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Liebe Freunde,
Ich habe hier irgendwo gelesen dass manche alten Bänder in die tonne kommen nur weil sie wie Mittelwelle klingen.
Mich würde interessieren was das für Bänder sind weil ich den Klang der Mittelwelle mag, ist eine schöne Kindheitserinnerung weil ich früher viel Mittelwelle gehört habe weil die Sender dort einfach besseres Programm hatten als das was es auf UKW gab.
Liebe Grüße Markus
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Also ich habe gerade erst vor kurzem alte Agfa Ost C-Bänder mit Bill Haley und Co mit 19/Viertelspur bespielt und die "klingen" in meinen Ohren so wie man sich halt Aufnahmen von "damals" vorstellte.
Viele Grüße,
Matthias
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Aus google, per kI gen. Beitrag:
Tonbänder klingen nicht von Natur aus wie Mittelwelle; der Klang der Mittelwelle ist eine Eigenschaft der Amplitudenmodulation (AM), die auf Tonbändern nicht direkt existiert. Um einen solchen Klang zu erzeugen, müssten Sie die Aufnahme auf dem Band künstlich drosseln oder verzerren, indem Sie zum Beispiel die Bandbreite begrenzen oder andere Störeinflüsse simulieren, die den typisch dumpfen, rauschigen und mono-artigen Klang der Mittelwelle erzeugen.
So erreichen Sie einen Mittelwellen-Klang auf einem Tonband:
Aufnahmequalität beibehalten: Nehmen Sie Ihre Audiodaten zunächst in guter Qualität auf.
Geringe Bandbreite simulieren: Verwenden Sie einen EQ oder ein anderes Bearbeitungsprogramm, um die Höhen abzusenken und die Tiefen zu betonen.
Störungen hinzufügen: Fügen Sie Rauschen oder Verzerrungen hinzu, um die typischen Störungen nachzuahmen, die auf Mittelwelle auftreten.
Mono-Sound: Wandeln Sie die Aufnahme in Mono um, da Mittelwellensendungen in der Regel nicht stereophon sind.
Künstliche Drosselung: Sie können auch versuchen, die Aufnahme auf eine geringere Abspielgeschwindigkeit zu bringen oder eine Bandbreite zu nutzen, die der von Mittelwelle ähnelt.
Wichtige Hinweise:
Der Klang der Mittelwelle wird durch AM (Amplitudenmodulation) erzeugt. Tonbänder verwenden magnetische Speicherung, die diese Art der Modulation nicht abbildet.
Der dumpfe, rauschige und Mono-Charakter der Mittelwelle ist eine Folge der AM-Technik und der atmosphärischen Bedingungen.
V.G.
Jo
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Hochtöner an den Boxen abklemmen wäre auch eine Möglichkeit
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(12.09.2025, 09:10)janbunke schrieb: Hochtöner an den Boxen abklemmen wäre auch eine Möglichkeit 
Damit grenzt Du zwar den Frequenzgang ein, aber solche schöne Effekte wie Verzerren, Rauschfahnen, Schwankungen erreichtst Du damit nicht...
Viele Grüße,
Matthias
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Meine billigen elta Boxen klingen fast wie Mittelwelle.
Ich dachte mir halt dass ich solche Bänder für Kurzwelle benutzen könnte, Kurzwelle mache ich momentan mit Kassette mit meinem Tascam 102, aber tonband macht mehr Spaß.
Gruß Markus
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Bei neuen Aufnahmen ist die Einmessung wichtig. Mit einer typischen LPR35 Einmessung bekommt man bei einem Band aus der 60ern keine guten Ergebnisse. Wenn das Band in Ordnung ist und drauf eingemessen ist, können die genauso gut klingen, rauschen aber meist etwas mehr.
Gruß
Robert
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12.09.2025, 11:09
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.09.2025, 11:11 von hannoholgi.)
Ich habe mir einen kleinen MW-Sender aus einem Bausatz zusammengelötet. Damit kann ich echte Mittelwellenqualität auf dem Röhren- oder Kofferradio empfangen, allerdings ohne Fading oder Knattern.
Man kann jedes beliebige Hochpegelsignal für die Modulation einspeisen. Empfindlichkeit ist einstellbar...
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(12.09.2025, 11:09)hannoholgi schrieb: Ich habe mir einen kleinen MW-Sender aus einem Bausatz zusammengelötet.
Welcher ist das?
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So wie ich die Projekte von Markus verstanden habe, nimmt er bereits von Mittel und Kurzwelle auf. Da sind ja seine Effekte bereits live enthalten.
Ihm geht es wahrscheinlich nur darum welche Bänder er relativ günstig erwerben und für seine Zwecke verwenden kann, die der "normale Tonbandfreund" nicht mehr verwenden möchte.
Wenn es sich dabei noch um schmierendes und /oder klebendes Material handelt, wird Don und seine Geräte wohl eher keine Freude daran haben.
Dazu kann ich nichts beitragen.
Wenn ihm das Angebot selbst nicht reicht bei seinen Lifeaufnahmen gibt es Alternativen:
Hier: https://archive.org/ findet man, allerdings ziemlich ungeordnet, viele zeitgenössische Aufnahmen.
Darunter auch Schallplattenaufnahmen oder auch ganze Sendungsmitschnitte.
Hier: https://www.rias1.de/index.htm kann man ebenfalls zum Thema fündig werden.
Nebenbei erhält man viele Infos zum Zeitgeschehen.
Es gibt natürlich auch viele "Internet-Radiostationen" die sich zeitgenössischer Musik verschrieben haben.
Alle diese Quellen können ja aufgenommen oder auch in Form von Dateien heruntergeladen werden.
Zum Teil bewegt man sich in einer Grauzone bezüglich Urheberrechte usw.
Sofern man das ausschließlich für sich selbst macht...
Mit gängigen Musikbearbeitungsprogrammen wie zum Beispiel:
https://www.steinberg.net/de/wavelab/
Magix Audio Cleaning Lab oder auch
Audacity
können Mitschnitte bearbeitet werden.
Zumindest bei den beiden erstgenannten können Bearbeitungsschritte in Echtzeit mitgehört werden.
Zum Teil sind die Effekte relativ einfach anzuwenden.
Graphische Equalizer sind immer dabei.
Rauschen kann ebenfalls unregelmäßig und unterschiedlich laut beigemischt werden.
Ich hab das eben spaßeshalber ausprobiert.
Es funktioniert gut, obwohl ja alle diese Programme eher für Verbesserungen geschaffen worden sind.
Die Sinnhaftigkeit sei dahingestellt; über Geschmack sollte man sich (hier) nicht streiten.
Grüße: Erhard
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Zitat: "Alle diese Quellen können ja aufgenommen oder auch in Form von Dateien heruntergeladen werden.
Zum Teil bewegt man sich in einer Grauzone bezüglich Urheberrechte usw.
Sofern man das ausschließlich für sich selbst macht..."
...ist es in DE seit 1966 legal, da entsprechende pauschale Tantiemenabgaben bereits beim Kauf der Aufnahmegeräte und -medien im Preis enthalten sind. Voraussetzung ist eine legale Quelle, sowie dass keine Verschlüsselung gebrochen wird und die Aufnahme nur für den privaten Eigengebrauch im eigenen Haushalt bzw. Familienkreis verwendet wird (REcht auf Privatkopie). Im Ausland, zB. Großbritannien, geltende Verbote sind hierzulande irrelevant.
In den Effekten bei Audacity gibts, glaub ich, sogar ein EQ Preset "AM Radio", ob das in der aktuellen Version auch noch existiert, weiss ich aber nicht, die AM typischen Störgeräusche kann man damit natürlich nicht nachbilden. Wenn man ein entsprechendes Gerät (zB. Uher RdL, Report etc.) hat, das die Geschwindigkeit 2.38 cm/s bietet, kann man auch damit aufnehmen, das klingt dann schon sehr "mittelwellenartig".
Gruß Holger
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Ich habe gar keinen Computer und Internet nur am Handy. Es macht mir halt Spaß mit den Bändern zu hantieren und es ist mein Hobby alte Sachen aufzubrauchen. Tonband macht halt Spaß.
Liebe Grüße Markus
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Du könntest mit einem passenden Adapter vom Handy auf Dein Gerät aufzeichnen (aufnehmen)?
Das wäre dann so wie vom Radio auf Tonband.
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(12.09.2025, 11:09)hannoholgi schrieb: Ich habe mir einen kleinen MW-Sender aus einem Bausatz zusammengelötet. Damit kann ich echte Mittelwellenqualität auf dem Röhren- oder Kofferradio empfangen, allerdings ohne Fading oder Knattern.
Man kann jedes beliebige Hochpegelsignal für die Modulation einspeisen. Empfindlichkeit ist einstellbar...
Wie weit reicht denn der Sender, Holgi?
Gibt es so etwas auch in UKW?
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Für UKW gibt es das hier, kann ich nur empfehlen, läuft wunderbar:
https://www.box73.de/product_info.php?products_id=3690
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(12.09.2025, 15:55)zinker schrieb: Du könntest mit einem passenden Adapter vom Handy auf Dein Gerät aufzeichnen (aufnehmen)?
Das wäre dann so wie vom Radio auf Tonband.
Das habe ich sogar schon gemacht. Habe Youtube music auf dem Handy und ein Adapterkabel für die Stereoanlage.
Habe ca 1400 Favoriten so ist es nie langweilig. Kann Zufallsgenerator machen oder Radiofunktion dann sucht er ähnliche passende Titel. Das mache ich wenn ich Bänder nur mit Musik möchte. Es macht sehr viel Spaß.
Gruß Markus
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Hallo,
das Gerät hat 1mW Ausgangsleistung, die in D erlaubt sein sollen.
Ist bekannt wieviel Watt in D für solche Dinge erlaubt sind?
In der Beschreibung steht einerseits, dass die Stromversorgung über USB nicht empfohlen wird.
Etwas weiter wird andererseits der USB-Betrieb auch mit Stromversorgung für den Betrieb am PC beschrieben.
Hast Du mit dem Teil Erfahrung bezüglich der Reichweite gemacht?
Bei mir steht der letzte Empfänger 50m im Garten....
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12.09.2025, 16:31
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.09.2025, 16:32 von zinker.)
(12.09.2025, 16:16)Don Latymer schrieb: (12.09.2025, 15:55)zinker schrieb: Du könntest mit einem passenden Adapter vom Handy auf Dein Gerät aufzeichnen (aufnehmen)?
Das wäre dann so wie vom Radio auf Tonband.
Das habe ich sogar schon gemacht. Habe Youtube music auf dem Handy und ein Adapterkabel für die Stereoanlage.
Habe ca 1400 Favoriten so ist es nie langweilig. Kann Zufallsgenerator machen oder Radiofunktion dann sucht er ähnliche passende Titel. Das mache ich wenn ich Bänder nur mit Musik möchte. Es macht sehr viel Spaß.
Gruß Markus
Da nerven dann bei Youtube nur die Werbeunterbrechungen......
Aber es macht Spaß, da hast Du recht.
Bezüglich des Bandmaterials könntest Du im Suche-Bereich doch mal eine Anzeige mit Deinen Wünschen starten?
SORRY, dass wir hier DEIN Thema zerquatschen!!
Grüße: Erhard
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Einfach mit einem alten, abgelutschten Smaragd BG irgendwas aus der DDR oder einem Grundig Gerät der Einsteigerklasse aufnehmen.
Da kommt dann der gewünschte, dumpfe und nicht gerade Ohrenschmeichelnde Klang von ganz alleine. Ganz ohne Teuere A700...
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Wobei ich aus der Erinnerung meine, bei relativ starken Mittelwellensendern und "Großsupern" mit mehreren Lautsprechern, nichts dumpfes gehört zu haben.
Das hörte sich doch eigentlich ganz passabel an?
Da waren doch Tonblenden für Tiefen, Mitten und Höhen vorhanden.
Große Gehäuse haben sicherlich auch zum "Hörgenuss" beigetragen.
Ich spreche nicht von Kofferradios...
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(12.09.2025, 16:27)zinker schrieb: Hallo,
das Gerät hat 1mW Ausgangsleistung, die in D erlaubt sein sollen.
Ist bekannt wieviel Watt in D für solche Dinge erlaubt sind?
In der Beschreibung steht einerseits, dass die Stromversorgung über USB nicht empfohlen wird.
Etwas weiter wird andererseits der USB-Betrieb auch mit Stromversorgung für den Betrieb am PC beschrieben.
Hast Du mit dem Teil Erfahrung bezüglich der Reichweite gemacht?
Bei mir steht der letzte Empfänger 50m im Garten....
Ohne Antenne schafft der Sender etwa 5m, mit Draht dürfte es erheblich mehr sein, das habe ich aber nicht getestet. Stromversorgungsmäßig hängt er an einem PC, das funktioniert auch bestens, wobei die Batterie vermutlich recht lange halten dürfte.
Die erlaubte Leistung im normalen UKW-Band müsste bei 50nW liegen, wohl so, wie auch die Transmitter liegen. Ich vermute, mit einer ordentlichen Antenne kommt man mit dem Ding ziemlich weit, da wird aber sicher mehr Strom gebraucht.
Ansonsten gibt es in der Bucht ja so einiges. Allerdings fand ich den Preis hier unschlagbar.
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(12.09.2025, 16:52)zinker schrieb: Wobei ich aus der Erinnerung meine, bei relativ starken Mittelwellensendern und "Großsupern" mit mehreren Lautsprechern, nichts dumpfes gehört zu haben.
Einem Mittelwellensender in Deutschland stand immer 9KHz Bandbreite zu.
Das heißt, die höchste übetragbare Frequenz lag bei 4,5KHz.
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Ich werde das Dingels einfach mal ausprobieren.
DANKE für den Tipp: Erhard
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(12.09.2025, 09:10)janbunke schrieb: Hochtöner an den Boxen abklemmen wäre auch eine Möglichkeit 
Oder Lautsprecher mit "High End" Klang nehmen. Die High End Typen scheinen Lautsprecher mit eher dumpfen Klang zu bevorzugen.
MfG Matthias
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Bei den FM Transmittern sind maximal 50nW Strahlungsleistung zugelassen, das reicht für eine Entfernung von etwa 3...10 Metern, je nach Hindernissen im Ausbreitungsweg. Der beim FA angebotene Sender (rechtlich müsste der als Prüfgenerator zu bewerten sein) muss in ein Abschirmgehäuse eingebaut werden, der ist sonst viel zu stark.
AM Transmitter sind offiziell nicht zugelassen, dh., hier gelten bei der HF Einspeisung in die Radios die Regeln für Mess- und Prüfgeneratoren, also Anschluss nur direkt über Kabel oder, bei Ferritantenne, induktiv über Koppelspule in unmittelbarer Nähe des Radios.
Das mit dem BG20 "Smaragd" Tonband und, ganz zeitgemäß, mit C-Band mag ja eine originelle Lösung sein, für den ständigen Gebrauch aber untauglich. Diese Geräte sind, häufig genutzt, Dauerbaustellen, da der Riemen nicht lange hält und zum Wechsel jedesmal einiges demontiert werden muss und so dumpf wie Mittelwelle (fo max 4khz) klingt das auch nicht, sofern der Kopf nicht total abgeritten ist. Also doch lieber versuchen, das per EQ zu simulieren oder mit einem Langsamläufer mit entsprechend geringer Frequnzbandbreite oder halt über ein per Prüfsender gespeistes MW Radio (das klingt am echtesten) aufzunehmen.
Auf keinen Fall würde ich Uraltbänder, wie Typ C oder CH auf einer hochwertigen Maschine laufen lassen, das ruiniert, früher oder später die Köpfe.
Gruß Holger
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12.09.2025, 18:12
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.09.2025, 18:12 von RalfR.)
(12.09.2025, 18:01)Analoghoerer schrieb: Der beim FA angebotene Sender (rechtlich müsste der als Prüfgenerator zu bewerten sein) muss in ein Abschirmgehäuse eingebaut werden, der ist sonst viel zu stark.
Nö, offen betrieben kommt er nicht weiter als 5m, ohne Antenne wohlgemerkt.
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(12.09.2025, 17:03)Micha94 schrieb: (12.09.2025, 16:52)zinker schrieb: Wobei ich aus der Erinnerung meine, bei relativ starken Mittelwellensendern und "Großsupern" mit mehreren Lautsprechern, nichts dumpfes gehört zu haben.
Einem Mittelwellensender in Deutschland stand immer 9KHz Bandbreite zu.
Das heißt, die höchste übetragbare Frequenz lag bei 4,5KHz.
würde man heute "etwas basslastig" dazu sagen?
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(12.09.2025, 18:01)Analoghoerer schrieb: Das mit dem BG20 "Smaragd" Tonband und, ganz zeitgemäß, mit C-Band mag ja eine originelle Lösung sein, für den ständigen Gebrauch aber untauglich. Diese Geräte sind, häufig genutzt, Dauerbaustellen, da der Riemen nicht lange hält und zum Wechsel jedesmal einiges demontiert werden muss und so dumpf wie Mittelwelle (fo max 4khz) klingt das auch nicht, sofern der Kopf nicht total abgeritten ist.
Auf keinen Fall würde ich Uraltbänder, wie Typ C oder CH auf einer hochwertigen Maschine laufen lassen, das ruiniert, früher oder später die Köpfe.
Gruß Holger
das stimmt wohl.
Don nimmt ja bereits über Mittelwelle und/oder Kurzwelle oder auch von anderen Quellen auf.
Er sucht nicht nach einer Möglichkeit hochwertige Aufnahmen wie Mittelwelle klingen zu lassen.
Er sucht nun, wahrscheinlich aus Kostengründen, Bandtypen ohne besondere Qualitätsansprüche für seine spezielle Anwendung mit einem hochwertigem Gerät.
Von daher ist Dein Hinweis bezüglich dem Typ C oder CH auf hochwertigem TB-Gerät wohl richtig.
Es ist schon speziell.
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(12.09.2025, 18:12)RalfR schrieb: Nö, offen betrieben kommt er nicht weiter als 5m, ohne Antenne wohlgemerkt.
Ja, bei 5 Metern hält er sich an die Regeln. Hätte ich bei der nackten Platine jetzt nicht gedacht, oftmals strahlt sowas ja wie Sau, hier hat man offenbar durch ein optimiertes Layout vorgebeugt. Beim FA sitzen halt die HF Spezialisten.
Bei den alten großen MW Radios mit den Holzgehäusen und großen Lautsprechern ist die Tiefenwiedergabe ja ohnehin schon sehr stark, wenn dann noch die oberen Frequenzen in folge der Übertragungsparameter weggeschnitten werden, klingt das natürlich sehr basslastig, als UKW- und digitalverwöhnter Hörer ist man das heute nicht mehr gewöhnt. AM Rundfunk konnte übrigens auch weitaus besser klingen, das bewies bis Ende der 90er der sogenannte Drahtfunk bzw. Telefonrundspruch in der Schweiz. Dort hatte man, um im Gebirge empfangstechnisch schwierige Ortslagen zu erreichen, 6 Rundfunkkanäle über das Telefonnetz übertragen, diese waren in AM auf 6 Trägerfrequenzen im LW Bereich aufmoduliert. Hier hatte man den Frequenzabstand so groß gewählt, dass eine wesentlich größere Audiobandbreite übertragbar war, durch die Kabelübertragung fielen auch Störungen weitestgehend weg, so dass (wenn man einen speziell dafür gedachten Empfänger verwendete) eine wesentlich bessere Klangqualität (natürlich nur in Mono) geboten wurde.
Gruß Holger
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.09.2025, 20:19 von Analoghoerer.)
(12.09.2025, 19:42)zinker schrieb: ....
Er sucht nicht nach einer Möglichkeit hochwertige Aufnahmen wie Mittelwelle klingen zu lassen.
Er sucht nun, wahrscheinlich aus Kostengründen, Bandtypen ohne besondere Qualitätsansprüche für seine spezielle Anwendung mit einem hochwertigem Gerät.
Von daher ist Dein Hinweis bezüglich dem Typ C oder CH auf hochwertigem TB-Gerät wohl richtig.
Es ist schon speziell.
Ok, da hab ich jetzt was falsch verstanden. Wenn die AM Sendungen auf Band aufgnommen werden sollen, sollte man auf einem guten Gerät dennoch nur gutes (Standard-)Band und zwecks Ersparnis, die kleinste verfügbare Geschwindigkeit nutzen, was für die AM Aufzeichnung ja ausreicht. Das hier im Forum angebotene "Münsterband" ist ja sehr günstig zu haben, solange noch Vorrat da ist. Das wüde ich irgendwelchem Uraltmaterial aus unklaren Quellen (Bucht o.dgl.) vorziehen.
Gruß Holger
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(12.09.2025, 11:54)RalfR schrieb: (12.09.2025, 11:09)hannoholgi schrieb: Ich habe mir einen kleinen MW-Sender aus einem Bausatz zusammengelötet.
Welcher ist das?
Dieser:
https://a.aliexpress.com/_EHYAmuS
Die Reichweite habe ich noch nicht getestet. Auch muss ich noch ein Netzteil mit linearer Regelung (also kein Schaltnetzteil) dafür raussuchen. Eine 9V-Batterie hält nicht lange.
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Wenn man Pech hat, kassiert der Zoll das Ding ein (kein CE Zeichen).
Gruß Holger
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(12.09.2025, 20:18)hannoholgi schrieb: Die Reichweite habe ich noch nicht getestet. Auch muss ich noch ein Netzteil mit linearer Regelung (also kein Schaltnetzteil) dafür raussuchen. Eine 9V-Batterie hält nicht lange.
Oh, einstellbare Spule und Drehko, war das einfach mit der Frequenzeinstellerei? MW finde ich ja viel interessanter.
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(12.09.2025, 20:18)hannoholgi schrieb: (12.09.2025, 11:54)RalfR schrieb: (12.09.2025, 11:09)hannoholgi schrieb: Ich habe mir einen kleinen MW-Sender aus einem Bausatz zusammengelötet.
Welcher ist das?
Dieser:
https://a.aliexpress.com/_EHYAmuS
Die Reichweite habe ich noch nicht getestet. Auch muss ich noch ein Netzteil mit linearer Regelung (also kein Schaltnetzteil) dafür raussuchen. Eine 9V-Batterie hält nicht lange.
Danke auch Holgi,
braucht man diese Transmitter um Einstellungen an alten Radios vornehmen zu können?
Ich kann mir bei Dir gar nicht vorstellen, dass Du irgendwie "Mittelwellen-Feeling" liebst.
Oder hast Du alte Schätzchen die Du aus Deinen Archiven auf diesen Weg betreibst?
Grüße: Erhard
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Als Abgleichhilfe bzw. um überhaupt die Funktion des Radios zu testen ist sowas nützlich. Da es hier nur Drehkoabstimmung gibt, braucht man zum Abgleichen natürlich noch einen Frequenzzähler. Auf die ZF kann man das Teil leider nicht einstellen.
Hauptsächlich gedacht ist das aber für Sammler/Liebhaber alter Radios, die so die Geräte noch sinnvoll nutzen können, da der AM Rundfunk ja, zumindest in Europa, weitestgehend gestorben ist.
Gruß Holger
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das wird dann wohl bei den FM-Transmittern ebenso sein mit den Einstellungshilfen für UKW-Empfänger.
Ich fände es reizvoll mit meinen UKW-Radios drahtlos ein eigenes Programm abspielen zu können.
Das scheint mit den Dingern möglich zu sein.
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Prinzipiell müsste es möglich sein, mit mehreren FM Transmittern und mehreren Zuspielern im eigenen Wohnzimmer eine eigene "UKW Senderlandschaft" aufzubauen, sofern man genug ungenutzte Frequenzen findet. Ich weiss allerdings nicht genau, ob der gleichzeitige Betrieb mehrerer Transmitter am selben Ort zulässig ist. Der eigentliche Zweck der Transmitter ist ja, einem UKW Empfänger ohne line Anschluss Audiosignale eines Zuspielers über die Antenne zuführen zu können.
Gruß Holger
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(12.09.2025, 16:40)Micha94 schrieb: Einfach mit einem alten, abgelutschten Smaragd BG irgendwas aus der DDR oder einem Grundig Gerät der Einsteigerklasse aufnehmen.
Da kommt dann der gewünschte, dumpfe und nicht gerade Ohrenschmeichelnde Klang von ganz alleine. Ganz ohne Teuere A700...
Meine geliebte A700 gebe ich niemals her. Es ist für mich traumhaft das Band einzufädeln und die Handhabung ist perfekt für mich. Ich kann halt auch Bandmaterial verwerten welches keine gute tonqhalität hat verwerten. Wenn ich YouTube aufnehme kann ich so Bänder bis zum geht nicht mehr abnudeln. Es macht Spaß den alten Kram aufzubrauchen. Und die Maschine ist obendrein ein Hingucker, das Auge macht beim Hobby mit. Ich fühle mich mit meiner Entscheidung für Revox gut weil hier meines Erachtens die Ersatzteillage am besten ist. Wenn ich mal mehr Geld habe will ich mir auch noch eine PR99 anschaffen und meine A77 in Revision geben. Tonbandeln macht mir einfach Freude. Es macht mir sogar Spaß meine Bänder zu sortieren und das Bandmaterial augenscheinlich zu untersuchen, habe fast an allen Bändern Freude, Hauptsache kein Klebeband.
Obwohl arm habe ich hunderte von Flohmarktbänder und schon ca 40 26er. Ich brauche ein Band nur zu sehen und habe Freude. So freue ich mich den ganzen Tag seit meiner Entscheidung für Revox.
Gruß Markus
Gruß Markus
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13.09.2025, 09:13
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.09.2025, 09:37 von R@lly.)
Kauf Dir in den KA o.ä. ein altes 10m (oder 11m CB) Funkgerät. Die Dinger lassen sich von FM auf Side Band und AM umschalten.
Speise jedes beliebige Signal ein und über den AUX Ausgang hast MONO in echtem AM mit allem Modulationsrauschen, knattern..
Da kannst auch Deine A700 und Maxell Tapes nehmen zur Aufnahme, klingt alles gleich besch... eiden.
.
" Der erste Schluck aus dem Glas der Wissenschaft macht Sie zu einem Atheisten,
aber Gott erwartet Sie am Boden des Glases. "
(Werner Heisenberg)
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Gruß
Ralf
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.09.2025, 09:27 von janbunke.)
Irgendwie muß ich schmunzeln. Ganz schön kurios dieser Thread.
Da möchte sich jemand ganz bewußt eine miserable Klangqualität nebst Störgeräuschen antun.
Was es doch nicht alles so gibt...
Gruß, Jan
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(13.09.2025, 09:26)janbunke schrieb: Irgendwie muß ich schmunzeln. Ganz schön kurios dieser Thread.
Da möchte sich jemand ganz bewußt eine miserable Klangqualität antun.
Was es doch nicht alles so gibt...
Gruß, Jan
Es geht mir ja gar nicht mal um schlechte klangqualität, manchmal nehme ich auch von CD auf, nämlich seltene die nicht online verfügbar sind. Das Tonbandeln generell macht mir Freude und die Qualität ist mir halt egal. Das hantieren mit der Maschine und den Bändern ist es was Freude bereitet.
Gruß Markus
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Hallo Markus,
das war von mir auch nicht als Kritik gemeint. Ich finde die Idee allerdings sehr außergewöhnlich. Aber wenn du Spaß dran hast, wieso nicht...
Gruß, Jan
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Meine Lieblingsbänder sind z.b. die von Agfa und Maxell und die haben gute tonqualität. Habe mir auch aus Münster 100 PER368 und 100 Stück auf Agfaspulen gegönnt. Bin halt neugierig das Bandmaterial zu erforschen. Will künftig auch mehr von darklab kaufen und auf alte schöne Spulen umzufüllen. Das Bandmaterial von darklab finde ich klasse. Rohwickel ist für mich ideal weil die alten Spulen optisch schöner sind als die fabrikneuen unscheinbaren von RTM.Agfa und Maxell haben für meinen Geschmack die schönsten Spulen.
Gruß Markus
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(13.09.2025, 09:42)Don Latymer schrieb: Meine Lieblingsbänder sind z.b. die von Agfa und Maxell und die haben gute tonqualität. Habe mir auch aus Münster 100 PER368 und 100 Stück auf Agfaspulen gegönnt. Bin halt neugierig das Bandmaterial zu erforschen. Will künftig auch mehr von darklab kaufen und auf alte schöne Spulen umzufüllen. Das Bandmaterial von darklab finde ich klasse. Rohwickel ist für mich ideal weil die alten Spulen optisch schöner sind als die fabrikneuen unscheinbaren von RTM.Agfa und Maxell haben für meinen Geschmack die schönsten Spulen.
Gruß Markus
sorry, aber irgendwie habe ich hier etwas nicht mitbekommen, oder mir erschließt sich der Sinn Deiner Eingangsfrage nicht.
Du willst gute Bänder "erforschen" , was hat das aber mit "Mittelwellensound" zu tun? und was gibt es da
zu erforschen? Die oben genannten Bänder haben nun wirklich gar nichts mit "Mittelwelle" zu tun.
- Deine Eingansfrage war: Welche alten Bänder klingen wie Mittelwelle? -
kein Band, egal wie alt, kling wie Mittelwelle, es sei denn es ist total Schrott und somit nicht mehr abspielbar
.
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aber Gott erwartet Sie am Boden des Glases. "
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Gruß
Ralf
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Bänder, auf denen Aufnahmen drauf sind, die von einem Mittelwellenradio stammen, klingen doch wie Mittelwelle!
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(13.09.2025, 10:02)janbunke schrieb: Bänder, auf denen Aufnahmen drauf sind, die von einem Mittelwellenradio stammen, klingen doch wie Mittelwelle! 
so gesehen hast Du natürlich Recht
Nehme ich auf einem Band den Sound eines Kampfjets auf " Klingt ein Band auch wie ein Düsentriebwerk"
.
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Gruß
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(13.09.2025, 10:00)R@lly schrieb: (13.09.2025, 09:42)Don Latymer schrieb: Meine Lieblingsbänder sind z.b. die von Agfa und Maxell und die haben gute tonqualität. Habe mir auch aus Münster 100 PER368 und 100 Stück auf Agfaspulen gegönnt. Bin halt neugierig das Bandmaterial zu erforschen. Will künftig auch mehr von darklab kaufen und auf alte schöne Spulen umzufüllen. Das Bandmaterial von darklab finde ich klasse. Rohwickel ist für mich ideal weil die alten Spulen optisch schöner sind als die fabrikneuen unscheinbaren von RTM.Agfa und Maxell haben für meinen Geschmack die schönsten Spulen.
Gruß Markus
sorry, aber irgendwie habe ich hier etwas nicht mitbekommen, oder mir erschließt sich der Sinn Deiner Eingangsfrage nicht.
Du willst gute Bänder "erforschen" , was hat das aber mit "Mittelwellensound" zu tun? und was gibt es da
zu erforschen? Die oben genannten Bänder haben nun wirklich gar nichts mit "Mittelwelle" zu tun.
- Deine Eingansfrage war: Welche alten Bänder klingen wie Mittelwelle? -
kein Band, egal wie alt, kling wie Mittelwelle, es sei denn es ist total Schrott und somit nicht mehr abspielbar
.Ich habe soetwas mal gelesen und war deswegen nur neugierig geworden.
Gruß Markus
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Hallo! Viele ältere Bänder, besonders aus den 60er und 70er Jahren, wie z.B. „Ampex 456“ oder alte BASF/Agfa-Bänder, können dumpfer oder rauschiger klingen, wenn sie gealtert oder schlecht gelagert wurden. Das erinnert manche tatsächlich an den Mittelwellen-Klang. Auch Mono-Aufnahmen oder ältere Geräte tragen dazu bei. Wenn du diesen Klang magst, findest du ihn oft auf Flohmärkten oder bei Archiven. Viel Spaß beim Entdecken!
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Vielen Dank. Habe in der Tat die meisten Bänder vom Flohmarkt.
Gruß Markus
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