laut Typenschild ist es, wie ich es im Vorfeld schon vermutet habe, in Japan hergestellt worden:
Im Cassettendeck war beim Transport schon ein Rascheln zu hören, da hab ich erst mal mit dem Schlimmsten gerechnet - hat da eventuell schon jemand herumgebastelt und aufgegeben
Aufgemacht - und nein, das lose Etwas war nur der Plastikpulley, der den rechten Aufwickeldorn des rechten Laufwerks mit dem Bandzählwerk verbindet. Der Riemen ist der einzige, der sich komplett aufgelöst hat und der Pulley wird hier scheinbar nur durch den Riemen und Schaft im Zähler in Position gehalten. Reißt der Riemen, kann er nach hinten herausfallen.
Ansonsten sind noch alle Riemen intakt. Mal schauen, ob ich für den Zählwerksriemen Ersatz da habe, das Gerät funktioniert aber auch ohne. Autostopp hängt nämlich nicht am Zähler mit dran. Sollte ich den Riemen wechseln, wird hier bebildert und berichtet.
Die Innereien sehen wie folgt aus:
Die Laufwerke sind ganz schön plastikreich - ob das Deck so noch das nächste Jahrzehnt erreichen wird
Das linke Laufwerk hat außerdem das Problem, dass die Pause-Funktion nicht mehr ganz ein- und ausrastet, da muss man nachhelfen. Im besten Fall nur verharztes Fett, im Wurst-Case könnte das auch schon das erste Anzeichen auf Zahnradkaries sein.Die beiden Laufwerke werden über sehr leichtgängige, aber immer noch vollmechanische Pianotasten gesteuert. Jedes Laufwerk hat seinen eigenen Motor und der läuft dauerhaft, sobald man das Gerät einschaltet. Das dauerhafte Laufen dient hier auch dazu, bei Funktionen wie bspw. "Pause" die Zahnräder in ihre entsprechende Position zu heben, das geschieht nicht durch die Pianotasten alleine und darum sind diese auch sehr leichtgängig.
Die Tonköpfe sind noch ganz gut in Schuss, das Gerät darf also weiterleben. Das Aufnahmelaufwerk hat natürlich einen elektromagnetischen Löschkopf und das linke Laufwerk, das nur abspielen kann, hat stattdessen ein weiteres Bandführungsbauteil an entsprechender Stelle. Weitere Bilder vom Laufwerk reiche ich eventuell noch nach.
Wahnsinn eigentlich, was die Leute alles so wegwerfen, damit könnte man in den Kleinanzeigen sicherlich noch einen Hunni bekommen, wenn man geduldig ist.... Alle Geräte verfügen über Cinch-Anschlüsse, an den Verstärker kann man also ohne Weiteres jeden 0815 Bluetooth-Adapter oder ein Klinkenkabel zur Modernisierung anschließen
Viele Grüße
Alex
We Sold our Souls to Rock 'N' Roll!
Alex
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