15.10.2025, 17:41
Play Trim bringt aber auch nur was, wenn der Gesamtpegel nicht abgesunken ist und nur der Hochton teil gelöscht ist oder eben ein leichter Azimutfehler vorliegt. Aus meiner Erfahrung heraus hat Play Trim den Sound immer nur verschlimmbessert. Wenn ich bei so ollen Cassetten den Play Trip Regler voll aufgedreht habe hat das Dolby trotzdem noch gepumpt und das Rauschen war lauter, als ohne Dolby.
Mit der DDi Software kann man Dolby B und C in beide Richtungen emulieren und auf alle Parameter zugreifen. Das Deck mit dem man digitalisiert muss dafür nur eine gute Wiedergabe OHNE Dolby können. Die digitalisierte Aufnahme lädst du dann in das DDi Tool und dann kannst du so lange an den Parametern drehen, bis der Sound mit emuliertem Dolby wieder passt. Ein perfekt justierter Walkman DC2 bringt dir z.B. gar nix, wenn der Azimut der Cassette ein Bisschen daneben hängt, diese bei der Aufnahme nicht korrekt eingemessen war oder schlecht gealtert ist, zumal unterschiedliche Cassettendecks sowieso nie so 100%ig nach IEC arbeiten und die sich ja auch 2 mal geändert hat, zusätzlich gab es bis in die frühen 80er auch noch Recorder die nach DIN Norm arbeiteten und wieder eine andere Kennlinie hatten. Es gab immer Geräte, die mehr oder weniger kompatibel zueinander waren. Ich hatte einen Kumpel mit nem Technics 3 Kopf Deck und ich hatte ein GX 75 von AKAI. Seine Bänder klangen bei mir dumpfer und Dolby ging nicht richtig. Andersrum klangen meine Aufnahmen bei ihm irgendwie schriller.
Einen minimalen Azimutfehler kann man digital abgleichen, dafür gibt es Plugins, dazu muss die Abweichung konstant sein, das ist dann hinterher nicht mehr hörbar. Ist sie aber stärker und man hat Fading bekommt man das im Nachgang nicht mehr weg. Deshalb sollte man für sowas ein Gerät haben, das man nicht mehr unbedingt braucht und wo es klar geht mal am Tonkopf zu drehen. Ich habe alte ORWO Cassetten, da sind Radioaufnahmen drauf. Der DDR Rundfunk hat früher viel Musik gespielt, die es nicht auf Tonträgern gibt. Wenn ich da was entdecke, was mir gefällt habe ich keine andere Wahl als das von dort aus zu digitalisieren. Die Aufnahmen sind an sich nicht schlecht, aber der Azimut ist so daneben, dass sich das katastrophal anhört. Wenn du dir also einen gewarteten D6C für 600 Euro kaufst, der voll auf Specs kommt und wo der Azimut perfekt justiert ist und du dann so ein Band digitalisieren willst nützt dir das ganze Gerät nix, es sei denn du investierst noch mal 50 Euro in Messcassetten, drehst am Tonkopf um deine Bänder vernünftig auf den Computer zu kriegen und stellst dann wieder nach Messcassetten ein…
Nee natürlich ist der Line Out nicht so leise, dass an der Soundkarte nichts mehr ankommt aber er ist auch nicht so laut, wie ein normaler Hochpegelausgang. Er ist schon suboptimal leise, glaub mir. Er ist so leise, dass man das Potential eines normalen HiFi Verstärkers daran nicht voll ausreizen kann und wenn du leise Cassetten hast könnte es unter Umständen passieren, dass du beim Normalisieren Dreck verstärkst, den du über den Kopfhörerausgang nicht hättest, weil der deutlich lauter ist.
Dolby C bringt dir in dem Kontext jedenfalls überhaupt nix, nur wenn du ernsthaft wieder Cassetten hören willst und Neue aufnimmst, die dann auch dementsprechend gut klingen und wie ich schon sehr oft sagte: Die Priorität ist die Falsche, weil der Line Out in dem Fall keine Qualitätsverbesserung bringt und das Dolby bei alten Aufnahmen eh nicht richtig funktioniert.
Und was ich auch schon oft sagte: Die meisten Walkmans haben einen verfrühten Falldown, den man idR hört. Es fehlt also immer was im Bass. Es ist viel einfacher ein günstiges Mittelklasse Cassettendeck mit einem Frequenzgang bis unter 30 Hz zu finden, als einen Walkman. Dazu kommt immer der erhöhte W&F, der eigentlich alle Geräte betrifft bis auf die DDs und ein paar wenige andere Ausnahmen. Gleichlaufwerte bei den Aiwas unter 0,12% Wirst du nicht finden und das ist dann schon sehr gut. Ein durchschnittliches HiFi Cassettendeck schafft aber eigentlich immer so um die 0,07% oder besser. Also was bringt dann son Super Duper Dolby C Walkman, wenn du Falldown unter 50 Hz hast, W&F von 0,1% und mehr, schlechten Azimut wegen Autoreverse, Kanalungleichheiten zwischen Vor und Rückseite?!
Eine eierlegende Wollmilchsau, wie du sie offenbar seit Jahren suchst gibt es nicht, gleichzeitig willst du dich aber scheinbar auch nicht mit der Technik auseinandersetzen und spekulierst dann aber doch wieder ob du 600 Euro für einen WM D6C ausgeben sollst, wo du dir auch nicht sicher sein kannst, ob derjenige nicht nur das Nötigste gemacht hat. Wenn ich sowas wie bei diesem größenwahnsinnigen Typen von der "Walkman Klinik" lese, wird mir echt anders. Da wird dann ein Walkman DD für 1000 Euro verkauft und auf der Homepage stellt der sich als der absolute Profi dar, dann stehen da aber Dinge wie "Wenn es notwendig ist, wird die Andruckrolle ausgetauscht…". Entschuldigung, aber das erwarte ich einfach, wenn ich ein Gerät für 1000 Euro kaufe, das angeblich "voll restauriert" ist und dummerweise lese ich sowas immer und immer wieder bei diesen ganzen dubiosen Ebay Sellern und wenn man dann ne Frage stellt werden die ganz schnell kackig oder arrogant, wenn sie merken, dass man sich vielleicht ein Bisschen aus kennt.
Ich kanns immer nur wieder sagen: Das GX95 ist im Alter leider häufig eine fürchterliche Diva, die sich möglicherweise nicht mehr in Gang setzen lässt wie man es gern hätte, aber mit dem JVC hast du ein Rock Solid Deck vor deiner Nase stehen, das mit dem Austausch von ein paar Gummiteilen, Justage und Reinigungsarbeiten hervorragend performt, wenn die Elektronik nicht im Eimer ist.
Ich verstehe ich dich irgendwie nicht so richtig.
Mit der DDi Software kann man Dolby B und C in beide Richtungen emulieren und auf alle Parameter zugreifen. Das Deck mit dem man digitalisiert muss dafür nur eine gute Wiedergabe OHNE Dolby können. Die digitalisierte Aufnahme lädst du dann in das DDi Tool und dann kannst du so lange an den Parametern drehen, bis der Sound mit emuliertem Dolby wieder passt. Ein perfekt justierter Walkman DC2 bringt dir z.B. gar nix, wenn der Azimut der Cassette ein Bisschen daneben hängt, diese bei der Aufnahme nicht korrekt eingemessen war oder schlecht gealtert ist, zumal unterschiedliche Cassettendecks sowieso nie so 100%ig nach IEC arbeiten und die sich ja auch 2 mal geändert hat, zusätzlich gab es bis in die frühen 80er auch noch Recorder die nach DIN Norm arbeiteten und wieder eine andere Kennlinie hatten. Es gab immer Geräte, die mehr oder weniger kompatibel zueinander waren. Ich hatte einen Kumpel mit nem Technics 3 Kopf Deck und ich hatte ein GX 75 von AKAI. Seine Bänder klangen bei mir dumpfer und Dolby ging nicht richtig. Andersrum klangen meine Aufnahmen bei ihm irgendwie schriller.
Einen minimalen Azimutfehler kann man digital abgleichen, dafür gibt es Plugins, dazu muss die Abweichung konstant sein, das ist dann hinterher nicht mehr hörbar. Ist sie aber stärker und man hat Fading bekommt man das im Nachgang nicht mehr weg. Deshalb sollte man für sowas ein Gerät haben, das man nicht mehr unbedingt braucht und wo es klar geht mal am Tonkopf zu drehen. Ich habe alte ORWO Cassetten, da sind Radioaufnahmen drauf. Der DDR Rundfunk hat früher viel Musik gespielt, die es nicht auf Tonträgern gibt. Wenn ich da was entdecke, was mir gefällt habe ich keine andere Wahl als das von dort aus zu digitalisieren. Die Aufnahmen sind an sich nicht schlecht, aber der Azimut ist so daneben, dass sich das katastrophal anhört. Wenn du dir also einen gewarteten D6C für 600 Euro kaufst, der voll auf Specs kommt und wo der Azimut perfekt justiert ist und du dann so ein Band digitalisieren willst nützt dir das ganze Gerät nix, es sei denn du investierst noch mal 50 Euro in Messcassetten, drehst am Tonkopf um deine Bänder vernünftig auf den Computer zu kriegen und stellst dann wieder nach Messcassetten ein…
Nee natürlich ist der Line Out nicht so leise, dass an der Soundkarte nichts mehr ankommt aber er ist auch nicht so laut, wie ein normaler Hochpegelausgang. Er ist schon suboptimal leise, glaub mir. Er ist so leise, dass man das Potential eines normalen HiFi Verstärkers daran nicht voll ausreizen kann und wenn du leise Cassetten hast könnte es unter Umständen passieren, dass du beim Normalisieren Dreck verstärkst, den du über den Kopfhörerausgang nicht hättest, weil der deutlich lauter ist.
Dolby C bringt dir in dem Kontext jedenfalls überhaupt nix, nur wenn du ernsthaft wieder Cassetten hören willst und Neue aufnimmst, die dann auch dementsprechend gut klingen und wie ich schon sehr oft sagte: Die Priorität ist die Falsche, weil der Line Out in dem Fall keine Qualitätsverbesserung bringt und das Dolby bei alten Aufnahmen eh nicht richtig funktioniert.
Und was ich auch schon oft sagte: Die meisten Walkmans haben einen verfrühten Falldown, den man idR hört. Es fehlt also immer was im Bass. Es ist viel einfacher ein günstiges Mittelklasse Cassettendeck mit einem Frequenzgang bis unter 30 Hz zu finden, als einen Walkman. Dazu kommt immer der erhöhte W&F, der eigentlich alle Geräte betrifft bis auf die DDs und ein paar wenige andere Ausnahmen. Gleichlaufwerte bei den Aiwas unter 0,12% Wirst du nicht finden und das ist dann schon sehr gut. Ein durchschnittliches HiFi Cassettendeck schafft aber eigentlich immer so um die 0,07% oder besser. Also was bringt dann son Super Duper Dolby C Walkman, wenn du Falldown unter 50 Hz hast, W&F von 0,1% und mehr, schlechten Azimut wegen Autoreverse, Kanalungleichheiten zwischen Vor und Rückseite?!
Eine eierlegende Wollmilchsau, wie du sie offenbar seit Jahren suchst gibt es nicht, gleichzeitig willst du dich aber scheinbar auch nicht mit der Technik auseinandersetzen und spekulierst dann aber doch wieder ob du 600 Euro für einen WM D6C ausgeben sollst, wo du dir auch nicht sicher sein kannst, ob derjenige nicht nur das Nötigste gemacht hat. Wenn ich sowas wie bei diesem größenwahnsinnigen Typen von der "Walkman Klinik" lese, wird mir echt anders. Da wird dann ein Walkman DD für 1000 Euro verkauft und auf der Homepage stellt der sich als der absolute Profi dar, dann stehen da aber Dinge wie "Wenn es notwendig ist, wird die Andruckrolle ausgetauscht…". Entschuldigung, aber das erwarte ich einfach, wenn ich ein Gerät für 1000 Euro kaufe, das angeblich "voll restauriert" ist und dummerweise lese ich sowas immer und immer wieder bei diesen ganzen dubiosen Ebay Sellern und wenn man dann ne Frage stellt werden die ganz schnell kackig oder arrogant, wenn sie merken, dass man sich vielleicht ein Bisschen aus kennt.
Ich kanns immer nur wieder sagen: Das GX95 ist im Alter leider häufig eine fürchterliche Diva, die sich möglicherweise nicht mehr in Gang setzen lässt wie man es gern hätte, aber mit dem JVC hast du ein Rock Solid Deck vor deiner Nase stehen, das mit dem Austausch von ein paar Gummiteilen, Justage und Reinigungsarbeiten hervorragend performt, wenn die Elektronik nicht im Eimer ist.
Ich verstehe ich dich irgendwie nicht so richtig.
