Überspielen von CD Player zum Tonband
#51
(03.09.2025, 21:41)Baruse schrieb:
(03.09.2025, 13:25)janbunke schrieb: Bei Reichelt gibt es den Adapter für einen Bruchteil zu kaufen.
Versandkosten nicht vergessen  Big Grin

Irgendwas sinnvolles mitbestellen...
Von Reichelt brauche ich immer irgendwelche Bauteile oder PC Komponenten.
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#52
(03.09.2025, 21:51)Analoghoerer schrieb: Die ganze Confusion entstand ja dadurch, dass zunächst unklar war, ob das N4504 (ich kenne dieses spezielle Modell nicht) einen line Eingang hat, der den Ausgangspegel des CD Players verträgt. 
Ich habe mal die Schaltbilder von 18 mir zur Verfügung stehenden Geräteunterlagen durchforstet.
Es ist zwar nicht repräsentativ, aber die Mehrheit der Geräte verfügt über einen "Line-Eingang". Dieser wird je nach Produktionszeit auch als Platte, Phono, Universal oder Reserve gekennzeichnet.

Sehr viele Geräte benutzen die gleiche Eingansstufe und passen höhere Pegel mit Spannungsteilern an. Der übliche 1 MΩ Widerstand zwischen PIN 3/5 und 1/4 ist ebenfalls häufig vertreten. 

Uher Variocord und RdL haben einen extra Eingang, der hinter den ersten Verstärkerstufen liegt und noch höhere Pegel verarbeiten kann. Die ASC 5002 hat einen extra Mikrofonverstärker und schleift den Radio/Diodeneingang und einen höherpegeligen Reserve-Eingang in ein IC ein.

Die Grundig Batterietonbandgeräte TK 4 und TK 6 haben tatsächlich nur einen Radio/Dioden-/Mikro-Eingang. Zum Kopieren von einem anderen Bandgerät braucht es dann einen Vorwiderstand in der Leitung. Es gab einen Phono-Zwischenstecker, der PIN 3 über einen 500 kΩ Widerstand mit PIN 5 verbindet.
So kann man eigentlich fast alle Geräte miteinander evtl. mit Hilfe eines Adapters verbinden, ohne dass es zu Verzerrungen kommt. Dass es in Einzelfällen zu Problemen kommen kann, zeigt der von mir verlinkte ältere Thread.
https://tonbandforum.de/showthread.php?p...hatgpt.com
 
Viele Forumsteilnehmer wissen das sicher schon, meine Ausführungen richten sich an diejenigen, die ein tieferes Verständnis wünschen.

LG Harry
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#53
Das Philips verfügt nur über DIN-Eingänge, weist aber auch die Widerstände zur Überbrückung von 3/5 und 1/4 auf. Die Schwierigkeit für einen Laien ist es aber, den passenden Adapter zu bekommen. Kauft er sich einen mit 4 Cinch-Leitungen, kann er es ausprobieren, oft werden aber nur solche mit 2 Cinch-Leitungen angeboten und deren Belegung ist dann u.U. nicht passend.
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#54
(04.09.2025, 12:55)AKRETA schrieb: ...,oft werden aber nur solche mit 2 Cinch-Leitungen angeboten und deren Belegung ist dann u.U. nicht passend.

Nach meiner Erfahrung werden die 2 Cinch-Leitungen nur an Pin 3/5 angeboten, 1/4 zu benutzen wäre eigentlich sinnlos, eben wegen des geringen Pegels, den 1/4 nur verkraftet. Den vollständig beschalteten Adapter mit 4 Leitungen braucht man vielleicht für Spezialanwendungen. 

Ich habe eine Leitung von DIN Radiobuchse auf je einen Stereo-Klinkenstecker und benutze ihn am iMac, um zu digitalisieren und über den Computer-Kopfhöreranschluss wieder über den Receiver abzuspielen.
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#55
Darum kauft man immer die mit vier Cinch, dann ist man für alle Belegungen offen.

Schöne Grüße
Alexander
Halbspur: RFZ T2221, Teac A3300SX-2T
Viertelspur: Tesla B115
Kassette: RFT SK3930
Bandsorten Alltag: PER-368, Orwo 120, Orwo 130
Bandsorten T2221: Orwo 106, Orwo 104, PER-528
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#56
(04.09.2025, 13:20)eudatux23 schrieb: Darum kauft man immer die mit vier Cinch, dann ist man für alle Belegungen offen.

Schöne Grüße
Alexander

Es ist doch aber sinnlos, die Pin´s 1/4 der DIN-Stecker in Verbindung mit Cinch zu benutzen. Cinch hat für Aufnahme und Wiedergabe den höheren Pegel und ist mit den geringen Spannungen auf 1 und 4 DIN nicht kompatibel.

Viele Grüße
Harry
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#57
Ich oute mich jetzt als Unwissender, aber als ich meine Phono Cinch/DIN-Adapter vor meinem Angebot durchgeklingelt habe, waren die Signale bei Draufsicht auf den Stecker auf den beiden rechten Pins. Für mein Verständnis zeigt das SM die Buchsenbelegung bei Draufsicht auf die Buchse, dann passen aber die rechten Pins des Stecksers in die linken Pins der Buchse, also 1/4...Großer Denkfehler ?

Ohne Denkfehler wäre es also einfacher eine 4-poligen Adapter zu kaufen, als möglicherweise einen 2-poligen, der falsch belegt ist....

Frank
A77 MKIV 1/2-Spur, B77 MKII 1/4-Spur, PR99 1/2-Spur CCIR, B710-MKII, AKAI-GX 265D 1/4-Spur-AR
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#58
Der Thread macht mittlerweile die dritte Runde im Kreis, aber egal.
Im Schaltbild sieht man die Buchse von der Lötseite und damit den Stecker von Außen. Die Zweipoligen Adapter sind eigentlich alle an Pin 3 und 5 belegt, anders machen sie wenig Sinn.

Gruß Ulrich
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#59
Danke...damit passt mein Angebot noch besser, 1x 2-fach Adapter für den Eingang 3/5, einnmal 4-fach für den Monitor-Ausgang...
A77 MKIV 1/2-Spur, B77 MKII 1/4-Spur, PR99 1/2-Spur CCIR, B710-MKII, AKAI-GX 265D 1/4-Spur-AR
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#60
(04.09.2025, 14:32)uk64 schrieb: Die Zweipoligen Adapter sind eigentlich alle an Pin 3 und 5 belegt, anders machen sie wenig Sinn.

Gruß Ulrich

So ist es, hier das Produktdatenblatt von Reichelt.
   
2-polig auf PIN 1+4 habe ich noch nie gesehen.

Jetzt auch nochmal was ganz anderes zu dem leidigen Cinch auf DIN Thema für Aufnahme.
Diie Sache mit den 1MOhm Vorwiderständen ist ja auch nicht so wirklich prickelnd, dadurch leiden auf jeden Fall die hohen Frequenzen wegen der immer vorhandenen Eingangskapazität im meist 2-stelligen Pikofarad Bereich.
Besser wäre ein Spannungsteiler, der etwas niederohmiger ausgeführt ist.
Ich habe mir für meine UHER CR Kisten dies hier mal gebastelt.
Da habe ich einen 1:100 Spannungsteiler mit 22KΩ/220Ω verbaut.
   
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#61
Ich bin gespannt, ob das hier noch zur neverending story wird!  Wink
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#62
ach holgi, das ist's doch schon ;o)
Das wahre Verbrechen verübt die volkstümliche Musik am Gehörgang der Menschheit.
( Benno Berghammer )
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#63
(04.09.2025, 16:38)hannoholgi schrieb: Ich bin gespannt, ob das hier noch zur neverending story wird!  Wink
Stimmt, man kann´s auch übertreiben. Ich sag´ jetzt nix mehr.  Big Grin
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