31.10.2025, 17:06 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.10.2025, 17:16 von Wicki 1968.)
Hallo Forengemeinde,
ich biete hier eine Teac X10 Bandmaschine an. Die Teac hat neue Andruckrollen, sowie neue Kondensatoren und Trimmer erhalten. Die Mechanik wurde von altem Fett befreit und neu gefettet. Eingemessen ist sie auf LPR 35 Band. Der Kopfspiegel ist gering. Die NAB-Adapter gehören mit dazu.
Preislich stelle ich mir 520 € vor.
Ich bevorzuge Abholung auf Grund des hohen Gewichts in Otzberg / Hessen. Bei Versand trägt der Käufer das Risiko.
Hier noch ein paar Bilder. Auf dem ersten Bild ist noch die alte Tonkopfabdeckung drauf, diese ist mittlerweile getauscht und auf dem zweiten Bild zu sehen.
02.11.2025, 10:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.11.2025, 10:49 von janbunke.)
Vielleicht liebäugelt Kuni auch mit einer 4-Kanal Maschine (Quadro) und mit "2-Spur" meint er nicht Halbspur, sondern Stereo.
sowas eben: https://www.hifi-wiki.de/index.php/Teac_A-3440
Hier dürfte allerdings mal etwas gründlicher geputzt werden.
(02.11.2025, 10:40)janbunke schrieb: Vielleicht liebäugelt Kuni auch mit einer 4-Kanal Maschine (Quadro) und mit "2-Spur" meint er nicht Halbspur, sondern Stereo.
sowas eben: https://www.hifi-wiki.de/index.php/Teac_A-3440
Hier dürfte allerdings mal etwas gründlicher geputzt werden.
Nein, Viertelsspur, was anderes hab ich nicht.
Gut, somit muß ich mein Nachdenken intensivieren
Zwei Fragen hätte ich:
Der von Jan gezeigte Bolzen in #6 ist das ein Bandabheber ?
Bei diesen Modellen von Teac (die ich nie live gesehen habe) bin ich mir immer unsicher gewesen, wie die Frontplatte beschaffen ist.
Die sehen ja immer nach vergilbtem Kunststoff aus. Auf Deinen Bildern meine ich aber eine circa 4mm starke Alu Frontplatte zu erkennen.
Ist das also eine Farbbeschichtung, Folie oder wie ist das ?
Kannst Du davon mal eine scharfe Nahaufnahme machen ?
02.11.2025, 17:43 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.11.2025, 17:46 von janbunke.)
Hallo Kuni,
der Bolzen ist ein Bandabheber. Da kommt das Band bei Play Betrieb nicht in Berührung mit.
Ich hatte die TEAC früher auch immer für einen Plastikbomber gehalten, was aber wohl nicht stimmt.
Ich nehme an, daß die Front aus eloxiertem Alu ist.
(02.11.2025, 17:40)Kuni schrieb: Bei diesen Modellen von Teac (die ich nie live gesehen habe) bin ich mir immer unsicher gewesen, wie die Frontplatte beschaffen ist.
Die sehen ja immer nach vergilbtem Kunststoff aus. Auf Deinen Bildern meine ich aber eine circa 4mm starke Alu Frontplatte zu erkennen.
Ist das also eine Farbbeschichtung, Folie oder wie ist das ?
Kannst Du davon mal eine scharfe Nahaufnahme machen ?
Ich meine an der Kante bei der seitlich fotografierten Maschine abgeplatzte Farbe zu erkennen. Wenn das nicht täuscht, wäre die Frontplatte eher lackiert. So, wie das für mich aussieht, wäre das nicht typisch für eloxiertes Material, aber ein Experte bin ich nicht...
(03.11.2025, 22:44)moxx schrieb: Die Fronten sind lackiert, Thomas - schrub ich doch schon.
Frank
Stimmt, du hast recht! Ich hatte mich hierauf bezogen und noch einmal nachgesehen - die Fotos sind, wenn man sie anklickt, eigentlich ganz gut aufgelöst. Hätte ich mir eigentlich sparen können... aber wer nicht lesen kann, muss eben selbst... oder so ähnlich ... hihi!
Sorry Kuni, deine Anfrage mit den Bildern hatte ich glatt überlesen. Es handelt sich in der Tat um eine lackierte Alufront. Die Farbe ist original. Den Bandheber werde ich noch reinigen.
Mit Thomas bin ich bezüglich der Maschine bereits in Kontakt. Freue mich über die rege Diskussion zur Teac.
wenn sie noch nicht vergeben ist, dann würde ich mich freuen wenn Du noch scharfe Detailfotos machen könntest von der Front, zB irgendwo neben den VUs osä. Es geht mir nicht um den Zustand, sondern ich würde gerne genauer sehen wollen wie das optisch aussieht.
Je nachdem wie das zu meinen anderen Geräten passt, würde ich sie dann uU nehmen.
Wie gesagt, nur wenn nicht schon anderweitig versprochen.
Mache ich dir, ich habe nämlich noch eine zweite X10. Die wollte ich eigentlich wegen des Capstanmotors aufheben, da der auch in meine RT-909 passt. Wenn die jemand möchte, darf sie auch gehen. Die hat ebenfalls neue Trimmer, Kondensatoren und Andruckrollen bekommen.
04.11.2025, 21:23 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.11.2025, 21:23 von Kuni.)
(04.11.2025, 13:47)Wicki 1968 schrieb: ich habe nämlich noch eine zweite X10. Die wollte ich eigentlich wegen des Capstanmotors aufheben, da der auch in meine RT-909 passt. Wenn die jemand möchte, darf sie auch gehen. Die hat ebenfalls neue Trimmer, Kondensatoren und Andruckrollen bekommen.
Vielleicht kannst Du auch noch kurz erklären, wie sich die beiden Unterscheiden ?
Preis, Optik, Zustand oder 1:1 wie die Bilder eingangs ?
ich habe heute mal bei X10 nebeneinander gestellt. Die Front ist wie bereits geklärt aus lackiertem Alu. Das Rückwärtige Gehäuse definitiv Plastik.
Worin unterscheiden sich die beiden nun. Die Maschine, die an Thomas geht hat einen höhere Seriennummer 44503. Die andere muss einen recht früher Version der X10 sein SN: 7001.
Die Bremsen bei der Maschine mit der Seriennummer 7001 sollten nochmal eingestellt werden. Dazu muss glaube die Front runter, was, bei den Dingern viel Arbeit bedeutet. Im Inneren konnte ich einen Änderung feststellen. Bei der Maschine mit der Seriennummer 7001 ist der R493 zum einstellen von Bias 2 verbaut. Bei der Maschine mit der SN 44503 ist dieser Trimmer durch einen Festwiderstand ersetzt worden. Ist ab Werk so, da hatte vor mir noch keine Hand angelegt. Bei Maschine 7001 ist die Tonkopfblende in einem schlechteren Zustand.
Hier mal noch ein paar Bilder. Ich habe versucht links die Maschine mit der SN 7001 zu platzieren und rechts die mit der SN 44503. Ob das mit der Darstellung so klappt, weiß ich nicht. Der Bandabhebstift ist mittlerweile gereinigt, zur besseren Unterscheidung hier noch das ursprüngliche Bild der 44503.
7001 44503
7001
7001
Wie gesagt, ich würde die Zweite mit der SN 7001 auch abgeben ebenfalls mit den NAB Adaptern, falls die jemand möchte.
Frontplatte runter ist bei der Teac der falsche Weg. Die Frontplatte ist das einzige was der Maschine Stabilität gibt. Im Prinzip ist alles von hinten oder vorne an die Frontplatte geschraubt. Vor dem unbedarften Lösen der Frontplatte selbst kann man nur warnen, dann hängt von hinten noch die halbe Maschine dran.
Eine völlig andere Konstruktion als bei anderen Maschinen üblich.
Nach Anlieferung, einem Plausch, einem Kaffee mit Croissant, hat's die X10 nun nebst der China Kelche auf den Tisch geschafft:
Das sieht an der Maschine mit den Kelchen richtig schick aus wie ich finde
Danke an dieser Stelle an Frank "Wicki 1968" für das Gerät und den Lieferservice ... sowie alle die mir das Teil in den Kopf geredet haben
Groß probiert hab ich noch nichts, aber mein erstes Fazit ist, daß die X10 auf Bildern viel mehr nach "Plastik" aussieht als in echt.
Sehr schwer und sehr solide Haptik ... like it
Alles richtig gemacht, Kuni! Die X10 unterscheidet sich in den wesentlichen elektr. Daten so gut wie nicht von ihren Nachfolgern X1000 und X2000 (...DBX und Halbspur mal aussen vorgelassen...). Wenn man sich also an die etwas ungewöhnliche Farbgestaltung gewöhnt hat, hat man ein gutes Gerät. Alles Weitere unterliegt ohnehin dem Zahn der Zeit und bedarf ggf. einer Revision. Wie bei jedem alten Bandgerät...
Gruß
Peter
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)
(05.12.2025, 07:23)PeZett schrieb: Alles Weitere unterliegt ohnehin dem Zahn der Zeit und bedarf ggf. einer Revision. Wie bei jedem alten Bandgerät...
Ich glaube, dass Frank hier einen guten Job gemacht hat. Oder, ich drücke es mal so aus: das Ding schnurrt und der Klang ist perfekt. Überrascht war ich etwas von der "Kopflastigkeit" des Geräts - das Gewicht ist vorne deutlich höher als hinten, was man beim Anheben merkt. Da wurde an der Front sicherlich nicht gekleckert.
Ich habe viel Spaß, so wie es meine im Moment rare Zeit erlaubt, an dem Gerät. Nun muss ich noch einen guten Platz suchen, wo die Teac dauerhaft stehen darf.
05.12.2025, 08:47 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.12.2025, 08:49 von Kuni.)
Ja, beim Anheben denkt man gleich "hoppala", zieht einseitig
Vielleicht fehlt ihr hinten das Gegengewicht des Stahlgehäuses ... dafür hat sie vorne die Füße überstehen, nicht daß ...
Seitdem ich mal eine A-2300SX hatte finde ich Teac richtig sympathisch. Design ist immer irgendwie "eigenartig" aber die Teile sind wie alte W123, laufen halt einfach.
Was mich als einziges stört und was mich damals die 2300 durch eine Tandberg 9141 hat ersetzen lassen ist, daß die TK Abdeckung geschraubt ist und man sie nicht einfach abziehen kann.
Anfangs hatte ich aber auch allerlei Tonbandmüll verwendet, auf den 18er Spulen habe ich immer noch das eine oder andere band was ganz leicht schmiert, aber auf den 26er Spulen ist nur noch Maxell und Münsterband drauf. Da muß die Abdeckung dann auch nicht so häufig runter.
Frank war so nett und hat mir die Teac noch auf LPR35 eingemessen, Frequenzgang ist erstaunlich
Der Frequenzschrieb ist ja mal aalglatt. Wow! Wenn es dir gelingt, deine Teac hoch genug zu stellen, dann kommst du gut von unten an die Tonköpfe ran. So halte ich es mit es auch mit meiner Akai GX620. Aber in meinem Verlies stehen natürlich auch Kellerregale (Ivar vom Ikea, dem Schrecklichen oder war's umgekehrt?). Da hat man alle Höhen zur Auswahl. Schön ist das zwar nicht, aber durchaus praktisch...