Maxell 35 UD vs 35 XL Banddicke?
#1
Hallo nach langer Zeit!
Irgendwie verflüchtigten sich aus meinem Kopf schon ein paar Dinge:
Maxell UD 35 und  Maxell XL1 35 Tonband
Was ist der Unterschied in der Banddicke?
Auf dem Karton steht in beiden Fällen 35um, was auch mit dem Namen übereinstimmt
aber der XL1 hat die Rückseitenbeschichtung, der UD nicht
Die Beschichtung hat ja gewisse Dicke, sollte dann der UD eigentlich nicht dünner sein?
Oder hat der XL1 dünnere Magnetschicht damit er auf die 35ukommt? Das ist kaum vorstellbar, zumal der XL1 "professioneler" ist.
Die Trägerfolie ist gewiss die gleiche, nehme ich an.
Ich kann mich erinnern, etwas in dem Sinne irgendwann mal gesehen zu haben, aber ein Maxell Prospekt, der beide Bänder gegenüberstellt, ist mir abhanden gekommen.
Irgendwie komisch , oder?
Nik
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#2
siehe dort!


Thomas

PS: aus obiger Quelle!

   
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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#3
Ein Fehler Thomas, du vergleichst hier das 2 Schicht Band XL II, also das EE Band. Das ist wieder eine andere Baustelle.
Viele Grüße
Michael
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#4
Thomas vergleicht doch nichts, die Markierungen sind dort wohl aus einem anderen Grund.
Viele Grüße
Jörg
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#5
(23.09.2025, 18:14)Baruse schrieb: Thomas vergleicht doch nichts, die Markierungen sind dort wohl aus einem anderen Grund.

Das erkennt man aber erst auf den 2. Blick, daß er die Markierungen dort nicht selber eingefügt hat. Das hat mich auch erst kurz irritiert.
Entscheidend sind die Werte bei Total Thickness.
XLI ist tatsächlich 2 µm dicker. Das ist auch genau die Dicke der Back Coating Schicht.
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#6
Genau, das ist die Tabelle, die ich vor langer Zeit gesehen und in Erinnerung habe.
Ein Rätsel bleibt, warum der Hersteller selbst auf der Verpackung die selbe Dicke angibt....
Vielleicht um die Leute nicht zu verwirren, die ein 35igerBand haben wollen... Die 2um sind nicht viel, man merkt auf der vollen Spule keinen Unterschied.
Nik
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#7
Diese Zahlen sind immer gerundete Zahlen. Auch die Spulendurchmesser, ja sogar die Bandgeschwindigkeiten sind gerundet.
Viele Grüße
Michael
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#8
Das auf den Kartons bzw. in den Typenbezeichnungen sind nur Orientierungwerte, an denen man erkennt, was man vor sich hat, also 50--->Normalband, 35--->Langspielband, 25--->Duoband, 18--->Tripleband. Die genauen Stärken können geringfügig abweichen.

Gruß Holger
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#9
Ja, die Zahlen in den Typenbezeichnungen folgten jeweils dem gebräuchlichen Schema des Herstellers. Maxell hatte wie schon geschrieben 50-35-25-18, BASF dagegen 52-35-26-18, wobei dort bei den Studio-Typen auch allerhand Werte wie 48, 50, 54 und 56 vorkamen, die wiederum nicht unbedingt der tatsächlichen Dicke entsprachen, sondern eher zur Unterscheidung dienten. Auch eine eigentlich korrekte Bezeichnung wie DPR 29 hätte die Kunden vielleicht eher verwirrt, oder mögen Marketing-Leute einfach keine Primzahlen?

TDK, Sony und noch ein paar andere japanische Hersteller rechneten in Prozent der Laufzeit auf gleicher Spulen-/Wickelgröße, wobei das Standardband die Bezeichnung 100 bekam, LP 150, DP 200.

Agfa rechnete auch irgendwie in Prozent der Laufzeit, allerdings wurde als Basis lustigerweise das Standardband FR 22 genommen und davon jeweils nur die 10er-Stelle multipliziert, die 1er-Stelle gab ab PE 31/41 den Pigmenttyp an. LP-Bänder hießen also PE 3x, DP-Bänder PE 4x und TP-Bänder PE 6x; das zog sich sogar bis zu den Cassetten durch, die mit PE 6x (C-60), PE 8x (C-90) und PE 12x (C-120) bestückt waren. Weshalb die Vierfachspielbänder für C-90 irgendwann in PE 9x umbenannt wurden, weiß ich nicht, vielleicht weil die 8 für maximal 90 Minuten zu sehr verwirrte, während 6 und 12 für C-60/120 bereits so schön gepaßt haben. Für die PEM- und PER-Bänder wiederum paßt das Schema überhaupt nicht, die folgten einer anderen Logik.

Ampex und Scotch hatten die gemeinsame Marotte, für jeden neuen Bandtyp eine dreistellige Nummer auszuwürfeln, und mit Glück wurden verwandte Typen, die nur eine andere Dicke hatten, auf benachbarten Nummern angeordnet, oder mit aufsteigender Zehnerstelle oder dergleichen.

Viele Grüße,
Martin
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