Bandbandmaterial, wie macht ihr das?
#1
So Freunde, es wird ernst. Es wird sich jetzt wohl kurzfristig entscheiden. Bald zieht ein Großspuler bei uns ein. Mehr möchte ich dazu, aus nachvollziehbaren Gründen, noch nicht verraten. PER368, also das "Münsterband" und LPR35 scheinen ja, wie ich hier lese ähnliche Eigenschaften zu besitzen, so würde ich die Maschine dann auf LPR35 einmessen lassen.

Mit Großspuler habe ich noch nie gearbeitet, daher meine für euch sicher naive Frage.
Wie macht man das mit Bandmaterial am Besten?

1. Rohwickel mit neuem Bandmaterial kaufen und auf Spulen, die ich ebenfalls noch beschaffen muss, umspulen?

2. Gebrauchtbänder kaufen? (Obwohl da z.T. Preise verlangt werden, die dieses Unterfangen uninteressant machen. Dass eswohl auch oft eine Wundertüte ist, in welchem Zustand sich die Spulen befinden und welches Material tatsächlich aufgespult ist)

3. auf dies "Münsterbänder", von deren Existenz ich letzte Woche noch nichts ahnte, zurückgreifen, auf große Spulen umspulen und 3 oder 4 Bänder zusammenkleben. (In diesem Fall muss ich analog zu Punkt 1. ebenfalls Spulen kaufen.)

4. dreigleisig fahren, also sowohl als auch, wie es gerade passt.

5. der Vollständigkeit halber, auf AEG Wickelkerne setzen und Bandteller einsetzen. Wahrscheinlich aber für den Wohnzimmereinsatz bei stehender Maschine nicht das gelbe vom Ei.

Die Aluspulen vom lieben Großvater Xi aus Peking, sind ja auch bei Amazon erhältlich wenn man nicht bei Ali Express ordern möchte, scheinen ja nicht schlechte als alte "Hiesigland" Ware zu sein.

Ich danke euch für eure unendliche Geduld mit einem jungen Padavan wie mich.
Viele Grüße
Michael
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#2
Hallo Michael,

ich habe die Münsterbänder auf meine alten Spulen, wo die Bänder Schmierbänder waren, aufgespult.
Die Klebestelle "hört" man dann schon, zum Herumspielen ok, aber für ordentliche Aufnahmen nicht zum Empfehlen...

Das LPR gibt es als Rohwickel und zu einem kleinen Aufpreis (8 €) auch mit Plastikspule!
Die ist zwar optisch nicht der Hingucker, aber sonst durchaus empfehlenswert.

LG
Norbert
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#3
Wenn man es vernünftig macht, dann hört man die Klebestelle nicht!
Selbst bei 9,5 cm/s nicht.

@Michael
Du schreibst:
"Bald zieht ein Großspuler bei uns ein. Mehr möchte ich dazu, aus nachvollziehbaren Gründen, noch nicht verraten."

Für mich ist der Grund deiner Verschwiegenheit nicht nachvollziehbar und ich wüßte auch nicht, woran der aufmerksame Leser das festmachen sollte.

Gruß, Jan
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#4
LPR35 auf Kunststoffspule von Thomann würde ich empfehlen. 
Ist neues Band und qualitativ gut.

Gruß Mani
Besonders gerne repariere ich meine Philips, Braun, Akai und TEAC Geräte Big Grin
Keine Hilfe bei fehlender Rückmeldung
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#5
Okay, ich habe Angst dass ich das Gerät jetzt vor der Nase weggeschnappt bekomme. Aber, ich will so viel verraten, es wird wohl eine frisch revidierte ASC 6002 S.
Viele Grüße
Michael
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#6
(23.09.2025, 09:34)Norbsi schrieb: Die Klebestelle "hört" man dann schon, zum Herumspielen ok, aber für ordentliche Aufnahmen nicht zum Empfehlen...

Ich schneide und klebe die Bänder auf der M15A mit "Querschnitt" und BASF Klebebandspender.
Zumindest bei 19cm/s Halbspur höre ich da gar nichts. Schneiden und Kleben war früher üblich.
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#7
Ja, vielleicht kennt ihr "It’s a Miracle" von meinem alten Weggefährten Roger Waters' aus dem Ausnahmealbum "Amused to Death". Der mysteriöse Background Chor besteht aus lauter Bandschnipsel die Roger zerschnitten und dann, wie sie kamen, willkürlich und zufällig wieder zusammen klebte.
Viele Grüße
Michael
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#8
(23.09.2025, 09:39)janbunke schrieb: Wenn man es vernünftig macht, dann hört man die Klebestelle nicht!
Selbst bei 9,5 cm/s nicht.


Gruß, Jan

Meine Schnitte an einer musikalisch vernünftigen Stelle hört man auch nicht, hab ich früher so machen müssen!
Aber mitten in einem Ton, mit meinen fettigen Fingern leider schon...

(23.09.2025, 09:41)ManiBo schrieb: LPR35 auf Kunststoffspule von Thomann würde ich empfehlen. 
Ist neues Band und qualitativ gut.

Gruß Mani

Das meinte ich eh!
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#9
(23.09.2025, 09:52)Adler23 schrieb: Ja, vielleicht kennt ihr "It’s a Miracle" von meinem alten Weggefährten Roger Waters' aus dem Ausnahmealbum "Amused to Death". Der mysteriöse Background Chor besteht aus lauter Bandschnipsel die Roger zerschnitten und dann, wie sie kamen, willkürlich und zufällig wieder zusammen klebte.

Darum geht es aber nicht, sondern um die Frage, wie sich eine neue Aufnahme anhört, die über diese geklebte Stelle drüberläuft.
Wenn man das sorgfältig klebt, dann hört man da überhaupt nichts von.
Auf jeden Fall schräg schneiden und eine entsprechende Schneid- und Klebeschiene verwenden.
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#10
(23.09.2025, 11:08)janbunke schrieb: Darum geht es aber nicht, sondern um die Frage, wie sich eine neue Aufnahme an der Klebestelle anhört.
Die (Münster)Bänder werden ja leer sein, wenn du sie zusammenfügst.


ja, das ist klar. Mein Post war auf Tonbandfreund Norbsi bezogen. Er schreibt ja, seine Klebestellen würde man hören. Andere Foren Freunde schrieben darauf dass es, bei der richtigen Schneidetechnik, möglich ist, die Klebestellen unhörbar anzufertigen. Aber das weißt du ja selbst.
Viele Grüße
Michael
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#11
Sagen wir's mal so:
Je niedriger die Geschwindigkeit und je schmaler die Spur, desto sorgfältiger muß man arbeiten.
Ich bekomme es so genau hin, daß bei 9,5 Viertelspur bei Musikmaterial nix zu hören ist.
Beim Testton hört man's, aber wer zeichnet schon Testtöne auf...
Viele Grüße
Jörg
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#12
(23.09.2025, 11:26)Baruse schrieb: Beim Testton hört man's, aber wer zeichnet schon Testtöne auf...

Ich!

zum Testen ! Big Grin
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#13
(23.09.2025, 09:34)Norbsi schrieb: Hallo Michael,

........
Die Klebestelle "hört" man dann schon, zum Herumspielen ok, aber für ordentliche Aufnahmen nicht zum Empfehlen...

......
Rundfunk Sendebänder die ich gekauft habe, haben teilw. gefühlt 100 Klebestellen......  Big Grin

ich hab`auch bei geklebten Münstertapes z.B. noch nie etwas gehört, obwohl ich nicht mit Spezial Equipment klebe.
Ich nutze Klebe/Schneideschiene der B77, bzw. PR99 im Schrägschnitt und so ca. 4cm gewöhnliches 1/4 Zoll Klebeband.
Da hört man nix von Schnitt, egal bei welcher Geschwindigkeit.- Präzises Arbeiten vorausgesetzt.

.
.
" Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten,
aber Gott erwartet Sie am Boden des Glases. "

(Werner Heisenberg)


Meine Recorder wurden gefertigt in: Regensdorf, Löffingen, Hösbach, Frankfurt und Oslo

Gruß
Ralf
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#14
Bei ner Halbspurmaschine und den supergünstigen Preisen der Münsterbänder kann man es sich sogar leisten, die Klebestelle immer zwischen 2 Titel zu legen...
Ansonsten, bei 19 hört man nichts, selbst bei Viertelspur...
Viele Grüße,

Matthias
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#15
Ist das LPR35 von RTM mit dem Müstereraner BASF LPR35 identisch oder ähnlich?
Viele Grüße
Michael
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#16
(23.09.2025, 11:37)MatthiasB. schrieb: Bei ner Halbspurmaschine und den supergünstigen Preisen der Münsterbänder kann man es sich sogar leisten, die Klebestelle immer zwischen 2 Titel zu legen...
Ansonsten, bei 19 hört man nichts, selbst bei Viertelspur...

Dann müßte man ja erst zusammenkleben, dann aufnehmen und danach nochmals was rausschneiden, oder wie willst du das sonst hinbekommen?
Das wäre mir zu aufwändig.
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#17
(23.09.2025, 11:42)Adler23 schrieb: Ist das LPR35 von RTM mit dem Müstereraner BASF LPR35 identisch oder ähnlich?

ähnlich
Mir gefällt das PER368 sogar besser, wegen der ganz hervorragenden Wickeleigenschaften.
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#18
Sollte man die Maschine dann auf PER368 einmessen lassen, oder sind Aufnahmen mit einer auf LPR35 eingemessenen Maschine auch zufriedenstellend? Jetzt hätte ich ja noch die Möglichkeit, entsprechend meinen Wünschen bequem ohne extra Aufwand einmessen zu lassen.
Viele Grüße
Michael
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#19
Wenn du es ganz genau machen willst, dann laß das Gerät auf PER368 einmessen, vorausgesetzt, du bekommst diese Bänder noch in ausreichender Anzahl.
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#20
Dieser ganze Thread ist nichts als wilde Spekuliererei
Unklar welche Maschine, unklar welche Bänder
Vermutlich ist auch der Einsatzzweck noch unklar
Es ergibt für mich daher wenig Sinn, entsprechende Tipps zu geben, morgen kann beim TE schon wieder alles ganz anders sein...
Viele Grüße
Jörg
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#21
(23.09.2025, 11:57)Adler23 schrieb: ......oder sind Aufnahmen mit einer auf LPR35 eingemessenen Maschine auch zufriedenstellend?.....

Die sind nicht nur "auch zufriedenstellend" die sind sehr, sehr gut.
Der Unterschied zum PER 368 ist marginal, selbst die Einmessung zwischen PER und LPR
nimmt sich nicht viel- habe beide Bandsorten probiert- keinen Unterschied festgestellt.

Sicher, Puristen hier werden jetzt sagen, stimmt nicht mind. 1,5 dB mehr beim PER ...... u.ä. - mag sein, nur
 wirst Du das nie hören können.

LPR 35 ist weitaus verbreiteter und preisgünstiger

.
.
" Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten,
aber Gott erwartet Sie am Boden des Glases. "

(Werner Heisenberg)


Meine Recorder wurden gefertigt in: Regensdorf, Löffingen, Hösbach, Frankfurt und Oslo

Gruß
Ralf
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#22
Ja, ich denke in Münster gibt es die. Da würde ich dann tatsächlich in den sauren Apfel beißen und 100 Stück ordern. 100 Stück ergibt 25 große Spulen à 1000 Meter,, bzw. 22 Spulen á 1100 Meter plus einen Rest.

Die würde ich dann, peu à peu umspulen und kleben. Das hält ja mal für eine Zeitlang vor. Die Kosten halten sich auch in Grenzen. Das teuerste an einer Spule ist hier tatsächlich die Spule selbst...
Viele Grüße
Michael
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#23
Wink 
(23.09.2025, 12:12)Baruse schrieb: Vermutlich ist auch der Einsatzzweck noch unklar

Einsatzzweck ist doch klar, "Die Giovanni Zarrella Show" und "Schlagerspaß mit Andy Borg", Mikrofon vor's Fernsehen und los geht der Spaß. Das gleiche mit den schönen Musiksendungen mit volkstümlicher Musik.   Big Grin

Dann kann ich täglich diese schöne Musik zu jeder Tageszeit genießen. Tolle Sache.  Cool

By the way, vor einiger Zeit kaufe ich einen ganzen Schwung guter Kassetten bei Kleinanzeigen. Wirklich gute Ware, sehr gepflegt, sehr wenig gespielt, wenn überhaupt. Es sieht mir sehr danach aus als wären nur Aufnahmen gemacht, welche dann nie mehr abgespielt wurden. Die Kassetten sind komplett bespielt mit Seemannsliedern. Warum nicht, wenn's gefällt.
Viele Grüße
Michael
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#24
(23.09.2025, 11:16)Adler23 schrieb:
(23.09.2025, 11:08)janbunke schrieb: Darum geht es aber nicht, sondern um die Frage, wie sich eine neue Aufnahme an der Klebestelle anhört.
Die (Münster)Bänder werden ja leer sein, wenn du sie zusammenfügst.


ja, das ist klar. Mein Post war auf Tonbandfreund Norbsi bezogen. Er schreibt ja, seine Klebestellen würde man hören. Andere Foren Freunde schrieben darauf dass es, bei der richtigen Schneidetechnik, möglich ist, die Klebestellen unhörbar anzufertigen. Aber das weißt du ja selbst.

Vielleicht höre ich ja das Gras wachsen, aber ich merke schon, wenn das Bandende von den Münsterbändern kommt, ich denke die Knicke und Fingerabdrücke sind das...
 
Ich müsste da wahrscheinlich beim Zusammenkleben großzügiger wegschneiden.
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#25
Ich habe in früheren Zeiten festgestellt, dass die Bandstücke, die man zusammenfügt, durch Hautfett (vermutlich) gerne kleine Bläschen aufgeworfen haben. Das hört man natürlich.

Deswegen benutze ich die dünnen Handschuhe, die man auch zum Filmschneiden verwenden kann. Seitdem höre ich(!) die Schnittstellen nicht mehr.
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#26
(23.09.2025, 12:39)Norbsi schrieb: Vielleicht höre ich ja das Gras wachsen, aber ich merke schon, wenn das Bandende von den Münsterbändern kommt, ich denke die Knicke und Fingerabdrücke sind das...
 

Also ich bin bei sowas echt pingelig und kann das bei den bisher verwendeten PER368 aus Münster keineswegs bestätigen.
Für mich sind die Bänder quasi neuwertig.
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#27
Das habe ich auch schon festgestellt. Handschuhe helfen. Ich benutze so dünne Einweg Gummihandschuhe gibt es günstig im 100er Pack.

Gibt es eigentlich 10,5' also 26,5 cm Spulen mit Dreizack Befestigung?
Viele Grüße
Michael
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#28
(23.09.2025, 12:51)Adler23 schrieb: Gibt es eigentlich 10,5' also 26,5 cm Spulen mit Dreizack Befestigung?

Die Revox Kunsstoffspulen.
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#29
Asche auf mein Haupt, ich meinte natürlich 10,5' also 26,5 cm ALU Spulen mit Dreizack Befestigung.
Viele Grüße
Michael
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#30
(23.09.2025, 12:48)janbunke schrieb:
(23.09.2025, 12:39)Norbsi schrieb: Vielleicht höre ich ja das Gras wachsen, aber ich merke schon, wenn das Bandende von den Münsterbändern kommt, ich denke die Knicke und Fingerabdrücke sind das...
 

Also ich bin bei sowas echt pingelig und kann das bei den bisher verwendeten PER368 aus Münster keineswegs bestätigen.
Für mich sind die Bänder quasi neuwertig.

Ja, das hast du falsch verstanden, die Bänder sind super, ich meine ja nur der Anfang und das Ende ist nicht mehr ganz einwandfrei, ich hätte beim Zusammenkleben da großzügiger wegschneiden sollen und nicht jeden Meter sparen sollen...

Ein paar habe ich ja noch, die werde ich mit Handschuhen kleben und am Anfang bzw. Ende einige Meter wegschneiden.
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#31
Hallo Norbsi,

da irrst du, ich habe das nicht falsch verstanden, sondern mir war schon klar, daß du nur die Bandenden meintest. Das Problem kenne ich ja auch von viel gelaufenen Bändern. (Dropouts, Pegelschwankungen)
Aber auch diesbezüglich kann ich bei meinen Münsterbändern abolut nichts negatives sagen.
Außerdem haben die ja ein ziemlich langes Vorspannband, wieso sollten da auf dem Bandmaterial Fingerabdrücke sein?

Gruß, Jan
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#32
Ich schneide immer zwei Meter vorne und hinten ab, das sollte immer reichen. Cutterhandschuhe nehme ich von Wittner.
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#33
Männer, das ist die Idee, vom Anfang und vom Ende jeweils 10 Meter ab. Dieses Teil mit Nagellackentferner behandeln und als transparentes Vorspannband zur Bandabschaltung verwenden. Genial
Viele Grüße
Michael
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#34
(23.09.2025, 13:45)RalfR schrieb: Ich schneide immer zwei Meter vorne und hinten ab, das sollte immer reichen. Cutterhandschuhe nehme ich von Wittner.

Sind das nicht ganz normale weiße Baumwollhandschuhe?
Oder ist da etwas besonderes dran oder drin?
- - - Hier könnte Ihre Signatur stehen. - - -  thumbup
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#35
(23.09.2025, 14:31)Steffen87 schrieb:
(23.09.2025, 13:45)RalfR schrieb: Ich schneide immer zwei Meter vorne und hinten ab, das sollte immer reichen. Cutterhandschuhe nehme ich von Wittner.

Sind das nicht ganz normale weiße Baumwollhandschuhe?
Oder ist da etwas besonderes dran oder drin?

Ich habe die mal von einem Bekannten bekommen, der Filme bearbeitet. Sicherlich kann man auch normale Baumwollhandschuhe nehmen, keine Frage. Nur Latex oder Nitril würde ich nicht verwenden.
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#36
(23.09.2025, 13:31)janbunke schrieb: Hallo Norbsi,

Aber auch diesbezüglich kann ich bei meinen Münsterbändern abolut nichts negatives sagen.
Außerdem haben die ja ein ziemlich langes Vorspannband, wieso sollten da auf dem Bandmaterial Fingerabdrücke sein?

Gruß, Jan

Ich kann auch nichts Negatives sagen, vielleicht sind die Bandenden speziell bei den überlangen Exemplaren etwas strapaziert worden, da fällt nach dem Umspulen beim Bandende doch manchmal ein bisschen Band von der Spule.
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#37
Das kann bei Offenwickel durchaus mal passieren, wenn nicht sanft genug gebremst wird.
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#38
Hallo Michael!

Antwort auf "29":

Ja, von ASC (silber und schwarz - Hersteller m. W. Posso)

   

   

M. E. die besten Aluspulen...

Gruß
Wolfgang
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#39
Danke Wolfgang. Oja, die gefallen mir. Kein Adapter Gedöns. Sicher sehr schwer zu bekommen.
Viele Grüße
Michael
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#40
Hallo Michael!

"Schwer zu bekommen"
Ja, befürchte ich ebenso. Auch, weil ich von Beiden jeweils ca. 20 Stück habe Big Grin

Eventuell gibt es sie auch ohne Werbe-Aufdruck?
Gib´ die Hoffnung nicht auf. Einfach immer einmal danach suchen...

Gruß
Wolfgang
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#41
(23.09.2025, 11:45)janbunke schrieb:
(23.09.2025, 11:37)MatthiasB. schrieb: Bei ner Halbspurmaschine und den supergünstigen Preisen der Münsterbänder kann man es sich sogar leisten, die Klebestelle immer zwischen 2 Titel zu legen...
Ansonsten, bei 19 hört man nichts, selbst bei Viertelspur...

Dann müßte man ja erst zusammenkleben, dann aufnehmen und danach nochmals was rausschneiden, oder wie willst du das sonst hinbekommen?
Das wäre mir zu aufwändig.

Erst aufnehmen, dann zusammenkleben.....
Viele Grüße,

Matthias
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#42
Antwort auf #38
Gibt s exakt so mit Grundig Aufdruck  Shy
LG
Mike
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#43
(23.09.2025, 12:51)Adler23 schrieb: Gibt es eigentlich 10,5' also 26,5 cm Spulen mit Dreizack Befestigung?

Ja: RTM LPR 35 1/4" 1100m Plastic Reel – Musikhaus Thomann
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#44
Schneiden und Kleben ist Übungssache; so jedenfalls meine Meinung.

Früher habe ich das mit der normalen Schiene einer Braun TG1000 und einer Schere gemacht.
Bänder übereinander legen und dann Schrägschnitt.
Klebeband etwa 2cm lang, eventuell mit einer Pinzette platzieren und gut ist es.
Bläschen zwischen Klebeband und Tonband entstehen manchmal, nicht immer.
Die kann man einfach mit der Finger, Rückseite nach oben, wegwischen.
Handschuhe habe ich noch nie verwendet; hätte damit für solche Arbeiten wahrscheinlich auch "Gefühlsprobleme".

Heute verwende ich die kurze Bandschneidevorrichtung einer B77, allerdings nicht am Gerät, sondern auf dem Tisch.
Geht natürlich besser, weil schneller. Ergebnis ist gleich.

Zum Üben hatte ich mir einen langen Testton aufgenommen und dann Schneiden geübt, solange bis man die Übergänge nicht mehr hörte.
Die Vorspannbänder schneide ich zu Übungszwecken auch im Schrägschnitt.

Bei den Münsterbändern sind nur die roten Bandenden oft zerknittert, jedenfalls so meine Beobachtung.
Das Vor und Nachspannband (sagt man so?), sind ja für die kleinen Spulen ausreichend lang.
Für die 26'iger sind die bei mir zu knapp beim schnellen Spulen.
Das rauscht durch.
Deshalb klebe ich immer drei Stück hintereinander.
Meine Revoxe erkennen das Bandende ohne durchsichtige Streifen.
Ist das immer so?

Beide Geräte sind auf LPR35 eingemessen.
Ich hatte mir mal ein paar Testtöne auf LPR35 und PER368 über Audacity aufgespielt und wieder darüber abgehört und verglichen.
Ohne Messequipment, nur was Audacity abbildet und meinem Gehör.
Ich lasse die Einstellungen so wie sie sind.

Grüße von der Ostseeküste:    Erhard
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#45
(23.09.2025, 20:03)zinker schrieb: Bei den Münsterbändern sind nur die roten Bandenden oft zerknittert, jedenfalls so meine Beobachtung.
Das Vor und Nachspannband (sagt man so?), sind ja für die kleinen Spulen ausreichend lang.
Für die 26'iger sind die bei mir zu knapp beim schnellen Spulen.
Das rauscht durch.
Deshalb klebe ich immer drei Stück hintereinander.
Meine Revoxe erkennen das Bandende ohne durchsichtige Streifen.
Ist das immer so?


Grüße von der Ostseeküste:    Erhard

Ja, die zerknitterten Bandenden meinte ich, speziell bei den längeren Bändern in den weißen Schachteln, da schneide ich das nächste Mal mehr weg!

Ja, meine Revox B77 bleibt beim Vorspannband auch stehen!
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#46
Liegt wohl daran, daß das alte Vorspannband teilweise transparenter geworden ist, zwar nicht wie Klarband, aber für den Bandsensor mancher Revoxe reicht das schon…
LG
Mike
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#47
Hallo Michael!

Ich habe noch eine 26er-Aluspule mit 3-zack gefunden.
Die ist vermutlich noch seltener als die ASC/Grundig-Spulen.

Quelle: ebay

   

Gruß
Wolfgang
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#48
Bei Neuband wird immer oder zumeist Thomann genannt.
Thomann kenne ich, habe dort auch schon bestellt, aber kein Tonband. Scheinbar bestellt niemand direkt bei RTM. Die haben doch ebenfalls einen Shop. Wenn ich richtig rechne, so ist dort das Material auch zuzügl. der franz. MwSt günstiger als bei Thomann.
Viele Grüße
Michael
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#49
Thomann:



   



RTM:

   

Bei Thomann ist Versand inkl., bei RTM hast Du Steuer und Versand obendrauf.
Viele Grüße,

Matthias
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#50
Alles klar, danke dir. Es hat mich auch gewundert dass niemand in Frankreich bestellt. Dann ist Thomann wohl neben Darklab die Adresse für Neuband.
Viele Grüße
Michael
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