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Liebe Leser,
versehentlich habe ich einen BOSCH-Geräte Akku - 36V/4 Ah voll geladen, (zeigt jetzt 41 V).
Die kommenden Monate werde ich das zugehörige Gerät (Kettensäge) höchst wahrscheinlich nicht zum Einsatz bringen.
Nun sollte man diese Speicher ja nicht längere Zeit voll geladen unbenutzt liegen lassen, und so möchte ich gerne eine Teilentladung
vornehmen, nicht gerade mit der K.-Säge.
Kann mir jemand einen geeigneten Verbraucher vorschlagen?
V.G.
Jo
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Entlade den Akku doch mit 3 in Reihe geschalteten Halogen Leuchtmittel vom Auto. Oder was spricht dagegen in mit dem zugehörigen Gerät, also der Kettensäge, teil zu entleeren?
Ich würde den Akku aber so lagern wie er ist. Da passiert garantiert nichts.
Viele Grüße
Michael
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Eine Stromsenke. Aber wer hat die schon?
Sonst einfach einen Hochlastwiderstand mit ca. 200-500 Ohm/10-5 W. Damit so lange entladen, bis die Spannung unter 36 V gesunken ist.
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Ich nutze seit unzähligen Jahren die 18V Makita Werkzeuge und Gartengeräte.
Die zugehörigen Akkus mit 6Ah/18V liegen oftmals mehrere Monate vollgeladen ungenutzt rum.
Ich konnte selbst nach Jahren praktisch noch keine negative Auswirkungen feststellen.
Ich würde da jetzt keine schlaflosen Nächte bekommen.
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Genauso sehe ich das auch. Lithium-Akkus sind da nicht so nachtragend. Viel schlimmer ist es den Akku leer zu lagern. Wenn du sehr große Sorgen hast, lass die Kettensäge doch einfach ein paar Minuten laufen.
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(07.10.2025, 15:13)AKRETA schrieb: Genauso sehe ich das auch. Lithium-Akkus sind da nicht so nachtragend. Viel schlimmer ist es den Akku leer zu lagern. Wenn du sehr große Sorgen hast, lass die Kettensäge doch einfach ein paar Minuten laufen.
Gönn dir doch ein paar neue Möbel.
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D e r war gut!
Danke für Eure Stellungnahme. Trotz einiger Entwarnungen, werde ich doch etwas Saft verbraten. Geignete Hochlastwiederstände habe ich gerade nicht greifbar, aber Michaels Vorschlag kommt mir sehr entgegen, dass passt.
V.G.
Jo
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(07.10.2025, 18:56)Tonschreiber schrieb: D e r war gut!
Danke für Eure Stellungnahme. Trotz einiger Entwarnungen, werde ich doch etwas Saft verbraten. Geignete Hochlastwiederstände habe ich gerade nicht greifbar, aber Jans Vorschlag kommt mir sehr entgegen, dass passt.
V.G.
Jo
(07.10.2025, 15:24)janbunke schrieb: Gönn dir doch ein paar neue Möbel. 
Das wäre auch sofort meine erste Wahl gewesen.
Inventur zu Brennholz machen und mir neues gönnen
Spaß beiseite. Lithium Akkus mögen es mit einem Ladestand zwischen 40 % und 60 % gelagert zu werden.
Generell gilt aber auch. Lieber geladen als komplett leer. Den letzteres beschleunigt das ableben massiv.
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Das stimmt mit allen seriösen Hinweisen zu der Frage, wie werden die Li-Ion. Zellen/Batterien gehandhabt.
Das vollgeladene System soll zum einen, feststellbar schneller altern, zum anderen ist die Gefahr einer Selbstzerstörung und eine damit verbundener Feuergefahr zu befürchten.
V.G.
Jo
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Daher brennen auch ständig Handwerkertransporter und Werkstätten runter und massenhaft dieser Akkus müssen in kürzester Zeit entsorgt und ersetzt werden.
Denn im Gegensatz zu den Hobbynutzern, die Probleme erfinden die andere nicht kennen, machen sich die professionellen Anwender der Werkzeugakkus da keine Gedanken drüber.
Im Grunde kennen diese Akkus in der Regel nur zwei Zustände.
Entweder mit undefinierten Ladestand zwischen 0 und 100 Prozent im Gerät oder voll geladen als Ersatz im Koffer. Egal ob nun für ein paar Stunden, Tage, Wochen oder Monate, je nach Häufigkeit der Nutzung.
Als Handwerker, der seit beinahe 20 Jahren fast täglich im Umgang mit Lithium Ionen Akkus von Makita, Bosch und Co. ist, hatte ich dennoch nie Probleme damit.
Mein ältester Akkuschrauber von Makita ist beinahe 15 Jahre alt, mit zwei 10,8V Li Akkus, die originalen, die so alt sind wie der Schrauber.
Inzwischen ist der Schrauber nur noch privat gelegentlich im Einsatz.
Ein Akku steckt immer im Schrauber, der zweite immer voll geladen im Koffer.
Alles funktioniert noch heute bestens.
Zugegeben, ich habe nie einen wirklich belastbaren Vergleich zum Durchhaltevermögen gemacht oder ganz und gar die Kapazität gemessen, einen merklichen Verlust konnte ich aber im Rahmen der normalen Nutzung nicht feststellen.
Gleiches gilt für unseren Rasenmäher mit Akkus, die beide seit vier Jahren jeden Winter voll geladen im Geräteschuppen rumliegen, um dann zwischen Mai und Oktober in zwei Wochen Rhythmus wieder ran zu müssen. Bis heute schaffe ich mit einer Ladung immer noch die gleiche Fläche.
So schlimm kann das alles nicht sein…
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ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht, Steffen.
Was vermieden werden sollte, ist eine Tiefentladung.
Die bekommt man dann mit den normalen Ladegeräten nicht mehr geladen.
Ich habe mal einen tiefentladenen Li-Akku mit einem Labornetzteil mit ganz geringer Stromstärke über lange Zeit wiederbelebt.
Kann aber auch Zufall gewesen sein.
Grüße: Erhard
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Das war Glück. Manchmal deaktiviert die Schutzschaltung den Akku bei Tiefenentladung auch dauerhaft.