Plexiglas-Haube polieren
#1
Moin liebe Restaurierer,

das Problem mit trüben/verkratzten Geräteabdeckungen kennt wahrscheinlich jeder, der in der Branche mal "Staub gewischt hat".
Im konkreten Fall müsste ich an einem UHER-SG 562 ROYAL Plexiglasdeckel den gar nicht mehr schönen, königlichen Glanz&Gloria wieder beleben. Leider ist der Vorbesitzer nicht pfleglich mit der Haube, der ansonsten prima in Schuss dastehenden Maschine umgegangen.
Versuche mit Hartwachspolitur zeigen erste kleine Erfolge, nur um einen durchschlagenden Gesamteffekt zu erhalten müsste ich auf diese Weise geschätz Tage brauchen. Die Hartwachspolitur hat eifach zu wenig oder zu feine Polierkörperchen.
Gibt es da was bessers? Wie würde das mit z.B. mit Elsterglanz werden und hat da jemand schon mal mit experimentiert?

Schönes Wochenende

Jo
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#2
Hatte vor einiger Zeit Plexiglas-Politur von "Rot-Weiß" ausprobiert. Mit Polierscheibe auf Akkuschrauber ging das gut.

Grüße
Frank
A77 MKIV 1/2-Spur, B77 MKII 1/4-Spur, PR99 1/2-Spur CCIR, B710-MKII, AKAI-GX 265D 1/4-Spur-AR
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#3
Dieses Zeug von Rot-Weiss benutze ich dafür. (siehe Bild)
Es scheint tatsächlich auch was speziell für Plexiglas zu geben.
https://www.rotweiss24.de/Acryl-PLEXIGLA...ste_liquid

Für den Feinschliff kann man danach noch gut eine flüssige Autolack-Politur verwenden.


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#4
Meine Herren besten Dank für diesen Wink.
Dann werde ich das mal probieren.

V.G.

Jo
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#5
Es gibt da auch für Autoscheinwerfer polier Sets. Ich habe das bei einem Bekannten gesehen, die
Kunststoffscheinwerfer an seinem 5 Jahre alten Skoda waren "milchig " geworden. Die Scheinwerfergläser
lassen sich nicht tauschen, man benötigt für fast 800€ neue Scheinwerfer.

Diese polier Sets bestehen aus 800 bis 1200 Nasschleifpapier, Paste und einem Versieglungspolimer.
Scheinwerfer wurden wie Neu, glasklar.

Sets in der Bucht um 20€

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" Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten,
aber Gott erwartet Sie am Boden des Glases. "

(Werner Heisenberg)


Meine Recorder wurden gefertigt in: Regensdorf, Löffingen, Hösbach, Frankfurt und Oslo

Gruß
Ralf
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#6
(13.09.2025, 11:32)R@lly schrieb: Sets in der Bucht um 20€

Ein Beispiellink wäre extrem hilfreich....
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#7
(13.09.2025, 12:36)RalfR schrieb:
(13.09.2025, 11:32)R@lly schrieb: Sets in der Bucht um 20€

Ein Beispiellink wäre extrem hilfreich....

Bitteschön..

Alles dabei, sogar Polierscheibe, sogar weit unter 20€

Link

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" Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten,
aber Gott erwartet Sie am Boden des Glases. "

(Werner Heisenberg)


Meine Recorder wurden gefertigt in: Regensdorf, Löffingen, Hösbach, Frankfurt und Oslo

Gruß
Ralf
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#8
Vielen Dank, das schaut ja ganz erfreulich aus.
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#9
(13.09.2025, 10:13)janbunke schrieb: Dieses Zeug von Rot-Weiss benutze ich dafür. (siehe Bild)

Das Zeug habe ich auch im Einsatz.
Funktioniert gut.
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#10
Kurzer Ergebnisbericht.
Mit ROT/WEISS-Plexiglaspolierpaste konnte ich die Geräteabdeckung wirkungvoll verschönern. Klar etwas tiefere Kratzer bekommt man damit nicht weg, dass hatte ich auch nicht erwartet. Wenn man das aber erreichen möchte, geht dies wahrscheinlich mit Überschleifen, aber das steht auf einem anderen Blatt.

V.G.

Jo
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#11
Das mit dem Schleifen geht auch (min. drei Stufen, letzte 1000 oder besser höher). Damit bekommt man auch kräftige Kratzer oder die Bearbeitung mit 120 weg (wenn man z. B. selber was geklebt hat).

Notwendig ist aber peinliche Sauberkeit, sonst hat man sofort wieder ein paar Kreisel drin. Außerdem fehlt nachher natürlich Material (i. S. von Wanddicke oder Delle).

Ich hab das Schleifen mit dem Exzenterschleifer und das Polieren mit einem langsamen Winkelschleifer und einer Filzpolierscheibe gemacht, das ging erstaunlich gut (zuletzt bei einer Rauchglashaube eines Plattenspielers).

Der Herr Plexi empfiehlt für sein Glas die "Burnus"-Polierpaste, andere feinere gehen aber sicher auch. Ich hab eine von Sonax für Plastikteile am Auto. Funktioniert gut, ist aber vergleichsweise teuer.
Was nicht funktioniert hat, war eine Variante von Elsterglanz (ich glaub, die blaue Tube). Da waren die Schleifkörper nicht gleich groß und es gab immer wieder neue Kratzer.

Michael
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