Beiträge: 48
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2025
14.10.2025, 16:25
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.10.2025, 16:26 von Christian_Mueller.)
Hallo!
Gibt es eigentlich außer den bekannten Sony Boliden WM-D6/D6C, WM-D3 (TC-D3) und WM-DC2 noch weitere Walkmen mit Line-Out Buchse und Dolby? Vielleicht irgendein Modell von AIWA?
vG
Chris
Beiträge: 1987
Themen: 115
Registriert seit: Jul 2006
Mir wäre keiner bekannt, aber die Line Outs taugen auch nix. Sowohl am D6C als auch am DC2 ist der Pegel so leise, dass man damit eigentlich nix ernsthaft anfangen kann. Für mich hat der Kopfhörerausgang immer besser funktioniert, WENN Mal die seltene Situation kam, dass ich das Gerät irgendwo an einen Verstärker anschliessen wollte, wozu auch?
Beiträge: 48
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2025
(14.10.2025, 20:27)DOSORDIE schrieb: Mir wäre keiner bekannt, aber die Line Outs taugen auch nix. Sowohl am D6C als auch am DC2 ist der Pegel so leise, dass man damit eigentlich nix ernsthaft anfangen kann. Für mich hat der Kopfhörerausgang immer besser funktioniert, WENN Mal die seltene Situation kam, dass ich das Gerät irgendwo an einen Verstärker anschliessen wollte, wozu auch?
Na wenn man kein gut funktionierendes Tapedeck mehr hat und mal vom Walkman am PC aufnehmen, oder ein altes Band über die Anlage wiedergeben will. Den geringen Pegel kann man ja entsprechend ausgleichen?! Kopfhörerausgänge kliingen via Kabel doch meist nervig...
vG
Chris
Beiträge: 1199
Themen: 49
Registriert seit: Sep 2014
Ich weiß ja nicht, ob ein Walkmann so die ideale Quelle ist, wenn man einen hochwertigen Inhalt digitalisieren will.
Für den genannten Zweck würde ich eher ein möglichst hochwertiges (3 Kopf / 3 Motors) Deck einsetzen.
Beiträge: 2969
Themen: 137
Registriert seit: Jul 2004
Hallo!
Ja, das würde ich auch sagen. Gerade für die besser ausgestatteten Walkmen, wozu oft welche mit Dolby und eigentlich immer mit Line-Out zählen, werden heute dermaßen hohe Kurse aufgerufen, dass man da locker ein, wenn nicht sogar mehrere, gute Drei-Kopf-Decks bekommt, die für den genannten Einsatzzweck deutlich besser geeignet und im Regelfall auch technisch besser sind. Zusätzlich lassen sich stationäre Geräte auch viel einfacher warten, wenn es mal Probleme gibt.
Es werden heute ja sogar Walkman-ähnliche Geräte explizit zur Kassettendigitalisierung verkauft, die taugen halt absolut überhaupt nichts.
Eine Kompromisslösung wären vielleicht Tisch-Geräte, wobei hier auch hochwertige Geräte selten sind und diese dann auch wieder teuer. Auch waren die eher in den 70ern Mode, wodurch nur Dolby B vorhanden ist. Als Kandidat fällt mir hier ein Akai GXC-325D ein, gibt auch noch andere, wie Marantz CP-230/430, das sind aber Exoten und entsprechend teuer.
Beiträge: 5654
Themen: 29
Registriert seit: Jul 2006
Für den Zweck tut es auch ein einfaches Zweikopf-Deck von den üblichen Verdächtigen (Denon, Pioneer, Sony, Technics, Yamaha...) aus den mittleren 80ern bis mittleren 90ern. Der Mehrwert des dritten Kopfs ist doch vor allem beim Aufnehmen gegeben. Die Geräte sind relativ günstig zu bekommen, Line Out und Dolby B/C haben die alle, Yamahas sogar meistens noch Play Trim. Wichtiger als die Ausstattung oder das genaue Modell ist der Zustand, müde Gummiteile wie Riemen und Andruckrollen lassen sich bei den einfacheren Geräten auch einfacher tauschen.
Viele Grüße,
Martin
Beiträge: 1987
Themen: 115
Registriert seit: Jul 2006
Ja würde ich auch so sehen. Ein gutes 2 Kopf Deck ist einem 3 Kopf Deck schon sehr nah, da sind 2 bis 3 dB Dynamikunterschied und manchmal ein paar kHz weniger im Hochton wo es keinen juckt. Play Trim hat für mich nie richtig funktioniert. Das würde ich eher mit der DDi Software machen, wo man Dolby B und C emulieren und die Parameter einzeln anpassen kann wenn z.B. Chromcassetten an Pegel verloren haben. Single Capstan Decks sind grad bei Fremdaufnahmen in der Azimut Stabilität den Doppelcapstanen sogar überlegen und wenn man es ganz richtig machen will sollte man vorm digitalisieren auch den Azimut auf die zu digitalisierende Cassette optimieren. Dafür ist ein Walkman denkbar ungeeignet.
@Christian_Mueller, ich denk du wolltest dir einen Fiio CP 13 kaufen?
Beiträge: 48
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2025
@DOSORDIE: Nein, ich wollte auf einen CP15 warten, wenn dieser gut ausgestattet ist. Scheint aber nichts mehr zu kommen, bzw. gibt es keinerlei Infos mehr.
Danke für die vielen Vorschläge! Ich will nicht großartig beginnen Kassetten zu digitalisieren, da längst das Allermeiste gut abgesichert auf MDs und auf HDDs/Smartphones liegt. Zwei Aufnahmen hatte ich leider übersteuert und kann diese jetzt nicht verbessern, da mein AKAI GX-95 kaputt ist und mein JVC KD-V6 zu langsam spielt bzw. klanglich nicht mehr optimal abliefert.
Einen Walkman wollte ich mir schon länger holen und wenn dieser dann einen Line-Out Ausgang besitzen würde, hätte man hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können.
Bedauerlich, dass es keinen, z.B. AIWA Walkman mit Dolby C und Line-Out, für einen schmalen Taler gibt. Der WM-D6C ist sehr groß und für einen DC2 müsste man, in gutem Zustand, sogar noch wesentlich mehr berappen, als für einen D6C...
vG
Chris
Beiträge: 1987
Themen: 115
Registriert seit: Jul 2006
Den DC2 muss man erst mal wieder vollständig zum Laufen bringen. Der WM D6C ist gefährdet, weil die Motor ICs dort gerne abrauchen. Erst später hat Sony einen Spannungsbegrenzer eingebaut, man muss also Glück haben und ein späteres Modell erwischen. Wer aber nicht selbst basteln kann/will für den ist das Alles nix, denn sowohl D6C als auch DC2 brauchen diverse neue Teile damit sie laufen und müssen auch dementsprechend justiert werden. Mit der bloßen Anschaffung kaufst du dir hier nur noch ein zusätzliches kaputtes Gerät für viel Geld, mit dem du keinen Spass haben wirst.
Die Gerüchte aus den Foren für den CP15 lagen bei "Nicht vor November diesen Jahres, eher später…", da wird bestimmt was kommen, aber nicht in den nächsten paar Wochen und wahrscheinlich auch dieses Jahr nicht mehr.
Ansonsten hab ich immer noch den DD II übrig… Zum Digitalisieren würde ich aber trotzdem ein Cassettendeck empfehlen. Walkmans haben einen viel fragileren Bandlauf, wodurch das Band nicht so stabil abgespielt wird, Dropouts und kleine Unebenheiten kommen da viel stärker zur Geltung als auf einem massiven, größeren Laufwerk. Der Witz ist ja du hast eigentlich ganz gute Geräte, die du nur reparieren müsstest. Es wird nicht besser wenn du dir genau so alte Geräte gebraucht kaufst und hoffst dass sie zufällig noch funktionieren, wie nach dem Auspacken.
Es gibt genug AIWAs mit Dolby C die man günstig kriegt. Der HS PC202 z.B. Ich mag ihn nicht. Falldown bei 50 Hz ist halt nicht so doll. Der Mechanismus ist super solide und läuft vermutlich bis in alle Ewigkeit. Neue Andruckrollen und Riemen braucht aber auch der. Du kannst es Drehen und Wenden, der Schwenk auf ein anderes Gerät ändert nicht den Fakt, dass die alle Uralt sind, selbst wenn man sie im Original Karton kauft. Da kannst du jetzt noch Jahre spekulieren. Und wenn Dolby C was in den meisten Fällen bei alten Bändern eh nicht mehr gut funktioniert immer noch das Hauptmerkmal ist musst du entweder bereit sein sehr viel Geld auszugeben und dann noch mal Geld in eine Reparatur zu investieren von der dir keiner garantieren kann, dass sie gut verläuft oder du überdenkst deine Prioritäten. Denn ein Fiio CP15 wird nicht mal Dolby B haben, wir können froh sein, wenn er Typ II Cassetten richtig entzerrt.
Und wie gesagt: Der Line vom D6C bzw. DC2 hat nur den Vorteil, dass er nicht noch mal durch die Endstufe verstärkt wird sondern direkt am Preamp abgegriffen wird, dadurch ist aber der Pegel so leise, dass viele Soundkarten Probleme haben werden davon überhaupt ein brauchbar lautes Signal abzugreifen, deshalb habe ich immer den Kopfhörerausgang benutzt, der hatte einfach mehr Power und klang nicht hörbar schlechter. Das Bisschen Rauschen liegt eh unter dem Noise Floor der Cassette. Also was Bringts?
Beiträge: 48
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2025
Danke für die erneut interessanten Fakten! Man müsste eben einen gewarteten WM-D Walkman mit Tonausgang in der Bucht holen. Da gibt es mehrere Anbieter, welche mit Sicherheit gut instandgesetzte Boliden anbieten. Meine Soundkarte kann auch die leisesten Signale leicht digitalisieren, kann mir nicht vorstellen, dass man bei einer Line-Out Buchse, welche in Ordnung ist, kaum was hört.
Letztens war wieder ein gewarteter D6C im Angebot. Diese kosten zwar immer über 600 Euro, sind dann aber nach spätestens 3-4 Tagen gleich wieder verkauft. Das Dolby C Thema hatten wir schon, da wäre dann ein Play Trim Deck von Yamaha oder NAD sicher die beste Wahl, für lediglich zwei Kassetten zur Absicherung allerdings weit übertrieben.
Genau ein solcher HS PC202 war letztens gewartet für unter 200 Euro in der Bucht und gleich wieder weg. Aber auch der hat natürlich keinen Line-Out. Ideal wäre ein DC2, der Dolby C und den Ausgang hat, allerdings wäre dann ein gewartetes Yamaha Deck mit Play Trim und ein instand gesetzter D6C auch nicht teurer.
In Summe muss man schon sagen, dass die ganze Situation der Audiokassette eine Katastrophe ist und man der Industrie schon den Vorwurf der Ignoranz machen muss. Bei dem was auch auf anderen Gebieten heutzutage geboten wird, braucht sich kein Mensch wundern warum die Hi-Fi Branche generell in solchen Schwierigkeiten steckt...
Wenn man auf chinesische Unternehmen wie Fiio angewiesen ist um vielleicht irgendwann wieder einen brauchbaren Walkman zu bekommen, so ist das nichts anderes als ein Armutszeugnis. Aber auch hier tut sich im Moment gar nichts. Ob der Nachfolger des CP13 eine Rauschunterdrückung bekommen wird steht, soweit ich das bisher mitbekommen habe, noch in den Sternen. Aufnahmen soll er können und eine Entzerrung für Chrom/Metal Tapes soll er angeblich auch erhalten, ein Release-Datum und neuere (als monate-alte) Infos gibt es nicht. Vielleicht kommt dann am Ende gar nichts....
vG
Chris
Beiträge: 1987
Themen: 115
Registriert seit: Jul 2006
Play Trim bringt aber auch nur was, wenn der Gesamtpegel nicht abgesunken ist und nur der Hochton teil gelöscht ist oder eben ein leichter Azimutfehler vorliegt. Aus meiner Erfahrung heraus hat Play Trim den Sound immer nur verschlimmbessert. Wenn ich bei so ollen Cassetten den Play Trip Regler voll aufgedreht habe hat das Dolby trotzdem noch gepumpt und das Rauschen war lauter, als ohne Dolby.
Mit der DDi Software kann man Dolby B und C in beide Richtungen emulieren und auf alle Parameter zugreifen. Das Deck mit dem man digitalisiert muss dafür nur eine gute Wiedergabe OHNE Dolby können. Die digitalisierte Aufnahme lädst du dann in das DDi Tool und dann kannst du so lange an den Parametern drehen, bis der Sound mit emuliertem Dolby wieder passt. Ein perfekt justierter Walkman DC2 bringt dir z.B. gar nix, wenn der Azimut der Cassette ein Bisschen daneben hängt, diese bei der Aufnahme nicht korrekt eingemessen war oder schlecht gealtert ist, zumal unterschiedliche Cassettendecks sowieso nie so 100%ig nach IEC arbeiten und die sich ja auch 2 mal geändert hat, zusätzlich gab es bis in die frühen 80er auch noch Recorder die nach DIN Norm arbeiteten und wieder eine andere Kennlinie hatten. Es gab immer Geräte, die mehr oder weniger kompatibel zueinander waren. Ich hatte einen Kumpel mit nem Technics 3 Kopf Deck und ich hatte ein GX 75 von AKAI. Seine Bänder klangen bei mir dumpfer und Dolby ging nicht richtig. Andersrum klangen meine Aufnahmen bei ihm irgendwie schriller.
Einen minimalen Azimutfehler kann man digital abgleichen, dafür gibt es Plugins, dazu muss die Abweichung konstant sein, das ist dann hinterher nicht mehr hörbar. Ist sie aber stärker und man hat Fading bekommt man das im Nachgang nicht mehr weg. Deshalb sollte man für sowas ein Gerät haben, das man nicht mehr unbedingt braucht und wo es klar geht mal am Tonkopf zu drehen. Ich habe alte ORWO Cassetten, da sind Radioaufnahmen drauf. Der DDR Rundfunk hat früher viel Musik gespielt, die es nicht auf Tonträgern gibt. Wenn ich da was entdecke, was mir gefällt habe ich keine andere Wahl als das von dort aus zu digitalisieren. Die Aufnahmen sind an sich nicht schlecht, aber der Azimut ist so daneben, dass sich das katastrophal anhört. Wenn du dir also einen gewarteten D6C für 600 Euro kaufst, der voll auf Specs kommt und wo der Azimut perfekt justiert ist und du dann so ein Band digitalisieren willst nützt dir das ganze Gerät nix, es sei denn du investierst noch mal 50 Euro in Messcassetten, drehst am Tonkopf um deine Bänder vernünftig auf den Computer zu kriegen und stellst dann wieder nach Messcassetten ein…
Nee natürlich ist der Line Out nicht so leise, dass an der Soundkarte nichts mehr ankommt aber er ist auch nicht so laut, wie ein normaler Hochpegelausgang. Er ist schon suboptimal leise, glaub mir. Er ist so leise, dass man das Potential eines normalen HiFi Verstärkers daran nicht voll ausreizen kann und wenn du leise Cassetten hast könnte es unter Umständen passieren, dass du beim Normalisieren Dreck verstärkst, den du über den Kopfhörerausgang nicht hättest, weil der deutlich lauter ist.
Dolby C bringt dir in dem Kontext jedenfalls überhaupt nix, nur wenn du ernsthaft wieder Cassetten hören willst und Neue aufnimmst, die dann auch dementsprechend gut klingen und wie ich schon sehr oft sagte: Die Priorität ist die Falsche, weil der Line Out in dem Fall keine Qualitätsverbesserung bringt und das Dolby bei alten Aufnahmen eh nicht richtig funktioniert.
Und was ich auch schon oft sagte: Die meisten Walkmans haben einen verfrühten Falldown, den man idR hört. Es fehlt also immer was im Bass. Es ist viel einfacher ein günstiges Mittelklasse Cassettendeck mit einem Frequenzgang bis unter 30 Hz zu finden, als einen Walkman. Dazu kommt immer der erhöhte W&F, der eigentlich alle Geräte betrifft bis auf die DDs und ein paar wenige andere Ausnahmen. Gleichlaufwerte bei den Aiwas unter 0,12% Wirst du nicht finden und das ist dann schon sehr gut. Ein durchschnittliches HiFi Cassettendeck schafft aber eigentlich immer so um die 0,07% oder besser. Also was bringt dann son Super Duper Dolby C Walkman, wenn du Falldown unter 50 Hz hast, W&F von 0,1% und mehr, schlechten Azimut wegen Autoreverse, Kanalungleichheiten zwischen Vor und Rückseite?!
Eine eierlegende Wollmilchsau, wie du sie offenbar seit Jahren suchst gibt es nicht, gleichzeitig willst du dich aber scheinbar auch nicht mit der Technik auseinandersetzen und spekulierst dann aber doch wieder ob du 600 Euro für einen WM D6C ausgeben sollst, wo du dir auch nicht sicher sein kannst, ob derjenige nicht nur das Nötigste gemacht hat. Wenn ich sowas wie bei diesem größenwahnsinnigen Typen von der "Walkman Klinik" lese, wird mir echt anders. Da wird dann ein Walkman DD für 1000 Euro verkauft und auf der Homepage stellt der sich als der absolute Profi dar, dann stehen da aber Dinge wie "Wenn es notwendig ist, wird die Andruckrolle ausgetauscht…". Entschuldigung, aber das erwarte ich einfach, wenn ich ein Gerät für 1000 Euro kaufe, das angeblich "voll restauriert" ist und dummerweise lese ich sowas immer und immer wieder bei diesen ganzen dubiosen Ebay Sellern und wenn man dann ne Frage stellt werden die ganz schnell kackig oder arrogant, wenn sie merken, dass man sich vielleicht ein Bisschen aus kennt.
Ich kanns immer nur wieder sagen: Das GX95 ist im Alter leider häufig eine fürchterliche Diva, die sich möglicherweise nicht mehr in Gang setzen lässt wie man es gern hätte, aber mit dem JVC hast du ein Rock Solid Deck vor deiner Nase stehen, das mit dem Austausch von ein paar Gummiteilen, Justage und Reinigungsarbeiten hervorragend performt, wenn die Elektronik nicht im Eimer ist.
Ich verstehe ich dich irgendwie nicht so richtig.
Beiträge: 48
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2025
WM-D6C Modellreihen:
0-180000.....................erste Version mit amorphem Laser-gefertigtem-Tonkopf (PA-259-3602A), aber kompliziert anfälliger Technik und vielen Kabeln.
180000-267200..........zweite Version mit verändertem Tonkopf (35711), aber immer noch amorph.
267201-......................dritte Version mit neuem, verschleißanfälligerem Tonkopf (35712) dafür zuverlässiger und langlebiger.
WM-D6C serial numbers and more
Beim WM-D6C erkennt man die spätesten Modelle auch von außen, wo am unteren Rand links das Quartz Logo zu sehen und CAPSTAN SERVO daneben steht, während bei den älteren Modellen noch AMORPHOUS HEAD abgedruckt ist...?
Also bessere, zuverlässigere Technik, aber schlechterer Tonkopf. Richtig?
vG
Chris
Beiträge: 48
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2025
Dem Gentleman von der Walkman Klinik in der Schweiz würde ich nur was abkaufen, wenn es eine 2-jährige Garantie gäbe. Ansonsten ist er deutlich teurer als die entsprechenden Anbieter in der Bucht, welche sicher keinen schlechteren Job machen.
Einen Walkman will ich mir früher oder später ohnehin holen. Dolby C wäre, wie Du selbst sagst nur sinnvoll, wenn wieder neue Kassetten aufgenommen werden würden. Gute neue Bänder kosten im Moment viel zu viel, das könnte sich jedoch schnell ändern, wenn REVOX (wie angekündigt) mit Neukassetten an den Start geht.
Das JVC Deck in Reparatur zu geben zahlt sich nicht aus, da vermutlich auch die Aufnahmesektion was hat und es am Pegelregler einen ordentlichen Wackelkontakt gibt.
Ich suche nicht seit Jahren einen Walkman, sondern seit ca. einem Jahr sehe ich mir den Markt sehr genau an, was großen Spaß macht und extrem interessant ist. Schließlich hab ich alles Wichtige auf LP und CD/digital, was ohnehin jederzeit wiedergegeben werden kann. Fazit: Ich habs nicht eilig...
vG
Chris
Beiträge: 48
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2025
Also das mit den Angaben von stereotogo, was die Seriennummern des WM-D6C betrifft, kann nicht ganz stimmen. Ich hab auf meinen alten Screenshots zwei Modelle mit weit über 280000 gefunden, die beide den AMORPHOUS HEAD Schriftzug aufweisen und mindestes einer hat auch den 35711 Tonkopf verbaut. Mit ziemlicher Sicherheit stimmt also die 267201 Angabe nicht...
Beiträge: 1987
Themen: 115
Registriert seit: Jul 2006
Die Tonköpfe sind in ihren Specs kaum unterschiedlich. Ich habe den Amorphen Kopf des D6C im DD 33. Ich habe dort einen leichten Höhenzuwachs, der Frequenzgang ist aber weitgehend gleich mit dem originalen. Die Höhenanhebung kommt durch die abweichende Induktivität. Insofern kannst du mit einem weicheren Kopf gleiche Ergebnisse erzielen, nur die Lebensdauer ist eben geringer. Andersherum sagt die Härte des Kopfes nicht direkt etwas über seine technischen Specs aus. Hinzu kommt, dass nirgendwo eindeutig steht, dass der spätere Kopf weniger langlebig ist, als der Alte, nur weil er nicht "amorph" ist. Für mich klingt das eher als würde das spekuliert. Allerdings macht es schon Sinn die Produktionskosten für ein auslaufendes Modell zu deckeln.
Mein WM D6C hat die 161796 und so einen 35711 Kopf.
Bei Tapeheads habe ich dazu Folgendes gefunden:
History of the Sony Walkman WM-D6C. Compiled from postings on Stereo2Go and tapeheads forums, as well as eBay listings of units for sale. February 1984: Original Sony Walkman WM-D6C released. Amorphous "pointy" parabolic PA259-3602A head marked "Japan", with screws on the side. Some say the earliest ones with parabollic head are the most desirable. Brown/green phenolic PC boards 1-611-494-11 with through-hole components. X-3305-830-1 Motor. Yellow indicators for Tape Type and Dolby NR Yellow Roman numerals for Tape Type; Only Sony logo on the leather case. Tape drive mechanism MT-D6C-20.
January 1985: Generation 2: Supplement 1 notes Dolby chip change from CX20068 to CX 20218, as well as surrounding component value changes. PCB now -12. Serial # range undetermined.
Mid 1986: Generation 3: Change from "pointy" parabolic to rounded head 35711 @ ~serial # 72000.
Spring 1988: Change to Dolby sticker color from white (silver) to black ~ serial # 117,000.
March 1994: Generation 4: Supplement 2 at ~ serial # 267,201 notes change to double-sided green glass epoxy PCB 1-651-545-11 with SMD components. Muting modules and EQ modules and DC-DC converter are part of the PCB, a lot less wires. Change to 1-541-851-11 motor.
April 1996: Service Bulletin 395 issued. The motor was changed from X-3305-830-1 to X-3370-805-1. There are some component changes and the addition of a resistor and capacitor.
April 1999: Supplement 3 shows two resistor values were changed to lower the headphones maximum output to make a French model.
June 2001: Generation 5: Supplement 4 shows main PCB changed to 1-651-545-14; motor drive servo circuit redesigned with servo IC CX069A. The servo controller is now a smaller 8 pin IC and is protected which is switched by several other transistors and a MOSFET, to prevent damage. Comparator IC added. Change to Dolby IC #2002176. Rev. 1.1 service manual was issued.
Generation 6: Change to permalloy head 35712 in serial #s ~510xxx and above. Marking "amorphous head" on the case is no longer present (date undetermined); however, only later units had the “amorphous head” script removed from the badge on the front of the machine so it cannot be used as a reliable guide to which type is fitted.
2002: WM-D6C production discontinued.
Es gibt also nur ganz Wenige Modelle, die das betrifft, weil das kurz vor Ende war. Da müsstest du schon ein Gerät aus dem Herbst 2001 erwischen und das ist eher unwahrscheinlich.
Das was dem Urkopf da von Manchen angedichtet wird vonwegen da wäre irgendwas "luftiger", "analoger" oder sonstwas halte ich für ziemlichen Bullshit.
Also wenn du dir nicht mal zutraust ne Dose Kontaktspray zu kaufen und damit den Pegelregler deines JVCs zu reinigen, es aufzuschrauben und evtl. noch was in den Aufnahmeschalter zu sprühen, den ein paar mal hin und her zu bewegen und dann zu gucken ob die Aufnahme soweit funktioniert, kann man dir echt nicht helfen. Aber zu spekulieren, dass das nicht lohnt und stattdessen für 600 Euro einen Walkman zu kaufen von dem du auch nicht weißt, ob das Alles so 100% ist find ich schon wirklich merkwürdig. Für mich klingt das nach relativ einfach zu behebenden Fehlern und selbst wenn ein paar Elkos im Aufnahmezweig platt sind wird dir sicher Jemand im Forum helfen, das günstig zu reparieren.
Beiträge: 57
Themen: 4
Registriert seit: Jul 2022
Der Panasonic DCC-Walkman RQ-DP7 und der baugleiche Philips haben auch einen Line-Ausgang, aber nur Dolby B. Der Gleichlauf ist wie bei vielen anderen Walkmans mit 0,3% sehr mäßig.
Ansonsten kann ich DOSORDIE nur beipflichten. Es gibt genügend Decks, die einen voll funktionierenden Sony WM-D6C an die Wand spielen. Akai und JVC Decks lassen sich doch problemlos reparieren. Beim GX95 sind doch sicher nur die Andruckrollen-Arme verharzt, die Andruckrolle, der Idler und die Riemen defekt. Mehr ist da meistens nicht zu machen.
Beiträge: 1987
Themen: 115
Registriert seit: Jul 2006
Beim GX 75/95 kommts auf die Revision an. Ich habe mit meinem Gerät massive Probleme und nachdem ich so viel Geld da rein gesteckt habe, ist das eigentlich ein wirtschaftlicher Totalschaden. Wenn es läuft ist das ein tolles Deck. Ich liebe die Trägheit und Übersichtlichkeit der Pegelanzeige, die Anordnung der Tasten usw. Besser geht es kaum. Aber es hat auch Nachteile - auch bei voller Funktion. Die GX Köpfe mögen viele Bänder scheinbar nicht. Mit meinen anderen Decks kann ich plötzlich Bänder ohne Dropouts bespielen, wo ich beim AKAI dachte, die sind eigentlich ein Fall für die Tonne.
So einen DCC Walkman hatte ich mal, der Klang war auch bei analogen Cassetten wirklich sehr sehr gut, an den Gleichlauf kann ich mich nicht mehr erinnern, damals hab ich sowas noch nicht messen können, aber ich erinnere mich, dass das Anti Rolling sehr gut war, was wohl auch wichtig für das genaue Auslesen des digitalen Streams bei DCC war. Ich kann mich nämlich daran erinnern, dass es selten mal einen Aussetzer gab, wenn das Gerät in Bewegung war. Die sind aber auch schwierig zu betreiben, weil sie einen speziellen Bleiakku brauchen und sie sind ziemlich groß und unhandlich.
Beiträge: 48
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2025
Gestern, 11:18
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 11:26 von Christian_Mueller.)
(Gestern, 07:39)DOSORDIE schrieb: Die GX Köpfe mögen viele Bänder scheinbar nicht. Mit meinen anderen Decks kann ich plötzlich Bänder ohne Dropouts bespielen, wo ich beim AKAI dachte, die sind eigentlich ein Fall für die Tonne.
So einen DCC Walkman hatte ich mal, der Klang war auch bei analogen Cassetten wirklich sehr sehr gut, an den Gleichlauf kann ich mich nicht mehr erinnern, damals hab ich sowas noch nicht messen können, aber ich erinnere mich, dass das Anti Rolling sehr gut war, was wohl auch wichtig für das genaue Auslesen des digitalen Streams bei DCC war. Ich kann mich nämlich daran erinnern, dass es selten mal einen Aussetzer gab, wenn das Gerät in Bewegung war. Die sind aber auch schwierig zu betreiben, weil sie einen speziellen Bleiakku brauchen und sie sind ziemlich groß und unhandlich.
Die superharten GX Tonköpfe sind nicht so anpassungsfähig, wie sämtliche andere Modelle, dafür halten sie halt ewig. Das GX95 war eine Prima Ballerina, als es noch funktionierte. Leichteste Band-Wellen verursachten bereits Drop-outs, die auf den anderen Decks nicht hörbar waren. War das Band in erstklassigem Zustand dann waren die Aufnahmen und die Wiedergabe natürlich erstklassig.
Von den DCC Portables war nicht gerade eine besonders langlebige Zuverlässigkeit, was die Motoren anlangt, zu hören.
Mit meinem KD-V6 hab ich schon sehr lange Schwierigkeiten. War ja auch schon mal in Reparatur, weil keine Bänder mehr erkannt wurden. Als die Geschwindigkeit noch ok war hörte sich Vor- und Hinterband, aber auch die Wiedergabe, nicht mehr besonders prickelnd an. Da müsste sicher noch wesentlich mehr gemacht werden als Riementausch und nur mal kurz mit dem Kontaktspray an den Pegelschieber, was sich aus meiner Sicht eben nicht wirklich auszahlt. Schreibst ja selbst von nicht mehr reparablen Schäden bei Deinem GX75. War über die vielen Jahren ein gebranntes Kind, was zahllose Reparaturen bei teuersten Videorekordern (Nordmende V502, JVC HR-S5000, Panasonic NV-HS1000, usw.) anlangt und halte daher von permanenten Instandsetzungen, bereits kaputter Geräte grundsätzlich eher wenig...
Da ich mir ohnehin einen portablen Spieler zulegen will und eventuell ab und zu mal was am PC aufnehmen oder wiedergeben will, wäre eben ein solcher D6C oder DC2 ideal. Dass ein Tapedeck besser wäre, ist bei den beiden noch zu machenden Aufnahmen, vernachlässigbar. Über die Anlage würde ich im Moment ohnehin keine Kassetten mehr hören wollen. Bei in ferner Zukunft eventuell machbaren Neuaufnahmen wäre Dolby C sicher ein Vorteil. Der D6C ist halt ein klobiges Ding, aber trotzdem eine Überlegung wert. Interessant, dass Du die Anbieter, welche gewartete Geräte in der Bucht anbieten von vornherein als nicht vertrauenswürdig einstufst. Hast Du hier schon negative Erfahrungen oder von solchen gehört, welche Du dem Forum eventuell mitteilen möchtest?
vG
Chris
Beiträge: 1987
Themen: 115
Registriert seit: Jul 2006
Gestern, 15:07
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 15:11 von DOSORDIE.)
Das GX75/95 war und ist wiedergabeseitig eigentlich völlig unproblematisch. Die Schwierigkeiten sind eher auf der Aufnahmeseite. Die Schwierigkeiten, die ohne Ersatzteile nicht zu lösen sind, sind je nach Revision bekannt. Das sind mechanische Probleme, die in der MK II Version nicht mehr auftreten. Deshalb weiß ich, dass mein Deck ohne Schlachtlaufwerk oder Nachbauteile, die mir nicht bekannt wären praktisch irreparabel kaputt ist. Wenn dein GX 95 ein MK II ist, hast du große Chancen, dass es wirklich nur neue Gummis braucht und dann wieder Alles gut ist. Das Einzige was gern zickt bei den Dingern ist der Servo Motor, für den es aber Ersatz gibt.
Du drückst dich da auch seit Ewigkeiten unpräzise aus, was das JVC angeht. Was klingt denn "Vor/Hinterband schlecht"? Was heißt erkennt keine Cassette mehr? Es erkennt nicht welcher Bandtyp eingelegt ist und schaltet nicht mehr um? Oder hat es einen Mikroschalter, der fest stellt ob eine Cassette eingelegt ist und verweigert dann den Dienst, weil es denkt es sei keine drin? Das Alles sind Mit grosser Wahrscheinlichkeit oxidierte oder verbogene Mikroschalter, die sich normalerweise leicht wieder in Gang setzen lassen. Bei Matsushita ist das weit verbreitet. Ich hatte das auch bei einem Panasonic Ghettoblaster, du kannst dir gar nicht vorstellen, wie so ein Doppel Autoreverse Logic Laufwerk plötzlich rum spinnt, weil so 3 Schalter verdreckt sind….
"Klingt komisch" kann halt vieles bedeuten. Ist die Andruckrolle im Eimer, stimmt der Azimut nicht mehr, dazu erhöhte Gleichlaufschwankungen, erkennt das Gerät dazu noch den falschen Bandtypen oder wird ein Band verwendet, das ausserhalb der Einmessung des Gerätes ist kann man sich da auch Sachen zusammen spinnen. Das Deck ist zwar 3 Kopf, scheint aber von aussen ja keine Einmessmöglichkeiten zu haben, man muss also das Band verwenden, auf das es eingemessen ist, vor Allem wenn man Dolby benutzen will. Nimmst du nun eine alte BASF Chromdioxid Cassette, die schlecht gealtert ist ist der Level erst mal viel niedriger als Vorband, schon dadurch kommt mit Dolby nur Dumpfes Pumpen Hinterband an, wenn dann der Bias noch so eingestellt ist, dass die Höhen mit so einer Cassette abgesenkt werden klingt es auch ohne Dolby nicht nur leiser Sonden eben auch dumpfer. Solche Effekte bekommst du dann auch mit vielen Doppelschicht Bändern wie der alten Maxell XL II-S. Die klingt bei mir auf sämtlichen Decks zu dumpf, abgesehen vom Technics AZ6/7, das kann den Buckel ausgleichen und dann performt sie, wie sie eigentlich soll. Wenn nun da auch noch ein Mikroschalter nicht mehr erkennt, dass du Typ II eingelegt hast und das Deck die Cassette als Typ I erkennt, kommen da noch viel wildere Sachen raus. Reste der alten Aufnahme durch zu wenig Löschstrom, Schrill oder mittenlastig klingende Aufnahmen, die zu Nichts kompatibel sind mit viel zu wenig Pegel.. Das sind Fehler, die sich einfach beheben lassen, auch ohne großes Fachwissen unter 2 Stunden weil man dafür eigentlich nur den Deckel abnehmen muss. Rec Schalter mit Kontaktspray reinigen, Input Slider ebenfalls, dann die Mikroschalter oben am Laufwerk kontrollieren, die Kontakte blank kratzen (geht mit nem Feinmechaniker Schraubenzieher, ner Nagelpfeile oder dünnem Schleifpapier), dann mit Alkohol reinigen, danach ggf. so nachbiegen, dass alle Cassetten korrekt erkannt werden. Hat der Slider immer noch Ausfälle kann man dort noch die Lötstellen kontrollieren und evtl. nachlösen. Wenns dann nicht weg ist wirds für den Laien schwieriger, denn dann sind Schleifkontakte verbogen oder abgebrochen…. Gehen wir aber mal davon aus, dass die Grundfunktionen wieder hergestellt sind: Dann macht es Sinn die Gummiteile zu tauschen und dann den Bandlauf neu abzugleichen und das Deck läuft wieder perfekt. Da findet sich sicher Jemand im Forum, der das macht und das ist sicher billiger als jeder Walkman.
Aber vermutlich rede ich mir den Mund fusselig.
Ich habe nicht speziell beim Kauf von Walkmans schlechte Erfahrungen gemacht und sicher gibt es auch gute und faire Anbieter, aber wenn ich sowas lese wie "Vollrestauriert", "Vom Fachmann überprüft" oder "generalüberholt", kringeln sich mir schon die Fußnägel hoch. Es wird nämlich selten genau beschrieben, was gemacht wurde und oft ist es dann eben einfach nur das Nötigste, damit das Gerät grad wieder so gängig ist und da nützt dann auch ne Garantie nix, die schmerzliche Erfahrung musste ich mit meiner AKAI GX747 machen. Der Azimut hat hinten und vorn nicht gestimmt, da hat mir der Typ widerwillig die Andruckrolle getauscht, sie hat geleiert ohne Ende, das war auch danach noch so und trat nur bei der Aufnahme auf. Ich habe dann dank des Forums raus bekommen woran es lag. Die Garantie bei dem ebayer hat mir da jedenfalls gar nix gebracht und die Gummis der Tension Arms waren auch nicht neu, weshalb ich die auch noch selbst tauschen musste.
Wenn die Leute nicht nachweislich alles Notwendige erledigt haben um das Gerät wieder 100%ig gängig zu machen würde ich es nicht kaufen, das sind dann für Mich Alles einfach nur geldgeile Assis. BTW hab ich einen WM DD 22 in OVP für 40 Euro bei Kleinanzeigen gekauft. Ich habe nur den Riemen getauscht, der originale war Kaugummi. Er kommt so auf 0,09% W&F. Bisher frisst er keine Bänder. Das Anti Rolling ist nicht so stabil wie bei meinen "großen DDs", was auch am alten Gummi, der alten Andruckrolle oder dem nicht aufgerauten Capstan liegen kann, aber ich könnte ihn ja jetzt als "vom Fachmann generalüberholt" bei Ebay rein setzen, den Riemen hatte ich noch so rumfliegen, neu ist der auch nicht, aber muss ja Keiner wissen. Bisschen Kontaktspray in den Volumeregler und schon läuft Alles wieder topp… Ich würd ihn so nicht benutzen.
Komisch übrigens dass du sagst du möchtest keine kaputten Geräte reparieren lassen, die die du dir kaufen willst waren aber ja auch Alle kaputt.
Beiträge: 48
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2025
(Gestern, 15:07)DOSORDIE schrieb: Komisch übrigens dass du sagst du möchtest keine kaputten Geräte reparieren lassen, die die du dir kaufen willst waren aber ja auch Alle kaputt.
Bin mir nicht ganz sicher, ob tatsächlich alle Angebotenen schon kaputt waren. Die Meisten sicher, allerdings müsste ich dann hoffentlich in der nächsten Zeit das gekaufte Ding nicht selbst in Reparatur schicken...
...bitte genau lesen: Wenn das JVC keine eingelegte Kassette erkennt funktioniert es gar nicht. Deshalb war es ja damals in Reparatur. Beim JVC müsste ein Menge gemacht werden, zahlt sich für mich nicht aus. Den Azimuth kann man bei dem Deck nur mit Spezialwerkzeug anpassen, falls sich dieser überhaupt verstellt hat. Du schreibst selber ständig, von gescheiterten Reparaturen, aber ich soll hier ordentlich was in die Hand nehmen um ein 40 Jahre altes Tapedeck reparieren zu lassen, was nicht mal eine Einmessung oder Play Trim hat.
Wieso wäre ein Walkman rausgeschmissenes Geld, wenn ich mir ohnehin früher oder später wieder einen Funktionierenden holen will? Du hast die Bude ja selbst voller portabler Kassettenspieler...
Das Problem bei den ganzen Angeboten ist nicht nur der mechanisch/elektronische Zustand, sondern auch oft der optische Zustand der Geräte. Ausgeschlagene Ecken, ordentliche Kratzer, vergilbte/weggekratzte/abgeschliffene Schriftzüge sind leider sehr häufig anzutreffen. Interessanter Weise dürften die D6Cer noch am Wenigsten von solchen optischen Mangeln betroffen sein. Wies innen aussieht, kann man von außen logischer Weise nur schwer sagen. Ein D6C der jüngsten Serie zählt sicher zu den Robusteren seiner Zunft. Ich nehme an Du hast Deinen D6C gleich nach Veröffentlichung gekauft und passt seit dem darauf auf wie ein Falke auf sein Nest oder hast Du Dir gar einen Gebrauchten aus der Bucht geholt...?
Beiträge: 1987
Themen: 115
Registriert seit: Jul 2006
Langsam wird’s mir zu albern. Ich habe dir erklärt wie du mit hoher Wahrscheinlichkeit die meisten Fehler des JVCs mit maximal 10 Euro Aufwand selbst beseitigen kannst, bevor du Geld in eine Reparatur steckst, die dann nicht mehr so teuer wäre. Wenn du jemanden im Forum findest, der das macht kommst du mit 100 Euro weg und hast danach ein solides Deck. Bei einem Walkman stört dich auch nicht, dass er Kein Play Trim und keine Einmessung hat und warum Play Trim völlig überflüssig ist und die Ergebnisse meistens eher verschlimmbessert habe ich schon erklärt. Du sagst du hast 2 Cassetten die noch zu digitalisieren sind. Da frag ich mich eh wozu du Play Trim brauchst wenn du danach eh nur noch neue Aufnahmen machen willst. Da kann man sich dann auch auf eine Bandsorte pro Bandtyp fest legen und braucht keine Einmessung, hat auch mit Dolby C immer perfekte Ergebnisse. Alternativ könnte man auch das GX95 mal checken lassen. Auf genaue technische Fragen reagierst du nicht, nur an falscher Stelle. Was „komisch klingen“ vorband heißt erklärst du nicht und dass es Hinterband möglicherweise aufgrund falscher Cassetten komisch klingt oder aufgrund einer fehlerhaften Bandsortenerkennung und was daraus resultiert hab ich erläutert, gehst du aber auch nicht drauf ein.
Bei nem Walkman spielen aber diese ganzen Faktoren dann plötzlich keine Rolle mehr. Da muss man dann auch nicht die besten Ergebnisse erzielen und es kann ruhig 600 Euro kosten ohne zu wissen ob da wirklich vernünftig gearbeitet wurde. Und Nö. Ich bin 86 geboren. Ich hab den WM D6C durch einen Bekannten bekommen, vor etwa 20 Jahren, der hat ihn mir für 120 Euro verkauft. Und ja er funktioniert scheinbar immer noch mit seinen Original Teilen, ich habe aber keine Ahnung, ob er noch aus Specs läuft. Das Laufwerk ist ziemlich laut und dadurch dass kein Kopf drin ist, kann ich’s auch nicht testen. Vielleicht ist er mittlerweile auch kaputt. Aber 100%ige Funktion würde ich ihm nur bescheinigen wenn ich das Messtechnisch belegen kann und das würde mich ehrlich gesagt stark wundern. Der W&F war immer gut genug, das anti Rolling hervorragend, aber die Specs, die ihm bescheinigt werden hat er höchstwahrscheinlich nicht mehr. Ich würde ihn so nicht mehr als Daily driver benutzen.
Ich habe bei YouTube ein sehr ausführliches Reparaturvideo deines JVCs gesehen. Das scheint mir ein sehr schönes Laufwerk zu sein. Das mit dem Azimut ist etwas doof, aber erstens ist nicht gesagt, dass man den überhaupt nachstellen muss und wie er dort sagt kann man auch über die Stellung des Aufnahmekopfes Einfluss auf den Bandlauf nehmen. Minimale Abweichungen lassen sich also evtl. Durch verstellen der Gabel des Aufnahmekopfes, der eine normale Kreuzschraube hat einstellen. Und son Werkzeug kriegt man zur Not für n paar Euro. Wenn nicht nimmt man halt einfach ne Zange und dreht die Schraube damit. Das geht dann eben nicht von außen, sondern nur bei ausgebautem Laufwerk. Du willst auf alle Ansätze nicht eingehen. Am Ende ist dir der DC2 am idealsten, mit dem du aber immer noch nicht aufnehmen kannst und ihn dann eigentlich nur hast um 2 bestehende Cassetten zu digitalisieren… davon hast du dann aber auch kein Tapedeck um neue Cassetten aufzunehmen. Was soll also der ganze Zirkus?
Play Trim nützt einfach gar nix, wenn man wirklich gut digitalisieren will. Wichtig ist dass der Azimut beim Einspielen in den Rechner zumindest weitgehend stimmt. Alles andere kann man digital viel besser ausgleichen und nachbearbeiten. Mittlerweile gibt es sogar Software die Songs in einzelne Instrumenten und vocalspuren aufteilen kann. Das funktioniert extrem gut. Mit Rausch und Klickfiltern kriegst du damit alte Platten und Tonbandaufnahmen, die man nicht auf CD bekommt komplett Rausch und Knackfrei und kann die Spuren noch einzeln aufarbeiten, dazu kann man W&F ausgleichen. Trotzdem hört man natürlich immer wenn ein schlechter Tonabnehmer oder ein mieser Cassettenrecorder verwendet wurde oder der Azimut massiv daneben liegt.
Du widersprichst dir ständig. Wie soll man dir helfen? Ich geb ja zu dass ich mit dem DD II lange auf mich hab warten lassen, aber den hast du schneller und definitiv besser geserviced und dazu billiger als einen D6C oder DC2 und ich hatte dir ja sogar angeboten noch einen HS PC202 zu schicken der nicht geserviced ist, den du aber ausprobieren kannst ob er dir so ausreicht wenn Dolby C das Wichtigste auf der Welt ist…
Beiträge: 48
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2025
Gestern, 18:32
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 19:05 von Christian_Mueller.
Bearbeitungsgrund: Fallfehler...
)
@DOSORDIE
Ich denke schon, dass ich mich in meinen Postings völlig klar und verständlich ausgedrückt habe, warum ich das JVC nicht reparieren lassen möchte. Deine Argumente, dass man eine Dolby C Kassette auch ohne Rauschunterdrückung gut wiedergeben kann, kenne ich ja schon vom anderen Forum.
Wenn ich einen Walkman für ein paar Aufnahmen, generell aber nur zur Nebenbei-Wiedergabe am PC suche, so stört Dich daran was genau? Die Bandsortenerkennung funktioniert beim JVC, das ist nicht das Problem. Du bist mit den Reparaturen bei Deinem GX75 gescheitert, willst aber, dass ich mein GX95 reparieren lasse. Nicht besonders logisch. Das Play Trim kann man früher oder später, auch bei der Wiedergabe von neuen Aufnahmen, immer gut brrauchen, wenn diese irgendwann, aufgrund möglicher Weise sinkender Tape-Preise, wieder durchgeführt werden können.
Du machst leider den Denkfehler, dass Du bei Deinen Empfehlungen immer nur kurzfristig denkst, ich aber eher langfristig plane, was Walkman und eventuelle zukünftige Aufnahmen anlangt. Das Tapedeck steht bei der Anlage und würde von mir ohnehin nicht betrieben werden, da meine alten Aufnahmen zu schlecht bzw. neu zu erwerbende Bänder zu schlecht oder teuer sind. Wozu genau soll ich jetzt etwas ins JVC investieren, wenn ich es ohnehin nicht nutzen würde? Ergäbe das Sinn? Wohl eher nicht.
Ein Walkman mit Tonausgang, der irgendwann neu aufgenommene Dolby Bänder wiedergeben kann und der hier am PC alte Kassetten nebenbei abspielen könnte, wäre da schon eher von meinem Interesse. Ich hatte nie einen Walkman mit Dolby C, also warum sollte ich dann nicht gleich Nägel mit Köpfen machen, wenn das richtige Angebot kommt und ich endlich den Entschluß zum Handeln ergreifen würde...?
Beiträge: 1987
Themen: 115
Registriert seit: Jul 2006
Ich hab jetzt 10 mal erklärt, dass du die Aufnahme in der Endbearbeitung NICHT ohne Dolby C abspielen sollst sondern dass es nur darum geht, dass du es nicht hinbekommen wirst bei einer suboptimal aufgenommenen Cassette mit möglicherweise falschem Azimut Dolby C korrekt über die bordmittel des Cassettendecks wiederzugeben. Mit PlayTrim machst du’s allerhöchstens schlimmer. Stattdessen habe ich empfohlen dir ein Software Tool zu kaufen, das Dolby C emulieren kann um die Parameter an die Alterung der Aufnahme anzugleichen nachdem du den Azimut Angepasst hast.
Ich habe dir ebenfalls 10 mal erklärt warum mein GX75 ohne einen übertriebenen kapitalen Aufwand derzeit irreaparabel zu sein scheint, aber eine große Chance besteht, dass es bei deinem nicht so ist, da es auf die Revision ankommt und deins deshalb nicht von diesen Problemen betroffen sein muss und es deshalb möglicherweise ziemlich einfach und günstig wäre das Gerät wieder in Gang zu setzen. Ansonsten nehme ich es dir gern für ein paar Euro als Ersatzteilspender ab.
Du hast immer noch nicht erklärt was an deinem JVC bis auf Kanalaussetzer durch Kontaktschwierigkeiten und falsche Geschwindigkeit durch gealterte Riemen komisch klingt. Wenn der einzige Defekt das Aussetzen eines Mikroschalters war, der nicht mehr gemerkt hat ob die Cassette eingelegt ist, heisst das absolut nicht, dass da der Wurm drin ist oder war. Du mutmaßt weiterhin hoch komplexe Fehlerbilder. Ich habe dir aber mögliche Ursachen genannt warum das Deck selbst voll intakt bei Neuaufnahmen schlecht klingen könnte. Du hast nicht mal gesagt was für Cassetten du zum Testen der Aufnahme benutzt hast. Ich habe dir erläutert, dass sich die IEC Norm im Laufe der Jahre geändert hat, Bandhersteller haben ihre Bandsorten stetig weiter entwickelt. Eine TDK SA oder Maxell XL II von 1983 ist anders als eine von 1991 oder irgendwas dazwischen. Je nachdem worauf das Gerät eingemessen ist können da grad in Bezug auf Dolby Kilometer zwischen eigentlich kleinen Parameterabweichungen sein und dann klingt es eben schlecht. Dazu kommt die Bandalterung, speziell bei Echtchrom, ein damals auf BASF Chrome Extra II oder Chrome Super II eingemessenes Deck funktioniert jetzt mit den selben Bändern nicht mehr korrekt, weil sich die Parameter des Bandes verschoben haben. Ist das Gerät über einen Zeitraum gebaut worden, wo es zwischenzeitlich eine neue Rezeptur der empfohlenen Bandsorte gab, kannst du dir nicht mal sicher sein auf welche Version des Bandes überhaupt eingemessen ist. Zusätzlich können Kondensatoren und sogar Widerstand und Potiwerte sich minimal verschieben, ohne kaputt zu sein und dann stimmt die ursprüngliche Einmessung auch nicht mehr 100%. Das kann Alles verheerende Folgen für Aufnahmen mit Dolby mit sich ziehen. Wenn der Kopf sich abnutzt kann es sein, dass der Playback Level nicht mehr 100%ig stimmt. Auch dann kann Dolby schon komplett nicht mehr nutzbar sein. Bei einer Aufnahme ohne Dolby hingegen fällt das höchstens über Kopfhörer oder im direkten Vergleich zwischen vor und Hinterband auf (siehe meine Erfahrungsberichte mit dem Walkman DD 33, leichte Kopfabnutzung und der Pegel rechts sinkt geringfügig ab und Dolby funktioniert nicht mehr).
Hab ich aber auch schon Alles zig mal erklärt. Was soll ich dazu jetzt noch sagen? Du verdrehst Aussagen, beißt dich an Dingen fest, die keinen Sinn ergeben, pauschalisierst Ratschläge.
Klar gibts sicher Händler, die vernünftige Arbeit machen. Kann dir aber niemand garantieren. Und wenn nicht aufgedrüselt ist, was wirklich gemacht wurde sondern nur so rumgeschwurbelt wie „Alles gereinigt und vom Fachmann überholt“ wäre ich da ganz vorsichtig und wenn dann auf Anfrage immer noch keine genauen Aussagen gemacht werden oder man dir sagt die Andruckrolle ist noch Original oder es wurde nur das Center Gear getauscht und dann alles so gelassen wie es war, würde ich mal gepflegt die Finger davon lassen, aber wenns dir 600 Euro wert ist greif halt zu. Ich hab genug DDs gehabt die selbst nach dem Tausch der Andruckrolle noch Bänder fraßen nur eben nicht Alle sondern nur bestimmte. Da bin ich dann von anderen ausgelacht worden, als ich gesagt hab nur das Blech umbiegen hat nicht geholfen. Nur Marian hat mir das geglaubt und wusste Abhilfe. Ich habe fast 10 Jahre geglaubt ich würde diese Dinger nie wieder zum Laufen bringen, weil ich keine Lösung dafür gefunden hab und in den Foren werden die Leute schnell Mansplaining mäßig eklig und legen mal fest dass das nicht geht und nicht sein kann und das so nicht richtig ist, weil die eben den Fehler noch nicht hatten oder sich einfach besser fühlen wollen.
Dann steckst du 600 Euro in ein Gerät von so nem narzisstischen Mansplaining Typen und bist dem dann scheißegal wenn was am Ende nicht geht oder er gibt dir tatsächlich Garantie ist aber zu blöd das zu reparieren und hat auch kein Tauschgerät. Am Ende hast du vielleicht dein Geld wieder, stehst aber ohne Gerät da. Das Risiko willst du eingehen und hälst das für sinnvoller als erst mal zu versuchen die notwendigsten Wartungen an deinen eigenen Geräten zu machen und dann in Erwägung zu ziehen (wenn meine Analyse stimmt) dir da von irgendwem n neuen Riemen und ne Andruckrolle einbauen und das Ding dann einmessen zu lassen für vielleicht 80 oder 100 Euro und erzählst dann von Anfang an du müsstest Unsummen in ein Gerät stecken. Wenn du dir einen Fiio CP15 oder einen Walkman DC2 kaufst brauchst du aber einen funktionierenden Recorder, hast also keine andere Wahl als ein Cassettendeck zu kaufen… und da steckst du dann keine Unsummen in ein Gerät, das möglicherweise nicht mal anständig geserviced wurde? Oder Meinste du kriegst ein 40 Jahre altes Cassettendeck ungewartet bei Kleinanzeigen das noch „perfekt läuft“? Da hast du die nächste halb kaputte Kiste bei dir stehen und der Schwachsinn beginnt von vorne. Und wegen 2 Cassetten brauchst du keine Abspielgeräte. Die kann man wem Schicken der das vernünftig digitalisiert und dir zuschickt. Dann brauchst du dir deine Ressourcen im Kopf gar nicht zu zermatern und hast auf ewig ein perfektes Abbild deiner Bänder, kannst sie gepflegt in Rente schicken und vom Medium Cassette Abschied nehmen…
Und damit bin ich leider auch raus aus der Nummer. Tschö.
|